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Pina - 28.02.2005 - 20:51

Nachtrag: bericht vom 30.01, dafür gabs 650€

Morgens früh klingelte mein Wecker! Es war gegen sechs und ich hatte nicht wirklich Bock aufzustehen! Aber heute kam einiges auf mich zu! Knut und Kavalier wollten heute noch bewegt werden, oder zumindest einer von ihnen! Außerdem waren da noch Carinosa und Marshall, deren Hufe heute neu beschlagen werden mussten! Und meine vier durften dabei auch nicht zu kurz kommen! Trotz alledem drehte ich mich einfach um und mummelte mich in meine Bettdecke ein. ......... Draußen hörte ich das brummen eines Automotors und konnte ihn in der Ferne verhallen hören! Ich schaute auf meinen Wecker. Scheiße... schon neun Uhr! Blitzartig schlug ich die Bettdecke hoch und schlüpfte in meine Sachen. Unten sah ich die anderen Frühstücken... nur Denise fehlte! „Die ist eben los!“, hörte ich jemand mit vollem Mund sagen! „Ich schließe mich an!“, ließ ich verlauten und schnappte mir nur noch einen der frisch gefüllten Kaffeebecher um mich hinter das Lenkrad meines Autos zu schmeißen! Keine Minute brauchte ich bis zum Hof. Nun war es zehn nach neun. In Windeseile verpackte ich Bjalla und Zorro und stellte beide auf die Koppel. Dann musste ich die Boxen ausmisten! Ich war wie gebeutelt! Bis viertel nach zehn hatte ich für zwei Boxen gebraucht! Naja, jetzt war es Zeit für meine Hottes, oder nicht? Nein, erstmal waren Minellis Pferchen dran, zuerst Marshi und dann Carinosa! Nun war es fast zwölf Uhr. Die spanische Sonne knallte mir fett auf die Birne und brezelte fast mein Gehirn weg. Boah wie ätzend. Aus meinem Spint holte ich ein paar Hotpants und zog mich auf der Toilette um. Nur noch mit Hotpants und T-Shirt bekleidet, war das ganze schon angenehmer zu ertragen! Ich schnappte mir meine Kappe und Zorros Trense + Gamaschen und marschierte zur Koppel. Schnell trenste ich auf und machte die Reitgamaschen drauf. Dann ging es ab. Auf Zorros blankem Rücken fühlte ich mich wohl. Seine warmen Muskeln kitzelten an meinen Waden und sein seidiges Fell spannte sich straff darüber.Es dauerte nicht lange bis wir zum Wald kamen. Auf dem Moos überwachsenen Trampelpfad waren Zorros Schritte kaum zu hören. Meine Füße baumelten reglos an Zorros seiten herunter. Und dann kamen wir zum Fluß. Zögerlich blieb Zorro stehen, meinte ich es ernst, ja ich meinte es ernst. Ich löste meine Kappe und schmiss sie zu Boden, dann trieb ich Zorro ins Wasser. Sanft schritt er vorwärts. Nach einigen Metern reichte mir das Wasser schon bis zur Wade. Ich glitt sanft von Zorros Rücken in das relativ kühle Wasser. Rund um uns Bäume nur über dem Fluß konnte man den Blauen Himmel und die Sonne sehen. Ich klammerte mich immer noch an Zorro, aber dann ließ ich mich ganz ins kühle Naß fallen! Bis zum Bauchnabel reichte es mir schon! „Komm Zorro!“, rief ich und machte einige Schwimmzüge vorwärts! Bis zur Brust reichte mir das Wasser jetzt! Ganz schön kalt hier im Schatten auch wenn wir in Spanien sind! Zorro folgte mir. Zaghaft machte er seine Schritte. Immer weiter schwamm ich. Bis ich nicht mehr stehen konnte... Zorro kam immer hinterher. Ich hatte ihm nicht am Zügel, aber kam dennoch mit mir. Nun konnte auch Zorro nicht mehr stehen, mit hochgerecktem hals begann er panisch zu paddeln, bemerkte aber, dass ihm nichts passierte und er wurde ruhiger! Jetzt klammerte ich mich an ihn und half ihm mit meinen Beinstößen ans andere Ufer zu rudern. Langsam wurde es seichter und ich konnte jetzt gehen. Als wir aus dem wasser waren stieg ich wieder auf. Mist, ich hatte meine Kappe nicht! Ich schlang die Zügel um einen Ast und sprang in den Fluß.- Mit langen Zügen schwamm ich hin, holte meine Kappe und setzte sie auf meinen Kopf, dann schwamm ich zurück. Ein bisschen nass war mein Helm geworden, aber es ging ihm gut. Mit Hilfe eines Baumstumpfes kletterte ich auf Zorros blanken Rücken. Ich stieß ihm meine nackten Fersen in die Seiten. „Lauf... mein kleiner lauf!“ Ich ließ die Zügel locker und Zorro preschte los. Der kalte Wind umspielte mich. Unter mir vibrierte mein galoppierender Hengst! Das war ein Gefühl von Leben! Meine Haare wehten im Lauf nach hinten. Abrupt stoppte Zorro ab. Vor uns waren zwei Reiter! Im Schritt trotteten sie den weg entlang. Um sie herum hüpfte ein kleiner jack Russell. Sie sahen rehct nett aus, fand ich. Doch dann wurde mir meine Lage klar. Ich hatte nichts als nasse Hotpanmts und ein nasses T-Shirt an... also so gut wie nichts! Wie sollte ich mich bedecken? Daran hatte ich vor dem ritt überhaupt nicht gedacht! Mir fiel nichts anderes ein als mich einfach nach vorne auf Zorros Hals zu legen und ihn zu tätscheln, das war meine Tarnung! Im näher kommen bemerkten mich die zwei. „Hallo!“, schmunzelte einer der beiden und parierte sein Pferd zum Halt. „Hi!“,sagte ich, immernoch vorn über gebeugt auf Zorros Hals! „Bist du festgewachsen?“, lachte der andere und beugte sich zu seinem Freund um ihm was ins Ohr zu flüstern. „Wo kommst du denn her?“, fragte er shcließlich. „Aus der richtung, in die ihr gerade reitet!“, konterte ich. „Witzig! Wir sind vom Gestüt Steinhof! Das ist ein deutscher Ferienbetrieb hier in Valencia!“ Ich grinste. „Na dann man sieht sich!“, rief ich, richtete mcih auf und galoppierte Zorro an. Im Galopp drehte ich mich nach hinten und winkte den beiden zu. Sie waren sprachlos. Naja, wenigstens hatte ich mich einigermaßen Elegant aus der afffäre gezogen. Auf dem Rückweg stieß ich zum Glück nicht mehr auf die beiden. Schwimmen wollte ich auch nicht mehr. Ich war froh, dass in der Sonne meine Klamotten getrocknet waren!
Stattdessen überquerte ich den Fluß auf einer schmalen Holzbrücke. Nun brachte ich Zorro zurück auf die Koppel.

Auf dem Rückweg wurde ich schon sehnsüchtig von Suse erwartet. Ich hatte sie zwar nicht herbestellt, aber ich hatte gestern versprochen, sie dürfe immer kommen, wann sie wolle. Großäugig starrte sie auf meine unbeschuhten Füße. „Ich zieh mich grad um!“, sagte ich und lief Richtung Stall. „Hol du schon mal den Astor.“ Auf der Toilette schälte ich mich aus meinen Sachen und schlüpfte in frische Klamotten. Dann holte ich bjalla von der Koppel. Zuerst wurde sie super sauber gemacht, denn sie sollte in den Pool, und ich wollte nicht zuviel Dreck mitbringen! Am Waschplatz erklärte ich dann Suse unser vorgehen. Während Bjalla in den pool durfte, sollte Suse Astor reiten. Danach wollte ich mir Bailey vorknöpfen und Suse sollte mit Bjalla und Lana als Handpferd ein bisschen Schritt ins Gelände gehen! Gesagt getan. Während Suse mit Astor zur Halle klapperte nahm ich Bjalla an Longe und Halfter und ging zum Pool. Über eine kleine Brücke kletterte ich in die Mitte des Pools. Bjalla hatte ich schon mittels der Rampe ins wasser gelassen. Bjalla war etwas verunsichert, denn das war das erste mal, dass ich mit ihr im pool war. Sie drückte den Hals durch und guckte misstrauisch. Aber nach einer viertel Stunde schien sie schon gelassener! Am Ende fand sie das ganze sogar echt super. Ich machte nur ca. 20 minuten, da sich Bjalla sonst überanstrengte und Muskelkater bekommen konnte! Mit einem Handtuch ruppelte ich Bjalla einigermaßen trocken undlegte dann die Fliegendecke über. Inzwischen holte ich Lana und putzte die kleine. Dann machte ich sie an einen langen Strick und band sie an. Nun wartete ich bis Suse fertig war mit reiten, währenddessen machte ich schon Bailey fertig. Nun war Suse mit Astor fertig. Ich hob sie schnell auf die fertig getrenste Bjalla und gab ihr den strick von Lana in die Hand. „Ab... und wag es dich nicht weniger als eine Stunde wegzubleiben!“ frotzelte ich und schon war ich auf dem weg zu Bailey. Ich trenste nur noch, den Sattel hatte ich schon vorher draufgetan, und dann ging es in die Halle. Im schritt ging es am langen zügel durch die Bahn. Dann nach etwa fünf Minuten nahm ich die Zügel etwas auf und begann zu treiben und auf die Zirkel zu gehen, oder durch die ganzen Bahn zu wechslen, sowie ein paar schlangenlinien. Nach der Zeit auch engere Volten. Dann trabte ich an und machte den Wallach am Schenkel geschmeidig. Er kaute gut ab und stand schön am Zügel. Plötzlich knallte draußen ein Auspuff und... peng... schon schoß Bailey los. Nach sechs Metern konnte ich ihn wieder in den Schritt bringen und tätschelte erstmal seinen muskulösen Hals. „Is gut Babylein!“ Schon ging es weiter. Im Trab legte ich mehrmals zu, um Bailey zum Untertreten zu veranlassen. Dann fing ich wieder ab und es gelang mir immerwieder gut geschmeidig im Sattel einzusitzen. Dann galoppierte ich an. Ich entlastete ein bisschen und ließ Bailey nach herzenslust herumpreschen, dann fing ich ihn ein und begann ihn zu versammeln. Ich ritt im Trab enge Volten und bekam ihn so gut an die Hand. Dann galoppierte ich wieder und machte bei B eine Kehrtvolte und ließ den Dicken im Außengalopp gehen. Bei C ließ ich ihn einen einfachen wechsel vollzeihen und machte bei E wieder eine Kehrtvolte und wieder ließ ich bailey bei C umspringen! Erneut ritt ich bei B eine Kehrtvolte, ließ ihn aber direkt in den Handgalopp umspringen. Die lange Seite forderte ich dann Mittelgalopp, den er auch bravourös hinlegte. Dann parierte ich zum Trab und machte ein paar Traversalverschiebungen und forderte auch mal eine Passage. Hier und da waren kleine Fehler, das ist ja aber auch eine S Lektion! Dann forderte ich noch aus dem galopp eine halbe Pirouette und als er sie fast fehlerfrei erledigt hatte machte ich schluss und ließ lang! Danach versorgte ich ihn und brachte ihn auf die Koppel, wo er bis zum Abend bleiben durfte!

Rekalein

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