xa-board.com - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums Kangaroos Fan Page Forum
Verfügbare Informationen zu "Zeitungsartikel zu den Kangaroos"
  • Beiteiligte Poster: PSYCHO - Psycho - Thomas
  • Forum: Kangaroos Fan Page Forum
  • Forenurl: Zum Forum
  • Forenbeschreibung: dem Forum der Kangaroosfanpage
  • Antworten: 28
  • Gestartet: Dienstag 28.03.2006
Alle Beiträge und Antworten
PSYCHO - 06.02.2006 - 10:33

Quelle IKZ vom 6.2.2006

Anderson schlug Kangaroos
Mönchengladbach. Das Warten auf die Wende geht weiter. Die Kangaroos präsentierten sich deutlich verbessert, aber es reichte nicht. Weil Essen gewann, liegen sie jetzt schon vier Punkte hinter dem drittletzten Platz zurück.

NVV Lions Mönchengladbach - C»Press Iserlohn 95:89 (30:19/44:40/60:61). Jetzt wird es ganz eng für die Iserlohner im Kampf um den Klassenerhalt. Die Lions haben sich ebenso wie Braunschweig auf zwölf Zähler abgesetzt und sind kaum noch erreichbar. "Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Woche deutlich gesteigert und sie kann sich noch weiter steigern," resümierte Manager Michael Dahmen, dem die Enttäuschung allerdings anzumerken war, dass es in diesem Kellerduell am Ende doch nicht reichte. Denn die Iserlohner gingen immerhin mit einer knappen Führung ins letzte Viertel.

Die war aber schnell verspielt, weil sich die Mannschaft wie im ersten Abschnitt eine Schwächeperiode erlaubte. Der Auftakt verlief sehr ausgeglichen. 19:19 stand es nach neun Minuten, ehe die vom starken Mueller angetriebenen Gastgeber vor allem mit Fast-Breaks die Iserlohner überraschten und elf Punkte in Serie verbuchten. Es spricht für die Kangaroos, dass sie diesen Rückschlag wegsteckten und schnell auf 30:26 verkürzten. Es blieb eng, was auch an vielen guten Aktionen Adnan Chuks lag. Er beruhigte das Spiel, und die Lions bekamen Probleme.

Der Pausenrückstand war überschaubar, doch er wurde direkt nach dem Wechsel größer (50:40). Aber auch in dieser Phase verloren die Kangaroos nicht die Übersicht und kämpften sich heran. Die intensive Defensivarbeit zahlte sich aus, und als Phil Godfrey kurz vor der Sirene noch zwei Freiwürfe verwandelte, lag Iserlohn sogar in Front. Aber die Mannschaft musste vor der entscheidenden Phase des Spiels mit vielen Handikaps fertig werden. Phil Sellers hatte schon kurz vor der Pause einen Schlag gegen die Hüfte bekommen und konnte nicht mehr Vollgas geben, darüber hinaus war als Resultat der aggressiven Defensive die Foulbelastung sehr hoch. Sellers, Chuk und Godfrey hatten nach 35 Minuten ihr viertes Foul bekommen. Dementsprechend war Zurückhaltung angesagt, und die wusste vor allem der Ex-Iserlohner Chris Anderson zu nutzen, der sich im letzten Viertel zum Matchwinner aufschwang.

Dem 65:65 (32.) folgte das 75:70 (35.) und eine Schlüsselszene: Jones´ Dreier und ein anschließender Freiwurf, danach ein Iserlohner Ballverlust und der Korb zum 81:70. Jetzt konnten die Kangaroos nur noch versuchen, mit Fouls die Uhr zu stoppen, aber die Lions verwandelten acht von neun Freiwürfen. Eine weitere bittere Niederlage war besiegelt.

PSYCHO - 07.02.2006 - 15:21

Quelle IKZ vom 7.2.2006

Tabellensituation immer bedrohlicher

Iserlohn. (wasi) Die Tabellensituation wird immer bedrohlicher für die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn. Aber die zuletzt bei der knappen Niederlage in Mönchengladbach gezeigte Leistung gibt noch keinen Anlass, im Kampf um den Klassenerhalt vorzeitig die Flinte ins Korn zu werfen.

"Es sind noch zwölf Spiele zu absolvieren. Da gibt es noch ausreichend Gelegenheit, Punkte zu sammeln", betonen Trainer Steven Johnson und Manager Michael Dahmen unisono. Nach dem schwachen Spiel gegen Grevenbroich, sicher auch bedingt durch gleich zwei zu integrierende Neuzugänge, zeigte der Trend jedenfalls zuletzt wieder nach oben. "Nach einer weiteren intensiven Trainingswoche werden wir sicher noch stärker", glaubt Coach Johnson. Vor allem Aufbauspieler Adnan Chuk und Flügel Phil Godfrey scheinen die Akteure zu sein, die die Kangaroos jetzt dringend benötigen. Chuk, der definitiv bis zum Saisonende bleibt, führte sein Team nach größeren Rückständen wieder heran, während Godfrey mit 35 Punkten bestach.

Nicht zu seiner gewohnten Ausbeute fand hingegen Phil Sellers. Kurz vor der Pause wurde der Center von seinem Gegenspieler erheblich verletzt. Da zunächst die Befürchtung bestand, er habe innere Blessuren davongetragen, konnte er erst nach einem intensiven ärztlichen Check weitermachen. Dass er sich derart in den Dienst der Mannschaft stellte, wertete Manager Dahmen als Zeichen dafür, dass der Teamgeist stimmt, wenngleich das erhoffte Erfolgserlebnis in Mönchengladbach ausblieb.

Mit kämpferischem Einsatz und entsprechendem Zusammenhalt, will man nun aber unbedingt am Samstag punkten, auch wenn der Gegner dann Düsseldorf heißt und sich bislang als das vielleicht intakteste Team der Liga herauskristallisiert hat.

PSYCHO - 09.02.2006 - 12:09

Quelle IKZ vom 9.2.2006

Selbst der Vorletzte darf noch hoffen

Iserlohn. (wasi) Der Blick auf die Tabelle der zweiten Basketball-Bundesliga ist für die Iserlohner Fans derzeit alles andere als erfreulich. Wäre jetzt Schluss, müssten die Kangaroos in die Regionalliga zurück.

Der aktuelle Stand verheißt wenig Gutes. Nicht nur C»Press Iserlohn, sondern auch die hinter den Waldstädtern platzierten Bremer sowie die einen Rang besser gestellten Essener hätten den Gang in die Drittklassigkeit anzutreten. Das liegt an der derzeitigen Konstellation in der ersten Liga. Dort stehen auf den beiden Abstiegsplätzen mit BS Enery Braunschweig und Bayer Leverkusen zwei Nordklubs. Bei sehr geringen Punktabständen und noch zehn ausstehenden Spielen kann sich das fraglos noch ändern, doch verschlechtern wird sich die Situation aus Sicht der zweiten Liga Nord sicher nicht mehr, da vor diesem Duo am Tabellenende gleich fünf Südvereine um den Ligaerhalt spielen. Würde noch einer dieser Kandidaten abrutschen, gäbe es aus der Nordstaffel nur zwei Absteiger. Ständen am Ende zwei Südteams unten, würde nach dem aktuellen Stand nur Bremen absteigen.

Bei genauerer Betrachtung muss für die Kangaroos aber auch ein Braunschweiger und (oder) Leverkusener Abstieg noch nicht das Ende aller Hoffnungen bedeuten. Abgesehen von der Möglichkeit, sich in zwölf noch verbleibenden Spielen ans rettende Ufer vorkämpfen zu können, gibt es beim Deutschen Rekordmeister Bayer Leverkusen nicht wenige Stimmen, die im Falle eines Abstiegs vom Ende des Profi-Basketballs bei den Rheinländern sprechen. Seit Jahren hat Hauptsponsor Bayer das Engagement beim Werksklub extrem zurückgefahren. Ende der Saison läuft der Vertrag sogar ganz aus. Über eine mögliche Verlängerung soll nach der Bilanz-Pressekonferenz Mitte des Monats gesprochen werden. Aber die Chancen stehen schlecht, denn der Weltkonzern engagiert sich zwar noch stark im Fußball, setzt aber darüber hinaus vor allem auf Kultur und Soziales. Als potenzieller Abstiegskandidat dürften die Leverkusener in den Verhandlungen da wohl schlechte Karten haben.

Der Fortbestand des Profi-Basketballs wäre in Braunschweig nach einem Abstieg zwar nicht gefährdet, doch ist davon auszugehen, dass die Niedersachsen in diesem Falle nicht mit zwei Mannschaften in der zweiten Liga antreten werden. Die als Farmteam fungierende SG würde dann nicht mehr ihrer Zulieferfunktion von Talenten mit Doppelspielrecht gerecht werden können. Vielmehr liebäugeln die Verantwortlichen mit einem Start eines U19-Teams in der ab der nächsten Saison existierenden Nachwuchs-Bundesliga. Die soll in vier regionalen Gruppen acht Play-Off-Teilnehmer ermitteln, die dann den Meister ausspielen. In den Altersklassen U18 und U20 gibt es künftig keine nationalen Titelkämpfe mehr.

Trotz aller Spekulationen muss es jedoch das Ziel der Iserlohner Korbjäger sein, in der Tabelle noch höher zu klettern, denn sonst könnte die Zitterpartie noch weit über das Ende der Serie 2005/06 hinausgehen.

PSYCHO - 11.02.2006 - 11:42

Quelle IKZ vom 11.2.2006

Iserlohn. (wasi) Auch Mitte Februar warten die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn noch auf den ersten Sieg 2006. Und schaut man auf die Qualitäten des heutigen Gegners aus Düsseldorf, dann dürfte das Warten noch weitergehen.

Als Tabellendritter reisen die Rheinländer an, haben gerade einmal ein Spiel mehr verloren (vier) als die Kangaroos gewonnen haben. Faktisch trennen beide Teams also Welten. Doch die Tabellensituation macht es mittlerweile dringend erforderlich, dass die heimischen Korbjäger nichts mehr verschenken. Und so fordert Trainer Steven Johnson auch: "Es muss Feuer unter das Dach der Hemberghalle. Die Mannschaft muss vor Ehrgeiz brennen und die Fans sollen uns ebenso stark unterstützen." Ob das allein aber ausreichen wird, um gegen das kompakteste Team der 2. Liga zu bestehen, bleibt abzuwarten.

Gästecoach Robert Shepherd ist es gelungen, aus einem kleinen Kreis eine verschworene Gemeinschaft zu formen. Die Center Ukeagu und Gieseck, die Amerikaner Skinner und Bridges sowie Aufbaupieler Petric bestreiten den größten Teil der Spielzeit und erzielen jeweils im Schnitt zwischen 12 und 18 Punkten. Dennoch behält das Team fast immer in entschei-denden Phasen den Überblick und gewinnt die knappen Partien mit schöner Regelemäßigkeit. Lediglich am letzten Wochenende gegen den MBC war das anders, doch das dürfte den Ehrgeiz der Magics nur noch mehr anstacheln.

Relativ ruhig ging es in dieser Woche beim Training der Kangaroos zu. Es wurde konzentriert gearbeitet. Die Knieverletzung von Chris Viardo war allerdings ein weiteres Negativerlebnis. Sein Einsatz ist äußerst fraglich. Fällt er aus, muss Phil Godfrey auf der zentralen Position Adnan Chuk entlasten. Keine Frage: Es ist Kampfgeist gefragt.

PSYCHO - 11.02.2006 - 12:32

Quelle Wochenkurier vom 11.2.2006

Iserlohn. (im) "Wir schielen nicht auf andere, sondern konzentrieren uns ganz auf uns", macht Michael Dahmen deutlich, dass ihn jegliche Rechenspiele angesichts der positiven Ergebnisse der unmittelbaren Konkurrenten (noch) nicht interessieren. Für den Manager von C>>Press Iserlohn steht es nämlich völlig außer Zweifel, dass "wir aus eigener Kraft die Klasse halten werden".
Noch hat der heimische Basketball-Zweitligist dazu auf jeden Fall alle Chancen, da noch zwölf Runden in der Saison zu absolvieren sind. Darunter auch noch alle Begegnungen gegen die Mitkämpfer um den Ligenverbleib. Diese Duelle stehen für die Iserlohner zwar vorrangig im Fokus, doch Michael Dahmen und sein Coach Steven Johnson sind überzeugt davon, auch gegen die weiter oben in der Tabelle stehenden Teams nicht chancenlos zu sein.
„Wir spielen schließlich alle in derselben Liga“, gibt sich der Kangaroos-Manager gewohnt optimistisch und hofft dabei insgeheim auf den einen oder anderen Coup seines Teams. Als Basis dazu erachtet Dahmen nicht zuletzt die überzeugende Leistung der Kangaroos in Mönchengladbach. „Wir haben zwar 89:95 verloren, doch die Einstellung stimmte, der Wille zum Sieg war endlich da“.
So machen die Kangaroos, die auch bei den Lions zwei, drei Schwächephasen hatten, mehrfach einen größeren Rückstand wett.
Nach zehn Minuten lagen sie bereits mit 19:30 im Hintertreffen, doch bis zum Beginn des Schlussabschnitts hatten sie sich unter der Führung von Phil Godfrey (insgesamt 35 Punkte9; Phil Sellers (17 Rebounds) und Adnan Chuk, der die nötige Ruhe ins C>>Press-Spiel brachte, eine eigene, wenn auch knappe 60:61 Führung erkämpft.
Im abschließenden Viertel mussten die drei, die alle schon ihr viertes Foul „kassiert“ hatten, etwas vorsichtiger agieren, was nun dem Ex-Iserlohner Chris Anderson (30 Punkte) mehr Freiraum verschaffte. „Zudem haben die Schiedsrichter drei, vier Mal falsch gepfiffen“, haderte Johnson in dieser Phase mit den Unparteiischen, deren Pfiffe den Hausherren letztlich wohl den Sieg ermöglichten.
„Dennoch haben wir bis zur letzten Sekunden um unsere Chance gekämpft“, so Johnson der dennoch zufrieden war: „Darauf müssen wir jetzt aufbauen.“
Erfreut hat ihn dabei besonders, das der neue Bruch im Team, der durch die Verletzung von Daniel Poerschke und Jannis Konstantinidis entstand, schon kurzfristig geglättet wurde. „Chuk und Godfrey sind sehr schnell eingebunden worden.“ Nun hoffen Dahmen und Johnson, am heutigen Abend gegen die Düsseldorf Magics (Hemberg 19.30 Uhr)vielleicht sogar für eine Überraschung zu sorgen.
„Die Düsseldorfer sind auf allen Positionen gut besetzt“, warnt Coach Johnson jedoch vor allzu großer Euphorie, ohne jedoch schon im Vorfeld die Flinte ins Korn zu werfen. „Wenn wieder alle mit dem Herzen dabei sind und ihr können in den Dienst der Mannschaft stellen, dann ist ein Sieg machbar.“
Zumal beim Blick auf die Scouting-Listen der bisherigen Spiele der Düsseldorfer eines schnell auffällt: Lediglich fünf Spieler sind für den Erfolg der Rheinländer verantwortlich. Dabei setzten die Rheinländer auf Kontinuität und bieten im zweiten Jahr in Folge eine fast identische „Starting Five“ auf. Das Gerüst bilden die beiden „Langen“ Björn Gieseck (207 cm) und Ezenwa Ukeagu (203 cm) sowie Aufbauspieler Marin Petric.
Während die Rebound-Abteilung mit Ukeagu (12,6 rpg) und Gieseck (4,6 rpg) ebenso exelend besetzt ist wie die Ideenfabrik mit Petric (15,6 ppg), sind die beiden „freien“ Guard-Positionen mit zwei neuen aufgefüllt worden, die beide als Volltreffer zu bezeichnen sind. An erster Stelle zu nennen ist dabei Laurie Bridges. Der US-Guard ist zwar im Schnitt nur für 15,8 Punkte gut, macht aber 6,2 Rebounds pro Spiel. Ihm zur Seite steht sein Landsmann Tony Skinner (13 ppg/4,3 rpg).
Diese Fünf stehen in der Regel fast die gesamte Spielzeit auf dem Feld und entscheiden somit die Spiele alleine. Zumal sie zusammen auf 68,7 ppg kommen, zugleich aber die Magics pro Spiel gerade einmal 72,5 ppg kassieren – und damit die zweitbeste Abwehr der Liga stellen.
Dies mussten die Iserlohner bereits im Hinspiel erfahren, als sie im Bürger-Wächter-Castello gerade einmal 58 Punkte markieren konnten. Für die 78 Düsseldorfer Zähler war fast ausschließlich die genannte Startformation verantwortlich. Doch wenn einer von ihnen eine Pause benötigt, haben die Düsseldorfer durch adäquaten Ersatz parat: Cüneyt Üngör und Phillip Pütz für die kleinen Positionen sowie Zwei-Meter-Mann Sasa Zivanovic – der allerdings nach langer Verletzung erst langsam wieder Fuß fasst – unter dem Korb sorgen für Entlastung.
Fällt einer der „Ersten Fünf“ jedoch länger aus, haben die Magischen durchaus ein Problem, die Lücke zu füllen. So geschehen bei der Einweihung der neuen Halle, als Schalke den Ausfall von Ukeagu (5.Foul) eiskalt ausnutzten und den Düsseldorfern mit einer 67:80-Niederlage ihre Premierenfeier gründlich verdarb...

PSYCHO - 13.02.2006 - 11:25

Fortsetzung des Artikels vom Wochenkurier:

...Auch beim 71:81 in Göttingen fehlte mit Tony Skinner einer des starken Startquintetts.
Diesen Schwachpunkt gilt es für Kangaroos zu nutzen. „Düsseldorf verteidigt hart und aggressiv, das müssen wir in eine hohe Foulbelastung umsetzten“, gibt Steven Johnson die Marschroute vor. Vor allem der Wühler Phil Sellers, dessen Hüftverletzung aus Mönchengladbach ihn jedoch bis Dienstag zu einer Trainingspause zwang, aber auch der flinke Phil Godfrey sind dabei gefordert.
Zudem hoffen Johnson und Dahmen, dass „unsere Fans uns so richtig nach vorne puschen und die Halle in ein Tollhause verwandeln“.
Mit dem sechsten Mann im Rücken sollte nämlich auch eine so hohe Hürde wie Düsseldorf zu nehmen sein.

PSYCHO - 13.02.2006 - 11:26

Quelle IKZ vom 13.2.2006

Kangaroos nutzten ihre Trümpfe nicht

Iserlohn. Wenn die Iserlohner Zweitliga-Basketballer am Saisonende in die Regionalliga absteigen sollten, dann werden sie sich über vepasste Chancen wie diese ärgern. Denn gegen den Tabellendritten aus Düsseldorf war deutlich mehr drin.

C»Press Iserlohn - Magics Düsseldorf 66:78 (18:19/36:36/49:55). Die Enttäuschung war nach Spielschluss in der Hemberghalle förmlich greifbar. Coach Steven Johnson rang nach Fassung, fand aber kaum eine einleuchtende Erklärung für die Darbietung seiner Mannschaft. Manager Michael Dahmen wirkte ebenfalls ratlos und konnte sich das Versagen einiger Akteure nicht erkären. Unter dem Strich blieb die Erkenntnis, dass der Tabellendritte am Samstag ein absolut schlagbarer Gegner war.

Mit hundertprozentiger körperlicher Fitness, einer geringen Fehlerquote und Spielzügen wie vom Reißbrett behielten die Gäste vom Rhein aber auch in dieser knappen Partie die Oberhand und zeigten, wie mit relativ geringen Mitteln ein maximaler Ertrag zu erreichen ist. Dass es letztlich wenig ansehnlicher Sport war, der den Fans geboten wurde, darf man dem Team gerade in fremden Hallen nicht ankreiden. Letztlich zählt nur der Erfolg.

Und den wollten auch die Kangaroos unbedingt. Das merkte man der Mannschaft an. Allerdings wirkten einige Protagonisten über- oder unmotiviert. Spielmacher Adnan Chuk startete mit zwei Ballverlusten und wurde bald auf die Bank beordert. An seiner Stelle machte der wiedergenesene Chris Viardo eine gute Partie und kompensierte diesen "Ausfall". Ähnliches gelang anfangs auch Jason Rueter, der Phil Godfrey ersetzen musste. Zwei Fouls und zwei Ballverluste waren dessen "unterirdische" Ausbeute nach den ersten fünf Minuten.

Dennoch blieben die Iserlohner in Halbzeit eins gut im Geschäft, und auch nach der Pause war bis zum 40:42 noch nichts passiert. Und das, obwohl weder Godfrey noch Chuk den Hebel umlegen konnten und weiter keine Stützen der Mannschaft waren. Umso mehr kämpfte Phil Sellers. Der angeschlagene Amerikaner überragte einmal mehr und führte zusammen mit Viardo und Steven Janzen seine Farben nach dem 47:55 (39.) wieder auf 55:56 (33.) heran. Jetzt schienen die Trümpfe auf Seiten der Kangaroos zu sein, zumal der starke Bridges mit fünf Fouls auf die Bank musste. Doch weder diesen Vorteil noch die hohe Foulbelastung der Gästecenter wusste man zu nutzen. Mehr noch: Die Hausherren wichen nun von ihrer Linie ab, verteidigten plötzlich viel zu lasch und überließen den immer wieder hart nachsetzenden Ukeagu und Gieseck bereits sicher geglaubte Rebounds. Die bedankten sich mit den Punkten zum 55:64 (36.) - in dieser knappen Partie war das mehr als eine Vorentscheidung.

Die untaugliche Antwort der Kangaroos waren konzeptlose Angriffe. Der völlig entkräftete Sellers rieb sich nun auf, die übrigen Akteure spielten so, als hätten sie Wurfverbot. Der Schlussspurt von Godfrey kam viel zu spät.

PSYCHO - 14.02.2006 - 10:22

Quelle IKZ vom 14.2.2006

"Die Spieler wieder aufbauen"

Iserlohn. (wasi) Die Situationen gleichen sich. Wieder einmal durfte Basketball-Zweitligist C»Press Iserlohn am Erfolg schnuppern, zog aber auch in der Partie gegen Düsseldorf letztlich den Kürzeren. Die hohe Zahl der Ballverluste und zum Teil kaum noch nachvollziehbare individuelle Fehler machten einen Erfolg gegen den gewiss nicht übermächtigen Tabellendritten am Ende unmöglich.

"Wir müssen die Fehler analysieren und die Spieler wieder aufbauen. Allerdings weiß ich nicht, ob bereits alle Akteure den Ernst der Lage erkannt haben", sagte Coach Steven Johnson. Der Neuling im Trainergeschäft hat sich bereits Ratschläge bei seit Jahren mit Erfolg tätigen Kollegen geholt und ist sicher, dass er das Ruder noch herum reißen kann. "Wir sind besser als wir es zeigen", so Johnson, der sich vor allem die Leistungsschwankungen nicht erklären kann. Vor einer Woche in Mönchengladbach brillierten Adnan Chuk und Phil Godfrey nicht nur wegen ihre 48 Punkte. Diesmal waren die beiden Neuzugänge schon beinahe Totalausfälle. "Hätten sie nur annähernd so wie in Mönchengladbach gespielt, hätten wir gewonnen."

Doch der Konjunktiv bringt den Iserlohnern keine Punkte. Steven Johnson schaut jetzt nur noch von Spiel zu Spiel und spürt die Konkurrenz aus Bremen bereits im Nacken. Die Roosters sind im Kommen. Mit neuem Trainer und in Kürze wohl auch einem neuen Center haben sie sich noch nicht aufgegeben, denn auch für sie ist der vorletzte Platz offenbar attraktiv. Der Blick in die erste Bundesliga, wo Leverkusen die Abstiegsränge nach "big points" in Karlsruhe verlassen hat, bestätigt dies. Mit bis zu acht Trainingseinheiten pro Woche und der richtigen Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche will Coach Johnson sein Team aus dem Tief führen. Elf, zum Teil ganz entscheidende Spiele müssen noch absolviert werden, aber der Druck wird von Partie zu Partie größer.

PSYCHO - 18.02.2006 - 10:03

Quelle IKZ vom 18.2.2006

Erinnerung sorgt für Motivation

serlohn. (wasi) Zum Tabellensechsten BG Göttingen reist heute Basketball-Zweitligist C»Press Iserlohn. Auf den ersten Blick ein aussichtsloses Unterfangen für ein Team, das bislang nur drei Siege auf der Habenseite hat und auswärts in dieser Saison noch sieglos ist.

Rückblende 29. Januar 2005: Als Schlusslicht traten die Kangaroos beim damaligen Tabellendritten an und hatten nur zwei Siege auf dem Konto. Doch ausgerechnet bei den Niedersachsen platzte der Knoten, und die erfolgreiche Aufholjagd wurde gestartet. Dass man sich bei den Waldstädtern gerne an diese Partie erinnert, überrascht nicht, zu sehr gleicht sich die Ausgangsposition.

"Dieser Gegner liegt uns", hört man immer wieder aus dem Iserlohner Lager, und auch im Hinspiel lieferten die heimischen Korbjäger trotz der 92:100-Niederlage eine ihrer besten Partien der Saison ab. Da wundern die relativ kessen Töne aus dem C»Press auch nicht mehr so sehr. Sicher ist man sich vor allem, dass die Mannschaft bislang nicht ihr Potenzial abgerufen hat, und dass der Zeitpunkt, an dem der Knoten platzen wird, nicht mehr fern ist.

Die Göttinger blicken auf eine durchwachsene Saison zurück. Eigentlich wollte man an der Spitze mitmischen, doch das Team agierte nicht konstant genug. Zuletzt hatte man drei Auswärtsspiele in Serie zu absolvieren, verlor sogar beim Schlusslicht Bremen. Am letzten Spieltag folgt schließlich ein klarer Sieg in Essen - und jetzt? "Wir kämpfen bis zum Umfallen", verspricht Coach Steven Johnson, sagt aber auch: "Die Mannschaft gewinnt die Spiele, nicht der Trainer."

PSYCHO - 20.02.2006 - 13:26

Quelle IKZ vom 20.2.2006

Starke Leistung wurde belohnt

Göttingen. Die Universitätsstadt Göttingen bleibt ein gutes Pflaster für die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn. Wie in der Saison 2004/05 gelang den Kangaroos bei den Niedersachsen erneut der erste Rückrundensieg. Ist dieser Überraschungscoup beim Tabellensechsten nun auch wie im Vorjahr die Wende zum Besseren?

BG Göttingen - C»Press Iserlohn 92:96 (22:23/43:46/66:75). Schon im Vorfeld wirkten die Iserlohner ungewöhnlich optimistisch. Und auf dem Parkett bei der BG wurde es auch schnell deutlich, dass dieser Gegner den Kangaroos wie kaum ein anderer in der Liga liegt. So dominierten die Gäste unter den Körben, während die Göttinger diese Schwäche zunächst mit vier Dreiern kompensierten (14:10, 5.). Das Team von Trainer Steven Johnson blieb jedoch am Ball, agierte stark in der Defensive und fand passende Antworten. So auch nach dem 38:33 (17.). War das überragende Duo Phil Sellers/Phil Godfrey eng markiert, legte Steven Janzen aus der Distanz nach. Für die knappe Pausenführung sorgte jedoch Godfrey selbst per Dreier.

So wie es erstmals gelang, über 40 Minuten kaum Fehler zu machen, gab es diesmal auch kein schwaches drittes Viertel. Mehr noch, den Kangaroos glückte der beste Abschnitt der gesamten Partie. Janzen nahm Ulin, der trotz angeblicher Verletzung 38 Minuten spielte, weitgehend aus der Partie, und auch die anderen Göttinger bekamen mit Ausnahme von Wente keine leichten Würfe. Da wunderte es nicht, dass die Waldstädter bald 67:56 führten (27.). Dieser Vorsprung hielt auch einige Minuten, doch Coach Johnson warnte nachdrücklich: "Dieses Spiel ist noch nicht gewonnen."

Und so schien es auch zu kommen. Iserlohn hatte erhebliche Foulprobleme auf der Centerposition, Göttingen kam Punkt um Punkt heran.Beim 84:83 (37.) gingen die Hausherren sogar in Führung, doch die Gäste wirkten nicht entmutigt, konterten ihrerseits zum 89:86. Zwölf Sekunden waren noch zu spielen, als der angeschlagene Mathias Veit zwei ganz wichtige Freiwürfe versenkte - 91:86. Kirkley konterte per Dreier, doch auch Godfrey blieb an der Linie cool. Und der in der Vorwoche noch so schwache Amerikaner, der diesmal auch wegen seiner acht Assists glänzte, legte noch einen drauf. Ein schneller Ballgewinn und ein Dreier aus der Drehung (!) besiegelten den so dringend benötigten Erfolg der Kangaroos, die nun wieder Land sehen.

PSYCHO - 21.02.2006 - 11:26

Quelle IKZ vom 21.2.2006

Dahmen hofft auf Initialzündung

Iserlohn. (MT) Die vor dem Spiel gezeigte Zuversicht war begründet: In Göttingen gelang den Zweitliga-Basketballern von C»Press Iserlohn der erste Auswärtssieg der Saison. Ein Befreiungsschlag? Das Team von Trainer Steven Johnson sieht bei zwei Zählern Rückstand auf den Drittletzten Essen (und dem derzeit besseren direkten Vergleich) wieder Land im Kampf um den Klassenerhalt.

"Das war unsere beste Saisonleistung. Die Mannschaft hat das umgesetzt, was sie kann", freute sich Manager Michael Dahmen und lobte den Teamgeist. Der Erfolg war auch eine Konsequenz der nach zahlreichen personellen Veränderungen im Kader nun eingetretenen Kontinuität mit den immer stärker werdenden Phil Godfrey, Adnan Chuk und Steven Janzen. "Das Team ist jetzt eingespielt." Schon in den Matches zuvor war eine Aufwärtstendenz zu erkennen, aber es fehlte die Konstanz über 40 Minuten, so dass es zumeist knappe Niederlagen gab. Das war beim 96:92 bei den Göttingern, die bislang nur ein Heimspiel in der Verlängerung verloren hatten, anders: Bis zum Ende wurde gegengehalten, aber auch mit viel Geduld gespielt. Dabei setzte Johnson auf acht Spieler des zwölfköpfigen Aufgebots. Dahmen: "Es war richtig, dass wenig gewechselt wurde."

Mit diesem Sieg haben die Kangaroos zudem bewiesen, dass sie in der Lage sind, jedes Team zu schlagen. Dahmen erhofft sich von diesem Auswärtscoup eine Initialzündung für die kommenden Aufgaben. Schon am Samstag möchten die Iserlohner ihre in Göttingen gezeigte Leistung als Gastgeber der Dragons Rhöndorf bestätigen. Die Rheinländer, derzeit auf Platz neun, schwächelten zuletzt, konnte aber nach drei Niederlagen in Folge am Wochenende gegen Schalke nach einem sehr Kräfte raubenden Spiel wieder siegen.

PSYCHO - 25.02.2006 - 11:32

Quelle IKZ vom 25.2.2006

Mit "freiem Kopf" zum Erfolg

Iserlohn. (wasi) Keine Verschnaufpause für die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn. Für rheinischen Frohsinn hat das Team in der heutigen Partie gegen Rhöndorf somit keine Zeit, denn weiterhin geht es ums sportliche Überleben.

Es ging deutlich gelöster zu in dieser Trainingswoche bei den Kangaroos. "Man merkt, dass die Spieler nach dem Sieg in Göttingen den Kopf frei haben", sagt Trainer Steven Johnson. Und vor dem Spiel gegen die zuletzt wenig überzeugenden Drachen vom Rhein wirkt der Coach auch verhalten optimistisch. Zwar weiß er, dass die Gäste beim Sieg über Schalke in der Vorwoche wieder einen leichten Aufwärtstrend gezeigt haben, doch die Leistungssteigerung der Kangaroos fiel nachhaltiger aus.

"Rhöndorf ist eine Mannschaft, die mit hoher Intensität agiert", weiß der Coach, der den Gegner bereits im Hinspiel beobachten konnte. Dort sah er die wohl schwächste Saisonleistung des TuS, die schließlich die Trennung von Trainer Steven Wriedt zur Folge hatte. Damals gab es 27 Ballverluste, zuletzt in Göttingen waren es nur 14. Da dürfte es keine Frage sein, wo ein Schlüssel zum Erfolg liegt.

Bei den Gästen sind neben dem Ex-Iserlohner Chris Rojik vor allem Spielmacher Moore und Center Malbeck zu beachten. Sicher ist aber ebenso, dass auch die anderen Akteure des Kaders in der Lage sind, Probleme zu bereiten. Entsprechende Konzentration ist also erforderlich. Das gilt für Defensive und Angriff gleichermaßen. Zudem hofft Steven Johnson in dieser enorm wichtigen Partie wieder auf die Unterstützung des Publikums. "Wenn die Leute hinter uns stehen, gibt uns das noch einen zusätzlichen Push. Das macht uns dann noch stärker."

PSYCHO - 27.02.2006 - 10:29

Quelle IKZ vom 27.2.2006

Schwächephasen bauten Rhöndorf auf

Iserlohn. Die erhoffte Wende war der Sieg vor einer Woche in Göttingen wohl noch nicht. Gegen die zuletzt arg gebeutelten Rhöndorfer zogen die Iserlohner Zweitliga-Basketballer trotz einer guten kämpferischen Darbietung am Ende völlig verdient den Kürzeren.

C»Press Iserlohn - SOBA Rhöndorf 84:96 (24:20/39:49/62:73). Vor gut gefüllten Rängen, darunter 50 Karnevalsjecken aus Rhöndorf und der Ex-Iserlohner Danny Boticki, eröffnete Steven Janzen die Partie mit einem Dreier. Nach kurzem Führungswechsel rissen die Gastgeber die Initiative an sich. Janzen kompensierte zahlreiche Fehlwürfe von Phil Godfrey, der erneut schlecht aus den Startlöchern kam. Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts sorgten der dritte Janzen-Dreier sowie zwei Zähler von Phil Sellers für das 29:21 (12.).

Bis hierhin dürfte die Partie dem Publikum gefallen haben, doch was nach einer Rhöndorfer Auszeit folgte, war nur schwer nachvollziehbar. Einem konnte es egal sein: Gästecenter Malbeck. Der Ex-Nationalspieler war von keinem seiner drei Iserlohner Gegenspieler zu halten. Reihenweise sammelte das Trio Fouls. Der 2,15-m-Mann bedankte sich mit hoher Trefferquote und 33 Punkten. Das alleine wäre aber noch zu verkraften gewesen, zumal der ehemalige TuS-Akteur Chris Rojik weitgehend blass blieb. Sein Dreier zum 34:37 (18.) läutete allerdings eine schon letztlich vorentscheidende Phase ein. Während die Hausherren bis zur Pause nur fünf magere Freiwurfpunkte zustande brachten, gelangen den Gästen nach zum Teil haarsträubenden Iserlohner Fehlern stolze 15 Zähler.

Mit der erhofften Aufholjagd nach der Pause schien es zu klappen, denn Godfrey meldete sich per Dreier zurück. Doch dann die ersten Rückschläge. John Pilz, der gegen Malbeck noch am besten aussah, versiebte zwei Freiwürfe, weitere Fehler folgten. Das machte die Gäste immer sicherer. Mit inzwischen traumhafter Trefferquote verschafften sie sich immer wieder Luft. Während Godfrey für seine vier Dreier zwölf Versuche benötigte, waren es beim nun stark auftrumpfenden Moore gerade einmal vier Würfe für drei Treffer. So ließ sich der Zehn-Punkte-Rückstand nicht aufholen.

Erst als Moore eine Pause benötigte und auch Malbeck sich auf der Bank von einem Veit-Rempler erholen musste, wurde es zu Beginn des letzten Viertels noch einmal enger. Sellers und Janzen führten ihre Farben auf 68:73 heran (33.). Jetzt stand das Publikum hinter der Mannschaft, doch die nahm sich ihren Schwung mit zwei Ballverlusten sofort wieder. Diese Chancen ließen sich die durchaus verwundbaren Rhöndorfer natürlich nicht nehmen. Vor allem Moore setzte nach seiner Rückkehr auf das Feld die entscheidenden Treffer. So kamen die Gastgeber trotz aller Bemühungen nicht mehr heran, auch weil die Kangaroos nur noch auf Einzelaktionen setzten. Es bleibt für Coach Johnson also viel Arbeit, will man den Absturz auf den letzten Platz verhindern.

PSYCHO - 28.02.2006 - 10:11

Quelle IKZ vom 28.2.2006

"Machen anfängerhafte Fehler"

Iserlohn. (wasi) Der Aufschwung verpuffte, noch bevor er so richtig beginnen konnte. Und der Frust nach der 84:96-Niederlage gegen Rhöndorf saß bei den Zweitliga-Basketballern von C»Press Iserlohn tief. Besonders Trainer Steven Johnson reagierte reichlich angesäuert über den erneuten Rückschlag.

Der Coach monierte anfängerhafte Fehler in der Verteidigung. Immer wieder habe er in der Vorbereitung auf die Partie darauf hingewiesen, wie gegen Gästecenter Malbeck zu agieren sei, doch letztlich hätten seine Akteure davon nichts umgesetzt. "Er arbeitet viel und sehr hart für den Erfolg seiner Mannschaft", hat Manager Michael Dahmen Verständnis für die Reaktion des Trainers. "Die schwache Verteidigung gegen Malbeck war für mich der Grund für die Niederlage", so Dahmen weiter, der zudem befand: "Wir machen immer bestimmte Leute bei unseren Gegnern stark, die sonst nicht so viel punkten."

Und wie geht es nun weiter bei den Kangaroos? Fakt ist, dass Schlusslicht Bremen wieder näher gerückt ist. Nur noch zwei Punkte beträgt der Vorsprung, und die beiden nächsten Partien der Iserlohner haben es in sich. Zunächst reist das Team nach Herten und empfängt anschließend Paderborn. Da droht möglicherweise sogar das Abrutschen auf den letzten Platz. "Es wird letztlich auf die direkten Duelle ankommen", vermutet Michael Dahmen.

Der Blick auf die Tabelle verrät, dass wohl nur noch Bremen, Essen und Iserlohn darum kämpfen, den 14. und derzeit zum Klassenerhalt ausreichenden Rang zu erreichen. Bleibt für die Fans nur die Hoffnung, dass die Kangaroos sich vor allen Dingen defensiv möglichst bald wieder als Einheit präsentieren.

PSYCHO - 04.03.2006 - 10:22

Quelle IKZ vom 4.3.2006

Teamgeist ist gefordert

Iserlohn. (wis) Wird es das Duell in der Höhle des Löwen, bei dem die Kangaroos ausgesprochen schlechte Karten haben? Die Fakten: Der Vorletzte tritt beim Fünften an, die arg gebeutelten Iserlohner beim selbstbewussten Neuling Hertener Löwen.

Dessen beeindruckende Bilanz ist durch zwei Niederlagen in Folge etwas getrübt worden, und den Gegner in einem Leistungstief zu erwischen, ist die Hoffnung der Gäste. Herten kann auf die starken Amerikaner Harbut und Flomo bauen, dazu auf den hervorragenden Aufbauspieler Radulovic. "Den müssen wir aus dem Spiel nehmen," fordert Iserlohns Coach Steven Johnson, der in den letzten Tagen mit seinen Spielern die Niederlage gegen Rhöndorf aufarbeitete. "Die hat uns weh getan. Und wir müssen primär die Hebel in der Verteidigung ansetzen." 88 Punkte im Schnitt kassierten die Iserlohner in den letzten sechs Spielen - zuviel, um in der 2. Liga zu bestehen.

Johnson monierte zudem viele leichte Ballverluste, und diese verlorenen Punkte kann sich die Mannschaft nicht erlauben. Apropos Mannschaft: Der Trainer appelliert an den Teamgeist im Abstiegskampf. "Nur wenn wir als Einheit auftreten, haben wir eine Chance." In der Außenseiterrolle glaubt er in Herten aber an die Chance der Kangaroos. Die Löwen sind auf der Bank nicht sonderlich stark besetzt, und auf den Flügeln sieht Johnson sein Team im Vorteil. Seine Vorgabe: "Wir brauchen eine Spitzenleistung, um dort zu bestehen. Jeder muss bereit sein, mehr als hundert Prozent zu geben." Nicht dabei sein wird Matthias Veit, der mit einer Rückenverletzung wohl einige Wochen pausieren muss. Ansonsten bleibt der Kader unverändert.

PSYCHO - 06.03.2006 - 10:28

Quelle IKZ vom 6.3.2006

Bei den Löwen chancenlos

Herten. Die Hoffnung auf einen Auswärtscoup wie zuletzt in Göttingen erfüllte sich für die Kangaroos nicht. In Herten hatten sie keine Chance.

Hertener Löwen - C»Press Iserlohn 85:64 (17:16; 41:28; 60:45). Weit mehr als über die Niederlage beim Tabellenfünften ärgerte sich Manager Michael Dahmen über die Schiedsrichterleistung. "Wir sind eindeutig betrogen wordern. Wir hatten nach vier Minuten schon fünf Mannschaftsfouls, bei uns wurden Schrittfehler und Offensivfouls gepfiffen, und bei Herten legten die Herren andere Maßstäbe an." Eine Mannschaft im Abstiegskampf, die schon viele Nackenschläge hinnehmen musste, ist nicht selbstbewusst genug, um solche Widrigkeiten wegzustecken, und daher zeichnete sich die Niederlage bereits im ersten Durchgang ab.

Die Löwen nutzten die ihnen von den Unparteiischen gewährten Freiräume zu einer harten Verteidigung, während die Iserlohner schon zu Beginn des zweiten Drittels Vorsicht walten lassen mussten, weil ihre Center Pilz und Janke mit drei Fouls belastet waren. Nach ausgeglichenem ersten Durchgang gelangen den Gästen in dieser Phase beim 18:17 und 20:19 die einzigen Führungen. Doch dann legte Herten los. Eine 8:0-Serie, Godfreys Dreier und Janzens Korb, dann eine 11:0-Serie zwischen der 16. und 19. Minute zum 41:25. Bitter für die Kangaroos: In dieser Phase wurden die Resultatsverbesserungen durch Janzen und Godfrey wegen vermeintlicher Schrittfehler nicht gegeben. Es sah zur Pause also ausgesprochen schlecht aus für die Iserlohner, bei denen Sellers nicht zur Geltung kam und Janzen und Chuk unter ihren Möglichkeiten blieben.

Beim Gedanken an den Rückstand und die Schiedsrichter war der Glaube an eine Wende schon auf ein Minimum reduziert. Im dritten Abschnitt verkürzten die Kangaroos zwar auf 43:34, aber bis zum Viertelende hatte sich die Hertener um dne überragendne Flomo wieder deutlich abgesetzt. Das Spiel war entschieden, und im Schlussdurchgang wurde auf beiden Seiten viel gewechselt. Dabei machten die Bankspieler der Löwen die bessere Figur, auf die sich das Selbstbewusstsein der Mannschaft übertrug.

Nach dem 69:54 (36.) gelang den Gastgebern eine 12:0-Serie, ehe die Iserlohner ganz am Ende das Resultat noch etwas freundlicher gestalten konnten. Sehr verärgert reagierten sie auf Hertens Trainer Krizanovic, der 35 Sekunden vor der Schlussirene bei 20 Punkten Vorsprung eine Auszeit nahm. "Das ist unsportlich," zürnte Michael Dahmen, der nun dem "leichtesten Spiel des Jahres" entgegen sieht: Am Samstag kommt der noch ungeschlagene Spitzenreiter Paderborn zum Hemberg.

PSYCHO - 07.03.2006 - 10:22

Quelle IKZ vom 7.3.2006

Schlüsselspiele nahen

Iserlohn. (wis) Acht Spiele stehen für die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn noch auf dem Programm. Acht Spiele, in denen stets auch der Blick auf die beiden Mitstreiter im Kampf um den Klassenerhalt, Bremen Rooster und Essen, gerichtet ist.

Die Ausgangslage könnte besser sein. Die Kangaroos haben noch die Topteams Paderborn und MBC zu Gast und können hier keine Punkte einplanen. Und sie müssen noch bei beiden Rivalen antreten. Für Schlusslicht Bremen dagegen sieht es auf dem Papier am günstigsten aus, denn die Heimspielgegner heißen Grevenbroich, Cuxhaven, Iserlohn, Essen und Braunschweig. Zumindest Vorentscheidungen können im direkten Aufeinandertreffen fallen, und das erste steht für die Waldstädter am 1. April in Bremen an.

Bis dahin muss sich die Mannschaft auf besserem Niveua stabilisiert haben. Die jüngste Niederlage in Herten konnte Trainer Steven Johnson zwar zum Teil auf die Schiedsrichter zurückführen ("die haben viele Kleinigkeiten gegen uns gepfiffen und unseren Rhythmus gestört" ), aber er sah auch viele Schwächen, die der Gegner nutzte.

Der nächste gehört für die Kangaroos in die Kategorie "unschlagbar". Aber dennoch will der Coach noch nicht über das Duell mit Spitzenreiter Paderborn hinaus auf die dann folgenden richtungweisenden Partien schauen und über die Erfolgsaussichten gegen Schalke, in Braunschweig oder Bremen spekulieren. Fest steht für ihn, dass noch sehr viel gearbeitet werden muss. Primär an der Verteidigung, aber auch an der Bereitschaft der gesamten Mannschaft, den Ball besser zu bewegen, die Passivität abzulegen und selbst Druck zu machen. Und Johnson richtet einen erneuten Appell an den Teamgeist. "Ein Spieler allein führt uns nicht zum Sieg."

PSYCHO - 11.03.2006 - 11:30

Quelle IKZ vom 10.3.2006

"Gegen Paderborn ist es das leichteste Spiel der ganzen Saison"

Iserlohn. (wasi) Die Ausgangslage ist zementiert. Wenn die Paderborn Baskets, ungeschlagener Spitzenreiter der 2. Basketball-Bundesliga Nord, beim Vorletzten in Iserlohn gastieren, dann braucht über den Spielausgang nicht diskutiert zu werden.

Seit 43 Punktspielen sind die Ostwestfalen mittlerweile ohne Niederlage. Nachdem man im Vorjahr den Erstligaaufstieg gegen Bremerhaven nur aufgrund des schlechteren direkten Vergleiches verpasste, wird es in dieser Saison klappen. Das ist nach dem 86:80-Erfolg am letzten Wochenende über den einzigen Verfolger, den Mitteldeutschen BC, so gut wie sicher. Hieraus zu schließen, die Paderborner würden es nun locker angehen, ist jedoch ein Trugschluss, denn das Team von Trainer Douglas Spradley ist ehrgeizig genug, die Serie ungeschlagen zu beenden.

Die Köpfe des Teams sind Spielmacher Black und Flügelspieler Esterkamp. Aber auch auf den anderen Positionen ist man erstklassig besetzt. Hinzu kommt die wohl ausgeglichenste Bank der gesamten Liga.

Für die Kangaroos ist diese Übermacht sicher eine gute Gelegenheit, ohne Druck ins Spiel zu gehen. "Das ist unser leichtestes Saisonspiel", sagt dann auch Manager Michael Dahmen. Und Coach Steven Johnson fordert: "Wir müssen eine Blamage vermeiden und haben die Möglichkeit, uns schon Selbstvertrauen für das Spiel gegen Schalke zu holen." Sorgen macht er sich allerdings um die Besetzung der Centerpoistion. Mathias Veit fällt aus, und Ingmar Janke hütete in der Woche grippekrank das Bett. Seine Einsatzchancen stehen 50:50. Spielt er nicht, bedeutet das für John Pilz einige Extraschichten.

Die Drittklassigkeit der zweiten Bundesliga

Iserlohn. (wasi) Die Basketball-Bundesliga (BBL) als elitärer Klub ohne sportlichen Auf- und Abstieg - diese Meldung schreckte die ambitionierten Zweitligisten vor einigen Wochen auf. Dass dieser Vorstoß jedoch nur ein Aspekt einer tiefgreifenden Strukturänderung war, wurde in dieser Woche deutlich. Die Aufstockung der BBL auf 18 Vereine, Nachrücker im Auswahlverfahren und ein eingleisiger Unterbau des Oberhauses sind nun Stichworte.

Fakt ist seit einer gemeinsamen Tagung von BBL und der Arbeitsgemeinschaft 2. Liga am Donnerstag, dass in der höchsten Klasse künftig 18 Teams antreten werden, und zwar schon ab der nächsten Saison. Neben den beiden praktisch schon feststehenden sportlichen Aufsteigern aus Paderborn und Ulm machen sich die potenziellen Abstiegskandidaten der ersten Liga natürlich Hoffnungen auf einen Verbleib. Das ist aus Sicht des heimischen Zweitliga-Klubs C»Press Iserlohn besonders im Falle des Schlusslichtes aus Braunschweig interessant. Würden die Niedersachsen im Auswahlverfahren Erstligist bleiben, würde der vorletzte Platz in Liga zwei zum Klassenerhalt genügen. "Bislang hatten die Erstligisten in solchen Verfahren immer die besten Karten", erläutert Martin Hornberger, Vorsitzender der AG 2. Liga, die Modalitäten. Entsprechende Kandidaten müssen sich bis zum 15. März melden.

Doch egal, ob Klassenerhalt oder Abstieg in die Regionalliga, die Kangaroos werden sich zumindest mittelfristig auf die Drittklassigkeit einstellen müssen. Denn ab der Serie 2007/08 ist die Einführung des eingleisigen BBL-Unterbaus geplant. Mindestens 16 ambitionierte Mannschaften aus ganz Deutschland sollen dort spielen. Dabei wird es sich um jene Teams handeln, die über den wirtschaftlichen Background verfügen, im Falle einer sportlichen Qualifikation auch aufsteigen zu können. Der Rest der jetzigen Zweitligisten sowie die besten Klubs der Regionalliga sollen ab 2008, erneut aufgeteilt in eine Nord- und Südgruppe, zu neu strukturierten zweiten Ligen zusammengefasst werden. Unter diesen Voraussetzungen dürfte es schon fast egal sein, ob sich die Iserlohner als Zweitligist oder als Regionalligist für das neue Konstrukt qualifizieren.

Bis jedoch endgültige Beschlüsse gefasst werden, dürften noch einige Wochen und zahlreiche Sitzungen der Entscheidungsträger ins Land gehen. Aufgrund der noch unklaren Rahmenbedingungen ist man bei den Kangaroos aber unbedingt darum bemüht, die Zweitligazugehörigkeit in den nächsten Spielen sportlich zu sichern.

PSYCHO - 13.03.2006 - 09:32

Quelle IKZ vom 13.3.2006

Die erwartete Demontage

Iserlohn. Der kommende Meister demonstrierte beim Abstiegskandidaten seine Klasse, und der bezog die höchste Heimniederlage der Saison. So weit herrschte Normalität in der Hemberghalle. Nicht normal war jedoch die Leistung der Schiedsrichter, die sich völlig unnötigerweise in der Vordergrund drängten.

C»Press Iserlohn - Paderborn Baskets 68:102 (12:25; 28:56; 54:82). Über die Abfuhr mussten sich die Kangaroos nicht lange ärgern, denn die war eingeplant. Aber Grund zur Aufregung boten das krasse Missverhältnis bei den Fouls und als Krönung die Disqualifikation für Phil Sellers nach 34 Minuten wegen Schiedsrichterbeleidigung. Sollte er für das Spiel gegen Schalke gesperrt werden, wäre das fatal. Es hängt vom Eintrag in den Spielbericht ab, morgen soll Klarheit herrschen.

C»Press gegen Paderborn: Das war ein Klassenunterschied. Es war das Spiel eines personell dezimierten Kellerkindes, dem die mannschaftliche Geschlossenheit ebenso fehlte wie der absolute Wille, die Abfuhr in Grenzen zu halten. Eine Augenweide dagegen die Vorstellung des Tabellenführers: Da trat ein gewachsenes, prächtig harmonierendes Ensemble auf, in dem überragende Solisten die Glanzlichter setzten. Paderborn spielte zu gut und zu schnell, als dass die Kangaroos ihre Hilflosigkeit hätten verbergen können. Drei Minuten lang blieb es dank Pilz und Sellers ausgeglichen, aber nach dem 6:8 setzten sich die Gäste auf 8:20 ab.

Steve Esterkamp war ihre Leitfigur, gegen den der indisponierte Phil Godfrey phasenweise wie ein Anfänger aussah. Dass er im zweiten Durchgang vornehmlich auf der Bank blieb, war konsequent. Die Baskets kombinierten traumwandlerisch sicher, trafen mit imponierender Präzision und bauten ihren Vorsprung mühelos aus - im zweiten Viertel über 16:42 auf 24:54. Und Iserlohn? Es wurde viel gewechselt, wobei der engagierte Jozefiak zeigte, wie man sich dem übermächtigen Gegner entgegenstemmen musste. Aber die Kollegen gestatteten sich weiterhin eine halbherzige Verteidigung und ideenlose Angriffe.

Es war allerdings auch nicht leicht: Zum einen war die Centerposition dünn besetzt, und als Pilz kurz nach der Pause sein viertes Foul erhielt, wurde es noch enger. Dass Paderborn aggressiv verteidigte und ungeschoren davonkam, während die Gastgeber reichlich Fouls (darunter viele zweifelhalfte in der Offensive) kassierten, steigerte deren Verdruss. Nur gut, dass der Spitzenreiter nach der Pause einen Gang zurückschaltete, häufig wechselte und oft nachlässig abschloss. Ein Remis im dritten Viertel war ein Achtungserfolg für die Kangaroos, die sich im zweiten Durchgang besser zur Wehr setzten. Das lag auch daran, dass sich die Bankspieler um gute Aktionen bemühten.

Am Ende bildeten Konstantinidis, Viardo, Ioannidis, Jozefiak und Rueter das C»Press-Team. Der Rest war verletzt, außer Form oder mit dem fünften Foul ausgeschieden. Auch wenn das Spiel das Selbstbewusstsein nicht stärkte, so gilt doch: Abhaken, Paderborn spielt in einer anderen Liga. Aber das trifft auf die folgenden Gegner nicht zu. Die Endspiele beginnen.

PSYCHO - 13.03.2006 - 09:35

Quelle IKZ vom 13.3.2006

Die erwartete Demontage

Iserlohn. Der kommende Meister demonstrierte beim Abstiegskandidaten seine Klasse, und der bezog die höchste Heimniederlage der Saison. So weit herrschte Normalität in der Hemberghalle. Nicht normal war jedoch die Leistung der Schiedsrichter, die sich völlig unnötigerweise in der Vordergrund drängten.

C»Press Iserlohn - Paderborn Baskets 68:102 (12:25; 28:56; 54:82). Über die Abfuhr mussten sich die Kangaroos nicht lange ärgern, denn die war eingeplant. Aber Grund zur Aufregung boten das krasse Missverhältnis bei den Fouls und als Krönung die Disqualifikation für Phil Sellers nach 34 Minuten wegen Schiedsrichterbeleidigung. Sollte er für das Spiel gegen Schalke gesperrt werden, wäre das fatal. Es hängt vom Eintrag in den Spielbericht ab, morgen soll Klarheit herrschen.

C»Press gegen Paderborn: Das war ein Klassenunterschied. Es war das Spiel eines personell dezimierten Kellerkindes, dem die mannschaftliche Geschlossenheit ebenso fehlte wie der absolute Wille, die Abfuhr in Grenzen zu halten. Eine Augenweide dagegen die Vorstellung des Tabellenführers: Da trat ein gewachsenes, prächtig harmonierendes Ensemble auf, in dem überragende Solisten die Glanzlichter setzten. Paderborn spielte zu gut und zu schnell, als dass die Kangaroos ihre Hilflosigkeit hätten verbergen können. Drei Minuten lang blieb es dank Pilz und Sellers ausgeglichen, aber nach dem 6:8 setzten sich die Gäste auf 8:20 ab.

Steve Esterkamp war ihre Leitfigur, gegen den der indisponierte Phil Godfrey phasenweise wie ein Anfänger aussah. Dass er im zweiten Durchgang vornehmlich auf der Bank blieb, war konsequent. Die Baskets kombinierten traumwandlerisch sicher, trafen mit imponierender Präzision und bauten ihren Vorsprung mühelos aus - im zweiten Viertel über 16:42 auf 24:54. Und Iserlohn? Es wurde viel gewechselt, wobei der engagierte Jozefiak zeigte, wie man sich dem übermächtigen Gegner entgegenstemmen musste. Aber die Kollegen gestatteten sich weiterhin eine halbherzige Verteidigung und ideenlose Angriffe.

Es war allerdings auch nicht leicht: Zum einen war die Centerposition dünn besetzt, und als Pilz kurz nach der Pause sein viertes Foul erhielt, wurde es noch enger. Dass Paderborn aggressiv verteidigte und ungeschoren davonkam, während die Gastgeber reichlich Fouls (darunter viele zweifelhalfte in der Offensive) kassierten, steigerte deren Verdruss. Nur gut, dass der Spitzenreiter nach der Pause einen Gang zurückschaltete, häufig wechselte und oft nachlässig abschloss. Ein Remis im dritten Viertel war ein Achtungserfolg für die Kangaroos, die sich im zweiten Durchgang besser zur Wehr setzten. Das lag auch daran, dass sich die Bankspieler um gute Aktionen bemühten.

Am Ende bildeten Konstantinidis, Viardo, Ioannidis, Jozefiak und Rueter das C»Press-Team. Der Rest war verletzt, außer Form oder mit dem fünften Foul ausgeschieden. Auch wenn das Spiel das Selbstbewusstsein nicht stärkte, so gilt doch: Abhaken, Paderborn spielt in einer anderen Liga. Aber das trifft auf die folgenden Gegner nicht zu. Die Endspiele beginnen.

PSYCHO - 14.03.2006 - 08:38

Quelle IKZ vom 14.3.2006

Viel hängt vom Strafmaß ab

Iserlohn. (wasi) Mit einer Niederlage gegen die Übermannschaft aus Paderborn hatten die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn ja gerechnet, mit darüber hinaus gehenden Folgen allerdings nicht. Doch die drohen den Kangaroos nach der Disqualifikation von Phil Sellers durch den Berliner Schiedsrichter Joel Pujol. Der 25-jährige wollte eine Beleidigung des Amerikaners gehört haben und suspendierte ihn daraufhin. Bei den Kangaroos wartet man nun auf das Strafmaß. Das kann von einer Geldstrafe bis zu einer Sperre reichen. Der Referee ließ sich auch in einem Gespräch mit Sellers, der weiterhin seine Unschuld beteuert, sowie Manager Michael Dahmen nicht überzeugen, dass der Topwerfer des TuS nichts gesagt habe.

Wann mit einem Urteil in dieser Sache zu rechnen ist, bleibt abzuwarten, zumal die betreffende Instanz in dieser Woche einiges zu tun hat. Denn in Braunschweig wurden zudem die Düsseldorfer Zivanovic und Pütz disqualifiziert. In Schalke kam es beim Revierderby gegen Herten zu Fan-Aussschreitungen, und in Essen stürmten 30 randalierende Jugendliche die Halle und pöbelten die Spieler von Phoenix Hagen an.

Dem nächsten Heimspiel gegen Schalke kommt bei den Kangaroos, egal ob mit oder ohne Sellers, schon fast existenzielle Bedeutung zu. Beim Blick auf die Restprogramme der drei Abstiegsaspiranten aus Iserlohn, Bremen und Essen, scheint es ohnehin auf einen Zweikampf zwischen den Kangaroos und Essen hinauszulaufen. Da voraussichtlich nur der Tabellenletzte absteigen muss, gilt es, Rang 15 zu sichern. Angesichts der seit Wochen anhaltenden sportlichen Talfahrt der Waldstädter fraglos eine echte Herausforderung.

PSYCHO - 18.03.2006 - 00:41

Quelle IKZ vom 18.3.2006

Comeback von Konstantinidis

Iserlohn. (wasi) Mit einer letzten personellen Veränderung wollen die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn das Ruder im Abstiegskampf noch herumreißen. Ab sofort wird Paris Konstantinidis, zunächst einmal bis zum Saisonende, wieder das Zepter auf der Trainerbank der Kangaroos schwingen. Der 51-jährige Grieche leitete bereits am Donnerstag das Training.

Zuvor hatte Vorgänger Steven Johnson um die Auflösung seines Vertrages gebeten, nachdem dem Amerikaner signalisiert worden war, dass er für die kommende Saison wohl keine Rolle in den Planungen spielen werde. Somit wollte sich der Trainerneuling, der im vergangenen November das Team vom glücklosen Steven Wriedt übernommen hatte, möglichst schnell um einen neuen Arbeitgeber in den USA bemühen. Manager Michael Dahmen fiel es letztlich nicht mehr sonderlich schwer, dem Begehren des in der Mannschaft dem Vernehmen nach wenig beliebten Coaches zu entsprechen.

"In dieser Situation haben wir uns natürlich für denjenigen im Verein entschieden, der den meisten Sachverstand hat. Die Verpflichtung eines weiteren auswärtigen Trainers hätte jetzt keinen Sinn mehr gehabt", war für Dahmen die Entscheidung naheliegend, bei Paris Konstantinidis anzufragen. Der steht zwar bis Anfang April noch beim Hagener Klub Boele-Kabel im Wort, doch dort hat Vorstandsmitglied Elmar Grof bereits Verständnis für den neuen Job des Iserlohners signalisiert. "Nach dieser Entscheidung habe ich natürlich nicht mehr lange überlegt, aber ich habe dem Verein auch gesagt, dass ich nicht David Copperfield bin. Mein wichtigstes Ziel ist es jedoch, dass die Spieler ihren Stolz zurückbekommen, selbst wenn sich am Ende der Abstieg nicht vermeiden lassen sollte,", so Konstantinidis.

Auf einhellige Zustimmung traf das Comeback des langjährigen Erfolgstrainers vor allem bei der Mannschaft, die nach dem zweiten Wechsel auf die Position in dieser Saison aber auch besonders im Blickpunkt steht. Schon beim ersten Training des Griechen war ein deutlicher Ruck im Team zu spüren.

Happy-End nach den Turbulenzen?

Iserlohn. (wasi) Das war ein turbulente Woche für die Zweitliga-Basketballer von C»Press Iserlohn. Nach der Trennung von Trainer Steven Johnson und dem Comeback von Paris Konstantinidis (siehe oben) sollen nun wieder sportliche Schlagzeilen im Vordergrund stehen, wenn heute der FC Schalke in der Hemberghalle gastiert.

Neben dieser Veränderung auf der sportlichen Führungsebene interessierte vor allem das Strafmaß für den im letzten Spiel gegen Paderborn disqualifizierten Phil Sellers. Dessen Sperre wurde von der Spielleitung mit sofortiger Wirkung aufgehoben und in eine Geldstrafe umgewandelt. Somit kann Interimscoach Paris Konstantinidis im personellen Bereich bis auf Center Mathias Veit (Bandscheibenvorfall) aus dem Vollen schöpfen.

Dennoch gehen die Gäste aus Schalke als Favorit ins Spiel. Seit der verletzungsbedingt vorzeitigen USA-Rückkehr des überragenden Daniel Gilbert ist allerdings Sand ins Getriebe der Mannschaft von Trainer Hubert Beck gekommen. Zuletzt gab es vier Niederlagen in Serie. Mit Jamal Rich wurde zwar hochkarätiger Ersatz gefunden, doch dessen Integration bei den Königsblauen hat bislang noch nicht hundertprozentig funktioniert.

Der Schlüssel zum Erfolg dürfte für die Gastgeber aber ohnehin nicht auf den Ausländerpositionen liegen. Vielmehr taten sich in den beiden verlorenen Pflichtspielen gegen S04 vor allem die langen Kristof Spieler und Jan Fikiel hervor. "Eine Niederlage ist nur zu akzeptieren, wenn der Gegner besser ist und nicht weil wir schlecht waren. Nur so gewinnen wir die Fans zurück. Wir müssen zu unseren Tugenden wie Kampfbereitschaft und Zusammenspiel zurückfinden", lautet die Vorgabe von Paris Konstantinidis vor dieser ungemein wichtigen Partie.

PSYCHO - 20.03.2006 - 10:11

Quelle IKZ vom 20.3.2006

Teamgeist und Kampf Sieggaranten im Krimi

Iserlohn. Was für ein Jubel in der Hemberghalle. Nach einer in kämpferischer Hinsicht packenden Partie gegen favorisierte Schalker freuten sich die Iserlohner Akteure unbändig über den ersten Heimsieg der Rückserie. Das Comeback von Paris Konstantinidis auf der Iserlohner Trainerbank war gelungen.

C»Press Iserlohn - FC Schalke 04 90:87 n.V. (20:24/37:38/62:61/79:79). Während sich der eine Teil der Mannschaft einfach nur freute, flossen bei anderen Akteuren und Verantwortlichen die Tränen. Vor allem jene Spieler, die zuletzt noch für untauglich befunden wurden, meldeten sich eindrucksvoll zurück. Von der ersten Minute an wehte ein anderer Wind. Die Mannschaft kämpfte als Einheit. Die Spieler feuerten sich permanent an. Da verzieh das Publikum auch so manchen schwachen Abschluss. Mit geballter Kampfkraft gelang es immer wieder, kleinere Rückstände aufzuholen.

Auf gleicher Augenhöhe ging es auch in die zweite Halbzeit. Auch hier offenbarte die Defensive der Kangaroos weiterhin Probleme mit dem aus allen Lagen treffenden Speier (42:46, 23.). Was folgte, war die bis dato beste Phase der Hausherren. Zunächst der Konter zum 50:46 (25.), dann der Zwischenspurt zum 60:52 (28.). Doch dieser Höhenflug wurde jäh gestoppt. Erst brach der nach wie vor grippegeschwächte Ingmar Janke auf dem Feld zusammen, Sekunden später kassierte Phil Sellers sein viertes Foul. Während für den in der Defensive starken Janke die Partie auf ärztliches Anraten vorbei war, wurde Sellers zunächst geschont. So wunderte es nicht, dass Schalke, auch durch Edwins Wurf von der Mittellinie, mit der Viertelsirene wieder aufschloss.

In Abschnitt vier befreiten sich die Iserlohner gleich zu Beginn (65:61, 32.), doch dann drehte Edwin auf. Sein Dreier zum 67:72 (37.) schien schon das Ende der Hoffnungen zu bedeuten, doch auf der Gegenseite wuchs Adnan Chuk immer mehr über sich hinaus. Sein nicht zu stoppender Zug zum Korb war dafür verantwortlich, dass die Kangaroos auf Tuchfühlung blieben. Als sein Dreierversuch in der Schlussminute jedoch vom Ring zurücksprang und Speier für Schalke zum 79:74 traf, schien alles gelaufen. Doch die Gastgeber hatten den Glauben nicht verloren. 25 Sekunden vor dem Ende traf Chuk zum 76:79, während Edwin zweimal bei Freiwürfen patzte. Noch zehn Sekunden waren zu spielen, als Phil Godfrey, der bis dato beim Rebound seine beste Szenen hatte, aus acht Metern unter ohrenbetäubendem Jubel die Verängerung sicherte.

Dort waren die Kangaroos von Beginn an obenauf. Sellers, Chuk und Godfrey legten zum 87:83 vor, doch Schalke war noch längst nicht geschlagen, zumal Chuk sein fünftes Foul kassierte. Jannis Konstantinidis sicherte einen Rebound und steuerte neun Sekunden vor Schluss noch einen wichtigen Freiwurfpunkt zum 90:87 bei. Der letzte Verzweiflungswurf von Fikiel verfehlte das Ziel. Danach gab es "standing ovations" vom Publikum.

PSYCHO - 21.03.2006 - 09:41

Quelle IKZ vom 21.3.2006

"Haben das Glück erarbeitet"

Iserlohn. (wasi) Er kam, sah und siegte! Dieser Ausspruch wird oft bemüht, doch so sehr wie am letzten Samstag beim Erfolg der Iserlohner Zweitliga-Basketballer gegen Schalke traf er nur selten den Kern.

Das Bad in der jubelnden Menge genoss der erst am Donnerstag engagierte neue (alte) Trainer Paris Konstantinidis in vollen Zügen. "Nervös war ich eigentlich nicht, denn es ist ja nichts Neues für mich, an der Linie zu stehen", sagte der Grieche zwei Tage nach der Partie, doch ergriffen war auch er von den Emotionen, die nach der Partie bei allen Beteiligten frei wurden. "Für mich war es wichtig, dass wir für die Leute spielen. Wir haben ein intelligentes Publikum, das merkt sofort, ob da eine Mannschaft auf dem Feld steht oder nicht", führt er weiter aus.

Den am Ende glücklichen Erfolg stufte Konstantinidis letztlich als verdient ein. "Die Spieler haben alles versucht, und so haben wir uns das Glück auch erarbeitet", sagt der Trainer. Für jeden seiner Spieler hatte er ein Sonderlob parat. Auch für Phil Godfrey, der von der Dreierlinie eine rabenschwarze Quote aufwies (zwei Treffer bei 13 Versuchen), aber den entscheidenden Wurf zur Verlängerung traf. "Er war im Abschluss unglücklich. Aber einer, der neun Assists gibt und etliche wichtige Rebounds holt, der ist kein Egozocker, sondern ein Teamspieler", widerspricht er möglicher Kritik am Amerikaner.

Eine Wiedergeburt feierten derweil jene drei Akteure der Kangaroos, die für den Spielaufbau zuständig sind. 36 Punkte gingen auf das Konto des Trios Adnan Chuk ("er ist ein ganz anderer Mensch geworden" ), Chris Viardo und Jannis Konstantinidis. Und mit der neuen Taktik, häufig mit zwei Aufbauspielern zu agieren, eröffnen sich für die Iserlohner neue Perspektiven.

Vielleicht auch schon für den kommenden Sonntag in Braunschweig, wo man wegen eines Gastspiels der Harlem-Globetrotters erst um 20 Uhr in der 5 000 Zuschauer fassenden Volkswagenhalle spielen wird. Nach einer intensiven Trainingswoche und mit neuem Motto ("wer einen Fehler macht, wird nicht gleich augewechselt"
) rechnet sich Paris Konstantinidis auch bei einem der besten Rückrunden-Teams etwas aus.

Psycho - 25.03.2006 - 10:19

Quelle IKZ vom 25.3.2006

In Braunschweig nur Außenseiter

Iserlohn. (wasi) Erster Aufwärtsauftritt der Iserlohner Zweitliga-Basketballer unter neuer sportlicher Leitung. Bei der SG Braunschweig dürften für die Kangaroos jedoch auch nach dem Stimmungsumschwung die Trauben sehr hoch hängen.

Vor vermutlich großer Kulisse in der 5 000 Zuschauer fassenden Volkswagen-Halle müssen sich die Iserlohner gegen die drittbeste Mannschaft der Rückrunde bewähren. Vom Abstiegskandidaten haben sich die Niedersachsen längst zum festen Bestandteil des gesicherten Mittelfeldes gewandelt - eine beachtliche Entwicklung. Doch mit Doppellizenzler Schmidt, den Amerikanern Hester und Llyod sowie einer talentierten "Rasselbande" feierte man zuletzt vier Siege in Serie. Selbst Spitzenreiter Paderborn hatte die SG vor einigen Wochen am Rande einer Niederlage.

Dennoch sieht C»Press-Coach Paris Konstantinidis sein Team nicht chancenlos. Am Donnerstag absolvierte er eine intensive gemeinsame Trainingseinheit mit Phoenix Hagen, bei der Mannschaft und Coach weiter zusammengewachsen sind. In Braunschweig geht es für den Griechen vor allem darum, dass seine Akteure die Fehlerquote gering halten. "Braunschweig provoziert die meisten Ballverluste, wir haben die meisten", skizziert er die Ausgangslage. Zuletzt gegen Schalke konnte der Schnitt jedoch deutlich unterschritten werden, und das gibt Hoffnung. Mehr Sorgen macht ihm da schon die frühe Anreise mit dem Bus, da die Fans der Iserlohner das vorangehende Gastspiel der Harlem-Globetrotters sehen wollen. "Ein Sieg aus den nächsten drei Spielen ist unser Ziel", will Konstantinidis den Druck auf die Akteure auch nicht zu groß werden lassen.

Thomas - 25.03.2006 - 11:26

Ich glaube ein Link hätte es auch getan.
Psycho - 25.03.2006 - 14:53

Ich weiß du willst mir jetzt einen rein würgen, aber hier bei geht das leider nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Weil man beim IKZ angemelden sein muss um die Artikel lesen zu können. Da reicht ein Link nicht, aber was anderes habe ich von dir auch nicht erwartet!

Psycho - 28.03.2006 - 11:42

Die neuesten Zeitungsartikel findet ihr jetzt im neuen Forum.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Ähnliche Beiträge
Hm - von nsmartin am Donnerstag 28.04.2005
Kampftrinker - von nsmartin am Dienstag 26.07.2005
Bewerbung - von nsmartin am Montag 16.05.2005
hab erst jetzt eure email erhalten !!! - von F.C.H.86 am Samstag 24.09.2005
Lust auf ein KLEINFLDMATCH???? - von F.C.H.86 am Freitag 09.09.2005
huhu - von nsmartin am Mittwoch 20.04.2005
UNBEDINGT DURCHLESEN!!! - von Pyrgus am Sonntag 22.04.2007
Boardsoftware und Hoster... - von F!o am Mittwoch 09.05.2007
Der Vorstellungsthread - von Goraengensaft am Mittwoch 09.05.2007
Der Umbau - von Goraengensaft am Mittwoch 09.05.2007