sagt mal wie habt ihr eure kleinen dazu gebracht, das ihr Zähne putzen konntet?
Am Anfang hat es so schön bei uns geklappt und nu??? Das reinste gebrülle!
Habt ihr sie schreien lassen und weiter gemacht oder aufgehört?
Grüße Tanja
ich denke, wenn die kleinen 1 1/2 jahre sind, geht das besser. hab ich ja auch an jan gesehen. erst haben wir uns mit unbändiger begeisterung %) selbst die zähne geputzt, und dann wollte er auch immer unbedingt. in dem alter kann man durch vormachen unheimlich viel erreichen! und man kann auch schon recht gut erklären warum das gemacht werden muss...
wie gesagt, das mag zwar bei einigen als zu spät ankommen, aber ich denke, besser ein bischen später und dafür dann ganz automatisch und gerne, als mit tränen und zwang und später ungern bis gar nicht... das hab ich nämlich bei bekannten mitbekommen...
Unser Sohn bekommt die Zähne noch net geputzt bisher...
Liebe Grüße
DS
eines tages wird er sich daran gewöhnen müssen
Ich persönlich finde das nicht die richtige Methode. Zähne putzen ist Spaß, bzw. sollte dazu werden. Aber wenn es Zwang dahinter steht, an den man sich gewöhnt, dann finde ich persönlich die Methode falsch.
denn was die zähne betrifft, kann ich schon sehr konsequent sein, da gibt es kein "na, dann putzen wir eben morgen die zähne",
Ja, aber man muß auch nicht übertreiben. Schließlich ist das Ziel ganz klar, daß sich das Zähneputzen eingespielt haben muß, wenn die ersten Zweiten da sind, bis dahin sollte man den Spaßfaktor nicht ausser Augen lassen. Und wenn bei der Zahnpflege der Spaßfaktor im Vordergrund steht, dann ist es später einfacher zu akzeptieren, daß dies zur Pflicht wird.
die beisserchen müssen sauber sein, ich hab keine lust mit basti in seinen jungen jahren zum zahnarzt zu müssen, das wäre erst eine qual für ihn...
Wie stark die Zähne leider hängt aber nicht alleine von der Pflege ab, sondern auch im Schwerpunkt von dem, was der Junge ißt. Schließlich gibt es bei vielen Völkern keine Probleme bei den Milchzähne, obwohl die Kinder garnet Ihre Zähne putzen.
Mein Fazit: Zähneputzen soll eine Aufgabe sein, die man positiv belegt und nicht als unabdingbare, aber unangenehme Pflicht ansieht. Sie sollte dann sich als angenehme Selbstverständlichkeit einbürgern. Schließlich ist es für uns (also wenigstens für mich) inzwischen eine angenehme Aufgabe - wenigstens seit ich eine für mich angenehme Zahncreme gefunden habe und ich Pflege auch langzeitlich spürbar ist.
Liebe Grüße DS
Tatsächlich haben Probleme mit Milchzähne später auch Einfluß auf das eigentliche Gebiß und das muß man verhindert, auch absolut richtig.
sicherlich mach ich auch nicht alles richtig
Wer macht das schon. Mit Sicherheit niemand.
Die Fragen für mich sind: Putzen ab wann und wie bringe ich mein Kind zur freiwilligen Zahnpflege. Ich finde Zwänge immer Käse, sorry, wenn ich das so sehe (und vielleicht sehe nur ich das so).
Ich habe schon einiges zu diesem Thema gelesen und das hier sind die Dinge, die zusammengefaßt für mich rausgekommen sind:
Zum Thema Karies: Die Infektion eines Kleinkindes mit den sog. "Kariesbakterien" erfolgt normalerweise durch die Mutter. Falls Du als Mutter damit Probleme hast, dann geh damit mal zu Deinem Zahnarzt. Da gibt es Chlorhexidin (-gluconat), womit man die Vermehrung einschränken kann - das mindestens 30 Minuten nach dem Zähneputzen. Manche Zahncremes behindern die Wirksamkeit!
Erste Zähne: Die Hauptreinigungsfunktion hat aber in diesem Alter die mechanische Selbstreinigung beim Abbeißen oder Kauen von fester, zuckerfreier Nahrung (z.B. eine harte Brotrinde oder ein kleines Möhrenstückchen).
Je nach körperlicher und geistiger Entwicklung, sollte etwa mit 2 Jahren vorsichtig mit dem Zähneputzen begonnen werden. Hierbei ist anfangs nicht so sehr die gründliche Reinigung, sondern das Vertrautwerden mit den neuen Dingen wichtig. Auch später, wenn mit entsprechendem Alter keine Hilfestellungen beim Putzen mehr gegeben werden müssen, ist eine Kontrolle und Beobachtung des Putzens nötig, damit sich nicht falsche Techniken einschleichen. Notfalls sollte "nachgeputzt" werden.
Die Mundschleimhäute von Kleinkindern sind erheblich empfindlicher als die von Erwachsenen. Zahncremes, deren Geschmack durch Zusatz von Pfefferminze, Alkohol und anderen Stoffen den Großen gut schmeckt, wird von den Kleinen als scharf und deshalb abstoßend empfunden. Ich habe daher eine spezielle Kräuterzahncreme, die 'eßbare' und zuckerfreie Inhaltsstoffe beinhaltet, gut schmeckt, net scharf ist und mit Ezymen reinigt. Diese nehme ich selber auch, ist aber ausdrücklich auch für Kinder geeignet.
Den größten Einfluß auf die Motivation zum Putzen haben Bezugspersonen. So wie sich viele Kleinkinder von ihren Erziehern Verhaltensweisen "abgucken", ist es auch beim Zähneputzen: das Zähneputzen zusammen mit den Eltern oder älteren Geschwistern sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Ebenfalls im Alter von etwa 2 Jahren sollte der erste Zahnarztbesuch erfolgen und dann in regelmäßigen Abständen beibehalten werden (sog. Recall). So lernt das Kleinkind eine Zahnarztpraxis kennen, ohne daß in seinem Mund schon gebohrt oder gezogen - ihm also "weh getan" - werden muß. Sollten "tapfere" ältere Geschwister oder Spielkamaraden vorhanden sein, ist ihre Vorbildfunktion beim Untersuchen der kleinen Milchzähne von großem Wert. Ab drei bis vier Jahren überprüft der Zahnarzt oder seine Helferin dann auch die Putztechnik des Kleinkindes, um zu verhindern, daß sich falsche Bewegungen beim Säubern der Zähne einprägen.
Zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr brechen die ersten bleibenden Zähne durch. Dann heißt es, besonders gut auf die Zahnpflege zu achten, denn diese Kauwerkzeuge werden ein Leben lang gebraucht und tragen erheblich zum Aussehen bei!
Liebe Grüße DS
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Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde schließt daraus:
"Ein sauberer Zahn wird selten krank!" (<--- Was sicherlich richtig ist)
und
"In der Kariesprophylaxe haben Zahnpflege und Stärkung der Zahnoberfläche durch Fluoride die oberste Priorität!"
Das ist jedoch kritisch zu bewerten, dann ALLE Kinder, die unertsucht worden sind, haben eine flourhaltige Zahncreme benutzt. Meines Wissens nach gibt es keine Untersuchung, die Zahncremes ohne Flouride in Deutschland benutzt.
Jedoch: Bei Überdosierungen von Flourid kann es zu Veränderungen im Skelettaufbau, zu Knochen- und Zahnerweichung sowie zu Verfärbungen im Zahnschmelz kommen. Auch die Schilddrüsenfunktion wird gestört. (Gerade weil Kinder auch mehr runterschlucken statt ausspucken). Fast alle Naturkosmetikhersteller verzichten wegen dieser Bedenken auf Fluorid.
Wir benutzen eine Zahncreme ohne Flouride ...
Gruß DS
PS: Hier könnt Ihr z.B. mal was nachlesen_ http://www.naturkost.de/schrotundkorn/2002/sk0209g3.htm
ich versuche Dir mal einen Rat zu geben okay? Also, ich finde schon, daß es wichtig ist den Kindern auch die Zähne zu putzen. Ich war da bei Hannah schon konsequent und bin es auch heute noch. Es ist normal, daß irgendwann die Phase kommt, wo die Zwerge das nicht mehr wollen. Versuche mal, ob er Dir vielleicht gleichzeitig auch die Zähne putzen mag? Es kommt zwar vor, daß man als Mutter einen Würgeanfall bekommt, weil die Zahnbürste zuweit im hals landet, aber es hat bei Hannah geklappt. Oder Du kaufst eine Handpuppe, die die Zähne putzt und dabei auch noch eine lustige Geschichte erzählt? Ansonsten, kann man einfach nur hart bleiben und das Putzen durchsetzen, so leid es einem auch tut. Bei uns hat es dazu geführt, daß Hannah ganz genau weiß, ohne Zähne putzen läuft gar nichts und es gibt keine Diskussionen mehr.
So Tanja, vielleicht konnte ich Dir ja etwas helfen????
Lieben Gruß
Tanja & Hannah & Lena inside
Ich hatte Ronja schon sehr früh die zahnbürste gegeben(beim ersten Zahn) und sie immer mitgenommen wie ich meine geputzt hatte.Natürlich gab es am Anfang sehr viel geschrei.Mein Zahnarzt meinte hauptsache sie werden einmal am Tag geputzt.Jetzt putzt sie sich sie sogar 2mal am Tag und wenn sie die Zähne nicht putzen will sage ich immer zu ihr dann kann man auch nichts Süsses essen das hilft bei ihr das gleiche hat auch der Zahnarzt zu ihr gesagt.Dabei hat sie sich von ihm sogar in den mund schauen lassen ohne geschrei (ich war ganz stolz auf Ronja)
bine
LG
Claudia
Wichtig scheint aber folgendes: nach neusten Erkenntnissen ist Flourid zur Aufnahmen per Nahrung oder als Tabletten wenig bis garnicht wirksam für den Zahnschmelz! Guckst Du hier: http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=237787
Liebe Grüße
DS