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DAC602 - 08.09.2004 - 20:23

Huuhuuuu,

sagt mal wie habt ihr eure kleinen dazu gebracht, das ihr Zähne putzen konntet?

Am Anfang hat es so schön bei uns geklappt und nu??? Das reinste gebrülle!
Habt ihr sie schreien lassen und weiter gemacht oder aufgehört?

Grüße Tanja

sonne23 - 08.09.2004 - 20:30

also Tim putzen wir die zähne noch nicht, weil er eben auch weint, und ich will nicht, das es für ihn später irgendwie immer mit angst oder unbehagen zusammenhängt..

ich denke, wenn die kleinen 1 1/2 jahre sind, geht das besser. hab ich ja auch an jan gesehen. erst haben wir uns mit unbändiger begeisterung %) selbst die zähne geputzt, und dann wollte er auch immer unbedingt. in dem alter kann man durch vormachen unheimlich viel erreichen! und man kann auch schon recht gut erklären warum das gemacht werden muss...
wie gesagt, das mag zwar bei einigen als zu spät ankommen, aber ich denke, besser ein bischen später und dafür dann ganz automatisch und gerne, als mit tränen und zwang und später ungern bis gar nicht... das hab ich nämlich bei bekannten mitbekommen...

Dragonsage - 09.09.2004 - 01:25

Ich finde auch, daß zu früh der Zähneputzen was negatives bekommt, aber im richtigen Alten dann das ganze umkehrt. Selbst die ganz kleinen wollen mal wie die Großen. Also: Vorbild sein und die Kleinen zuschauen lassen, dann kommt das Interesse wahrscheinlich eh von alleine.

Unser Sohn bekommt die Zähne noch net geputzt bisher...

Liebe Grüße
DS

Babs - 09.09.2004 - 13:20

mit 1 1/2 gehts besser ? pah, unse basti hasst zähne putzen wie die pest, anfangs ging es noch, da haben wir ihm die zähne mit so einer elektrischen zahnbürste geputzt, dann hat er wohl mitbekommen, daß dasselbe spiel jeden abend statt findet, und nun will er am liebsten gar nicht mehr. ich werde ihn aber nicht ohne zähne putzen ins bett bringen, also legen wir ihn auf den boden und versuchen ihn mit kitzeln oder quatsch machen abzulenken, was leider auch nicht immer gelingt %) eines tages wird er sich daran gewöhnen müssen, denn was die zähne betrifft, kann ich schon sehr konsequent sein, da gibt es kein "na, dann putzen wir eben morgen die zähne", nene :D die beisserchen müssen sauber sein, ich hab keine lust mit basti in seinen jungen jahren zum zahnarzt zu müssen, das wäre erst eine qual für ihn...
DAC602 - 09.09.2004 - 15:33

Hab heute in der Babyzeitung gelesen, das man ein Wattestäbchen nehmen soll zum abwischen
Dragonsage - 09.09.2004 - 15:58

pah, unse basti hasst zähne putzen wie die pest
Das vermeidet man aber nicht dadurch, daß man Ihn dazu zwingt?

eines tages wird er sich daran gewöhnen müssen
Ich persönlich finde das nicht die richtige Methode. Zähne putzen ist Spaß, bzw. sollte dazu werden. Aber wenn es Zwang dahinter steht, an den man sich gewöhnt, dann finde ich persönlich die Methode falsch.

denn was die zähne betrifft, kann ich schon sehr konsequent sein, da gibt es kein "na, dann putzen wir eben morgen die zähne",
Ja, aber man muß auch nicht übertreiben. Schließlich ist das Ziel ganz klar, daß sich das Zähneputzen eingespielt haben muß, wenn die ersten Zweiten da sind, bis dahin sollte man den Spaßfaktor nicht ausser Augen lassen. Und wenn bei der Zahnpflege der Spaßfaktor im Vordergrund steht, dann ist es später einfacher zu akzeptieren, daß dies zur Pflicht wird.

die beisserchen müssen sauber sein, ich hab keine lust mit basti in seinen jungen jahren zum zahnarzt zu müssen, das wäre erst eine qual für ihn...
Wie stark die Zähne leider hängt aber nicht alleine von der Pflege ab, sondern auch im Schwerpunkt von dem, was der Junge ißt. Schließlich gibt es bei vielen Völkern keine Probleme bei den Milchzähne, obwohl die Kinder garnet Ihre Zähne putzen.

Mein Fazit: Zähneputzen soll eine Aufgabe sein, die man positiv belegt und nicht als unabdingbare, aber unangenehme Pflicht ansieht. Sie sollte dann sich als angenehme Selbstverständlichkeit einbürgern. Schließlich ist es für uns (also wenigstens für mich) inzwischen eine angenehme Aufgabe - wenigstens seit ich eine für mich angenehme Zahncreme gefunden habe und ich Pflege auch langzeitlich spürbar ist.

Liebe Grüße DS

Babs - 09.09.2004 - 20:32

tja, zum teil muss ich dir da schon recht geben, sicherlich wäre es schöner, wenn daraus ein "spassfaktor" wird, aber wie soll man das denn anstellen ? ich hab echt panik davor, wenn er wirklich eines tages karies bekommt, und zum zahnarzt muß. sicherlich mach ich auch nicht alles richtig, wie ihr in bestimmten situationen auch nicht. ich kann nur von meinen eigenen erfahrungen ausgehen, nämlich daß ich immer schon probleme mit karies hatte, und ich möchte das meinem sohn wenn möglich ersparen.
ich bin aber für nützliche tipps fürs "richtige" zähne putzen beim kleinkind sehr dankbar und bestimmt auch nicht abgeneigt angenehmere "methoden" anzuwenden.
es ist bekannt, daß auch die richtige pflege der milchzähne sehr wichtig ist, gerade für die zweiten, wenn die milchzähne schon karies befallen sind, sind die richtigen zähne davon auch mitbetroffen, so wird es mir jedenfalls von zahnärzten beigebracht.
mag sein, daß ich in der hinsicht "zähne putzen" etwas verbissen ran gehe, habe aber bis heute noch keinen vernünftigen ratschlag bekommen, außer daß ich ihm halt NICHT die zähne putzen soll, sondern erst wenn er älter ist, toll !! :?
Dragonsage - 10.09.2004 - 21:30

Zahnpflege ist natürlich wichtig, das ist klar - und natürlich auch der Milchzähne! Zahnarztbesuch mit Schmerzen (z.B. Bohren) setzt sich als negative Erfahrung fest! Aber auch sonst bedeuten schlechte Zähne oftmals Schmerzen!

Tatsächlich haben Probleme mit Milchzähne später auch Einfluß auf das eigentliche Gebiß und das muß man verhindert, auch absolut richtig.

sicherlich mach ich auch nicht alles richtig
Wer macht das schon. Mit Sicherheit niemand.

Die Fragen für mich sind: Putzen ab wann und wie bringe ich mein Kind zur freiwilligen Zahnpflege. Ich finde Zwänge immer Käse, sorry, wenn ich das so sehe (und vielleicht sehe nur ich das so).

Ich habe schon einiges zu diesem Thema gelesen und das hier sind die Dinge, die zusammengefaßt für mich rausgekommen sind:

Zum Thema Karies: Die Infektion eines Kleinkindes mit den sog. "Kariesbakterien" erfolgt normalerweise durch die Mutter. Falls Du als Mutter damit Probleme hast, dann geh damit mal zu Deinem Zahnarzt. Da gibt es Chlorhexidin (-gluconat), womit man die Vermehrung einschränken kann - das mindestens 30 Minuten nach dem Zähneputzen. Manche Zahncremes behindern die Wirksamkeit!

Erste Zähne: Die Hauptreinigungsfunktion hat aber in diesem Alter die mechanische Selbstreinigung beim Abbeißen oder Kauen von fester, zuckerfreier Nahrung (z.B. eine harte Brotrinde oder ein kleines Möhrenstückchen).

Je nach körperlicher und geistiger Entwicklung, sollte etwa mit 2 Jahren vorsichtig mit dem Zähneputzen begonnen werden. Hierbei ist anfangs nicht so sehr die gründliche Reinigung, sondern das Vertrautwerden mit den neuen Dingen wichtig. Auch später, wenn mit entsprechendem Alter keine Hilfestellungen beim Putzen mehr gegeben werden müssen, ist eine Kontrolle und Beobachtung des Putzens nötig, damit sich nicht falsche Techniken einschleichen. Notfalls sollte "nachgeputzt" werden.

Die Mundschleimhäute von Kleinkindern sind erheblich empfindlicher als die von Erwachsenen. Zahncremes, deren Geschmack durch Zusatz von Pfefferminze, Alkohol und anderen Stoffen den Großen gut schmeckt, wird von den Kleinen als scharf und deshalb abstoßend empfunden. Ich habe daher eine spezielle Kräuterzahncreme, die 'eßbare' und zuckerfreie Inhaltsstoffe beinhaltet, gut schmeckt, net scharf ist und mit Ezymen reinigt. Diese nehme ich selber auch, ist aber ausdrücklich auch für Kinder geeignet.

Den größten Einfluß auf die Motivation zum Putzen haben Bezugspersonen. So wie sich viele Kleinkinder von ihren Erziehern Verhaltensweisen "abgucken", ist es auch beim Zähneputzen: das Zähneputzen zusammen mit den Eltern oder älteren Geschwistern sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Ebenfalls im Alter von etwa 2 Jahren sollte der erste Zahnarztbesuch erfolgen und dann in regelmäßigen Abständen beibehalten werden (sog. Recall). So lernt das Kleinkind eine Zahnarztpraxis kennen, ohne daß in seinem Mund schon gebohrt oder gezogen - ihm also "weh getan" - werden muß. Sollten "tapfere" ältere Geschwister oder Spielkamaraden vorhanden sein, ist ihre Vorbildfunktion beim Untersuchen der kleinen Milchzähne von großem Wert. Ab drei bis vier Jahren überprüft der Zahnarzt oder seine Helferin dann auch die Putztechnik des Kleinkindes, um zu verhindern, daß sich falsche Bewegungen beim Säubern der Zähne einprägen.

Zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr brechen die ersten bleibenden Zähne durch. Dann heißt es, besonders gut auf die Zahnpflege zu achten, denn diese Kauwerkzeuge werden ein Leben lang gebraucht und tragen erheblich zum Aussehen bei!

Liebe Grüße DS

DAC602 - 10.09.2004 - 21:48

Bei mir stellt sich jetzt die Frage, ok ich fange erst später an zu putzen. Aber was mache ich damit der Zahn das Fluorid bekommt, da ich es als Tablette nicht gegeben habe, sondern nur die Vigantoletten (Vitamin-D) und eigentlich dann auf eine Fluorhaltige Zahncreme angewiesen bin?????
Sawa - 10.09.2004 - 22:56

also bei Sarah hab ich auch früh angefangen mit dem Zähneputzen, am Anfang hab ich das noch selber bei ihr gemacht, sie hatte nie Einwende, und mit der Zeit wollte sie immer die zahnbürste selber halten, damit sie sie sich alleine putzen kann, so wie sie es halt eben bei mir immer sieht, naja, alles schön ung gut, dann wollte sie ne Zeitlang die Zahncreme immer selber drauf tun, hab ich sie auhc gelassen, nur natürlich aufgepasst, daß sie nicht zuviel davon nimmt, weil sie die Creme noch nicht ausspuckt, sondern runterschluckt, und dann wird xmal die Bürste nass gemacht um sozusagen nachzuspülen, ich habe aber gemerkt, daß sie eigentlich nur vorne ihre Zähne putzt, so mache ich die hinteren noch selber bei ihr nach, was ich damit eigentlich sagen wollte, daß es bei ihr kein Theater gibt um die zahnpflege, dafür aber woanders %)
PS: von anfang an nehme ich die Elmex-Kinderzahnpasta, dann hat mein Mann mal eine andere gehollt, auch für Kinder, aber mit irgendwelchem Geschmack halt, sie war begeistert von der Tube, aber nicht von der Creme selbst, so mußte ich halt wieder die Elmex holen und dann gings wieder
;)

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Dragonsage - 12.09.2004 - 00:03

Flourid, davon schwärmen alle. Woran liegt das? Tatsache ist: In den letzten 10 Jahren ist ein deutlicher Rückgang von Karies bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen - bei vergleichbarem Zuckerkonsum!

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde schließt daraus:

"Ein sauberer Zahn wird selten krank!" (<--- Was sicherlich richtig ist)

und

"In der Kariesprophylaxe haben Zahnpflege und Stärkung der Zahnoberfläche durch Fluoride die oberste Priorität!"

Das ist jedoch kritisch zu bewerten, dann ALLE Kinder, die unertsucht worden sind, haben eine flourhaltige Zahncreme benutzt. Meines Wissens nach gibt es keine Untersuchung, die Zahncremes ohne Flouride in Deutschland benutzt.

Jedoch: Bei Überdosierungen von Flourid kann es zu Veränderungen im Skelettaufbau, zu Knochen- und Zahnerweichung sowie zu Verfärbungen im Zahnschmelz kommen. Auch die Schilddrüsenfunktion wird gestört. (Gerade weil Kinder auch mehr runterschlucken statt ausspucken). Fast alle Naturkosmetikhersteller verzichten wegen dieser Bedenken auf Fluorid.

Wir benutzen eine Zahncreme ohne Flouride ...

Gruß DS

PS: Hier könnt Ihr z.B. mal was nachlesen_ http://www.naturkost.de/schrotundkorn/2002/sk0209g3.htm

DAC602 - 12.09.2004 - 15:33

Ich muss sagen, das ich immer noch net wirklich schlauer bin und werde morgen mal meine Hebi fragen, weil die hat uns ja auch empfohlen, das wir keine Fluortabletten geben sollen
Tanni - 12.09.2004 - 21:35

Hallo Tanja,

ich versuche Dir mal einen Rat zu geben okay? Also, ich finde schon, daß es wichtig ist den Kindern auch die Zähne zu putzen. Ich war da bei Hannah schon konsequent und bin es auch heute noch. Es ist normal, daß irgendwann die Phase kommt, wo die Zwerge das nicht mehr wollen. Versuche mal, ob er Dir vielleicht gleichzeitig auch die Zähne putzen mag? Es kommt zwar vor, daß man als Mutter einen Würgeanfall bekommt, weil die Zahnbürste zuweit im hals landet, aber es hat bei Hannah geklappt. Oder Du kaufst eine Handpuppe, die die Zähne putzt und dabei auch noch eine lustige Geschichte erzählt? Ansonsten, kann man einfach nur hart bleiben und das Putzen durchsetzen, so leid es einem auch tut. Bei uns hat es dazu geführt, daß Hannah ganz genau weiß, ohne Zähne putzen läuft gar nichts und es gibt keine Diskussionen mehr.

So Tanja, vielleicht konnte ich Dir ja etwas helfen????

Lieben Gruß
Tanja & Hannah & Lena inside

DAC602 - 12.09.2004 - 21:38

hmm, aber ich glaube das er mit 10 1/2 Monaten noch nicht so recht versteht was da passiert und ich muss auch noch sagen das die 2 Zähnchen noch gar nicht ganz draussen sind, aber ich mache mir schon ernsthafte Gedanken über das Thema
Sawa - 13.09.2004 - 13:19

hallo Tanja!
wenn die 2 Zähnchen noch nicht ganz draußen sind, wie du sagst, dann würd ich doch noch warten damit, ihm die richtig zu putzen, aber vorerst würde ich ihn schon mal ins bad mitnehmen und ihm zeigen, was du da so machst, damit er es langsam versteht, und ihm vielleicht solche Bürste holen, hab da so ein Ring gesehen, an dem paar Borsten sind, damit er damit spielt und siech so dran gewöhnt, auch wenn er es weg schmeißt, oder liegen lässt, ihm das dann immer wieder geben.
versuchs doch mal, vielleicht klappts ja! :)
DieTiny - 13.09.2004 - 20:32

Hallo

Ich hatte Ronja schon sehr früh die zahnbürste gegeben(beim ersten Zahn) und sie immer mitgenommen wie ich meine geputzt hatte.Natürlich gab es am Anfang sehr viel geschrei.Mein Zahnarzt meinte hauptsache sie werden einmal am Tag geputzt.Jetzt putzt sie sich sie sogar 2mal am Tag und wenn sie die Zähne nicht putzen will sage ich immer zu ihr dann kann man auch nichts Süsses essen das hilft bei ihr das gleiche hat auch der Zahnarzt zu ihr gesagt.Dabei hat sie sich von ihm sogar in den mund schauen lassen ohne geschrei (ich war ganz stolz auf Ronja)

bine

Drachen - 15.09.2004 - 13:16

hm mit Zähneputzen ist immer ein heikeles Thema. Ich denke man versucht erst mal mit Wasser und Ohrenstäbchen bevor man mit der Zahnbürste anfängt. Und dann wenn es klappt wird einfach mit einer Zahnbürste versucht. Und das halt ohne Zwang.

LG

Claudia

DAC602 - 15.09.2004 - 16:03

jo, hab die letzten Tage immer mit nem Wattestäbchen geputzt, aber damit bekommt er ja weiterhin kein Fluor...!?!
Dragonsage - 19.09.2004 - 11:19

... aber damit bekommt er ja weiterhin kein Fluor...!?!
Ist das denn nötig? Wie oben schon geschrieben, gehen die Meinung hier auseinander. Ich würde in dem Alter ganz darauf verzichten - das schrieb ich ja schon.

Wichtig scheint aber folgendes: nach neusten Erkenntnissen ist Flourid zur Aufnahmen per Nahrung oder als Tabletten wenig bis garnicht wirksam für den Zahnschmelz! Guckst Du hier: http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=237787

Liebe Grüße
DS

DAC602 - 22.09.2004 - 20:05

ok, dein letzter Satz hat mich beruhigt :)
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