Ich sehe aus dem Fenster,
Frage mich wo bist du,
Wo bist du Licht das den Tag erhellt
Und die Nacht zum leuchten bringt.
Ich sehe aus dem Fenster,
Ich seh’ dich nicht,
Suche dich mit meinen Augen,
Doch finden tu’ ich dich nicht.
Ich sehe aus dem Fenster,
Nun sag mir doch wo bist du,
Alles was ich sehe ist grau,
Es ist traurig und kalt.
Ich sehe aus dem Fenster,
Hoffe du kommst nun bald,
Ich warte, dass du kommst,
Doch sehn tu ich dich nicht.
Ich sehe aus dem Fenster.
Wo bist du nur mein Licht?
Ich bitte dich versteck dich nicht!
Mein Herz so schwer und schon so kalt.
Ich sehe nur noch aus dem Fenster,
Wenn du jetzt nicht kommst,
Wenn du mich jetzt nicht erlöst,
Weis ich nicht weiter.
Ich sehe aus dem Fenster,
Sehe nur noch kahle Bäume,
Vertrocknete Wiesen und Felder,
Und es ist dunkel, du fehlst.
Ich sehe aus dem Fenster,
Dort ein Leuchten,
Doch schon verfehlt, du warst es nicht,
Es war das Licht des Mondes.
Ich sehe aus dem Fenster,
Der Mond er will mich trösten,
Doch schafft er’s nicht.
Mir ist kalt.
Ich starre aus dem Fenster,
Hab die Hoffnung verloren,
Bin Einsam und Allein,
Mein Herz wird Stein.
Ich starre aus dem Fenster,
Die Zeit verrinnt,
Du hast mich verraten und verlassen,
Was soll ich tun ohne dein mich wärmendes Licht?
Ich starre aus dem Fenster,
Sehe keinen Weg mehr,
Warum bist du gegangen für immer?
Ich habe angst ich will zu dir zurück.
Ich starre aus dem Fenster,
Ich seh’ den Boden in der Tiefe.
Will nur noch zu dir
Und lass mich fall’n.
Ich falle aus dem Fenster,
Die Zeit steht still,
Ich will zu dir und komme,
Doch warum musstest du geh’n?
Ich bin gegangen aus der Welt,
Bin bei meinem Licht,
Ich bin bei dir und gehe nicht!
Mein Herz nimmer aus Stein,
Wird ewig bei dir sein…
by SleepingSun
Ich sehe aus dem Fenster,
Ich sehe dich,
Ich sehe dich mein Licht,
Leuchten tust du hell und klar.
Ich sehe aus dem Fenster,
Erleuchte strahl’ed da der Tag
Und selbst die Nacht erleuchtet.
Du bist da.
Ich sehe aus dem Fenster.
Lang hab ich nach dir gesucht,
Doch endlich hab ich dich gefunden.
Der Weg war lang.
Ich sehe aus dem Fenster,
Seh dich klar dort strahlend steh’n,
Will nimmer von dir geh’n,
Mein Herz es lebt von dir.
Ich sehe aus dem Fenster,
Die Welt ist hell,
Die Welt sie lebt,
Ich hab lang nich daran geglaub.
Ich sehe aus dem Fenster,
Mein leben war kalt und dunkel ohne dich.
Doch nun bist du da, mein Licht.
Ich fühle dich.
Ich gehe von mei’m Fenster,
Schreite eilend auf dich zu,
Du strahlst die Wärme aus,
Die ich so lang hab vermisst.
Ich komme zu dir,
Empfängst mich mit offenen Armen,
Ich weis mein Herz aus Stein,
Wird immer lebend sein.
Ich fall in deine Arme,
Du umschlingst mich zart,
Das leben was mich einst verlies,
Es fließt durch meine Adern.
Ich lieg in deinen Armen,
Mein Herz welch war doch einst aus Stein,
Sollt nun nur noch voller Liebe sein
Die Lebenslust du schenktest mir.
Ich liebe dich,
Ich bleib bei dir,
Bleib auch bei mir ich bitte dich!
Du bist der Engel den ich hab so lang vermisst.
Ich liebe dich,
Meine Liebe wird niemals sterben,
Sie ist endlos und nur für dich, mein Engel.
Du bist mein Licht und Leben.
Ich liebe dich,
So stark wie es kein anderer tat,
Du bist bei mir, hilfst mir und ich helf’ dir
Ich schwör es dir, nie will ich dich betrügen, oder auch nur lügen
Ich liebe dich …
Vermisste dich …
Flehte dich an …
Und nun bist du da,…
ich liebe dich …
by SleepingSun
“Our trip to London” oder
“Help! The Germans are comming !!!”
Nach London, so stand uns der Sinn.
Da fuhren wir im Mai gleich hin.
Mit drei Lehrern, zwei Frauen, ein Mann,
So traten wir die Reise an.
Mit zwei Stunden Verspätung traf unser Bus ein !
Glücklich darüber und in freudiger Erwartung
Luden wir unsere Taschen hinein.
Vielfältig waren die Versuche, sich die Zeit zu vertreiben.
Was sollte uns schon anderes übrig bleiben.
Knurrte uns der Magen, so verzehrten wir
Mit Freuden “Busfahrers Schrecken” :
Krümelnde Kekse, Kuchen und Knusperreisecken.
Einige Raststätten konnten wir sehen und bald wurde es Nacht.
Das jedoch hatte ein riesiges Problem mit sich gebracht :
Schwer war die Suche nach einer angemessenen Schlafposition.
Doch nach einigen Verrenkungen passte das schon.
Nach wenigen Stunden von Schlaf und zahlreichen Stunden der Fahrt
Konnten wir endlich frische Meeresluft spüren.
Da stellte sich bei einigen die skeptische Frage :
Würde uns wohl so ´ne Fähre sicher über das Gewässer führen ?!
Doch schon standen wir im Hafen von Calais und sichtbar war das Wasser.
Die Luftfeuchte war dort viel höher, das Klima deutlich nasser.
Auch windig war´s und ziemlich frisch.
Möwen kreisten umher auf der Suche nach Fisch.
Dann hatten wir unseren Bus auf der Fähre Postiert.
Blieb nur noch zu hoffen, dass man bei all den neuen Eindrücken
Die Nummer des Parkdecks nicht aus dem Gedächtnis verliert.
Wir streiften nun auf dem Schiff frei umher.
Hinter uns Frankreich, vor uns das Meer.
Nun legten wir ab und stachen in See.
Jetzt konnten wir sagen : Festland adè !
Auf der Insel angekommen bot sich auf der Autobahn ein wahrer
Ansturm der englischen Geisterfahrer !
Das, was einst rechts war, war jetzt auf der linken Seite.
Doch der echte englische Rasen am Fahrbahnrand war eine Augenweide.
Schließlich waren wir in London angekommen.
Für diesen Tag hatten wir uns noch viel vorgenommen.
Unter anderem besuchten wir “London Dungeon”, eine Grusel-Institution.
Da drin war´s gar grausig, doch wer von uns ahnte das schon ?
Sehenswertes gab es in Massen.
So viel zu sehen und so wenig Zeit,
Da mussten wir uns voll und ganz
Auf die Planung unserer Lehrer verlassen.
Trotz Hektik war es doch ganz schön,
London mal mit eigenen Augen zu sehen.
Der Fotoapparat war dabei ständig griffbereit.
So entstand ´ne Menge an Bildern in sehr kurzer Zeit.
Dokumentiert wurde so fast jede Aktion.
Egal, ob Bus, Hotel oder Tower Bridge,
Alles in sämtlichen Perspektiven und zahlreicher Variation.
Interessant war der Aufenthalt in der britischen Stadt.
Doch da bekanntlich alles einmal ein Ende hat,
Begaben wir uns wieder auf die Fahrt Richtung Meer.
Dann sahen wir Dover auch mal bei Nacht.
Dieser Anblick beeindruckte sehr.
Auf dem Schiff war´s ziemlich windig und Wellen schlug das Meer.
Die Fähre schwankte hin, die Fähre schwankte her.
Auf diese Art und Weise fiel normales gehen schwer.
Doch schließlich war auch dieses überwunden.
Füße und Magen spürten wieder festen Untergrund.
Dann saßen wir wieder im Bus für zahlreiche Stunden.
Bei der Anreise im Bus sahen wir den Film
“Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast”.
Dieser jedoch stand im völligen Kontrast
Zu dem, den wir auf dem Rückweg sahen :
“Apollo 13”, freigegeben ab acht Jahren.
Dann übermannte uns wieder die Müdigkeit.
Kein Wunder, schließlich war´s wieder Schlafenszeit.
Nach dem Erwachen konnte man durch einen Blick
Aus dem Fenster erfahren,
Dass wir ein großes Stück vorwärtsgekommen waren.
Letztendlich kamen wir gesund und munter wieder in Meuselwitz an.
Wir hatten natürlich viel zu erzählen, was man wohl gut verstehen kann.
Unglückliche Vorkommnisse blieben uns erspart.
Das war in grober Zusammenfassung unsere Studienfahrt.