SWEITZERISCH FÜR ANFÄNGER
Tag zusammen,
da ja immer mehr 'Ausländer' in unser Land hereindrängen darunter ja acuh wohlbekannte Namen
wie Michael Schumacher, usw, habe ich mich jeztt entschlossen Euch über das Geheimnis des
Schwitzerdütsch zu informieren, und Euch das verständis näherzubringe, das heisst einfach gesagt,
Ihr sollt das Grinsen unterlassen wenn ihr das Wort Schweiz betohnt.
1.Lektion:
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Das wichtigste an unserer Sprache ist, das es eigentlich keine Regeln gibt, und wenn es welche gibt, die von Kanton (Bundesland, aber nie so gross wie eines) zu Kanton verschieden sind. Das wichtigste ist, das das CH als CH ausgesprochen wird, es muss im Hals kratzen. Üben (darumhaben wir ja das Ricola Hustenbonbon, um dem kratzen entgegen zu wirken). Das nächste ist, das ein ST immer als SCHT ausgesprochen wird, mit dem hat ja bekanntlich der Norden Deutschland grösste Mühen. Üben. Nun ein paar Wörter:
Auto = PKW, in Basel als Audi, ausgesprochen. Ne, nicht die Marke, es wird dort so
ausgesprochen.
Lastwagen = LKW
Gäng = Immer, wird in Bern so gesprochen.
Foif = Fünf, wird im Raum Zürich so ausgesprochen.
Morgenessen = schnell nen Kaffe runterwürgen
Mittagessen = schnell ne Pizza reischoppen
Abendessen = Abendbrot
es gibt aber noch spezifische am Rytmus der Schweizer angepasste Essensituationen, wie:
Znüni = wird um 9.00 Uhr gegessen, ist was heiliges, und wird immer ausgeführt, die prozession
beginnt mit dem anstehen am 'Kafiwägeli' (Kaffewagen), und dort wird etwas süsses ausgesucht, ne
Tasse Kaffe dazu, und man ist gestärkt bis zum Mittag.
Zvieri = ist eigentlich das gleiche wie oben, wird aber um 16.00 ( 4uhr nachmittags) ausgeführt. Ich glaube dass ist der Grund, warum in der Schweiz immer noch die 42 Stunden Woche gilt, hätten wir die 38, oder gar die 32 Stunden Woche, wir könnten dem doch gar nicht mehr frönen, und das Risiko, damit unsere unabhängige Identitaät zu verlieren wär doch zu gross. So, damit wäre die Lektion 1 gelernt. Mit dieser Lektion seid Ihr schon mal bestens gewappnet, die nächsten Ferien hier zu verbringen, wenn sie 2 Wochen nicht überschreiten, denn ab 2 Wochen müsste das Überlebenstraining hier, und das überstehen nur die wenigsten lebend, heisst ja nicht
umstionst überlebenstraining, gell.
Ja, die Vorurteile. Es ist allzu oft immer wieder der gleiche Satz, der aus Deutschen Mundes zu
hören ist: Der Schweizer ist langsam. Das stimmt so nicht, denn der Schweizer spricht nur langsam
Deutsch. Erstens, weil es ja für Ihn eine Fremdsprache ist, und zum anderen, wenn jemand nicht
gelernt hat zu artikulieren, und er dem nun konfrotiert ist, braucht es halt seine Zeit, das Wort
auszusprechen. Damit Ihn einjeder auch verstehe, hat der Schweizer gelernt langsam zu sprechen,
in gewissen Regionen artet es zugegebener massen, ein bisschen aus, so zum Beispiel in Bern.
2.Lektion
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Zuerst ma ein bisschen Einführung in die Gramatik. Es gibt eigentlich keine, denn die 'neue'
rechtschreibregel, wird im 'Schwitzerdütsch' schon so lange angewendet, dass es manchmal schon
komische formen angenommen hat. Man schreibt so, wie man es ausspricht, un für richtig hält. Ein
gutes Beispiel ist die Zahl 5 (fünf).
von foif (was wir ja schon einmal hatten) über föf, was im osten unseres Landes weitverbreitet ist, zu füf, was in den meisten Regionen die Aussprachregel ist. Nun kommen wir zu den ganz bekannten gebieten, wie zum Beispiel das Wallis. Es ist ja jedem bekannt, dass dort Wein angebaut wird, vermutlich hängt deren Aussprache ja damit zusammen, denn der obere Teil des Wallis ist
Deutschsprachig, der untere ist Französich sprechend, aber egal wo mann sich im Wallis aufhält, man versteht kein Wort was die sagen, und man hat das Gefühl, dass die nur lallen. vermutlich haben die auch einen Katäter, denn eine Flasche liess sich noch nicht ausmachen. Ich habe versucht hinter das Geheimnis zu kommen, aber es ist einfach Sinnlos, wie das Beispiel meines Nachbarn. Der lebt nun schon seit 10 jahren in Zürich, aber verstehen tut in niemand, es ist einfach ein Wunder wie der hier überlebt. Das wärs übrigens auch, wenn unsereiner dorthin ziehen würde, und mehr als einen Monat überleben würde.
Fladen/Weihe = Kuchen
Rösti = Kartoffel leibgericht
Samichlaus = Wheinachtsmann, kommt aber am 6.Dezember *freu*
Ferien = Urlaub
1.August = Nationalfeiertag (muss man wissen )
1291 = Erster Eid, auf dem Rütli (ist ein Hügel bei Luzern, Rütlischwur)
1315 = Schlacht bei Moorgarten (1.Sieg über Habsburg, weitere folgten ......)