Haben Sie’s auch schon bemerkt: Die Haut spannt, die Fingernägel werden brüchig, der Kopf juckt, die Haare hängen schlaff oder stehen schon früh beim Anziehen elektrisch in alle Richtungen ab? Der Grund ist in erster Linie unsere trockene Heizungsluft. Damit wir uns trotzdem wohl in unserer Haut fühlen, hier die SWR1-Winter-Wellness-Tipps:
Viel trinken!
Dieser Tipp gilt auch im Winter, denn da ist die Luft sowohl draußen als auch drinnen extrem trocken. Am besten sind frisch gepresste Säfte, die ordentlich Vitamin C liefern und Unmengen Tee. Mineralwasser ginge zwar auch, aber beim Tee ist der Wohlfühleffekt einfach besser.
Raus an die frische Luft
Bewegung an der frischen Luft bringt nicht nur unseren Kreislauf auf Trab, sondern sorgt auch für ein besseres Körpergefühl.
Öl auf die Haut
Gestresste Haut entspannt sich am besten mit speziellem Gesichtsöl oder purem Olivenöl. Keine Angst, fettige Haut wird dadurch nicht fettiger. Gesichtsmasken mit Vitaminen und Mineralsalzen sind im Winter ebenfalls ein Muss. Genauso wie reichhaltige Cremes, die unsere zarte Gesichtshaut wie eine Maske vor Trockenheit und Kälte schützen.
Luftgetrocknet
Besonders problematisch sind die Haare. Ganz wichtig: nie zu heiß fönen. Am besten Luft trocknen. Bei längeren Haaren werden die Spitzen schnell brüchig, weil sie nicht nachfetten. Dafür gibt es spezielle Kuren, die nach dem Waschen ins Haar kommen und nicht wieder ausgespült werden. Bei trockener Kopfhaut eignen sich feuchtigkeitsspendende Haarwasser und Emulsionen.
Die Haare stehen zu Berge
Elektrisch aufgeladene, fliegende Haare können Sie mit Feuchtigkeitssprays besänftigen. Ebenfalls günstig sind Pullover aus Naturfasern wie Baumwolle. Polyester-Klamotten laden sich schneller auf.
Frischluft in die Wohnung
Die leckerste Tasse Tee und die beste Gesichtscreme nützen allerdings nur wenig, wenn das Raumklima nicht stimmt. Deshalb gilt: Mehrmals am Tag kurz, aber kräftig lüften. Breite Glasschüsseln oder Zimmerspringbrunnen sind ideale Luftbefeuchter. Viele Grünpflanzen helfen dabei und sorgen zusätzlich für mehr Sauerstoff.