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gisi - 22.12.2003 - 17:15

Windpocken

...Windpocken sind eine ansteckende Viruserkrankung, die von einem Herpesvirus hervorgerufen wird. Die Erkrankung geht mit einem bläschenförmigen Hautausschlag einher. Meist erkrankt man nur einmal im Leben an Windpocken. Die Übertragung erfolgt meist durch Tröpfcheninfektion oder durch den Luftstrom über kleine Entfernungen.

Haupterkrankungsalter: 2-7 Jahre
Inkubationszeit: 14-21 Tage, manchmal bis zu 28 Tagen
Beschwerden: Die Krankheit beginnt meist mit Kopf- und Gliederschmerzen und leichtem Fieber. Der Ausschlag tritt plötzlich am Körperstamm, am behaarten Kopf und Gesicht auf. Später können auch die Extremitäten und die Schleimhäute (Mund, Genitale) betroffen sein. Aus kleinen Knötchen entwickeln sich Bläschen mit klarer Flüssigkeit, die oft heftig jucken. Nachfolgend trocknen die Bläschen ein, verkrusten und heilen ab. Meist verlaufen die Windpocken ohne Fieber. Komplikationen: Windpockenbläschen können mit Eitererregern infiziert werden. Selten tritt eine Lungenentzündung oder eine Hirnhaut-/Gehirnentzündung auf. Bei erneuter Infektion mit Windpockenviren oder Reaktivierung von im Körper "schlafenden" Viren kann es zur Gürtelrose kommen.

Was sie tun können

Kratzen sollte möglichst vermieden werden, da an den Bläschen Infektionen oder Narben entstehen können. Fingernägel möglichst kurz schneiden und eventuell nachts Baumwollhandschuhe tragen.
Auftragen einer juckreizstillenden Salbe oder Lotion.
Besondere Hygienemaßnahmen, wie häufiger Wäschewechsel beugen einer zusätzlichen Infektion der Bläschen mit Bakterien vor.
Wann Sie zum Arzt müssen

Wenn Sie nicht sicher sind, ob es sich um Windpocken handelt.
Wenn Bläschen eitern.
Wenn Kopfschmerzen auftreten oder der Nacken steif wird (Hinweis auf eine Hirnhautentzündung).
Was Ihr Arzt tun kann

Verordnung einer juckreizstillenden Salbe oder Lotion.
Behandlung von infizierten Bläschen mit Antibiotika.
Bei schweren Komplikationen ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig.
Vorbeugung

Kontakt mit erkrankten Personen vermeiden. Dies gilt insbesondere für Säuglinge in den ersten vier Wochen und für Schwangere.

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