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Dann muss´r sei Wurstfabrik verkaufen!
Strohmann gesteht Vorwürfe
Im millionenschwereren Bestechungsskandal um das neue Münchner Fußball-Stadion hat einer der vier Festgenommenen ein "umfangreiches Geständnis" abgelegt. Es handele sich dabei um einen der Mittelsmänner in der Affäre, aber nicht um Löwen-Boss Karl-Heinz Wildmoser, teilte der Chef der Staatsanwaltschaft München I, Christian Schmidt-Sommerfeld, am Dienstagabend im Bayerischen Fernsehen mit. Wildmoser war am Dienstag zusammen mit seinem Sohn und zwei weiteren Verdächtigen verhaftet worden.
Quelle: http://aktuell.focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=386
Dramatische Szenen nach Karl-Heinz Wildmosers Rücktritt als Chef von 1860 München: Fans bespuckten sein Auto, andere schütteten Sekt gegen die Scheiben. Wildmoser selbst weinte.
Nur im Schritttempo und unter Polizeischutz habe es der unter Bestechungsverdacht stehende 64-Jährige geschafft, der aggressiven meute zu entkommen, meldete die Münchner "Abendzeitung" am Dienstag.
Zuvir war Wildmoser nach massivstem Druck zuückgetreten. Sein Nachfolger wird der bisherige Aufsichtsrat Karl Auer. Rolf Rüssmann soll Technischer Direktor werden.
Wildmoser gab nach zwölf Jahren sein Amt "auf eigenen Wunsch" zurück, um Schaden vom Verein abzuwenden, wie Aufsichtsratschef Alfred Lehner nach einer Sitzung des Gremiums am Montagabend sagte. Gegen Wildmoser und seinen Sohn wird im Zusammenhang mit der Schmiergeldaffäre um den Münchner Stadionbau ermittelt.
Sein Nachfolger Auer ist 56 Jahre alt und vertreibt in Holzkirchen Wurstspezialitäten. Zum Vizepräsidenten wurde einstimmig der ehemalige bayerische Wissenschaftsminister Hans Zehetmair bestellt. Ex-Nationalspieler Rolf Rüssmann soll als Technischer Direktor die sportliche Leitung übernehmen. Rüssmann bestätigte am Abend erste Kontakte.
Ex-Präsident Wildmoser eilte nach der Sitzung direkt in die Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Fernsehens. Zu den Gründen für den Rücktritt sagte er: "Ich bin zwölf Jahre lang als Präsident beschimpft worden. Wenn man immer dumm angemacht wird, dann geht einem das irgendwann auf den Geist." Außerdem bekomme er in sechs Wochen seine Rente.
Oberbürgermeister und Aufsichtsrats-Mitglied Christian Ude (SPD) hatte bereits vor der Sitzung den Rücktritt des Vereinschefs gefordert: "Ich hoffe, dass wir nach dem erschütternden Schmiergeldskandal die Grundlagen für einen Neuanfang legen können."
ob er das verdient hat, wird sich noch heraus stellen. Falls er wirklich unschuldig sein sollte, was ich bezweifle, dann war das schon recht so. Überigens glaube ich das jeder der Manager, Vorstände oder sonstigen Wichtigtuer Dreck am Stecken hat. Besonders wahrscheinlich der Hoenes, bloss ist der clever genug und lässt sich nicht erwischen!