Wie erkennt man chronische Schmerzen?
Dauert ein Schmerzgeschehen so lange an, dass es sich verselbständigt hat (normalerweise drei bis sechs Monate), handelt es sich um einen chronischen Schmerz. Die ursprüngliche Ursache des Schmerzgeschehens existiert nicht mehr oder kann nicht mehr behoben werden. Zudem können viele Umwelteinflüsse wie Stress oder Wetteränderungen die Schmerzen triggern oder verstärken. Oft sind auch verschiedene Schmerzformen bei einer chronischen Schmerzsymptomatik vereint.
Die häufigsten chronischen Schmerzformen sind:
Rückenschmerzen (u.a. nach Bandscheibenvorfall, Nervenwurzelkompressionssyndrom)
Kopfschmerzen (u.a. Migräne, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz)
Rheumatische Schmerzen (u.a. Arthritis, Fibromyalgie)
Neuralgien (u.a. Trigeminusneuralgie, Gürtelrose)
Tumorschmerzen (u.a. Hirntumore, Knochenmetastasen)
Degenerative Schmerzen (u.a. Osteoporose, Arthrose)
Phantomschmerzen (u.a. nach Amputation, Plexusabriss