Der Erfolg eines Campers hängt maßgeblich von der jeweiligen Situation ab. Grundsätzlich sind *einzelne* Camper Gruppen heranstürmender Gegner strategisch unterlegen, wie schon gezeigt wurde. Eine sorgfältig durchdachte Defensivstellung sich gegenseitig deckender Sniper kann allerdings schnell zu einem verlustreichen - wenn nicht gar unüberwindbarem - Hindernis für das vordringende gegnerische Team werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der korrekten strategischen Bewertung der Situation.
Campen an der falschen Stelle, das übereifrige Stürmen im falschen Moment und ohne Rückendeckung, überflüssiges Abwarten (z.B. im eigenen Startlager) oder gar das bewusste im Stich lassen von Teamkollegen sind die Kardinalfehler, die eine Niederlage für den Einzelnen erzwingen und die Erfolgsaussichten des gesamten Teams drastisch reduzieren.
Eine einmal gewählte Strategie muss konsequent und mit Nachdruck verfolgt werden. Auf keinen Fall darf man den Teamkollegen den Eindruck vermitteln, man selbst gebe Deckung, nur um dann aus Langeweile oder Abenteuerlust plötzlich und kommentarlos die Sachen zu packen und eine völlig andere Strategie einzuschlagen. Der Nebenmann muss sich blind darauf verlassen können, dass man die einmal angenommene Rolle konsequent durchhält.
Ergibt sich jedoch eine Situation, in der zu erkennen ist, dass die gewählte Strategie nicht erfolgreich sein kann, dann muss sofort auf den berühmten "Plan B" ausgewichen und eine neue Strategie koordiniert umgesetzt werden. Fanatisches festhalten an hoffnungslos unterlegenen Spielzügen bedeutet ein schnelles Aus für das gesamte Team.
Zeit spielt eine herausragende Rolle bei jeder Strategie, da alle Teams alle Runden gegen die Uhr spielen. Überlege deshalb schon vorher (gegebenenfalls während der Spectatorphase), was Du in der nächsten Runde brauchst und fange nicht erst dann damit an, wenn die neue Runde bereits begonnen hat.
Wie bewegt sich das gegnerische Team? Wo erwartet der Gegner das eigene Team? Welche Hintertüren können genutzt werden? Wo lungern bevorzugt die Camper des Gegners rum? Wo bricht der Gegner immer wieder durch? Teile dem Team Deine Beobachtungen mit, damit diese für das Vorgehen des gesamten Teams berücksichtigt werden können.
Koordiniertes Vorgehen
Begleite nach Möglichkeit immer einen erfahrenen Teamkollegen oder sorge dafür, dass Du von ihm begleitet wirst. Achte darauf, was Deine Begleitung macht. In kleinen gut koordinierten Gruppen bis zu 4 Mann ist der Erfolg am größten. Größere Gruppen neigen dazu, sich gegenseitig im Weg zu stehen und häufig sind unfreiwillige Teamkills eine direkte Folge solcher Gedränge.
Das wichtigste Manöver, das jeder Spieler instinktiv beherrschen muss, ist das versetzte und wechselseitige Vordringen im Zwei-Mann-Team. Lerne das Vordringen in kleinen Gruppen. Wer gibt wem wann in welche Richtung Deckung? Wer dringt wohin vor? Von welcher Position kann was abgedeckt werden? Wie kann Feindkontakt effizient begegnet werden? Das diese Überlegungen durchaus real sind, kann man leicht selbst im Training Cirular "Training for Urban Operations" (TC90-1) der US Army nachlesen (.pdf, englisch).
"...und dann sprang mir dieser Idiot vor die Flinte..."
Oft kann man beobachten, dass Spieler in der Hoffnung einen EasyKill abzustauben in die Feuerlinie eines anderen Mitspielers aus dem eigenen Team hineinstürmen: "Da! Da! Ein Gegner! Lasst ihn mir! Mein kill! Mein kill! Ich! Ich!" Das Risiko, dass solche heldenhaften und unvergleichlich dusseligen Aktionen das Aus für beide Spieler bedeuten, ist riesig.
Der bereits vorher feuernde Spieler hat unverschuldet grosse Chancen einen ungewollten Teamkill zu scoren, der in das Gefecht eingreifende Spieler steht fast immer sofort von vorne (durch den Gegner) und von hinten (durch den eigenen Mann) unter schwerem Feuer. Selbst wenn der unfreiwillige Hintermann schnell genug reagiert, wird die Feuerstellung des eigenen Teams dramatisch geschwächt, da der Hintermann zur Aufgabe seiner in der Regel erheblich stärkeren Stellung gezwungen ist und in das Gefecht für einige Sekunden nicht eingreifen kann. Hält der Hintermann die Stellung oder hat der Gegner schlicht und ergreifend Glück, kann er sogar zwei Kills mit einem einzigen Schuss erzielen, wodurch dem eigenen Team durch den blinden Aktionismus des Einzelnen plötzlich zwei Mann in der laufenden Runde fehlen und - sofern "punish TK" aktiv ist - das Team im ungünstigsten Fall die nächste Runde gleich mit einem Mann weniger beginnt und so beide Runden verliert...
Viele der routinierteren Spieler setzen übrigens unbeeindruckt das Feuer fort, wenn der eigene Mann in die Feuerlinie springt, um den Kill abzustauben. Die Überlegung ist dabei: "Meine Stellung ist stärker und ich hab dem schon ein paar verpasst. Lass den sich doch die Treffer einfangen. Wenn ich weiterballere, schalte ich den trotzdem noch aus. Beim nächsten Mal wird mir der Trottel nicht mehr dazwischen gehen."
Laufe den anderen Spielern niemals ohne Not durch die Schusslinie. Stelle Dich niemals zwischen einen Kollegen und einen Gegner, wenn beide aufeinander feuern: Das Ende der Runde erlebst Du in den meisten Fällen als Spectator.
Blockiere keine Deckungs- oder Rückzugsmöglichkeit der vorderen Reihen. Wer hinten steht, muss auch nach hinten sichern. Ignoriert der hinterste Mann seine Aufgabe als Nachhut und Rückendeckung, kann jedes Team im Handumdrehen von hinten aufgerollt werden.
Achte darauf, wer wann in welche Richtung das Feuer eröffnet und warum. Nicht jeder Feuerstoss zielt auf einen sichtbaren oder tatsächlich vorhandenen Gegner. Oft werden präventiv Feuerstöße in die Richtung bekannter Campingplätze abgegeben, um einen dort eventuell lauernden Camper noch weiter in die Defensive zu drängen oder ihn aus seinem Versteck zu treiben.
Live now - fight later
Schieße nie ohne Not über vor dir hockende Teamkollegen hinweg. Die Chance, dass Du den eigenen Mann ausschaltest ist riesig, und die Chance für den Gegner "Zwei mit einem Streich" auszuschalten viel zu gross, als dass es den ohnehin geringen Nutzen des von einem einzigen Punkt ausgehenden konzentrierten Feuers rechtfertigen würde.
Sehr viel sinnvoller - weil schlagkräftiger - ist es, nach vorne oder hinten versetzt neben dem Schützen eine andere Position zu beziehen und von verschiedenen versetzten Punkten aus das Feuer auf den Gegner und seine Stellung zu konzentrieren. Durch die verteilten Positionen kann ein sehr viel größerer Bereich abgedeckt werden, da in der Summe die einzelnen toten Winkel und damit die Deckungs- und Rückzugsmöglichkeiten des Gegners weniger werden.
Es gilt also die eigenen Kräfte zu verteilen und das Feuer zu konzentrieren und nicht umgekehrt die eigenen Leute auf einem Punkt zu stapeln und dann das Feuer zu verteilen.
Einzelkämpferaktionen sind besonders in der Anfangsphase einer Runde nicht zu empfehlen. Das gegnerische Team operiert mit hoher Wahrscheinlichkeit in Gruppen, gegen die ein Einzelner in aller Regel unterliegt. Im Mittel- oder Endspiel können Einzelaktionen unumgänglich sein oder werden und manche Aktionen des Teams setzen die Aktion eines Einzelnen voraus. Dies jedoch zu erkennen setzt voraus, dass man die verschiedenen Strategien beider Seiten auf einer Map kennt und diese mit dem Vorgehen des Teams rechtzeitig koordiniert (siehe Kommunikation).
Sobald eine gegnerische Stellung während des Vordringens ausgeschaltet wurde, muss der Vormarsch sofort und in jedem Fall entschlossen fortgesetzt werden, da sonst die gerade freigeräumte Stellung von heraneilenden Verstärkungstruppen des Gegners wieder eingenommen werden kann. Dann wäre durch das gerade mühsam gewonnene Gefecht kein Stellungsvorteil erlangt, der Sieg mithin ohne Not verschenkt. Ist die Stellung eines Gegners nicht zu erstürmen, dann müssen die Truppen zurückweichen und die Stellung umgehen. Selten sind erzwungene Stellungssiege für das Team von Vorteil, da solche Gefechte riesige Mengen Material und Leben kosten.
Merke: Jeder kann nur an einer Stelle zur Zeit sein. Eine Truppenmassierung an einer Stelle der Map bedeutet eine Lücke in der Stellung des Gegners an einer anderen Front.
Bei Verteidigungsgefechten gilt das exakte Gegenteil: Nicht zu weit vorrennen, die Kräfte nicht zu sehr aufsplittern. Nach einem gewonnen (Defensiv!)Feuergefecht sofort zurück in die Deckung und auf weitere Feindkräfte warten. Ist eine vorgelagerte Verteidigungsstellung nicht zu halten, dann konsequent und ohne zu zögern zur nächsten Deckung zurückfallen. Nach jedem Feuergefecht sofort die Stellung wechseln. Nur dann nachladen, wenn unbedingt notwendig (weniger als 1/3 im Magazin).
Kreativ sein - Verwegen sein.
Standardstrategien haben den entscheidenden Nachteil, dass sie jeder sehr bald kennt. Es sind die intelligenten Variationen der Basiszüge, die über Sieg oder Niederlage bei ausgewogenem Kräfteverhältnis entscheiden. Gehe immer davon aus, dass die Stellung des Gegners vor Dir perfekt ausgelegt ist. Spekuliere nicht auf die Fehler oder die Dummheit des Gegners.
Immer wieder werden ganze Teams innerhalb weniger Augenblicke völlig aufgerieben, weil ein scheinbarer Schwachpunkt in der Stellung des Gegners tatsächlich ein gut angelegter Hinterhalt war oder weil genügend voreilige Einzelkämpfer in die Stellung des Gegners gerannt und dort umgekommen sind.
Versuche Dir vorzustellen, wie Du selbst im Idealfall die vor Dir liegende Position verteidigen würdest und passe als Team Dein Vorgehen entsprechend der Möglichkeiten und Notwendigkeiten an. Nicht selten entscheidet ein scheinbar völlig abwegiger Spielzug (zum Beispiel eine Granate in einem unerwarteten Augenblick oder das scheinbare Zurückweichen des Teams oder Ähnliches) über Erfolg oder Mißerfolg.
Auch hier gilt: Schaue anderen zu, was diese tun und lassen und wie sie das anstellen. Ahme erfolgreiche Spielzüge nach, verfeinere solche in Details und erarbeite Alternativen und Notfallpläne. Übe Standardmanöver, bis Du diese blind beherrscht.
Wenn Spielzüge scheitern, versuche zu analysieren, warum sie gescheitert sind. Lerne aus Fehlern, vorzugsweise aus den Fehlern anderer. Halte nie sklavisch an einem einzigen Spielzug fest: Du wirst dadurch berechenbar und läufst Gefahr für den Gegner ein "EasyKill" mit Erfolgsgarantie zu werden.
Auch wenn das sehr sehr selten zugegeben wird: n00bs von heute sind die Gegner von Morgen. Vor nichts hat der l33t CS'ler mehr schiss, als vor einem Gegner, der wirklich besser ist als er selbst und ihm den eigenen Hintern immer wieder auf einem Silbertablet präsentiert. Lasst Euch also nicht verunsichern, sondern tretet den Klugscheissern ordentlich in den Hintern.
Ach ja: Für den Fall, dass ihr den Campern unmißverständlich sagen wollt, was Ihr von denen haltet hier ein spray-logo, das ich aus einem Bender herausgearbeitet habe:
Von: Mosquitoripper, 19.07.2002
In diesem Artikel sollen einmal die Vorteile des Campens erläutert werden. Dazu möchte ich im folgenden die verschiedenen Campertypen charakterisieren und einige Beispiele geben.
Angreifercamper: Diese Camper haben ein sehr schweres Leben und sind oft auch im eigenen Team unbeliebt. Im angreifenden Team ein Versteck suchen und sich dort zu verstecken ist eine unehrenhafte und eine dem Team wenig helfende Art zu campen.
Legitim wird sie dann, wenn das Verteidigende Team anfängt zu rushen. Counter-Strike ist ein Spiel bei dem es einen Angreifer und einen Verteidiger gibt. Wenn die Verteidiger ihren Vorteil aufgeben wollen, dann ist es ihre Sache, können dann aber nicht von Angreifern erwarten, dass sie ebenfalls hirnlos in den Tot rushen.
Normalerweise reagieren die rushenden Verteidiger mit extremen Unverständnis auf solche Camper und lassen eine Salve schrecklicher Beleidigungen auf sie niederregnen.
Angreifercampen ist sehr schwierig im Sinne des Teams einzusetzen und sollte daher nicht von Neulingen angewendet werden. Erfahrene sind oftmals jedoch diejenigen, die dem eigenen Team den Rücken decken, wenn sie angreifen. Man hat etwas falsch gemacht, wenn man als letzter übrig bleibt.
Beispiele: Der CT, der auf Militia den Gullideckel bewacht und verhindert, dass die Ts rauskommen, während sein Team sich voll auf den Frontalangriff konzentrieren kann. Ebenfalls hilfreich ist zum Beispiel auf Nuke ein Spieler, der rückwärtslaufend seinem Team nach hinten Deckung gibt, wenn diese sich vortasten. Nuke ist hier eine gute Beispielmap, weil sie aufgrund ihrer Größe und kreisförmigen Architektur die CTs oftmals zum Rushen animiert. Negativbeispiel ist der Turmcamper Terrorist auf Cbble. Er wird seinem Team nur selten wirklich helfen können.
AWP/AWM-Camper: Diese verschanzen sich vorzugsweise an einem Ende einer sogenannten Sniperrange. Es ist in der Regel sehr schwierig sie aus ihrer Stellung zu vertreiben. Diese Camper werden richtig unbeliebt, wenn sie es verstehen durch eine kreative Positionswahl ihren Gegner fast immer auf dem falschen Fuß erwischen. Ein Gegner der nicht erkennt, dass er einem solchen Sniper in den Rücken fallen oder zusammen mit einem Teammitglied ablenken muss, anstatt sich auf Colt/Ak -vs- AWP Duelle einzulassen, wird meistens an ihm verzweifeln. Viele Rul0r haben sich extra für diese Zwecke ein „Fuck you Du Sniperhure“ unter zu Hilfenahme einiger Rechtschreibfehler gebindet. Einem guten AWP/AWM-Camper lockt das meistens nur ein müdes Lächeln auf die Lippen. Er weiß genau, dass sein Team durch ihn einen Gang weniger zu bewachen hat.
Beispiele: Der CT, der auf Aztec die Brücke dichtmacht sehr beliebt auch auf Dust2 der lange Weg vom Bombenplatz A zur Terroristenbasis.
Regulärer Camper: Ein solcher Camper ist ähnlich wie ein AWP/AWM-Camper zu klassifizieren, nur dass er eher den Nahkampf sucht. Er ist ebenfalls im verteidigenden Team und bewacht auch einen Zugang. Man hat es meistens sehr schwierig mit dieser Art zu campen, da die Gegner irgendwann lernen mit Granaten anzugreifen. Man muss seine Position also oft variieren und den Gegner überraschen, sonst wird man nicht alt dabei.
Zwei der wichtigsten Eigenschaften die man als regulärer Camper braucht sind gute Ohren, um den Gegner frühzeitig wahrzunehmen und ein Auge auf dem Radar, um seine Teammates die um die Ecke kommen nicht gleich um die Ecke zu bringen. Vor Beleidigungen bleibt man von allen Campern am längsten verschont.
Beispiele: Es gibt viele. Auf Prodigy jemand der oben am Haus campt oder auch jemand der Chateau den Holzverschlag bewacht.
Schattencamper: Diese Camper sind eine Plage für alle Rusher und entsprechend beliebt. Sie verstecken sich in einer Ecke und warten auf die Gegner. Dies erfordert manchmal viel Geduld und viele unerfahrende Schattencamper verraten sich frühzeitig durch eine Bewegung oder ein Geräusch.
Falls man den Dreh raus hat, belohnt man die Rusher, die dann nur nach links und rechts, aber nicht nach oben und unten gucken, mit einer Extrapackung Blei. Als Schattencamper sollte man aufpassen, dass man sich nicht so positioniert, dass die eigenen Teammitglieder erst sterben bevor man eingreifen kann. Wenn man einen Schattencamper im eigenen Team hat, dann sollte man sich ein Stückchen hinter seiner Deckung positionieren (AWM/AWP-Camper machen das oft sehr gut) und die Aufmerksamkeit der Gegner ablenken. Diese Doppelcamper sind extrem schwierig zu knacken. Beispiele: Der CT, der sich auf Dust hinter den Kisten am Bombenplatz versteckt oder der Terrorist, der sich auf Militia bei den Geiseln verschanzt.Beispiel fürs Doppelcampen sind die beiden CTs, die auf Prodigy den unteren Zugang decken. Einer mit AWP und der Andere mit Colt und Granaten.
Fazit:
Nach diesem Beitrag werden sicherlich viele selbsternannte Highskill0r meinen, dass sie jeden Camper aus seinem Versteck vertreiben können. Die Leute die das behaupten, tappen einer ganz einfachen Milchmädchenrechnung in die Falle und sollten sich einfach mal vorstellen sie seien geklont und müssten sich selber aus der entsprechenden Camperecke pulen.
Solange man dem eigenen Team hilft, sollte man sich durch Beleidigungen nicht einschüchtern lassen Die Leute die sich in einem solchen Fall über Camper aufregen sind normalerweise diejenigen, die zwischen Bombenplatz und Startpunkt eine gedankliche rote Linie ziehen. Viele vergessen dabei, dass sie nicht allein im Team sind und es normalerweise mehr als einen Angriffsweg gibt.
Intelligentes Campen ist eine Sache von Erfahrung und erfordert viel Fingerspitzengefühl. Richtig eingesetzt, kann es jedoch dem eigenen Team viele Wins einbringen. Fraggs wird man jedoch meistens weniger haben als die Rusher.
Von: Entenmann, 19.07.2002
Die 4 Arten von Camper:
1. Der offensive Camper...
Dieser schafft es, am Anfang der Runde, oder durch guten Instinkt, die Position und Laufrichtung seiner Gegner zu bestimmen.
Er läuft meist anfangs wie jeder Rusher auf das gegnerische Team zu, bremst dann ab und geht in Deckung. Während das gegnerische Team an ihm vorbeizieht, zieht er gerne seine Schallgedämpfte waffe und kann in Ruhe den Gegner in den Kopf schießen... oder alle blenden und mit gekonnten Salven ausschalten.
Tips:
Wenn du so spielen möchtest, dann versetz dich immer in deinen Gegner, versuch dir vorzustellen, wie du die Passage passieren würdest in der du dich verstecken willst. wenn du dir halbwegs sicher bist, dass sie dich im vorbeilaufen nicht bemerken bezieh Stellung... Man kann aber auch optional den Überraschungseffekt ausnutzen und plötzlich in Erscheinung treten und den Gegner töten ( bei mehreren Gegnern nicht zu empfehlen )
Dann wie oben beschrieben die Gegner eliminieren.
Gegenmittel:
Augen auf, beim schnellen Rush kann es schonmal Vorkommen, dass man eine Ecke übersieht, also Augen auf und auch mal kurz nachgucken, es sei denn, man kann isch vollkommen sicher sein !
Orte: Aztec, unten bei den Einkerbungen in den Wänden, hier könnte ein Ct lauern.
Prodigy, falls man merkt, dass gleich die bombe gelegt wird, oder sie selber bewachen muss:
In dem Fall kann man sich hinter dem Tisch verstecken, der sich in dem Raum vor dem Computerraum Bombenplatz befindet ... die meisten schießen Die Scheibe ein und laufen einfach am Tisch vorbei...
2. Der zum Campen gezwungene:
Alleine hat man irgendeinen Gang bewacht, nun merkt man, dass man so gut wie alleine ist. Man äluft seinem Ziel entgegen doch plötzlich sieht man einen oder 2 Gegener, Rückzug, doch nur ein vorgetäuschter...
Wie die Berserker stürmen sie durch die Tür und weiter durch den Gang, um dir zu folgen, doch du hast dich hinter einer Kiste versteckt, und schießt ihnen in den Rücken.
Hier gelten die selben Reglen wie bei Campertyp Nummer 1.
3. Der Zielbewacher
Ganz klar, sein erstes Ziel ist der Bombenplatz als CT, er versteckt sich hinter irgendeiner Kiste und wartet bis der Gegner die Bombe legt, oder er bewacht den Durchgang zu seinem Warteplatz...
Am leichtesten ist er mit He´s aus seinem Versteck zu scheuchen, oder nach dem Wurf einer Blendgranate zu erledigen...
Um selber erfolg als solch ein Camper zu haben, sollte man sich nicht mit den Standard Ecken begnügen, und evtl. einen Kollegen bitten dir auf eine Kiste zu helfen.
der zweite Zielbewacher ist der Hossie-Camper.
er ist gemein, denn wenn die Geiseln sterben, dann hat er schonmal ein Ziel erreicht. nämlich ,d ass die Ct´s weniger Geld haben. er fühlt sich meist sicher, da er die Geiseln in einen Raum mit nur einem Zugang gebracht hat. Er bewacht die Tür, und es is schwer, ihn zu töten, da er meist der letzte Überleben des gegnerischen Teams ist, aber schon die ganze Zeit dort sitzt. Er hat volle Munition, er ist gesund.
Doch es gibt Mittel ihn zu eliminieren.
Wenn man zu zweit ist, dann kann man einfach einen reingehen lassen, während er in den Raum hineinspringt und das Visier von der Tür abwendet stürmt der 2. hinein und eliminiert ihn, falls es der Kollege nicht evtl schon vorher getan hat.
Man kann den Camper auch versuchen mit einer He herauszulocken oder ihn zu blenden, aber er wird sich eine Idee zurechtgelegt haben, wie er der Granate ausweicht.
Ihn durch die Wand abzuschießen kann problematisch sein, da man einen hohgen Munitionsverschleiß hat..
man kann ihn aber auch gut reinlegen in dem man immer wieder die Tür öffnet indem man die eigene Pistole gegen die Tür wirft und er dagegen schießt. Funktionier aber nur wenn er nicht sonderlich intelligent ist.
Dies ist eigentlich der fieseste Camper, da er alleine bei guer postierung ein ganzes Team allein auslöschen kann..
Wenn man selbst einer dieser sorte ist, sollte man sich einen Ort suchen, der am besten nur einen oder 2 leicht zu überblickende Zugänge hat. auch wichtig ist, eine Möglichkeit einer Granate auszuweichen.
4. Der Standard camper:
er sucht sich meistens eine gewöhnliche Ecke auf der Map, die leicht zu überblicken ist.
dort wartet er, bis ihn jemand übersieht.
er selber ist meistens einer von denen, die mit nem kumpel vor dem pc sitzen und sich über die flames der anderen lustig machen.
er ist meistens auch einer derer die zu typ 3 gehören.
oft sind diese leute auf publics in alkoholisiertem zustand anzutreffen, sollten also mal wieder kein problem sein, wenn man die augen aufhält