Ganz ehrlich: das stört mich. Nicht nur, weil ich selbst Tiere sehr mag, sondern auch, weil es den Spielern von tierischen Charakteren das Leben eigentlich unnötig schwer macht.
Bei meinem letzten Pbem, Abenteuer auf Gluum,* war das in der Form nicht möglich, da es unter 11 Rassen nur zwei entfernt menschenähnliche gab. Alles andere waren Tiermenschen. Demnach wurden alle Bewohner Gluums als "Gluumer" bezeichnet, egal ob sie nun menschenähnlich oder tierartig waren. Das Miteinander klappte dadurch recht gut, nur wenige Spieler verstanden es falsch und ließen ihre Charaktere arrogant gegenüber kleineren oder schwächeren Rassen handeln; ich nehme an, das war unbewusst Ersatz für das Sich-überlegen-fühlen des Menschen gegenüber Andersartigen. Dennoch habe ich es geschafft, so ziemlich allen nahezubringen, dass jeder Gluumer gleichberechtigt ist, ob Mann oder Frau, ob gigantischer Donnerhuf oder winziger Makar.
*siehe www in meinem Profil oder www.abenteuer-auf-gluum.de.vu
Ich möchte dieses Prinzip nun auch bei Galea einführen. Das bedeutet, dass alle Bewohner nur noch als "Galeaner" bezeichnet werden und über gleiche Rechte verfügen (was in einzelnen Ländern daraus gemacht wird, sei dahingestellt).
Weiterhin möchte ich die Grenze zwischen Mensch und Tier verwischen und nicht zuletzt dadurch die Existenz von Tiermenschen ermöglichen (und nebenbei die Integration von Gluum).
Dazu ist als erstes zu klären, was unter Tiermenschen zu verstehen ist.
Definition Nr. 1:
Mischungen aus Mensch und Tier wie z.B. der Minotaurus.
Definition Nr. 2:
Hochentwickelte, intelligente Lebewesen, die lediglich andere tierische Vorfahren haben als Primaten. Ein Zentaur z.B. wäre ein Huftier mit drei Paar Gliedmaßen (eines davon als Arme mit Greifhänden ausgebildet), das über hohe Intelligenz verfügt.
Wenn gewünscht, können sie auch Kleidung tragen, Werkzeug verwenden, Maschinen benutzen usw. Alles, was eben sonst Menschen ausmacht.
Ersteres ist eigentlich nur sagentauglich und fällt deswegen flach für uns. Wer einen Charakter möchte, der halb menschlich, halb tierisch aussieht, kann jederzeit auf magische Unfälle o.ä. zurückgreifen - diese Möglichkeiten bestehen nach wie vor.
Die Alternative hingegen ist IMHO grundsätzlich sehr gut umsetzbar.
Anstelle der Aufteilung Mensch - Tier könnte Luftbewohner - Erdbewohner treten, selbstverständlich auch ohne allgemein übliche Diskriminierung (Einzelfälle sind realistisch und in Ordnung). Das wäre für Galea-Maßstäbe eine logische Unterteilung, da sie zwei bedeutende Entwicklungsschritte markiert.
Die Problematik der "Futterfrage" tritt hierbei jedoch noch stärker zutage als voher, denn nun würde man sich Mordes und Kannibalismus schuldig machen, wenn man Fleisch isst. Ich bin allerdings der Auffassung, dass sich diese Hürde verhältnismäßig leicht nehmen lässt.
Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen; wir können jederzeit mehr erfinden und müssen uns nicht an irdische Flora halten. Darüber hinaus könnte eine Sorte von Lebewesen entwickelt werden, der, ähnlich wie Plankton, Intelligenz und Empfindungen fehlen, und die ohne Gewissensbisse gejagt und verspeist werden kann. Sie könnte aggressiv gestaltet werden, mit klauenbewehrten Tentakeln, oder Scheren, mit Chitinpanzern usw., sodass auch Raubtiere eine Existenzberechtigung haben. Wir wollen ja nicht nur Herbivoren.
Von diesen Wesen, die viele Formen aufweisen und land- wie himmelsbewohnend sind, könnten vielleicht sogar eine große Zahl von Galeanern direkt abhängig sein, ähnlich wie bei uns im Ozean alles im Endeffekt auf Plankton angewiesen ist.
Es müssten auch nicht mal Wesen sein, sondern könnten aus Wolkensubstanz bestehen oder irgendsowas. Also aus jener Substanz, die das Leben an sich hervorgebracht hat.
Oder:
Es ist nur noch erlaubt, Menschen und Tiermenschen zu spielen, keine Tiere mehr. Tiere wären dann wie bei uns auf der Erde "dumm" und können ohne weiteres getötet und gegessen werden.
Dann mal her mit euren Meinungen :)
Natürlich ist es nicht wirklich "nett", wenn man Tiere als dumme Gegenstände behandelt, aber ich denke, viele der Spieler haben dieses Bild im Kopf, und hätten arge Schwierigkeiten, sich von diesem Bild zu trennen...
oooch. aber bitte nicht ganz wegrationalisieren. ich finde, die drei sind mit die stärksten charas die wir haben. also, himara hat keine probleme damit, sie ebenbürtig zu behandeln...er wird sich jedenfalls größte mühe geben.
Und mal ganz ehrlich: Ist es denn so schwer?
Ich persönlich hätte nicht die geringsten Schwierigkeiten, mich mit einem Zentauren oder einem Tiger zu unterhalten, im Gegenteil, ich fänd das toll!
Bei Narnia hat es schließlich auch geklappt. ...Ok, da hat der Autor den Unterschied zwischen "höheren" und "niederen" Tieren gemacht - Exemplare von ein und der selben Art waren entweder "normal" oder aber "schlau" und konnten reden. Erstere waren nichts wert und durften getötet und gegessen werden, letztere mussten wie Menschen behandelt werden.
Was für ein crap! :D
Wir hätten ja alternativ Plankton und Gliederfüßer als Nahrungsquelle. Ich denk nicht, dass jemand Lust drauf hätte, einen Krebs oder ähnliches zu spielen, oder? Solche Wesen, die auch ein ganz anderes Schmerzempfinden haben (wenn überhaupt) könnten m.E. ohne Gewissensbisse getötet werden. Zumindest weitaus eher als z.B. ein Rind, welches immerhin intelligent genug ist, sich seinen Namen zu merken, Bezugspersonen zu erkennen und wichtige Wege einzuprägen. Welches fähig ist, Zuneigung zu zeigen oder auch Trauer.
Ha, oder Delphine und Schimpansen, die sich sogar im Spiegel erkennen können!
Wobei ich nochmal betonen will, dass die galeanischen Tiere zum größten Teil so intelligent wie Menschen sind - das war so vorgesehen. Es verlangt ja niemand, Tiere mit Intelligenz des von unserer Erde gewohnten Levels wie Ebenbürtige zu behandeln, was auch mir zugegebenermaßen schwer fiele.
Es geht doch schlicht darum, sich ein kleines Bisschen umgewöhnen zu müssen. Nichts weiter. Nur einen Moment innehalten, bevor man in alte Muster verfällt, und dann etwas anderes machen oder sagen. Dafür ist doch auch so ein Spiel da, nicht? Wenn alles nur so wäre wie im RL ... nun, dann bräuchten wir das Spiel nicht. Denn den normalen, alltäglichen Wahnsinn bloß in eine bunte Fantasy-Welt zu verpacken ist in meinen Augen mehr als sinnlos. Wenigstens ich möchte dann schon vieles anders machen.
Außerdem ist ja doch sehr vieles wie gehabt. Es gibt beispielsweise leider Verbrechen und Krieg, wo doch das Leben an sich schon schwierig und grausam genug ist (Krankheiten, Armut, Naturkatastrophen, Tod geliebter Personen etc.).
Und wie gesagt: Wenn es Unterschiede braucht, so nehmen wir eben Luft - Erde statt Mensch - Tier.
(Oh, btw: Ich setze das "dumm" bei Tieren absichtlich in Anführungszeichen, denn ich finde sie keineswegs dumm. Sie sind höchstens nicht so weit entwickelt in der Hinsicht wie wir. In vielerlei anderer Hinsicht sind viele uns so weit überlegen, dass wir von solchen Fähigkeiten nur träumen könnten ... Wer im Ernst meint, Tiere wären dumm, der kann sich mit mir anlegen ;))
Wenn, dann müssen wir konsequent sein. Auf der Erde gibt es auch keine Ausnahmen bei Tieren. Es würde also bedeuten, dass wir von Orayal, Flix und Istihl, in der Form, wie sie jetzt sind, Abschied nehmen müssten.
WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH nein bidde nich ich kann mich so schlecht von dem gedanken abgewöhnen dass mein chara unbemerkt schlauer als der ganze rest ist (@) nee ich find eindeutig die unterteilung erleuchtete und erdgebundene besser
Ich wär wirklich sehr dafür, dass wir die "Trennung" da ansetzen, wo sie tatsächlich Sinn macht. Dadurch fällt es sogar komplett weg, die Individuen in Menschen oder Tiere einzuteilen. Und schon gibt es keine Grundlage mehr für Diskriminierung - höchstens persönliche Vorlieben und Abneigungen. So, wie es sein soll, um ein ausgeglichenes Spiel machen zu können.
Wer sich vom Klassendenken gar nicht lösen kann (was schade wäre ;)), der kann verächtlich auf die nahrungsliefernden Lebewesen herabschauen. Die können übrigens u.a. auch als Gegner taugen. Ein Kampf gegen elefantengroße Skorpionmutanten dürfte nicht zu verachten sein ...
Daneben könnten zu unseren Feinden zählen: Geister (also so etwas wie Untote, aber keine Zombies; Galeaner, deren Seelen nach dem Tod des Körpers keine Ruhe finden), Dämonen/niedere Spirits, Kriminelle (Räuber, Mörder usw.).
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Ich fasse zusammen (angereichert mit Neuem):
1. Trennung
Diese kam zustande, als die Wolkenlebewesen das Land entdeckten und sich manche von ihnen darauf niederließen. In der Folge verloren sie die Fähigkeit zu fliegen. Sie waren zu Erdbewohnern geworden.
Es gibt also fliegende und nicht fliegende Wesen.
Inzwischen können Erdbewohner zwar per Schiff reisen oder sich künstlicher Flügel u.ä. bedienen, doch werden sie dadurch niemals zu "Fliegern".
Im GM only-Bereich hatte ich schon zwei Begriffe vorgeschlagen: Wolkenschwimmer und Erdgeborene. Hundertprozentig zufrieden bin ich damit nicht, vor allem mit "Wolkenschwimmer". Fällt euch vielleicht was besseres ein?
Beide Stämme wären zusammengenommen die Galeaner. Weder Mensch noch Tier noch Tiermensch, sondern nur Galeaner. Ihnen gemeinsam ist Intelligenz und Bewusstsein, doch ihre Denkweisen, ihre Sprache, ihre Sitten usw. unterscheiden sich natürlich.
Wer einen anderen Galeaner tötet, begeht einen Mord und wird hart bestraft, so wie im RL. Selbstredend darf man sich verteidigen, sollte man angegriffen werden.
2. Essen
Neben den Galeanern existiert eine sehr urtümliche Gruppe - die Wirbellosen (hier braucht es DRINGEND einen guten Namen). Zu Wirbellosen gehören u.a. Mollusken und Gliederfüßer. Nähere Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbellose
Wirbellose besitzen nur sehr wenig Intelligenz und keinerlei Bewusstsein, ausgenommen einem Schwarmbewusstsein, sofern sie nicht als Einzelgänger leben. Sie fallen nicht unter die Gemma Carta (mehr dazu unten) und haben daher kein Recht auf Leben und Unversehrtheit.
Sie dienen einer Vielzahl von Galeanern als Nahrung.
Beispiele: Tintenfische, Krebse/Krabben/Hummer, Skorpione, Trilobiten, Muscheln uvm.
Was pflanzliche Lebensmittel angeht, so hat Janette schon in einem der Spielzüge (ich glaube, es war der dritte) super vorgemacht, dass wir neue und interessante Früchte erfinden können. Diese Liste habe ich zwar aus dem SZ selbst herausgenommen, doch habe ich sie in GaleaWelt wieder eingefügt.
Es spricht auch nichts gegen Früchte, die haargenauso wie Fleisch schmecken und dieselbe Konsistenz haben, falls jemand befürchten sollte, dass wir jetzt auf Tofu und ähnliches angewiesen wären. Galea ist eine Fantasy-Welt und deswegen beliebig formbar. Wir brauchen die Erde nur in den Punkten kopieren, die wir tatsächlich wollen. Was uns stört, wird nicht übernommen (es sei denn, es geht nicht anders).
3. Geburtsmal
Ich hatte zuvor die Idee, dass jeder Galeaner von Geburt an mit einem Mal ausgestattet ist. Dieses Mal wäre so ähnlich wie ein Tattoo, aber veränderlich, da es jede Anpassung quasi dokumentiert. Sollte jemand ein Bündnis mit einem Spirit schließen, würden sich die beiden Male (man erhält eines vom Spirit) ineinander verflechten.
Nach einigem Nachdenken kam ich zu dem Schluss, dass es Overkill wäre und ließ es weg.
Nun hatte ich vorhin den Einfall, dass es evtl. doch gar nicht so schlecht ist. In einer Welt, wo sich die Individuen rasch wandeln, sodass schon wenige Jahre ausreichen, um jemanden unkenntlich werden zu lassen, bräuchte es dringend etwas, das immer gleich bleibt. Wie ein Fingerabdruck. Etwas, das im Ausweis steht.
Da käme das Geburtsmal wie gerufen.
Es könnte z.B. eine Kombination aus dem Mal der Eltern sein, sodass die Abstammung anhand dessen feststellbar ist.
Nur Galeaner hätten ein Mal; jedes andere Lebewesen hat den Wert, den auf der Erde ein Tier innehat. Nämlich keinen.
4. Gemma Carta
Dies ist das Gesetz, das sich die Länder des Gem-Bündnisses selbst gegeben haben. Selbstverständlich sind die Länder außerhalb Gems nicht davon berührt.
Da wir uns jedoch nur in Gem aufhalten werden, gilt es für uns alle. Die Gemma Carta beschreibt z.B. wie Verbrechen geahndet werden, regelt den Handel und vieles vieles mehr.
1. Himmelsbewohner
- neutral: die Wolkenschwimmer, die Flieger, die Geflügelten, die Windgeborenen
- abwertend: die Unveränderten, die Wolkenschwärmer, die Luftigen, die Alten
- aufwertend: die Himmlischen, die Himmelsbewohner, die Hohen, die Erhöhten
2. Bodenbewohner
- neutral: die Erdgeborenen, die Geher/Springer/Läufer, die Flügellosen
- abwertend: die Schollenkriecher, die Bodengebundenen, die (zum 'niederen' Dasein) Verfluchten
- aufwertend: die Bodenständigen, die Veränderten, die neuen Galeaner
3. Wirbellose
- die Krabbler, die Unbewussten, die Niedrigen, die Kriecher
Mit den Geburtsmalen kann ich mich nicht so recht anfreunden. Vielleicht könnten die Augen, Stimmen und Persönlichkieten der Galeaner jeweils so individuell sein, dass man jeden damit identifizieren kann...?
Zum Mal:
Die Augen werden wahrscheinlich nicht so bleiben wie bei der Geburt - es sei denn, jemand verbringt sein Leben in dem Landstrich oder dem Fleckchen Himmel, wo er geboren wurde. Die Stimme und Persönlichkeit sind selbstredend individuell (jedoch nur bedingt unveränderlich, was allerdings bei uns auch so ist), doch daran lassen sich die Leute nur wirkungsvoll unterscheiden, wenn man sie schon länger kennt, und man kann sie nicht in einen Pass aufnehmen.
So ein kleines Tribal z. B. in der Handfläche, auf der Stirn oder der Brust wäre doch was Feines :)
Sag am besten einfach mal, was dich genau daran stört. Ich möchte ja Lösungen erarbeiten, mit denen jeder (oder fast jeder) klarkommt.
Ja, du hast Recht, solche Male gibt es in der irdischen Natur nicht. Ebenso wenig wie fliegende Wale und schwebende Landmassen #)
@alle:
Ihr müsst mich bremsen, wenn euch etwas unspielbar erscheint. Unspielbar = nicht umsetzbar im Spiel, weil kompliziert oder unlogisch. Anders als bei uns in Europa bzw. der Erde oder schlicht ungewohnt zählt allerdings nicht ;)
Manchmal sollten einfach neue Wege gegangen werden, finde ich zumindest. Neue Denkmuster müssen her! :)
EDIT/PS: Dietmar, was ist eigentlich mit deiner Sig los? Oder erscheint die nur bei mir als ein Mischmasch aus Html-Codes und Text?
Ich versteh deine grundsätzliche Haltung und bin eigentlich auch eine, die nach Logik und Nachvollziehbarkeit sucht (und damit in Biancas Welten gewisse Schwierigkeiten bekommt... XD). Aber hier lässt sich imo die ein oder andere Entsprechung finden. Meine Bedenken gehen eher in Richtung Spielbarkeit. Da haben wir alle ein cooles Geburtsmal entworfen... und dann, äh, haben wirs halt. Weiß noch nicht, inwiefern das dann ins Spiel integriert sein wird.
Genau daran dachte ich auch, direkt nachdem ich den letzten Beitrag gepostet hatte :)
Du hast recht, ich glaub Schneckenhäuser und Muscheln haben auch individuelle Zeichnungen. Cool.
Aber ein einzelnes Mal in der Handfläche z.B. ist halt doch was anderes.
Auf jeden Fall stelle ich mich nicht quer. Wenn wir es als magisch-natürliche Zeichnung deklarieren, bin ich schon zufrieden.
@ Bianca: keine Ahnung, wie das mit der Sig dauernd passiert. Jedesmal verschwinden die eckigen Klammern bei den Steuerzeichen. Ich ändere es dauernd ab, aber beim nächsten Mal issie wieder verkehrt. Kann das daran liegen, dass ich den Firefox verwende?
Dein Sig gefällt mir im Moment besonders gut. Der Professor hat übrigens heute Geburtstag... ;)
1136311116]
Ich versteh deine grundsätzliche Haltung und bin eigentlich auch eine, die nach Logik und Nachvollziehbarkeit sucht (und damit in Biancas Welten gewisse Schwierigkeiten bekommt... XD).
Hehehe :D
Entweder man begründet alles wissenschaftlich (mit irdischen Maßstäben? Bei Fantasy? :?) oder nichts. Und für ersteres bin ich nicht nur zu faul, sondern auch zugegebenermaßen nicht gebildet genug. Oder falsch gebildet. Oder nicht interessiert. Wie auch immer *g*
Denk auch dran, dass es verschiedene Versionen von Logik gibt. Genau genommen so viele Versionen, wie es Menschen gibt. Wissenschaftlich-mathematisch ist nur ein kleiner Teil von Logik.
Wenn etwas gut und richtig aussieht und sich vor allem auch so "anfühlt", ist es für mich logisch. Beim Schreiben, mein ich.
Originally posted by Gerreth LaDrome
Aber hier lässt sich imo die ein oder andere Entsprechung finden. Meine Bedenken gehen eher in Richtung Spielbarkeit. Da haben wir alle ein cooles Geburtsmal entworfen... und dann, äh, haben wirs halt. Weiß noch nicht, inwiefern das dann ins Spiel integriert sein wird.
Das, was du ansprichst, ist die Nützlichkeit. Ein Mal ist vergleichbar mit dem meisten Kram in den Inventaren der Charaktere – viel Mühe und Liebe ist dafür aufgewendet worden, doch fast nix wird je benutzt.
Unspielbar (oder extrem eingeschränkt spielbar) ist bspw. ein taubstummer Charakter, zumindest aus meiner Sicht. So mein ich das.
Was mir jahrelang schon im Kopf herumkullert ist eine universelle Begrüßungsgeste. Hierbei drückt man die Handflächen (respektive Pfoten-, Klauen-, Flossenflächen) der Rechten aneinander. Da könnte doch irgendwie das Mal ins Spiel kommen, nicht? Wie genau – keine Ahnung, ist nur eine meiner gefühlsmäßigen, wenig greifbaren Einfälle.
Aber:
Wenn es überflüssig wäre und nur unnötig Arbeit verursachen würde, so lassen wir es einfach weg. Kein Problem!
…Hm. Kommt es mir so vor oder diskutieren bei diesen wichtigen Themen hier nur eine kleine Handvoll Leute? Schadööö …
Ein Vorteil ist es meiner Meinung nach, dass man auf den ersten (oder zweiten) Blick weiss, mit wem man es zu tun hat. Schliesslicht formt eine Umgebung nicht nur das Aussehen einer "rasse", sondern auch oft das verhalten.
Ein Nachteil hingegen ist mMn, dass es unbewusst zu negativen Bewertungen zwischen den Charakteren kommen könnte.
Beispiel: Jemand ist in einer extrem heissen Region aufgewachsen und triftt auf jemanden aus einer extrem kalten. Er würde wohl sofort denken, dass er mit diesem "kalten" Kerl nichts zu tun haben möchte..
oder sehe ich das falsch? :)
Eine universelle Begrüßungsgeste fände ich auch nicht falsch. Wie wärs mit ausgestreckten Händen, eine Handfläche nach oben, eine nach unten, aber auf gleicher Höhe?
Ok, fordert bei Tatzen sicherlich einige Arbeit an den Gleichgewichtssinn, aber da könnte man vielleicht eine Art überkreuzung der Vorderbeine als Zeichen nehmen.
1136402705]
oder sehe ich das falsch? :)
Aaaaach nein! *renntmitdemkopfgegendiewand*
Bitte doch nicht immer Vorurteile! Ich kanns nicht mehr hören http://www.clicksmilies.com/s0105/sauer/angry-smiley-035.gif
Ein Mal ist neutral. Es könnte z.B. einen Wirbel zeigen, einen Punkt, einen augenähnlichen Kreis, einen Pfeil. Es würde zur Erkennung der Person und deren Abstammung (Eltern) dienen.
Herkunft (Geburtsort) oder Aufenthalt sieht man, wenn überhaupt, nur am Körper.
Sollte jemand einen anderen Galeaner schlecht behandeln, weil er anders ist, so hat er großes Mitleid verdient. Oder ne Faust in die Fresse, wenn er grob wird.
Guckt, das wär doch ein niedliches Abzeichen, nicht? Vielleicht etwas zu konkret in der Form, aber grundsätzlich so, wie ich mir das dachte. Halt schwarze Tribals.
http://ewancient.lysator.liu.se/pic/art/b/l/blanchard/tribalshroom.gif
Eine universelle Begrüßungsgeste fände ich auch nicht falsch. Wie wärs mit ausgestreckten Händen, eine Handfläche nach oben, eine nach unten, aber auf gleicher Höhe?
Nee, also ich meinte nicht eine Geste, sondern explizit die Geste, die ich vorgeschlagen hab. Sie bedeutet mir nämlich was, weil ich sie schon einmal in einer Geschichte verwendet hab, die leider nie fertig geworden ist; deswegen fänd ich es schön, wenn sie hier umgesetzt werden könnte.
Aber wie auch beim Mal gilt:
Sollte es überflüssiger Bull sein, dann lassen wirs einfach weg! Auf so Kleinigkeiten bestehe ich auf keinen Fall.
Ich würde vorschlagen, die Galeaner bringen dieses Erkennungs-Mal mit der magischen Urkraft (dem Chi, wie in GaleaWelt beschrieben) in Verbindung und haben ihm einen Namen gegeben wie z.B. 'das Seelenzeichen' oder 'Seelenmal'. Seit die Galeaner begonnen haben, diese Male afzuzeichnen, zu registrieren und zu sammeln, hat es noch keine zwei gleichen Male gegeben, allerdings gibt es hin und wieder ähnliche (bei 'seelenverwandten' Galeanern sowie bei Zwillingen usw.). Sollte es doch einmal geschehen, dass das Mal eines verstorbenen Galeaners wiederauftaucht, wäre dies ein schlagendes Argument für die Anhänger diverser Wiedergeburts- und Seelenwanderungs-Glaubensrichtungen. Obwohl manchmal Gerüchte auftauchen, dass der Fall eingetreten wäre, ist bisher jedoch kein solcher Beweis erbracht worden.
Die Male von Himmels- und Erdbewohnern könnten sich unterscheiden, z.B. könnten die "Himmelsmale" archaischer wirken. Es kommt allerdings vor, dass Erdbewohner mit Malen geboren werden, die eher den 'höheren Sphären' zuzuordnen sind und umgekehrt. Diese Individuen suchen oft ihr Glück im jeweils entgegengesetzten Lebensbereich und fühlen sich in ihrem eigenen manchmal fehl am Platz.
Als Ort des Mals schlage ich die Handinnenfläche vor, vielleicht sogar beide Innenflächen oder / und den Bereich des Solarplexus. Bei fell- oder schuppentragenden Galeanern dürfte das Mal auch als Fell- oder Schuppenzeichnung zu erkennen sein.
@ Bianca: meine Sig schient jetzt stabil zu bleiben, hast du was daran gedreht? Das Zitat in deiner Sig ist trotz aller Schwermütigkeit auch eine meiner Lieblingsstellen. Ich hoffe mal, der alte Knabe hat das Land gefunden, das er da beschreibt...
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Ich würde vorschlagen, die Galeaner bringen dieses Erkennungs-Mal mit der magischen Urkraft (dem Chi, wie in GaleaWelt beschrieben) in Verbindung und haben ihm einen Namen gegeben wie z.B. 'das Seelenzeichen' oder 'Seelenmal'. Seit die Galeaner begonnen haben, diese Male afzuzeichnen, zu registrieren und zu sammeln, hat es noch keine zwei gleichen Male gegeben, allerdings gibt es hin und wieder ähnliche (bei 'seelenverwandten' Galeanern sowie bei Zwillingen usw.). Sollte es doch einmal geschehen, dass das Mal eines verstorbenen Galeaners wiederauftaucht, wäre dies ein schlagendes Argument für die Anhänger diverser Wiedergeburts- und Seelenwanderungs-Glaubensrichtungen. Obwohl manchmal Gerüchte auftauchen, dass der Fall eingetreten wäre, ist bisher jedoch kein solcher Beweis erbracht worden.
Gefällt mir *nick*
Originally posted by blue_wizard
Die Male von Himmels- und Erdbewohnern könnten sich unterscheiden, z.B. könnten die "Himmelsmale" archaischer wirken. Es kommt allerdings vor, dass Erdbewohner mit Malen geboren werden, die eher den 'höheren Sphären' zuzuordnen sind und umgekehrt. Diese Individuen suchen oft ihr Glück im jeweils entgegengesetzten Lebensbereich und fühlen sich in ihrem eigenen manchmal fehl am Platz.
Hmm-hmm, hier bin ich mir nicht so sicher. Das geht ein wenig gegen die Neutralität die mir wichtig wäre ...
Originally posted by blue_wizard
Als Ort des Mals schlage ich die Handinnenfläche vor, vielleicht sogar beide Innenflächen oder / und den Bereich des Solarplexus. Bei fell- oder schuppentragenden Galeanern dürfte das Mal auch als Fell- oder Schuppenzeichnung zu erkennen sein.
Ich würd sagen, das Mal kann so gut wie überall sein. Wenn ja, kann man sich nur wünschen, es nicht am Hintern zu haben oder so *lol*
Bei der Zeichnung bin ich mir uneins. Muss ich noch drüber nachdenken.
Originally posted by blue_wizard
@ Bianca: meine Sig schient jetzt stabil zu bleiben, hast du was daran gedreht? Das Zitat in deiner Sig ist trotz aller Schwermütigkeit auch eine meiner Lieblingsstellen. Ich hoffe mal, der alte Knabe hat das Land gefunden, das er da beschreibt...
Komisch. Als ich heute früh nachgesehen hab, war die Signatur in Ordnung, obwohl ich nichts gemacht hab. Jetzt, in der Mittagspause, war sie wieder verhackstückt. Ich hab sie nun doch bereinigt und hoffe, es bleibt so.
Ähnlich ist es übrigens mit deinem Titel: Der verschwindet auch dauernd.
Wenn das so bleibt, werd ich mich mal beim Support beschweren gehen.
Wegen meiner Sig: Ich hätt eigentlich nichts dagegen, selber so nen Platz zu finden ...
In Galea gibt es drei Arten von Lebewesen: die Himmelsbewohner, die Bodenbewohner und die Unbewussten. In die ersten beiden Gruppen fällt alles, was nach höherem Lebewesen aussieht (menschenartige und tierartige Formen, alles, was Intelligenz und Bewusstsein zu haben scheint), wobei das Aussehen stark von der Umwelt geprägt wird, in der ein Individuum lebt. Jeder Galeaner hat sein "Seelenzeichen", ein Geburtsmal, das ihn von anderen unterscheidet.
Da fällt mir noch was ein: zusätzlich zur Umwelt könnten noch andere Faktoren das Aussehen mitbestimmen, z.B. der Charakter des betreffenden Galeaners, seine innere Einstellung und seine Lebensweise. Ein Charakter, der sich vornehmlich mit Magie beschäftigt, wird von derselben ebenfalls verändert usw. Was natürlich die Gefahr in sich birgt, dass Spielcharaktere glauben könnten, jedem gleich am Aussehen einordnen zu können: der sieht böse aus, als ist er es auch usw.
Allerdings könnte man diese Denkweise leicht ad absurdum führen. Ein schlangenartiger Charakter z.B. könnte dem Gefühl nach erstmal als böse und verschlagen eingeordnet werden. Dabei vergisst man jedoch leicht, dass Schlangen in manchen Kulturen als weise gelten. Alles Ansichtssache bzw. Erziehungssache.
Vorurteile auf Galea: So gut wie gar nicht vorhanden ;)
Ich mache auch ständg den fehler, und versuche, das verhalten von unserer Menschheit auf Galeaner zu übertragen...dem ist nicht so :)
Ich fasse mal zusammen, soweit ich das jetzt alles verstanden habe.
In Galea gibt es drei Arten von Lebewesen: die Himmelsbewohner, die Bodenbewohner und die Unbewussten. In die ersten beiden Gruppen fällt alles, was nach höherem Lebewesen aussieht (menschenartige und tierartige Formen, alles, was Intelligenz und Bewusstsein zu haben scheint), wobei das Aussehen stark von der Umwelt geprägt wird, in der ein Individuum lebt. Jeder Galeaner hat sein "Seelenzeichen", ein Geburtsmal, das ihn von anderen unterscheidet.
Genau, so hab ich mir das gedacht. Allerdings geht die Umschreibung "menschenartige und tierartige Formen" ins Leere, weil Menschen nichts weiter sind als hoch entwickelte Primaten und ihnen die Herkunft auch anzusehen ist.
Hier wäre z.B. Hominid besser – das schließt sämtliche höheren Primaten ein.
Originally posted by blue_wizard
Da fällt mir noch was ein: zusätzlich zur Umwelt könnten noch andere Faktoren das Aussehen mitbestimmen, z.B. der Charakter des betreffenden Galeaners, seine innere Einstellung und seine Lebensweise.
Selbstverständlich. Das äußert sich dann in Körperhaltung, Beschaffenheit der Haut (blass/gebräunt/rasiert/tätowiert usw.), Haartracht, Kleidung, Gesichtszüge.
So wie bei uns.
Originally posted by blue_wizard
Ein Charakter, der sich vornehmlich mit Magie beschäftigt, wird von derselben ebenfalls verändert usw.
*nick*
Das haben wir schon. Siehe GaleaWelt.
Originally posted by blue_wizard
Was natürlich die Gefahr in sich birgt, dass Spielcharaktere glauben könnten, jedem gleich am Aussehen einordnen zu können: der sieht böse aus, als ist er es auch usw.
Schon irre wie sehr man geprägt ist/wird, nicht? Ich würd sagen, Galea könnte ne gute Gelegenheit darstellen, mal ein paar dieser verkrusteten Ansichten loszuwerden :)
Originally posted by blue_wizard
Allerdings könnte man diese Denkweise leicht ad absurdum führen. Ein schlangenartiger Charakter z.B. könnte dem Gefühl nach erstmal als böse und verschlagen eingeordnet werden. Dabei vergisst man jedoch leicht, dass Schlangen in manchen Kulturen als weise gelten. Alles Ansichtssache bzw. Erziehungssache.
Diese Einstellungen dürften auf Galea nicht greifen, denn:
Schlangen werden als böse betrachtet, weil sie a) giftig sind und Mensch und Vieh töten können, b) "eklig" sind und c) in der Bibel die Rolle des Bösen spielen.
Aufdröselung:
a) Ein Galeaner, der einen anderen tötet, ist ein Mörder. Natürlich gibt es diese auf Galea auch, aber sie sind immer noch in der Minderzahl. Und mörderische Triebe sind nicht auf bestimmte Rassen beschränkt. Davon abgesehen, dass wir evtl. keine Rassen im eigentlichen Sinne mehr haben werden.
b) Schönheit und Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters.
c) Nun, diese Geschichten sind auf Galea unbekannt. Ich würde sagen, zum Glück, aber das steht mir nicht zu ;)
Genauso verhält es sich mit dem Aspekt Weisheit.
Fazit:
Es wäre IMO ganz wichtig, wenigstens die am meisten diskriminierenden Ansichten abzulegen und offen/neutral/objektiv an das Spiel heranzugehen. So, wie es Kinder tun, bis sie Erfahrungen sammeln und/oder Erziehung genießen.
Vorurteile müssen und sollen nicht komplett abgeschafft werden, sich aber auf Individuen beschränken. Wie zum Beispiel Cheryl in einem der SZ: Sie fand Rajasthan einfach unmöglich, weil er einen ähnlichen Kleidungsstil hatte und außerdem einen Rattenschwanz. Das alles kam nicht daher, weil sie Ratten als Ungeziefer betrachtet oder so, sondern eigentlich völlig ohne rationalen Grund. Aus einer Laune heraus. So ist sie halt *gg*
Ein extrem gutes Beispiel ist der Film "Monsters, Inc." (zu deutsch: "Monster AG" ). Da sieht jeder einzigartig aus und wenn man sich nicht ausstehen kann, dann wegen Persönlichkeit/Verhalten.
Wer den Film noch nicht gesehen hat: Schleunigst nachholen. Er ist zwar nicht der beste von Pixar, aber doch sehr unterhaltsam :)
Mit der inneren Einstellung meinte ich aber was anderes als die offensichtlichen Dinge wie Teint, Tattoos usw. Ein Beispiel: ein Galeaner, der sein Leben der Aufzucht von Pflanzen widmet, bekommt selbst irgendwann pflanzenartige Züge (Borkenhaut usw.). Sowas meinte ich. In etwa wie bei Fable, wo die Spielfigur irgendwann entweder einen Heiligenschein oder STirnhörner entwickelt.
Aua. (@) Is ja gut, geht klar, keine Vorurteile. Oh Mann, das wird nicht leicht....
Alles eine Sache der Gehirnwäsche. Bei Gluum damals hab ichs auch hingekriegt :D
Originally posted by blue_wizard
Mit der inneren Einstellung meinte ich aber was anderes als die offensichtlichen Dinge wie Teint, Tattoos usw. Ein Beispiel: ein Galeaner, der sein Leben der Aufzucht von Pflanzen widmet, bekommt selbst irgendwann pflanzenartige Züge (Borkenhaut usw.). Sowas meinte ich. In etwa wie bei Fable, wo die Spielfigur irgendwann entweder einen Heiligenschein oder STirnhörner entwickelt.
...Hmhm, ok. Das ist mir gestern oder vorgestern auch kurz durch den Kopf gegangen, weil ich es bei Fable recht gut fand – abgesehen davon, dass mich die Fliegen und Schmetterlinge gestört haben. Besser umgesetzt war es IMO bei Knights of the old Republic I und II, und schlechter bei Jade Empire, aber das ist ein anderes Thema.
Die Versuchung ist groß, wenn ich mir vorstelle, wie Charas fies und blass werden und sich ihre Augen rötlich oder gelblich verfärben … Hehe http://www.clicksmilies.com/s0105/teufel/devil-smiley-015.gif
Aber. Großes Aber.
Das basiert auf moralischen Entscheidungen, die eine Figur trifft. Funktioniert nur dann, wenn jemand festsetzt, was gut ist und was nicht.
Wer tut das auf Galea?
Und: Wer kann absehen, welche Handlungen tatsächlich gut oder böse sind? Wer kennt die Resultate in all ihrer Tragweite?
Beispiel:
Jemand tötet einen rücksichtslosen Regenten.
Damit hält er den Bau von Fabriken und Kraftwerken auf und schützt so die Natur, von der letztendlich alle abhängig sind.
Auch rächt oder befreit er Leute, die der Politiker hat vertreiben oder in Arbeitslager sperren lassen.
Gleichzeitig behindert er den Fortschritt des Landes, von dem die Bewohner profitiert hätten – weniger Armut, bessere medizinische Versorgung usw. Daraus resultiert wiederum, dass kein Geld für die Entwicklung und Produktion von Waffen da ist >>keine Überfälle auf andere Länder, aber auch keine Verteidigung gegen Invasoren.
Darüber hinaus fügt er der Familie und den Freunden des Mannes, die ihn geschätzt und geliebt haben, großes Leid zu.
Womöglich stürzt er das Land in eine Krise, der Aufstand und Bürgerkrieg folgen. Viele sterben.
In der Folge wird die Monarchie abgeschafft, das Volk begründet eine Demokratie.
Das ist kein besonders gutes Beispiel (mir ist spontan nichts besseres eingefallen), und es soll auf keinen Fall einen Mord als neutral darstellen, doch es zeigt hoffentlich, dass jede Tat Kreise zieht. Manchmal kleiner, manchmal größer. Bisweilen kann ein einziges Schicksal über das Fortkommen einer ganzen Welt entscheiden …
Was ich sagen will:
Echt cool, aber schwierig umsetzbar.
Betreffend Beruf und Hobbies eines Charas:
Ja, diese können prägen. Es muss nicht so weit gehen, dass man sie einem ansehen kann, ist jedoch grundsätzlich möglich. Das obliegt dem Spieler.
Kriegt doch langsam Gestalt und Tiefe, das Ganze, nicht? Vielleicht noch hie und da ein bisschen Ballast abzwacken, dann müssts hinhauen.
...Doch auch hier: Erstmal bitte stop, bis sich die anderen in die Diskussion einklinken. Ideen bitte notieren; nicht dass sie verloren gehen ~0
Ich würde die Grenze zwischen "Mensch/Menschenähnlich" da ziehen, wo die am einfachten erkennbare form der Intelligenz einsetzt. Kommunikation. Kann es sich mit mir irgendwie unterhalten (das ist z.B. bei Flix gegeben) kann es gleichberechtigt sein. Kann es das nicht, dann nicht und kann im zweifelsfall auch gegessen werden. Fürs Essen gibt es ja eh spezielle Tiere, die dafür da sind (Nutztiere: Schweine, Rinder, Hüner, u.s.w.) Von daher sehe ich da keine Probleme, in RL würde ja auch keiner einen Pudel oder einen Goldfisch essen.
Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, werde das die Tage mal machen. Deshalb kann es sein, dass das, was ich jetzt schreibe hinfällig ist.
Ok, tu das :)
@alle:
Mein Bruder meinte, es ist eigentlich Quatsch, drei Gruppen einzuteilen: Luftbewohner, Erdbewohner und Unbewusste.
Er hat recht, denn letztere leben ja auch sowohl zu Land als zu Luft.
Ich hab mir nun folgende Lösung überlegt:
- entwicklungsbezogene Trennung
Luftbewohner und Erdbewohner
- moralbezogene Trennung
Bewusste und Unbewusste
Wenn das zu umständlich ist, so nehmen wir einfach Bewusste (Galeaner) und Unbewusste und gut ist. Damit könnten wir auch den m.E. leicht unfairen Grundsatz aufheben, dass die angeborene Flugfähigkeit, wenn einmal verloren, für das Individuum und dessen Nachkommen nie wieder zu erlangen ist.
...Macht das Sinn? oO
Und zum Thema Berufe, die das Aussehen verändern:
Finde ich okay, wenn es noch im Rahmen bleibt. Im RL sieht man manchen Menschen ja auch schon an, in welcher Richtung sie ungefähr arbeiten (blass oder gut gebräunt, zarter Körperbau, muskulös etc.)
Und dass eine Evolution so schnell abläuft, ist übrigens gar nicht so unwahrscheinlich. Vor vielen Jahren hatten Giraffen noch kurze Hälse, aber das hat sich innerhalb einer (!) Generation so verändert, weil sich die armen Tiere immer nach den Blättern recken mussten...oder das Beispiel der Frauen, die in einem bestimmten Stamm in Afrika diese Metallringe um den Hals bekommen...jedes Jahr einen. Dadurch streckt sich der Hals immer weiter in die Höhe.
Und als grausige Nebeninfo: Wenn eine dieser "Langhhalsfrauen" etwas böses getan haben, werden die Ringe auf einmal durchtrennt...die Halsmuskulatur ist so geschwächt, dass sie den Kopf nicht mehr halten kann. Der Hals knickt um und oft resultiert das in einem Genickbruch...