Alex und ich hatten heute abend ein interessantes Gespräch.
Ursprünglich ging es um die derzeitige Entwicklung auf der Welt, und das man sich dabei doch ganz wünscht, nochmal Kind zu sein. Diesen ganzen Stress, Hecktik hinter sich zu lassen. Einfach nur zu glauben: "Die Welt ist gut."
Was man alles verloren hat, den Unsinn den man früher anstellte, einfach ohne Nachzudenken, nur aus einer Laune heraus.
Darüber kamen wir auch dahin, das man früher eigentlich viel mehr träumte, und diese auch schöner waren. Z. B. sind wir beide früher immer viel geflogen, heute tun wir es fast gar nicht mehr. (ok, Alex is lt. seiner Aussage mehr weit gesprungen)
Heut komm ich in meinen Träumen gar nimmer wirklich vom Boden hoch, und das ätzt mich tierisch an.
Auch haben wir festgestellt, das wir eigentlich früher auch sowas wie 'Visionen' hatten. Einige, zumindest auf meiner Seite, haben sich bisher erfüllt, bei anderen hoffe ich, das sie es nie tun werden.
Über das ganze kamen wir darauf zu sprechen, das wir beide entweder schon bei Hexenzirkeln waren, oder bei ähnlichen Gruppierungen.
Wir haben eine interessante Erkenntnis gewonnen: Bei Alex wurde damals gesagt, er wäre dem Element: Luft verbunden.
Meinereiner sei mehr der Feuer-Typus. (Könnte damit zusammenhängen, das beim Sprung über das Hexenfeuer in der Walpurigisnacht bei mir die Flammen fast bis zu den Scheiten zurückwischen, und dannach wieder genauso hoch brannten, als wäre nie was passiert)
Nur haben wir beide im Laufe des Gespräches festgestellt, das Alex eigentlich von seinem Geist her lieber eins mit der Erde werden würde, während ich mehr zum Himmel will, und eigentlich diese Erdgebundenheit hasse. XD
Nuja, was ich eigentlich mit diesem Thread bezwecke? Mich würde es interessieren ob ihr ähnliches erlebt habt, und gewillt seit, es mit uns zu teilen. Ich habe es mit Absicht in einen Bereich reingestellt, wo nicht jeder rankann, weils ja doch ein sehr persönliches Thema ist.
MfG
Bettina
*Edit: hey post 150. Was für ein Zufall?
...Hm, über Elemente und dergleichen kann ich so gut wie nichts erzählen, weil ich bloß die meiner Sternzeichen kenne. Sind aber nicht immer aufschlussreich und bei einigen weiß ich nicht genau, ob sie wirklich stimmen.
Aber was Träume angeht, da kann ich ne Menge drüber berichten.
Eins vorweg: Das sind Dinge, die extrem persönlich sind und möglicherweise auch ein etwas seltsames Licht auf mich werfen könnten (was ich jetzt nicht hoffe :p). Genauso vertraulich, wie ich eure Erzählungen behandle, so behandelt bitte auch meine.
Ok, los gehts.
Als Kind hatte ich ein paar bestimmte Varianten von Träumen, die immer wieder gekehrt sind, und die samt und sonders Alpträume waren.
Ich liste sie in der chronologischen Reihenfolge auf.
- Feuerträume
Es gibt wenig auf der Welt, das ich so irrsinnig fürchte wie das Feuer.
Einer der beiden Träume ging um einen Fernseher, der unter einer Art Torbogen stand, im Hintergrund war ein trockener Zierbrunnen mit zwei großen Fischen aus Metall. Diesen Brunnen gibt es wirklich bei uns in München.
Im Fernseher war immer das gleiche Bild: Eine Häuserfassade, aus deren Fenstern nach gewisser Zeit Flammen schlugen. Schaffte ich es nicht in einer vorgegebenen Zeit, Wasser über das TV zu schütten, würde etwas Entsetzliches passieren, das wusste ich. Was, wusste ich nicht. Versteht sich fast von selbst, dass ich es NIE geschafft hab. Zum Glück bin ich immer dann aufgewacht.
Der zweite Feuertraum ging darum, dass ich im Auto saß und wir eine Straße entlangfuhren. Hinter uns war ein lichterloh brennendes Haus, das ich aus der Rückscheibe gut sehen konnte. Wir wollten davon weg, doch immer wieder tauchte es direkt vor uns auf!!
Beide Träume hab ich schon lange nicht mehr.
- Verfolgungsträume
Inhalt dieser Träume war, dass ich von einer wirklich abartig aussehenden Figur verfolgt wurde. Dieses Wesen sah in etwa aus wie ein Mensch, hatte aber extrem lange Gliedmaßen. Mit den Armen fuchtelte es wild.
Ich war so langsam wie eine Schnecke und versuchte immer, springend zu entkommen, was wie in Zeitlupe ging. Mein Verfolger hingegen sprang hoch und schnell.
Vor wenigen Jahren, ich schätze, ich war so um die Zwanzig, war es etwas anders als sonst. Dieses Mal war mein Verfolger ein Weihnachtsmann (hört sich witzig an, wars aber keineswegs). Ich dachte mir auf einmal "He, nicht mit mir. Ich hab die Nase gestrichen voll", jedenfalls sinngemäß. Blieb also stehen und drehte mich um. Der Nikolaus lief direkt in mich rein und mit der Gewissheit, die man in Träumen immer hat, wusste ich, nun war ich tot. Aber soweit ich mich erinnern kann, war der Weihnachtsmann dann entweder weg oder nur noch ganz klein.
Von da an träumte ich so etwas nie wieder.
Zweite Art von Verfolgungsträumen. Kam direkt anschließend an die vorherige.
Da waren meine Widersacher wilde Tiere, jedes Mal ein anderes. Die Reihenfolge weiß ich nicht mehr genau; es waren ein gehörntes Monster (ähnlich wie der Teufel, aber vierbeinig), eine Art Puma und ein hundeähnliches Tier. Jedem stellte ich mich und kämpfte, und ging immer siegreich hervor - sogar ohne zu sterben.
Auch hiervon bin ich jetzt verschont.
- Fliegen
Hab ich immer mal wieder versucht. Ging aber nie richtig gut. Ich war zu schwer :(
Kommt nicht mehr vor.
- Bizarre Landschaften
Einmal träumte ich von einer seltsamen, leicht futuristischen, nächtlichen Stadt, die hauptsächlich in dunklem Violett gehalten war und aus turm- und pilzähnlichen Bauten bestand.
Wiederum ein anderes Mal sah ich ein sommerlich-heißes Fleckchen Erde, verwahrlost, mit hellgelbem, strohigem Gras bedeckt, von Insekten umsummt und von verfilzten Bäumen und Büschen umstanden. Reste eines Maschendrahtzaunes waren auch da. Leichter Grusel, wie er mich immer befällt, wenn ich in einer abgelegenen Gegend unterwegs bin.
Witzigerweise war ich der festen Überzeugung, dass diese Wiese ziemlich in der Nähe der Stadt sei (an die ich mich ganz klar erinnern konnte!).
- Alptraum neueren Datums
Hier befand ich mich in einer völlig verlassenen Stadt, die in ein eigentümliches orangefarbenes Licht getaucht war. Ich fühlte mich sehr unbehaglich, doch als ich eine bestimmte Stelle betrat, befiel mich ein solches Grauen, das wohl nur mit "Todesangst" beschrieben werden kann. Bin schweißgebadet aufgewacht.
Kam nur einmal, zum Glück.
So, ich glaub, das waren sie, meine (Alp-)Träume. Heutzutage träume ich zwar recht häufig, aber ich kann mich i.d.R. nicht mehr daran erinnern. Meistens sind sie aber nur verworren und nicht furchteinflößend.
Was das wieder Kind sein betrifft, möchte ich das nicht einmal für viel Geld.
Warum?
Weil man da unselbstständig ist. Kein Geld hat/verdient. Sich alles sagen lassen muss. Sich rumkommandieren lassen muss. Keinen Respekt genießt. Sich nicht wehren kann.
Mein Vater, der ja kürzlich gestorben ist, war Alkoholiker und hat uns das Leben zur Hölle gemacht, auch nach der Scheidung meiner Eltern.
Meine Mutter hat seit mehr als einem Jahrzehnt einen leichten Schatten und behauptet, mit Gott zu reden. Als ich herausfand, dass das nicht stimmen kann, war ich knapp 23. Echt. Das ist mir so peinlich :~
(Das wissen außer euch nur zwei Menschen: mein Bruder und eine Freundin. Bitte sagt es nicht weiter.)
Ich wurde bis zur 12. Klasse Wirtschaftsschule gehänselt und fertiggemacht.
Und so weiter.
Ich bin froh, erwachsen zu sein, bewahre mir aber einen guten Teil Kindlichkeit. So, wie es bei Nessaja heißt:
Ich wollte nie erwachsen sein,
hab immer mich zur Wehr gesetzt.
Von außen wurd ich hart wie Stein
und doch hat man mich oft verletzt.
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.
Unten auf dem Meeresgrund,
wo alles Leben ewig schweigt,
kann ich noch meine Träume sehn,
wie Luft die aus der Tiefe steigt.
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.
Ich gleite durch die Dunkelheit,
und warte auf das Morgenlicht.
Dann spiel ich mit dem Sonnenstrahl,
der silbern sich im Wasser bricht.
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann,
weiß ich es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.
Erwachsen? Was heißt das schon. Vernünftig? Wer ist das schon. Ich bin ich, und du bist du. Das ist alles, was ich weiß. Du bist jung und ich bin alt. ...Aber was ... hat das schon zu bedeuten ...?
- Feuerträume
Es gibt wenig auf der Welt, das ich so irrsinnig fürchte wie das Feuer.
Ein Kumpel von mir hat auch panische Angst vor Feuer, ohne jemals etwas schlechtes mit Feuer erlebt zu haben..was uns zu einer Diskussion animierte, ob ein Mensch Todeszeitpunkte und -Ursachen von sich selbst oder auch von anderen voraussehen kann..und kamen zu dem ergebnis, teilweise können mein Kumpel und ich das (Ihm ging es immer sehr schlecht, kurz bevor ein Verwandter oder Freund gestorben ist. Und ich habe schon fast paranoides Misstrauen Medikamenten gegenüber... )
Erstellt von Bianca
- Fliegen
Hab ich immer mal wieder versucht. Ging aber nie richtig gut. Ich war zu schwer :(
Kommt nicht mehr vor.
Ich habe immer schwerelos sehr hoch springen können, wie man das von den Filmen der Mondlandung etc. kennt
Erstellt von Bianca
- Bizarre Landschaften
Einmal träumte ich von einer seltsamen, leicht futuristischen, nächtlichen Stadt, die hauptsächlich in dunklem Violett gehalten war und aus turm- und pilzähnlichen Bauten bestand.
Morrowind lässt grüßen ;)
Hm, ich hatte eigentlich nur zwei sehr verwirrende Träume, die etwas besonderes waren, und Bianca kennt zumindest einen von ihnen...
Der Erste...hm, ich weiss nicht, ob ich ihn positiv einordnen soll oder nicht...
Das war zu einem Zeitpunkt, wo ich grade einen super Freund gefunden hatte (Chreek wird euch wohl noch was sagen...) :
In meinem Traum war ich tot...und meine Seele schwebte über meinem Körper..und Gott hat mit mir geredet (Ich war mir sicher, dass es Gott war, warum, weiss ich nicht).
Er meinte, ich sei ein guter Mensch gewesen, und dass ich jetzt ins Paradies dürfe.
Ich habe aber abgelehnt, mit der Begründung, mein paradies sei hier, bei meinen Freunden.
Zweiter Traum, viel kürzer, aber auch viel negativer, und hat viel mehr eindruck auf mich gemacht:
Ich lag im badezimmer, und war tot. Neben mir eine leere Packung Schlaftabletten. Und ich war 20, das wusste ich.
Was machte diese beiden Träume so besonders? Nun ja, sie passten beide sehr gut in meine jeweilige Situation:
Beim ersten Traum: Erste richtig gute Freundschaft in meinem Leben, ich habe mein Leben nach dieser Freundschaft gerichtet, weil ich so glücklich war. naja, diese Freundschaft ist mittlerweile daran kaputt gegangen, weil ich ihm zu "anhänglich" wurde. :(
Beim Zweiten Traum: Die Freundschaft war grade vorbei, und ich habe tierisch gelitten. Ich wollte nur noch sterben, und ich habe immer sehr zur Depression geneigt, und tue es noch immer. Seit diesem Traum habe ich auch jene extreme Skepsis Medikamenten gegenüber, und ich fürchte das nächste Jahr, in dem ich 20 werde.
und noch etwas, was die Träume besonders machte: Das Gefühl beim Aufwachen..sehr schwer zu beschreiben...Ich habe mich nie so wach gefühlt und konnte noch nie so klar denken wie nach diesen beiden Träumen...Ich habe weder Freude, noch Angst noch Trauer oder sonst etwas gefühlt, dieses Wachsein hätte alle Gefühle raus geschmissen, habe ich das Gefühl...
So, jetzt hab ich erstmal ordentlich gelaicht :D
Würde mich freuen, wenn wir ein wenig über das mit dem Todeszeitpunkt und -Ursache diskutieren könnten, weil mich das wirklich interessiert...
Alex untersteh dich, und wenn ich zu dir kommen muss und dir allem Medikamente wegnehmen muss. Das ist alles ein Traum, bzw könnts auch ne Vision sein (hört sich vielleicht doof an), und es liegt an dir, ob du es zulässt oder verhinderst. Wende von vorneherein sagst "Nein" dann sollte eigentlich nichts passieren nächstes Jahr.
Es liegt einfach nur an dir und deiner Willensstärke.
Aber wenn wir jetzt schon beim Thema sterben sind. Wie ich umkommen würde/könnte, weiß ich nit. Vielleicht verdräng ichs auch.
Keine Ahnung warum, aber ich habe einge große Aversie Strom gegenüber. Dazu zählen auch Blitze. Ich hasse Gewitter. Bei Starkstrom-Masten stellen sich mir die Haare auf, wenn ich drunter durchgehe und ich kriech sowas wie Beklemmungen, die aber nur solange anhalten, wie ich mich in umittelbarer Nachbarschaft mit den Teilen aufhalte.
Glübirnen, Sicherungen und ähnliches Zeuchs auswechseln müssen andere. Ich bastel zwar an meinem PC rum, ihn dann aber wieder anzuschließen und zum ersten mal erneut einzuschalten kostet mich jedesmal einiges an überwindung.
Könnte vielleicht sein, das mir vielleicht irgendwann mal was mit Strom zustößt (Gewitter am wahscheinlichsten)