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gisi - 07.02.2004 - 09:58

was macht ihr wenn eure zwergerl husten,schnupfen und fieber hat?

bin auf eure antworten sehr gespannt.

ob ihr auch hausmittel anwendet.

gisi - 07.02.2004 - 10:37

Erkältet? Was tun?

Jeden Winter ist es wieder soweit: Die Erkältungswelle schlägt zu, und es gibt zahlreiche Medikamente zur Behandlung der unterschiedlichsten Erkältungssymptome. Welches nun für Sie genau das Richtige ist und was Sie sonst noch tun können, um schneller wieder fit oder gar nicht erst krank zu werden ­ vielleicht hilft Ihnen ja der eine oder andere Rat, den Sie hier finden.

Mit Schnupfen fängt es meistens an ...

Der Schnupfen ist ein Katarrh der Nasenschleimhaut. Es handelt sich um einen entzündlichen Vorgang, in dessen Verlauf sich Flüssigkeit absondert und die Nase anfängt zu laufen.
Man hat Schwierigkeiten beim Atmen, die Nasenschleimhäute sind geschwollen. Harmlos ist der Schnupfen meist, wenn er sich auf die Nase beschränkt, aber leider kommt es häufiger vor, daß er sich auf die Bronchien ausdehnt.

Beim einfachen Schnupfen helfen die diversen Nasensprays oder Tropfen, die es von vielen verschiedenen Anbietern auf dem Markt gibt. Sie wirken abschwellend auf die Schleimhäute und erleichtern so die Atmung ­ besonders hilfreich über Nacht. Wichtig ist nur, daß man diese nicht über zu lange Zeiträume anwendet, da sie die Nase austrocknen und eine Gewöhnung stattfinden kann.
Bei leichteren Beschwerden und/oder empfindlichen Schleimhäuten haben sich auch Meerwassersprays pur oder mit heilungsfördernden Zusätzen bewährt.
Sitzt der Schnupfen fest und verstopft die Nase, ist eine Bestrahlung mit Rotlicht, eine Inhalation mit ätherischen Ölen (siehe auch Primavera) oder die Einnahme von Tabletten, die den Sekretstau lösen, sehr hilfreich.

Unterschied Erkältung ­ Grippe

Die "harmlose" Erkältung ist eine Virusinfektion und beginnt häufig mit einem starken Schnupfen. Auch eine "echte" Virusgrippe kann mit einem Schnupfen beginnen. In der Regel fängt diese jedoch mit Kopf- und Gliederschmerzen an.

Bei einer Erkältung ist die Körpertemperatur selten erhöht und man fühlt sich nur mäßig krank. Ein Grippepatient fühlt sich von Anfang an krank, ist müde und abgeschlagen. Oft hat er hohes Fieber.

Gegen die jährlich wiederkehrende Grippe-Epedemie kann man sich impfen lassen. Das ist besonders wichtig für Menschen, deren Abwehrkräfte geschwächt sind sowie bei älteren Menschen. Eine Impfung bewahrt allerdings nicht vor Erkältungskrankheiten!!!

Erkältungen vermeiden ist nicht ganz einfach. Eine gewisse körperliche Abhärtung ist ein guter Schutz.
Gehen Sie in die Sauna, wenn Sie das mögen, halten Sie sich viel an der frischen Luft auf, lüften Sie Ihre Wohnung gut, essen Sie vitaminreich und achten Sie auf richtige Kleidung. Diese sollte eine ausreichende Belüftung garantieren, d.h. wenn man sich zu warm kleidet, gerät man leicht ins Schwitzen. Wer dann seine Jacke öffnet, erleidet einen "Kälteschock" und riskiert einen Schnupfen!

Allgemeine Maßnahmen

Bei den ersten Anzeichen einer Grippe oder Erkältung hilft oft die Mobilisierung der Abwehrkräfte. Bewährt haben sich hier eine Vitamin-C-haltige Ernährung mit viel Obst und Gemüse oder Vitamin C in Form von Tabletten sowie ein ansteigendes Fußbad.
Wenn die Grippe jedoch bereits da ist, gönnen Sie sich viel Ruhe, verzichten Sie auf anstrengende Tätigkeiten ­ am besten hüten Sie das Bett!
Sorgen Sie für günstiges Raumklima mit hoher Luftfeuchtigkeit und trinken Sie möglichst viel!

Viel Flüssigkeit bei trockenem Husten

Erkältung sowie Grippe können von einem trockenen Husten begleitet sein.
Oft kann man nachts nicht schlafen und ein Familienkrach ist vorprogrammiert, weil alle anderen dadurch auch keine Ruhe finden können.
Ganz wichtig bei solchen Hustenbeschwerden ist die Aufnahme von möglichst viel Flüssigkeit!
Die Bronchialschleimhaut ist nämlich infolge des Infektes geschwollen und sondert ein Sekret ab. Dieses Sekret ist ein guter Nährboden für eingeatmete Bakterien, denn dort ist es warm und feucht. Es entsteht eine zusätzliche bakterielle Infektion.
Oft fühlt man sich sofort sehr krank und das Fieber steigt rasch an, häufig begleitet von einen eitrigen Auswurf.
Wichtig ist neben der vermehrten Aufnahme von Flüssigkeit auch ein gutes schleimlösendes Präparat.
Es gibt solche Brausetabletten, Saft oder Tropfen, auch auf pflanzlicher Basis. In einem Beratungsgespräch werden wir Ihnen ein geeignetes Präparat empfehlen, welches speziell auf Ihre Beschwerden abgestimmt ist und Ihnen Linderung bringen wird.

Wir werden Ihnen viele Fragen stellen ...

... aber das ist keine Neugierde. Nur so ist es uns mit Ihrer Mitarbeit möglich, Ihnen optimale Hilfestellung zu geben, um Ihre Erkältung möglichst schnell der Vergangenheit angehören zu lassen.

Halsschmerzen und Heiserkeit

Beides gehört in der Regel zu den Begleiterscheinungen von Erkältungen und Grippe. Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden und Schmerzen im Rachenbereich mit Rötungen sind eindeutige Anzeichen.

Gut bewährt haben sich Lutschpastillen mit desinfizierenden und heilenden sowie schmerzstillenden Wirkstoffen und entsprechenden Gurgellösungen.
Man sollte seine Stimme schonen, den Hals gut warm halten und die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen möglichst hoch halten.
Heiße Getränke haben lindernde Wirkungen und geraucht werden sollte in der Umgebung Erkrankter möglichst auch nicht.

Wann zum Arzt???

Sofort zum Arzt sollten Sie immer gehen, wenn
• sehr rasch hohes Fieber aufgetreten ist,
• ihre Atemgeräusche erheblich sind (Rasseln, Pfeifen),
• ihnen das Atmen schwer fällt und auch,
• der Husten mehr als drei Wochen andauert.

Schnupfen bei Kleinkindern ist keine Bagatelle!

Allein wegen der Größenverhältnisse kann ein beim Erwachsenen eher harmloser Schnupfen bei Kleinkindern ganz andere Folgen haben. Auch kann es bei Kleinkindern und Säuglingen schnell zu einer Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung kommen.

Ganz wichtig sind daher die abschwellenden Mittel und die Befeuchtung der Schleimhäute zur Erleichtung der Atmung.

Ein Gang zum Arzt ist daher wesentlich eher angebracht, als bei uns Erwachsenen.

Hausmittel ­ was die Großmutter schon wußte ...

Warmer Holunderbeersaft:

Altbewährt ist warmer Holunderbeersaft, der mit Honig versetzt wird. Man bereitet ihn folgendermaßen zu:
Füllen Sie ein Glas zu 1/3 mit dem Saft und zu 2/3 mit Wasser.
Erwärmen Sie die Flüssigkeit auf 40 *C (nicht höher erhitzen, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden). Fügen Sie einen Teelöffel Honig hinzu.

Darüber hinaus eignen sich auch ein Schwitztee (Lindenblüte oder Holunder), ein ansteigendes Fußbad oder ein Erkältungsvollbad sowie ein Inhalation mit Kamillentee.

Schwitzkur:

Eine Schwitzkur wird am besten am späten Nachmittag durchgeführt, da zu diesem Zeitpunkt die Schweißproduktion am größten ist.
Leiten Sie die Kur mit einem heißen Tee oder einem heißen Bad in der Wanne ein.

Für den Tee:
Aus Lindenblüten einen Tee bereiten oder aus einer Mischung von Kamille, Lindenblüten und Holunder zu gleichen Teilen. Hiervon 1 bis 2 Tassen so heiß wie möglich trinken.

Nach Bad oder Tee muß der Patient ins Bett, sich ganz warm zudecken und ca. 1 Stunde lang schwitzen. Dann wird der Körper gut abgetrocknet, die Bettwäsche gewechselt und am besten lange geschlafen!

Patienten mit Venenbeschwerden sollten sich auf den Tee beschränken.
Vorsicht ist auch geboten bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen.

Wadenwickel:

Sie brauchen dazu ein nasses Geschirrhandtuch, ein trockenes Geschirrhandtuch und ein Wolltuch.

Das Geschirrhandtuch wird in kaltes Wasser getaucht, gut ausgewrungen und fest um die Wade gewickelt. Darüber wickelt man das trockene Tuch und zieht es gut fest. Auf dieses Tuch wird dann das Wolltuch gewickelt und der Patient leicht zugedeckt. Das Wolltuch sollte etwas schmaler sein und die Haut nicht berühren.
Ein richtiger Wadenwickel reicht vom Fußknöchel bis zum unteren Knierand. Er wird abgenommen, sobald er Körperwärme erreicht hat. Bei hohem Fieber können die Wickel alle 10 Min. erneuert werden. Nach dreimaligem Wechsel sollte man jedoch eine Pause von 30 Min. einlegen.
Bitte beachten Sie bei Wadenwickel:

• Wadenwickel erst dann anlegen, wenn Füße und Waden gut warm sind. Niemals bei kalten Füßen!
• Wickelvorgang sofort abbrechen, wenn die Füße bei der Behandlung kalt werden!
• Keine wasserdichte Einlage um die Beine wickeln und wirklich kaltes Wasser verwenden!
• Nicht bei Durchblutungsstörungen oder Krampfadern anwenden!

Hausmittel bei Heiserkeit und Halsschmerzen

Heiße Getränke wie Zitrone mit Honig, warme Milch mit Brombeersaft oder Emser Pastillen. Inhalation mit Kamillentee oder Emser Salz sowie ätherischen Ölen.

Gurgeln (mind. dreimal täglich) mit warmen Honigwasser, einer Salzlösung (1 Teel. Salz auf 1 Glas lauwarmes Wasser), Salbei- oder Kamillentee.

Ruth - 07.02.2004 - 13:25

hm lass mich mal überlegen...
Unsere Bigi ist im Winter kaum krank, also Grippe vielleicht einmal alle 2 Jahre.
Schnupfen und Husten auch sehr sehr selten. Aber wenn, dann muss Gnädige Frau im Bett bleiben mit Tee und Hustenzuckerln, ansonsten vertrauen wir sehr auf die Homöopathie das nimmt sie und sie spricht auch sehr gut darauf an.
Sie hatte nur im Sommer einmal einen leichten Sonnenstich mit etwas höheren Fieber, hab ihr dann "Essigpatscherln" gemacht. Puh ich sag euch, das hat vielleicht gestunken. Aber es hilft und das Fieber ging sehr schnell wieder runter. Is auch egal welcher Essig muss nicht der Teuerste sein:D :D
Meine Maus is eine sehr zähe und hat ein sehr sehr gutes Immunsystem. Obwohl sie nur 3 Monate gestillt wurde.
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