Kanzler Schröder verrät uns seine Lieblingsstelle in der Bibel :
„Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf“
Wenn Politiker in der Bibel lesen...
56 Prominente haben jetzt verraten, welche Stellen aus der Heiligen Schrift ihnen besonders zu Herzen gehen. Entstanden ist daraus ein außer-gewöhnliches Buch, das gestern im Reichstag vorgestellt wurde (Karl Jüsten/Stephan Reimers: Politiker-Bibel, 119 Seiten, 9,90 Euro).
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat eine Passage aus dem Matthäus-Evangelium (18,5) ausgesucht:
„Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf.“
Warum ihm gerade dieser Satz gut gefällt?
Schröder: "Die Welt mit den Augen der Kinder sehen, dieser Perspektivwechsel tut gut: Er hilft uns Erwachsenen zu entdecken, was eben nur Kinder auszeichnet und was wir oft genug aus dem Blick verlieren.“
>> ist doch im grunde das gleiche, warum mike kinder so gerne mag.... :))
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beliebte bibelstellen ein paar weiterer politgenossen...:
Ein Bibel-Klassiker aus dem 1. Korinther-Brief (13,13) ist CDU-Chefin Angela Merkels Lieblingsstelle: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Zur Begründung schreibt sie: „Ohne Liebe wäre unser Leben arm, ziellos und ohne Perspektive.“
Wie der Kanzler hat auch Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) im Matthäus-Evangelium nachgeschlagen:
„Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch Ihnen. Darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ (7,12) Stoiber: „Wenn ich diesen Satz ernst nehme, darf ich nichts fordern, was ich nicht selbst zu geben bereit bin.“
Die Geschichte vom Goldenen Kalb aus dem 2. Buch Mose (32,7) fasziniert FDP-Chef Guido Westerwelle. Dazu schreibt er: „Wenn ich an Gott denke, sehe ich nicht eine Figur vor mir, sondern spüre ein Gefühl.“
Den Jakobusbrief (2,24) zitiert SPD-Chef Franz Müntefering: „Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.“
Dazu sagt Katholik Müntefering: „Als Christ kann ich mich nicht damit begnügen, die Welt von außen zu betrachten. Ich muss mich einmischen.“
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