Zum Beispiel von VJ2 ist bekannt, das er UT 1 lieber hat als seine Nachfolger.
Bei mir ist es so, das ich Wing Commander 3 lieber mag als seine Nachfolger.
Das kommt daher, das ich eine zu große Erwartung an die Nachfolger hatte, und diese dann irgendwie entstäuscht wurden. Wobei die Nachfolger natürklich nicht schlecht waren, aber anders halt.
Bei I-War 2 war es ähnlich. Die Freiheiten von I-War 2 sind gigantisch, aber das Flair in Teil 1 ist einfach besser, da man dort eine komplette Crew zur Verfügung hat.
Also sind es mehr die Features die einem Spiel fehlen und darum mögt ihr den Nachfolger nicht mehr wenn ihr den ersten Teil mochtet oder ist es etwas anderes ?
Also, ich bin gespannt auf eure Meinungen !
UT Classic: Enge, klar strukturierte Maps = taktisches Spiel, das auch vom optischen Gesamteindruck unterstützt wird (Erklärung folgt). Überwiegend sehr gute Waffen.
UT 2003: Viel zu offene Maps. Resultat: Man ballert sich unentwegt aus großer Entfernung an, und wer dabei einmal häufiger trifft, macht halt den Frag. Na toll. Da kann ich auch "Pong" spielen. Die Maps sind zudem sehr organisch und besitzen wenig klare Winkel und Strukturen. All dies läßt taktisches Spiel nicht mehr zu. Über Sieg oder Niederlage entscheidet praktisch nur noch, wer schneller an shields/health kommt, und das ist mir einfach zu wenig. Und nahezu alle Waffen sind verschlimmbessert worden, einzige Ausnahme: Der Rocket Launcher. Naja, und wohl der Impact Hammer, der bei UT Classic so wenig taugt das ich ihn nie benutze. Und bzgl. der Optik: "Alles so schön bunt hier" ist doch wirklich kein angebrachtes Leveldesign für ein so schnelles Spiel mit derartiger Sichtweite. Oder anders ausgedrückt: Was ist das für ein Spiel, wo die Mod-Community der Notwendigkeit von Bright Skins nachkommt, weil man die Gegner sonst überhaupt nicht richtig ausmachen kann :?
UT 2004 - keine Ahnung. Bin noch dabei den Schock des Vorgängers zu verdauen. In diesem Sinne.
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während die erste version oft duch den eigenen stil glänzt, so versucht man in den folgeproduktionen das spiel so umzuändern, dass es ein richtiger kommerzieller erfolg wird. dadurch geht viel verloren...
oftmals sind ja die kultgames, die erstwerke, gar nicht so gut im verkauf. wenn ich da nur an deus ex und system shock denke... auch beyond good and evil...
ich finde das gilt auch bei gothic. gothic 1 war wesentlich "derber" als gothic2. g2 ist immer noch super, aber eben doch mehr aufs populare ausgerichtet.
es gibt wenige studios die sich treu bleiben (können), und auch in den folgespielen ihren stil bewahren und werweitern können. vor allem wenn man sieht, wieviele richtig gute entwicklungsstudios dadurch untergegangen sind *eine gedenkminute für looking glass*
gruß
Londo
Daraus resultiert das für einen Nachfolger nicht mehr viel übrig bleibt. Das gleiche Niveau kann im Grunde nur durch eine 1:1-Kopie ohne wesentliche Änderungen erreichen, aber damit ist die Enttäuschung buchstäblich vorprogrammiert, weil von einem Nachfolger natürlich mehr erwartet wird. Machen die Entwickler nun tatsächlich etwas anders, dann heißt es, "Uuuh... das ist ja gar nicht mehr dasselbe..." ~heul~
Eine verfahrene Situation. Wie man's macht, macht man's falsch...