'Hallo Ilyana,
ich weiß, dass du nicht mehr weißt, wer ich bin. Und vielleicht glaubst du mir auch gar nicht, obwohl ich es schon hoffe. Also... ich bin deine Mutter. Deine ersten Jahre haben wir immer zusammen verbracht, aber dann... habe ich dich verlassen. Dazu möchte ich dir gerne sagen, dass... es mir leid tut? Nein, denn das tut es nicht. Ich mich entschuldigen möchte? Nein, denn soetwas ist nicht entschuldbar. Ich wollte dir nur sagen, dass... welches Leid ich dir auch immer zugefügt habe; es war nie mein Wunsch, dass du leidest. Ich wollte das Beste für dich - und es war das Beste, mich von dir abzuwenden, für diese lange Zeit.
Jetzt aber bist du alt genug und ich glaube, dass du ein Anrecht hast zu erfahren, wer deine Mutter ist - und wer du bist. Deshalb dieser Brief. Der Name, auf den du nach deiner Geburt eingetragen wurdest, ist Ilyana. Ilyana Schmitt. Du runzelst die Stirn? Kann ich verstehen. Nachdem ich weg war, hat dein Vater in aufwändiger Arbeit eure Identität gewechselt, damit ich dich/euch nicht finde. Wie du siehst, hat es nichts genützt.
Sorgt er gut für dich? Oder möchtest du lieber von zuhause weg? Falls du weg möchtest, dann wirf den Brief in den Müllkorb im Park, wenn du ihn gelesen hast. Willst du da bleiben, dann behalte ihn oder entsorge ihn bei euch im Papiermüll... ich würde es dir nicht verübeln, ich kann verstehen, wenn du wütend auf mich bist- zudem ich ja auch eine gänzlich Fremde für dich bin.
Was ich zu meiner Person sagen kann... Mein Äußeres ändert sich ständig. Vielleicht kannst du deinen Vater fragen, wie ich war... wäre sicher ein gutes Gespräch für euch. Wie und wo ich lebe?
Da wo es mir gefällt. Nirgendwo lange, aber... es ist ein schönes Leben. Ein freies Leben...
Ach Zerafine (es ist dein Name für dich... also verwende ich ihn auch, obgleich mir seine Bedeutung nicht so ganz zusagt), was ich noch sagen muss ist... ich bin kein 'guter' Mensch. Das war ich mal, vor langer, langer Zeit. Aber ich liebe dich... habe dich immer geliebt, und ich hoffe einfach, dass auch du ein schönes Leben führst.
Es grüßt dich
deine Mama'
Ja... und das haute mich beinahe aus meinen Schuhen heraus! Zuerst konnte ich kaum atmen, dann las ich den Brief immer und immer wieder, bis ich ihn fast auswendig kannte. Meine Mutter... ich hatte eine Mutter... wann immer ich meinen Papa vorher gefragt hatte, wer sie sei, was mit ihr passiert war, hatte er mir gesagt, sie sei gestorben, als ich noch ganz klein war, bei einem Autounfall. Kein Grund für mich, das nicht zu glauben... aber jetzt... als Papa heim kam, saß ich immernoch auf der Couch und hielt das Blatt in meinen Händen.
"Na Kleine, schönen Tag in der Schule gehabt?" Wollte er wissen und kam vorbei, um mir einen Kuss zur Begrüßung zu geben.
"Alles in Ordnung bei dir? Du siehst so blass aus... gehts dir nicht gut? Wirst du krank?!" Sein Sprechtempo steigerte sich.
"Nein Papa, beruhig dich wieder!" Sagte ich zu ihm. Und dann: "Mama hat mir einen Brief geschrieben."
Er wurde blass. Trat einen Schritt zurück, dann wollte er nach dem Brief greifen, aber ich hielt ihn fest an mich gedrückt. In seinen Augen sah ich, dass er gelogen hatte. Dass es stimmte; der Brief war wirklich von meiner Mutter!
"Warum hast du mich angelogen?" Fragte ich ihn leise.
Da setzte er sich zu mir, zitterte am ganzen Leib, wollte sich eine Ziggarette anzünden, ließ es dann aber doch bleiben.
"Finchen... weißt du... ich dachte, es wäre besser so für dich... weißt du, damals..." Er blickte zu Boden.
"Ja?" Wollte ich wissen.
Da wurde er plötzlich wütend. Schaute mir direkt ins Gesicht, und zischte nur: "Sie ist abgehauen, abgehauen ist sie! Wollte dich nicht mehr, und mich auch nicht, mit einem ihrer komischen Freunde, die sie verdreht haben! Eine Gehirnwäsche haben sie mit ihr gemacht, und deswegen stimmt es, deine Mutter gibt es nicht mehr! Deine Mutter ist tot.... aber diese Frau..." Er schüttelte verzweifelt den Kopf, setzte mehrmals zum Sprechen an, schaffte es schließlich: "Gib mir bitte den Brief. Du kannst ihn nicht behalten, ich muss ihn zur Polizei bringen."
Jetzt war ich baff. Polizei? Was sollte der Brief meiner Mutter bei der Polizei?!
Das fragte ich Papa auch gleich, aber er schüttelte nur dern Kopf und verlangte das Blatt und den Umschlag. Ich wollte es ihm nicht geben... aber wenn er so guckte, gab er niemals nach, also rückte ich letztlich doch alles raus. Er strich mir übers Haar, nahm mich etwas verlegen in den Arm. Dann ging er, ohne ein weiteres Wort, kam aber sofort wieder und meinte, ich solle mit ihm ins Auto steigen. Angst zeigte sich auf seinem Gesicht, aber warum?!
Was konnte meine Mutter so schlimmes getan haben?
"Was ist denn los Papi...?" Fragte ich zaghaft.
Aber er antwortete nicht, brachte mich nur schnell zum Auto. In demselben wurde er auch erst ruhiger, als wir schon fuhren und uns der Polizeiwache näherten. Ich war ungeduldig.
"Bitte Papa, was hat Mama denn gemacht? Warum müssen wir den Brief zur Polizei bringen? Ist Mama böse?"
Da lachte Papa, und er murmelte etwas vor sich hin. Leider verstand ich es nicht, aber es klang nicht nett.
Mit einer Antwort rechnete ich nicht mehr, aber sie kam noch... allerdings nicht so, wie ich sie gerne gehabt hätte.
"Böse? Als ich deine Mutter kennenlernte, da war sie... hm, ich liebte sie. Blonde Haare hat sie gehabt, sah immer viel jünger aus, als sie war, und unschuldig... und lieb... sie war auch lieb, jedenfalls dachte ich das immer... mein bestes Beispiel, wie man sich in Menschen täuschen kann!
Sie... geriet in die falschen Kreise. Wir stritten uns, sehr oft, und eines Tages kam ich heim, und hörte dich schon bis auf die Straße schreien. Ich eilte in die Wohnung, und dort... hast du in deinem Bettchen gesessen, ganz alleine. Du warst 2, damals...
Und ich, ich habe dich rausgenommen, versucht, dich zu beruhigen, dann habe ich deine Mutter gesucht. Nirgendwo war sie mehr, also wollte ich dich zu deinen Großeltern bringen, um sie mit dem Auto suchen zu fahren, im Wald, wo sie gerne spazieren ging, denn auf ihr Handy reagierte sie nicht... und ich fürchtete schon das Schlimmste..." er pausierte kurz, seine Miene verdüsterte sich "... das Schlimmste, was ich mir bis dato vorzustellen in der Lage war. Zu der Zeit warst du noch häufig bei den Eltern deiner Mutter, also fuhr ich dort auch zuerst hin - aber es öffnete niemand." Ein komisches Lachen kam aus seinem Mund... ein ziemlich gruseliges. "Na ja, auf jeden Fall habe ich dich dann bei deiner Oma abgegeben und die Suche angeleiert, erfolglos. Bis heute, wie es scheint." Damit schloss er die Geschichte. Ich überlegte kurz, und ein merkwürdiges Gefühl beschlich mich.
"Papa - meine andere Oma und mein anderer Opa... die sind nicht an Krebs und Herzversagen gestorben, oder?"
Kopfschütteln vor mir.
"Hat Mama was damit zutun? Leben sie vielleicht auch noch...?" Ich stellte die Frage, obwohl ich ahnte... irgendwie ahnte, dass die erste Antwort ja und die zweite nein lauten würde.
Aber mein Vater schwieg. Und ich hakte nach. "Papa... bitte... es ist wichtig für mich, das zu wissen! Bitte! Ich will wissen, wer meine Mama ist!!!"
Im Rückspiegel erkannte ich, wie fest seine Lippen sich aufeinander pressten.
"Deine Mutter..." Seine Stimme war sehr brüchig, sehr leise, aber ich hörte sie dennoch gut "Als ich schließlich mit dem Schlüsseldienst das Haus deiner anderen Großeltern öffnete, empfing uns gleich dieser... Geruch. Wir gingen rein, weiter, durch den Flur, und um die Ecke in die Küche. Kein Laut war zu hören, außer unseren Schritten. Und in der Küche.... stand deine Oma. Unter ihrer Dunstabzugshaube, mit dem Rücken zu uns. Ich ging auf sie zu, aber als ich näher ran kam..." Er stockte nochmals, sprach aber dann von sich aus weiter "... sah ich, dass ihre Hände mit zwei großen Messern in das Ceranfeld genagelt waren. Ihr Gesicht lag mir zugewandt dazwischen, es war... gräulich-weiß... und Ziggarettenstummel ragten aus ihrem Mund und ihrer Nase, als wäre sie... solange damit gefüttert worden, bis sie erstickte...
Die Polizei fand heraus, dass das auch so war - drapiert hatte man sie dort aber erst hinterher.
Im Wohnzimmer lag der Vater... in einer riesigen Blutlache... sein Herz schwamm neben ihm, in einem Glas, und... so tot er selbst auch war, es pumpte fröhlich in seiner rötlich- trüben Brühe vor sich hin... und ich... na ja, ich hatte Angst, ich dachte, dass... deine Mutter auch dort wäre, dass ihr jemand Gewalt angetan hätte, also lief ich durch das ganze Haus, und überall dort fand ich... Leichen... Eine in der Wäschekammer, über einem Wäschekorb kopfüber an die Leine geghängt, ausgeblutet... die ganze Wanne unter ihr voller Blut... und an der Wand eine Botschaft, mit eben jenem Blut geschreiben: 'Bye bye...' Wir fuhren auf den Parkplatz der Polizeistation. Ich schluckte. Und hatte genug... genug von der Geschichte, genug von... meiner Mutter?
Warum... wie hatte sie... oder hatte sie überhaupt? Ich konnte das alles nicht verstehen, das ganze... wie konnte ein Mensch soetwas tun - und mir gleichzeitig sagen, dass er mich liebt?! Solche Menschen sind Monster, das... ist so, dachte ich, und Monster können nicht lieben... aber... Monster schreiben auch keine Briefe... ich verstand die Welt nicht! Absolut nicht mehr, von einer Sekunde auf die andere lag alles in Trümmern, alles, was ich jemals geglaubt, mir jemals aufgebaut hatte... ich merkte, dass ich weinte, ohne es zu wollen, ohne es bewusst zu tun... schluchzte, wie ich es schon lange nicht mehr getan hatte... durch meine Tränenschleier sah ich uns aussteigen, dann saß ich auf der Wache, lange... bis jemand kam, um mich zu betreuen, eine junge Frau... meine Mutter? Nein, eine Polizistin. Ganz lieb sprach sie mit mir, brachte mir Kakao, und ich hörte, wie sie Papa ganz gewaltig schimpfte, wie er mir das hatte erzählen können... aber es war mir egal, nein, es war gut so, es war wichtig, dass er das gemacht hatte!
Und plötzlich, ganz plötzlich, kam mir ein Gedanke: es war Schicksal, dass ich das erfahren hatte! Ich MUSSTE sie finden, und ich musste... sie wieder lieb machen, irgendwie, gut machen, was sie getan hatte, es konnte gut werden... vielleicht hatte sie einfach niemanden, der sie wirklich liebte, vielleicht... Ich stand auf und rannte aus der Wache. Der Park war nicht weit, und bis alle begriffen hätten, dass ich weder auf dem Klo noch beim Kakaoautomaten war, hatten die schnellsten Mädchenbeine meines Jahrgangs mich längst ein paar Rennminuten weit von der Station weggegtragen. Fast zehn Minuten rannte ich durch, dann fiel ich keuchend in ein langsameres Tempo. Nach weiteren zehn Minuten stand ich am Park. Es war mittlerweile Spätnachmittag, angenehm warm, und ich ließ mich keuchend auf eine Bank nahe dem erwähnten Mülleimer fallen. Den Brief hatte ich natürlich nicht mehr.... aber vielleicht kam sie ja... vielleicht konnte ich sie ja bald sehen... mein Herz hüpfte vor Aufregung und... irgendwie auch vor Freude. Während ich da saß, grübelte ich weiter über das warum... vielleicht waren Oma und Opa böse zu Mama gewesen? Hatten sie geschlagen, oder sie... vergewaltigt? Vielleicht hatte Mama es doch nicht getan, und alle glaubten das nur... Vielleicht hatte sie mitgehen müssen, oder sie war eine Gefangene gewesen...? Es gab viele Varianten, die sich in meinem Kopf zusammenfanden.
Schlussendlich rissen knirschende, rasche Schritte mich aus meinen Träumereien. Ich blickte auf, und da stand sie... ein Mädchen... oder eine Frau? Ein schwarzes Top und einen ebenso schwarzen Rock hatte sie an, derbe Schuhe, und trotz der Wärme einen kurzen Mantel. Auf ihrer Nase saß eine Sonnenbrille, verdeckte die Augen komplett, und lange, glatte rotbraune Haare flossen offen und lang über ihren Rücken. Langsam, ganz langsam setzte sie die Brille ab. Ihre Augen strahlten, kalt, irgendwie... aber ich erkannte sie eindeutig als jene, in die ich selbst jeden Morgen blickte... und stand ebenso langsam auf. Die Frau - meine Mutter - steckte die Brille weg, lächelte mich zaghaft an, fast schüchtern... und dann... hörte ich wieder Schritte hinter mir, wollte sie ignorieren, aber als ich den Ausdruck auf dem Gesicht meiner Mutter sah, da fuhr ich doch herum. Mein Vater stand da, zusammen mit einer Hand voll Polizisten! Meine Augen weiteten sich, denn die Staatsmänner hoben ihre Waffen an, zielten in meine Richtung und brüllten: "Fallen lassen! Hände hinter den Kopf und auf den Boden legen!"
Aus den Augenwinkeln nahm ich eine Bewegung wahr, dann krachte ein Schuss. Papa schrie auf, Mama lachte, und dann war da warmes Metall an meinem Kopf.
Stocksteif stand ich da. Erlebte alles wie durch eine Schleier, und doch viel klarer als sonst.
Papa lag auf dem Boden, nicht weit von uns... und er blutete sehr...
"Hab ich dir nicht gesagt, dass es dein Tod sein wird, wenn wir uns nochmal sehen?! Meine letzten Worte, wirst dich doch wohl noch dran erinnern?! Sonst hätte ich mir die Mühe des Pinselns auch sparen können; du weißt gar nicht, welche Mühe es gemacht hat, die Tussi da unten aufzuhängen!!!"
"Lassen sie die Waffe fallen!!!!" Die Polizei ignorierte, was meine Mutter eben gesagt hatte. Alle brüllten sie, wütend, ängstlich...
Ich konnte meine Mutter nicht sehen, aber ich spürte sie hinter mir... ganz warm... und paradoxerweise hatte ich nicht mal Angst, obwohl ich irgendwie schon wusste, das ich jetzt eine Geisel war.
"Nein! Ich werde diese Waffe NICHT fallen lassen, wieso auch?! Oder wollt ihr feuern und sie erschießen?! Oder... wollt ihr mich vielleicht bei der Flucht behindern, damit ich sie dann erschieße?! Noch nie vorher hatte ich soviel zu gewinnen und so wenig zu verlieren wie heute... denkt mal drüber nach! Und jetzt... werdet ihr mich entschuldigen, und zwar hübsch artig. Dann könnt ihr mich jagen und suchen, wie bisher - und nicht finden, auch wie bisher. Sie ist mein Kind, und sicherlich ist sie... bei ihrer Mutter besser aufgehoben als bei völlig Fremden! Da es ihren Vater ja nun nicht mehr gibt..." Ein trockenes, grausames Lachen tönte hinter mir.
"Keine Sorge - ich bin konsequent, liebevoll, werde sie nicht vor dem Fernseher parken, und einfühlen kann ich mich in Menschen normalerweise auch sehr gut!" Deutlich hörte man das Grinsen in dieser Stimme... dieser kalten, bösen, sicheren Stimme... Und irgendwie tat es auch seine Wirkung, die Polizisten waren... entsetzt? Ich weiß es nicht, auf jeden Fall senkten sie ihre Pistolen und wurden ruhig.
"Brav so" Höhnte meine Mutter, und ich fühlte mich... irgendwie stark... Unser folgender Abgang verlief rasch und problemlos, wir entfernten uns rückwärts außer Schussweite, dann fragte sie mich, ob ich rennen könne, und ich nickte nur.
"Dann los!"
Die Aufforderung musste ich nicht zweimal haben, und ich stob mit ihr davon. So schnell, wie ich war sie nicht... aber dennoch ziemlich flink für eine Erwachsene. In kurzer Entfernung erwartete uns ein Auto, in das wir sprangen; es trug uns fort - nicht sehr weit, denn dann wechselten wir es gegen ein anderes Gefährt - aber endlich bekam ich meine Erklärungen... alle Erklärungen, auf alle Fragen.
Meine Mutter war nicht vergewaltigt worden. Sie war auch nicht geschlagen worden, sie... hatte nur eines Tages Lust verspürt, zu töten. So einfach war das gewesen, und meinem Vater hatte sie die Nachricht hinterlassen: 'bye bye - wenn du mich wiedersiehst, bist du tot.'
Ja, so einfach, so kurz... getötet hatte sie, viele Menschen, und oft... komische Freunde gab es nicht, die seinen eine Erfindung von meinem Vater, sagte sie.
Was ich fühlte, zu der Zeit? Ich weiß es nicht. Vieles, und doch nichts. Und dann... kamen wir in einer Wohnung an, ich war so müde... aber nicht müde genug, um den auf einer Couch sitzenden Mann zu übersehen.
"Wer... ist das?" Fragte ich. Und spürte Wut in mit aufkeimen.
"Ein Freund." Meine Mutter zog die Stirn in Falten. Ich sah sie komisch an, glaube ich. Aber ich weiß es nicht mehr genau. Die Wut wurde größer, immer größer...
"Du hast mir eben noch gesagt, es gäbe keine komischen Freunde!"
"Gibt es ja auch nicht - er ist einfach nur ein Freund von mir, und eine Gehrinwäsche hat er mir nicht erteilt. Ich bin einfach, wie ich bin - kein guter Mensch." Sie zuckte mit den Schultern. Es war ihr egal!
In genau diesem Moent wusste ich, dass ich so... mit dieser Frau... nicht leben wollte. Also nahm ich ihr kurzerhand die Waffe weg und schoss sie tot, und den komischen Kerl auf der Couch gleich mit.
So also endet die Geschichte - und ich habe keine Mutter mehr, und keine Vater... nur noch... Wahrheit und mich selbst.
Darf man fragen, was dich zu dieser Geschichte inspiriert hat?