Zitat
Nicht 40, sondern 50 Stunden sollen die Deutschen künftig arbeiten, zumindest, wenn es nach DIW-Chef Klaus Zimmermann geht.
Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird dabei in seiner Forderung unterstützt vom Chefvolkswirt der Commerzbank, Ulrich Ramm. Beide sehen es als legitim an, wenn zur Erhaltung von Arbeitsplätzen länger gearbeitet wird. „Um Jobs zu sichern, müssen auch mal 50 Stunden pro Woche gearbeitet werden", so DIW-Chef Zimmermann zu „Bild“. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, forderte eine generelle Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Firmen sollten in diesem Rahmen die Möglichkeit erhalten, ihre Beschäftigten deutlich mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten zu lassen, zitiert die Zeitung Hüther.
Unterdessen warnte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger vor deflationären Tendenzen. Kostenlose Mehrarbeit sei zwar für einzelne Unternehmen eine gute Sache. Für die Volkswirtschaft bestehe aber die Gefahr, dass die Kaufkraft zurückgehe, und „wir deflationäre Tendenzen bekommen und dass man sich auf die Art und Weise den Ast absägt, auf dem man sitzt", sagte der Würzburger Professor dem ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“. In Japan habe eine Politik der Lohnsenkung eine Deflation ausgelöst, aus der das Land bis heute nicht wieder herausgekommen sei.
Eine Flexiblisierung befürworte ich auch, die Zeiten an denen man Punkt 7 ins Geschäft kam und Punkt 16:00 Uhr wieder ging sind vorbei. Heute sollte man die Arbeitszeiten so flexibel Gestalten wie es der Betrieb es gerade benötigt.
Doch eine Arbeitszeiterhöhung auf die 50 Stundenwoche finde ich absoluter Schwachsinn. Bei Bedarf über einen festgelegten Zeitraum ist das ja noch ok, aber wenn ich sehe das Eltern kaum noch Zeit für Ihre Kinder haben, weil sie eh schon beide Beruftstätig sind und oder weil der Acht-Stunden-Tag so stressig ist das sie am Abend kaputt sind. Ich persönlich würde sogar auf Geld verzichten um mehr Zeit mit meinen Kinder verbringen zu können.
Und danach die Frage:
Lebe ich um zu arbeiten oder arbeite ich um zu leben???
und wir lachen bzw. denken über Menschen die noch unter Königen gelebt haben bzw. unter Diktatoren noch leben.
Mensch waren die blöd sich so ausnehmen zu lassen.
es ist noch keinen Mückenschieß weit her da haben Menschen 15-16 Stunden am Tag gearbeitet nur um was zu fressen zu haben.
Die Grafen, Könige, Gutsbesitzer haben mit der Ausbeute den großen Reibach gemacht.
Was passierte!!!!! REBELION!!!!
nun frage ich euch :
" ist es heute anders?? wollen wir wieder 15-16 Std. arbeiten nur damit andere immer reicher werden??
Ich sage:
Leckt mich am Arsch, aber genau an der Stelle wo es am bittersten schmeckt!
Glenny
60 Stunden ackern
Als erste Firma in Deutschland hat der Süßwaren-Hersteller Nappo die 60-Stunden-Woche eingeführt.
Die 150 Mitarbeiter im Werk Krefeld müssen zusätzlich zu den regulären 40 Stunden Wochenarbeitszeit 20 Überstunden machen. Zuschläge würden nicht gezahlt. Dies berichtet die „Bild“-Zeitung. Diese Regelung soll zunächst für drei Monate gelten und das Unternehmen aus einer finanziellen Schieflage bringen.
Die Branchengewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten kritisiert die langen Arbeitszeiten. Sprecherin Brigitte Bresser sagte: Was die Nappo-Geschäftsleitung da macht, ist gesetzeswidrig. Wir haben bereits das Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet.“