Wann es begann, ist nicht dokumentiert worden also kann man nicht sagen wie
lange es schon andauert. Es? Es ist der Krieg zwischen den Drachen und den
Einhörnern.
Keiner weiß, wieso und wann der Krieg anfing. Er war einfach da. Der Frieden zwischen den zwei Völkern der Magie verschwand, wurde durch Angst und Schrecken ersetzt. Friedliche, reinherzige
Einhörner wurde zu blutrünstigen Bestien. Weise Drachen wurden zu den
Schatten, die in der Nacht über das Land streiften und Tod verbreiteten.
Früher herrschte eine Art Gleichgewicht, das nun gestört wurde. Es
bedurfte nur eines kleinen Schubses, und schon wurde Frieden zu Krieg, Tag
zu Nacht, Licht zu Dunkelheit.
Ein kleiner Schubser, verursacht durch den Engel der Dunkelheit.
Ein kleiner Schubser, der alles ins Verderben trieb.
Gestaltenwechslerin, Königin der Dunkelheit, Engel des Chaos, Ariana ...
Es gibt viele Namen für das Wesen des ultimativen Bösen. Viele Namen, für
ein einziges Wesen, das alles zerstörte. Sie kam aus der Dunkelheit, und
herrschte dort.
Machtgier, Hass und Neid auf das sorgenfreie Leben ohne Qualen, das die
Drachen und Einhörner führten, trieb sie dazu, die Eintracht des
Universums zu beschädigen.
Gott, der Erschaffer, war nicht in der Lage Ariana zu stoppen. Ariana war
keines seiner eigenen Kreaturen, die alle im Licht geboren wurden. Ariana
war das Kind der Schatten, ein Wesen, das Gott nicht beherrschen konnte.
Die Welt wurde ins Chaos gestürzt, und es schien keine Hoffnung mehr zu
geben. Einhörner und Drachen brachten einander in einem großen Blutbad um,
was andere magische Völker auch taten. Über all diesem thronte Ariana, der
Schwarze Engel, und ließ die Grausamkeiten ihren Lauf nehmen.
Alles litt unter der Herrschaft ewiger Dunkelheit. Wenige, sehr wenige Wesen
glaubten noch an ihren Erschaffer. Jedoch waren es diese Wesen, denen die
Rettung zu verdanken ist.
In ihrer Not flehten sie Gott an, ihnen Beistand und Hilfe zu leisten. Als
erstes wollte Gott nicht hören; er dachte, all seine Kinder hätten den
Glauben an ihn verloren. Jedoch erhörte er das Flehen seiner Geschöpfe und
gewährte ihnen die Hilfe, um die sie baten.
Eine Legende sagt:
"Bewahret die Harmonie zwischen den Drachen und den Einhörnern.
Sollen diese Mythen nicht zerstören die Welt in der zur Schlacht man sie
treibt,
erhebt sich auch Gott, der Große Wächter des Lebens, der manch Kampf zu
beenden weis,
So werden doch seine Engel alleine scheitern und nur Asche ist was bleibt.
Alle zusammen, oh Dina, oh Lu, in eure Obhut sollt nehmen,
denn ihre Schätze zusammen werden die Welt und die Schwarze zähmen
"Warum gesehen so plötzlich diese Dinge? Der Krieg, das Leiden, warum?"
sprach Lu traurig.
Dina meinte: " Vielleicht ist der Herr des Bösen nach langer Zeit wieder
zornig geworden und lässt seine Wut an den armen Geschöpfen der Erde aus."
Plötzlich ertönte eine laute, aber sanfte Stimme: "Dina, es gibt keinen Herrscher
des Bösen, das sind nur Phantasien von anderen Wesen. ... Es gibt wohl das
böse, aber keiner der darüber Herrscht wie ich Gott. ... Ariana ist der Grund,
sie ist ein Schwarzengel. genau so ein Engel wie ihr, nur das sie durch etwas
böse geworden ist."
Lu: "Aber wie kann so ein Engel böse werden? Selbst Schwarzengel sind
reinherzig."
Gott: "Leider weiß selbst ich es nicht genau. Durch einen grauenvollen
Zufall hat sie das böse erreicht, aber wie das gesehen konnte, das weiß niemand,
selbst ich kann nicht alles wissen!"
Lu und Dina schauten Gott verwundert an, aber sie sagten nichts mehr. So
haben Dina und Lu nur noch einen Tag vor ihrer Mission die Einhörner und Drachen
von dem Schwarzengel Ariana zu befreien.
An diesen Tag mussten sie erst mal ihr Leben noch einmal richtig genießen. Sie
spielten mit ihren Freunden, hörten sich Geschichten von anderen Engeln an,
die von einer schwierigen Mission wieder gekommen waren und gingen dann am
Abend zu Bett, in ihrem Baum. Der Baum ist das Symbol des Lebens für zwei Engel.
Dina und Lu teilten sich einen Baum. Wenn dieser Baum keine Kraft mehr
besitze, so werden die Engel des Baumes auch keine Kraft mehr haben und sterben.
Endlich am späten Abend gingen die beiden erschöpft von dem Tag zu ihrem
Baum. Lu legte sich auf ihr Bett, den Kopf auf die Ramme gelegt und flatterte so
leicht mit ihren Flügeln in der Luft, so das ein angenehmes Lüftchen im Baum
entstand. Dina lag auf ihren Rücken, die Flügel rechts und links hervorsehen,
sie schaute zu der offenen Baumkrone und zählte ein letztes mal die Sterne
und die Monde, was sie jeden Abend vor dem schlafen gehen tat.
Lu fragte sie mit ruhiger Stimme: "Hey Dina, glaubst du das wir es schaffen
Ariana zu besiegen? Oder das unser Baum keine Kraft mehr hat, bei unseren
Kampf?"
Dina: "Ach Lu, Ich hab dich so Lieb! Ich weiß es wirklich nicht ob alles gut
geht. Trotzdem hoffe ich das wir nicht das letzte Mal unsere Freunde sehen
werden!"
Lu: "Ich habe Angst ... Gute Nacht Dina, Hab dich auch Lieb!"
So machte Lu die Augen zu und Dina sagte noch: "Gute Nacht Lu, träum was
schönes!" doch Lu bekam schon nichts mehr mit. So zählte Dina die Sterne und die
Monde noch zu ende, dabei sprach sie ein Gebet:
Dunkel sind schon Haus und Garten
bis zum Morgen muß ich warten
auf die Sonne, auf das Licht
guter Gott, auch morgen verlässt du uns nicht
Auch nun schloss Dina ihr Augen und schlief ein. Einen merkwürdiger Traum
träumte sie über die Nacht. Sie sah Ariana, weit stumpf und grausam ihr lachen
ist. Sie konnte es genau hören, es wurde immer lauter, so das ihr Kopf anfing zu
schmerzen. Sie wusste nicht was geschieht, sie schaue Ariana genau an und sah
wie aus Ariana dem Schwarzengel ihre beste Freundin Lu wurde. Sie traute
ihren Augen nicht. Sie konnte es einfach nicht glauben. Vor ihr stand Lu, sie
ist der Schwarzengel Ariana, der so stumpf lacht. Sie wusste nicht was sie tun
sollte außer wegzulaufen, doch wohin? Sie lief einfach in einer Richtung so
weit sie konnte. Doch was war mit ihr, sie kam einfach nicht weg, sie
versuchte schneller zu laufen doch Lu war immer noch neben ihr. Sie war am
verzweifeln und fragte sie: "Lu warum? Warum lässt du alle Drachen und Einhörner sich
gegenseitig umbringen, WARUM?" schrie sie mit letzter Kraft.
Doch plötzlich wachte sie schweißgebadet auf. Sie schaute zu den Bett in dem
Lu ruhig schlief. Sie Atmete schwer, Wuste nicht warum sie so einem Traum
hatte. "Warum war Lu Ariana, das kann nicht sein. Sie ist mein Lu und bleibt
es auch. Nichts kann mich von ihr trennen. Bitte Lu, bleib so wie du bist,
für immer!" So legte sie sich wieder hin und schlief unruhig weiter.
Als es draußen anfing hell zu werden kam Gott in den Baum von Lu und Dina,
er sagte mit seiner freundlichen Stimme:
Engel besaßen nicht viel und so waren Lu und Dina schnell fertig, das wichtigste zusammen zu packen. Dann gingen sie ein bisschen spazieren, weil sie sich von allem verabschieden wollten. Wer weiß ob sie zurück kehrten...
Die ganze zeit war Dina in Gedanken verschwunden und Lu fragte sie nun was mit ihr los sei. Doch ihre Freundin antwortete ihr nur, dass sie traurig sei von hier weggehen zu müssen.
Am Mittag kamen sie wieder an ihrem Baum an, als sie ihn erreichten hörten sie die durchdringende Stimme ihres Vaters: „Lu, Dina seit ihr bereit?“. Sie bejahten. „Dann macht euch auf den Weg zur Himmelstür um euren Weg zur Erde zu begehen!“.
Die Zwei Engel taten was ihn geheißen, es war ein langer Weg. Um zur Himmeltür zu gelangen mussten sie durch das ganze Reich der Engel. Doch im Flug ging es schneller, also begaben sich Lu und Dina in die Luft und flogen ihren Weg.
Noch ein letztes Mal sahen sie ihre Freunde, ihr Zuhause.
Als sie an der großen, weiß-blauen Himmelspforte ankamen war es schon langsam Abend geworden. Als die Tür geöffnet wurden, sahen sie... Nichts... es war alles dunkel um sie. Für einen Moment zögerten die kleinen Engel und Dina griff nach Lu´s Hand, dann traten sie ins Dunkel.
Um sie herum verschwamm alles. Man konnte nichts genau erkennen, sie fielen, immer schneller. Langsam verschwanden ihre Flügel und auch ihre Gestalt veränderte sich, bis sie plötzlich aufschlugen.
Lu richtete sich als erste wieder auf und lief zu ihrer Freundin, die ungefähr einen Meter von ihr entfernt aufgeschlagen war. „Geht es dir gut?“, fragte sie besorgt. Dina nickte und richtete sich auch auf. Dann sahen sich die zwei Engel hilflos um, es war immer noch ziemlich dunkel um sie, am Himmel schienen Sterne und zu Dina und Lus Verwunderung konnte man nur einen halben Mond sehen.
„Also das ist die Erde“, stellte Dina fest „Lu ich hab keine Ahnung was wir jetzt tun sollen“