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Kimimac - 05.05.2005 - 17:53

*Da unser Forum jetzt schon das dritte Mal abgeschmiert ist und ich Zeit habe. Hab ich alle Posts in einen großen zusammen gefügt. Danach geht es aber wie gewohnt weiter^^ also nicht erschrecken...*
Aeron Anfa, Nietzscheanerin vom Stamm der Kel (Kimimac)
Mike Carter, Mensch(Shadow)
Second Lieutenant Phil Connor, Mensch (K2F)
Sachmet ein weiblicher Goa´uld(Rose?)
General Jack O`Neill (Spirit)
wenn noch jemand mit machen möchte Bitte Melden!

UNERWARTETE BEGEGNUNGEN

Wütend warf Aeron das Buch das ihr Vater ihr gegeben hatte in die Ecke. Und schrie frustriert die Wand an. “Ich werde diesen Idioten vom Stamm der Drago Kazov nicht heiraten, so gut können seine Gene gar nicht sein. Nein niemals heirate ich den Mörder meines Bruders und wenn es das Letzte ist was ich tue!”
Unruhig tigerte die aufgebrachte junge Frau durch ihren Schlaf und Wohnraum im Haus ihrer Eltern. Man hatte sie dort eingesperrt, damit sie ihrer Familie keine Schande bereitete. Aber man hatte vergessen das sie Werkzeug besaß und völlig untypisch für eine Frau auch damit umgehen konnte. Aeron öffnete ihren Kleiderschrank in dem sich nicht sehr viele Kleider befanden sonder eher praktische Sachen wie ein kleiner Werkzeugkoffer der dort versteckt war. Sie nahm einen einfachen schwarzen Overall heraus und zog sich um, das Kleid welches sie auf Wunsch ihrer Eltern getragen hatte flog achtlos in die Ecke. Wozu gab es schließlich Diener! Sie packte alles was sie brauchte in einen ebenfalls schwarzen Rucksack. Danach schnappte sie sich den Werkzeugkoffer und ging damit zum Fenster. Vorsichtig und ohne Alarm auszulösen knackte sie das Schloß des Fensters. Sie warf noch einen Blick zurück in ihr Zimmer und erstarrte ein Gegenstand fiel ihr ins Auge den wollte sie noch mitnehmen. Das Bild auf ihrem Nachtisch das sie zusammen mit ihrem geliebten älteren Bruder zeigte. Vorsichtig packte sie es in den Rucksack, nahm den kleinen Werkzeugkoffer und stieg aus dem Fenster. Von außen schloß sie das Fenster wieder um ihre Spuren zu verwischen und kletterte geschickt hinab auf den Boden. Eine halbe Stunde später hatte sie den Raumhafen erreicht. Sie wußte das sie nicht den Haupteingang nutzen konnte also wandte sie sich der Rückseite des Hafens zu. Dort gab es ein Schlupfloch durch das sie unbemerkt in Raumhafen gelangte. Tränen stiegen in ihre Augen als sie sich erinnerte wer ihr das gezeigt hatte. Ihr Bruder Rhodri hatte ihr immer Sachen beigebracht die sie eigentlich nicht wissen durfte, und das alles nur weil sie eine Frau war. Auf dem Weg zu den Fightern ihrer Familie begegnete sie einem Wächter der sie angrinste und stoppen wollte. “Na Kleine, wo willst du denn hin gehörst du nicht ins Bett oder suchst du hier jemanden?”
“Das geht dich gar nichts an!” ,fauchte Aeron den Wächter an. Dieser hielt sie am Arm fest und nahm sein Funkgerät um seinen Vorgesetzten zu informieren. Das konnte Aeron nicht zu lassen , sie schlug ihm das Funkgerät mit dem anderen Arm aus der Hand, riß sich los und packte den Kopf des Mannes und schlug diesen an die Wand. Bewußtlos glitt dieser daran zu Boden. Zu spät der Alarm ging los. Aeron wollte nicht aufgeben und rannte so schnell sie konnte zu dem Fighter ihres Bruders denn nur von diesem besaß sie den Öffnungscode. Ohne weitere Zeit zu verlieren startete sie ihn und entfloh ins All.
Als der Kommandant des Raumhafen über alles informiert war, ließ er sie verfolgen. Mehrere Jäger starteten kurz nach ihr. Ein Techniker trat vor den Kommandanten und sagte: “Sir, der Slipstreamantrieb von Aerons Fighter hat eine Fehlfunktion. Niemand weiß was passiert wenn er aktiviert wird.”
Inzwischen hatte Aeron die Atmosphäre des Planeten verlassen und gab die ersten Koordinaten für den Slipstreamantrieb ein, sie öffnete ein Slipportal und verschwand darin.

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Für Mike Carter war es ziemlich ungewohnt, mit einem anderen Team auf Mission zu gehen. Doch seit er zum First Lieutenant befördert worden war hatte sich einiges geändert.
General Hammonds letzte Amtshandlung war es gewesen auch Jack und Sam zu Befördern. Jack hatte den Posten von Hammond übernommen und Sam die Leitung von SG-1.
Seit einem halben Jahr war auch wieder Jonas mit dabei. Ihm hatten die Torreisen mehr gefehlt als vorher angenommen.
Und da man es nicht gern sah, das SG-Teams sechs Personen hatten, musste Mike schließlich gehen.
Er wurde zu SG-9 versetzt, da dort ein Posten freigeworden war. Doch vor knapp drei Wochen war die hälfte von SG-9, bei einem Angriff der Goa`uld getötet worden. Mike und Major Gipson waren schwer verletzt noch einmal davon gekommen.
Das Team wurde schließlich aufgelöst und Major Gipson ließ sich aus dem Aktiven Dienst nehmen. Also wurde Mike erneut versetzt. Dieses mal sollte er sein Glück bei SG-5 versuchen.
Wieder musste er sich in ein anderes Team integrieren. Beweißen das er es wehrt war mit SG-5 auf Mission zu gehen.

Sam und seine Freunde bekam er immer seltener zu Gesicht. Hier mal ein "Hallo" oder ein "Wie gehts?" und schon hatte man wieder etwas anderes zu tun.
Auf dem Stützpunkt traf man sich nur wenn man zu einer Mission aufbrach oder zurück kam. Denn immer wenn SG-1 auf der Erde war, war SG-5 auf Mission und umgekehrt.

Heute sollte es für Mike und sein Team nach P3X-919 gehen. Einem unbewohnten Planeten mit großen Naquade vokommen. Sollten sich diese ersten Annahmen bestätige würde dann Sam und ihre Team übernehmen.
Mike stand vor der Rampe die zum Stargate führte und beobachtete das Stargate, wo gerade ein Winkel nach dem anderen einrastete.
Kurz bevor er sich aktivierte, wurde er von seinem Vorgesetzten Colonel Johns angesprochen.
"Carter, sie gehen als erstes durch. Auf der anderen Seite sichern sie die Umgebung und warten auf weitere Befehle!"
"Sir, ja Sir!", bestätigte Mike den erhaltenen Befehl.
So entging ihm die Fontäne des Stargates bei seiner Aktivierung, das jedesmal von neuem begeistern konnte.

Mike sah noch einmal hoch zur Kommandozentrale und traf den Blick von General O`Neill. Dieser nickte dem jungen Soldaten noch einmal zu und schenkte ihm sogar ein grinsen. Mike nickte zurück und ging dann mit festen Schritten durch das Stargate.
Als er aus dem Stargate katapultiert wurde und hart aufkam wusste er, das etwas nicht stimmen konnte. Kaum das er ausgerollt war und sich mühsam aufrichtete, schien das Stargate in sich zusammen zu fallen, nur um kurz darauf wieder ganz normal auszusehen. Blitze zuckten über das Metall des Tores als etwas großes durch das Stargate kam.
Mike warf sich aus Reflex auf den Boden.

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Zuerst war alles normal bis auf einmal eine Verzerrung im String auftrat und der Bordcomputer eine Fehlfunktion meldete.
“Verdammt, was soll das!” Fluchte Aeron. “Das hat mir gerade noch gefehlt.”
Verzweifelt versuchte sie die Kontrolle über den Fighter zurück zu erlangen, aber es war zwecklos. Der String hatte sich endgültig verändert, er wurde kleiner und nahm die Form eines Kreises an. Aeron ging auf manuelle Steuerung sie vertraute den Instrumenten nicht mehr. Denn das was sie sah konnte einfach nicht wahr sein. Durch den Kreis der sich gebildet hatte, war eine Landschaft zu erkennen die nicht so aussah wie die von ihrer Heimat. Ein kurzes Stück hinter dem Kreis ging eine orangefarbene Sonne hinter den Wäldern unter und so sah kein Raumhafen auf den sie kannte, ganz davon zu Schweigen das ein Slipstreamstring niemals direkt auf einen Planeten führte. Aber sie hatte keine andere Wahl, sie konnte nur hoffen heil runter zu kommen. Der Kreis kam näher, als sie Plötzlich eine Gestalt gleich dahinter wahr nahm die sich blitzartig zu Boden ging. Gute Reflexe dachte Aeron, und zog geschickt den Fighter nach oben, als sie Kreis verließ, machte einen Looping und kreiste dann ein paarmal um das seltsame Gebilde einen aufrecht stehenden Kreis herum. Vorsichtig setzte sie ca. hundert Meter davon entfernt zur Landung an. Als der Normalantrieb auch zu stottern begann. Und als nächste total ausfiel, das Einzige was noch halbwegs funktionierte schienen die Bremsen zu sein. Aeron bekam den Fighter erst kurz vor dem ersten Baum zum stehen. Sie atmete tief durch und sah sich ihre Konsole an die gerade am verschmoren war.
”Na toll, wenn ich den Techniker in die Hände bekomme der für die Wartung verantwortlich ist!” ,knurrte sie und öffnete die Luke um auszusteigen und sich um zu sehen ob hier jemand war der mehr davon verstand als sie.

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Mike rappelte sich mühsam auf und klopfte den Staub aus seiner Uniform.
"Puh, nochmal glück gehabt!", murmelte er zu sich selbst. Er nahm seinen Helm ab und rüffelte sich durchs Haar als er das Stargate nachdenklich betrachtete das sich zwischenzeitlich abgeschaltet hatte.

kopfschüttelnd wand er sich ab. Denn er wollte endlich herausfinden, was das gerade war. So etwas hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Keine ihm bekannte Rasse benutzte solche Flugobjekte.
Vorsichtig näherte er sich dem Ding, aus dem gerade jemand herauskletterte.
Er umklammerte seine Waffe etwas fester.
"He du, brauchst du hilfe?",
sprach er das Wesen an und blieb wenige Schritte hinter ihm stehen

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Plötzlich erklang eine Stimme hinter ihr in einer ihr unbekannten Sprache. Blitzartig fuhr sie herum und erstarrte. Der Mann der da vor ihr stand, nein das konnte nicht sein, Rhodri war tot. Sie schloß eine Sekunde die Augen um das Bild dieses Mannes verschwinden zu lassen, aber als sie, sie wieder öffnete stand er immer noch da. “Wer sind sie??” , fragte sie in ihrer Sprache(Common)in diesem Augenblick erkannte sie die Sprache und ahnte das ihr Gegenüber sie auch nicht verstand. Sie überlegte einen Moment und stieg zurück in den Fighter um ihren Rucksack zu holen. Aeron hatte die Sprache erkannt, welche der Mann der hier vor ihr stand sprach aber sie beherrschte sie nicht. Aber ihr Bruder hatte ihr mal eine Sprachchip mitgebracht und auch ein dazugehöriges Lerngerät, es würde zwar einen Tag dauern aber dann stand der der Verständigung nichts mehr im Wege und bis dahin mußten Hände und Füße reichen dacht sie leicht amüsiert. Sie war zu neugierig wer dieser Mann war der ihrem Lieblingsbruder zum verwechseln ähnlich sah.

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Mike runzelte die Stirn.
Er war eine Sie und Sie sprach eine Sprache, die er nicht verstand.
Als sie sich jedoch wieder zurück in den Flieger lehnte, hob er seine Waffe. Ließ sie jedoch schnell wieder sinken, als er sah, das sie nur einen Rucksack herausgeholt hatte.
Sein Herz hämmerte ihm bis zum Hals.
Das ging einem an die Nerven. Noch nie war er allein auf einem Planeten gestrandet mit einem Wesen, das er nicht kannte, nicht wusste, zu was es fähig war.

"Das ist verrückt. ich weiß nicht mal was ich hier tue.", frustriert warf er seine Arme in die Höhe.
"Ich habe noch nie gesehen, das sowas!", bei diesen Worten deutete er auf ihren flieger "Durch das da!", jetzt auf das Stargate "geflogen ist!"
Die Pilotin nicht aus den augen lassend setzte er sich auf einen Baumstumpf und beobachtete sie weiter

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Aus einer Seitentasche des Rucksackes nahm sie das Lerngerät und aktivierte den Chip der sich bereits darin befand. Danach befestigte sie das Gerät an ihren rechten Ohr und ließ es seine Arbeit tun. Aeron wandte sich zu dem jungen Mann um und betrachtete ihn genauer. Er schien harmlos zu sein da er seine Waffe nicht mehr auf sie gerichtet hielt. Kritisch dachte sie das ein Angehöriger ihres Volkes nicht so schnell die Waffe gesenkt hätte und kam zu dem Schluß das der junge Mann ein Mensch war.
“ Na toll ein Klugde sehr hilfreich” knurrte sie in sich hinein. Trotzdem wollte sie sich so schnell wie möglich mit ihm verständigen. Aber wie und womit fängt man an wenn noch keine Basis vorhanden war. Plötzlich hatte sie eine Idee. Sie ging zu ihm rüber und stellte sich direkt vor ihn hin. Mit einer Hand deutete sie auf sich selbst und sagte langsam. “Ich bin Aeron Anfa!”
Danach deutete sie auf ihn und sah ihn fragend an

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Die Fremde schon fast vergessen, grübelte er darüber nach, was wohl die Fehlfunktion des Stargates verursacht haben könnte. In solchen Momenten vermisste er Sam, die darauf sicherlich schnell eine Antwort gefunden hätte. Oder er Bereute, ihr nicht genug zugehört zu haben wenn sie ihm etwas über das Tor beibringen wollte.
Es musste etwas mit diesem Flieger zu tun haben. Wo zum Henker kam er her und was suchte er hier?
Noch nie war er ganz allein auf sich Gestellt gewesen, jedenfalls nicht auf einem fremden Planeten.

Mike zuckte zusammen als sie plötzlich dicht vor ihm stand. Seine Hand zuckte schon zu seiner Waffe, als er begriff das sie ihm nichts tun wollte. Jedenfalls konnte er keine Anzeichen dafür erkennen.
Er blinzelte als er seinen Kopf hob und sah sie aufmerksam an.
Erstaunt stellte er fest, das sie sich bemühte, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Jedenfalls war dass das Naheliegenste, als sie auf sich deutete und etwas ihm gänzlich unverständliches sagte und dann auf ihn selbst deutete mit einem fragenden Ausdruck im Gesicht.

Ok, Mike begriff, anscheinend hatte sie ihm gerade ihren Namen gesagt. Er zeigte auf sie und ahmte die Geräusche nach, die sie kurz zuvor ausgestoßen hatte. Dann zeigte er auf sich selbst und meinte "Ich bin Mike Carter von der Erde!"
Er stand auf hielt ihr die Hand hin und begann unsicher zu lächeln.
"Es freut mich dich kennen zu lernen!"

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Second Lieutenant Phil Connor sah sich entgeistert um, da sich Wurmloch genau vor seinen Augen schloss. Seine Augen ruhten nun auf seinem Colonel.

Dieser sah auch verwirrt durch den Gate Raum und rief dann einem Techniker zu: "Was ist passiert?"
Als Antwort bekam er nur ein Kopfschütteln.

General O’Neill gab sofort den Befehl es erneut zu versuchen doch auch der zweite Versuch scheiterte. „Besprechung in fünf Minuten“, befahl er nun durch sein Mikro. Dann drehte er sich um, um den Präsidenten zu benachrichtigen.

Fünf Minuten später saß SG-5 ohne Carter im Büro des Generals.

„Wir haben es noch zwei mal versucht aber jeweils ohne Erfolg“, klärte er die der Männer auf.
„Haben wir schon Kontakt zu unseren Verbündeten aufgenommen?“ fragte Johns sachlich doch man konnte klar erkennen, dass er innerlich nicht ruhig und gelassen war.
„Ja haben wir“, bestätigte der General, „doch leider können die im Moment kein Raumschiff entbehren.“
„Immer das gleiche“, nuschelte der Colonel und ließ sich noch frustrierter als vor her in den Sessel fallen.
„Wir versuchen es jetzt noch drei Mal im Abstand von jeweils einer Stunde. Wenn wir bis dahin nicht durch kommen wird er als vermisst erklärt!“

Phil war entsetzt. Wie konnte man einen Mann so schnell für vermisst erklärten. Er war doch erst eine halbe Stunde weg. Er wusste zwar, dass es im SG- Programm nicht so war wie bei normalen Militärischen Aktionen aber eine solche Reaktion hatte er nicht erwartet. Zumal er und der First Lieutenant sich eigentlich sehr nahe standen. Sie waren sich ein paar Mal während ihrer Ausbildung über den Weg gelaufen und hatten dann auch ab und zu mal ein Bier zusammen getrunken. Während der Zeit im SGC kamen sie sich auch immer näher und man konnte sie als Freunde bezeichnen.

„So das war es vorerst. Sie können weg drehten. Ach Second Lieutenant Conners sie bleiben bitte noch hier!“, befahl Jack.

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Aeron wartete einen Moment auf eine Antwort, der Typ schien nicht der Schnellste zu sein. Ungeduldig trommelte sie mit den Fingerspitzen an ihren Gürtel, als er endlich reagierte, verdrehte sie innerlich die Augen. Ah er hatte zumindestens verstanden was sie wollte und nannte anscheinend ebenfalls seinen Namen. Hm Mike Carter also, aber Moment von der Erde??? Aeron stutzte, die Erde war in der Gewalt vom Stamm der Drago Kazov! Wie konnte das sein? Sie ignorierte die ihr hingehaltene Hand und antwortete: “ Nein!” , und schüttelte verneinend den Kopf. Sie zeigte noch einmal mit dem Finger auf sich und nannte nur ihren Namen. “Aeron Anfa!”
Mit einer Handbewegung forderte sie ihn zum Weiterreden auf und deutete dabei auf das Gerät an ihrem Ohr. Es schien keine Gefahr von diesem Mike auszugehen und so gestattete sie sich die Umgebung etwas genauer anzusehen. Das hier war nicht die Erde, soviel konnte sie erkennen. Die Luft war viel zu sauber und sie bemerkte das die Sonne etwas anders aussah und das sie bald untergehen würde. Ein störendes Geräusch drang zu ihr durch in ihrem Fighter schmorten immer noch ein paar Drähte. Sie entschied, das sie sich erstmal darum kümmern mußte ob sie ihn wieder flugtüchtig bekam und das ging nicht wenn noch mehr kaputt ging. Sie kletterte wieder hinein und griff nach einem kleinen Handfeuerlöscher und beendete das Verschmoren der Drähte und Antriebsaggregate. Sie kletterte wieder hinaus und begab sich ans hintere Ende des Fighters zum Antrieb und öffnete eine Klappe und einige Rauchschwaden kamen ihr entgegen. Hustend machte Aeron einen Schritt zurück und wedelte mit der Hand den Rauch beiseite. Das sah nicht gut aus

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Mike begann zu grinsen. Denn jetzt hatte er ihren Namen endlich verstanden.
"Ok, du heißt also Aeron Anfa. Schöner Name!", erklärte er als er ihr langsam folgte. Ein Blick zur Sonne zeigte ihm, das es wohl im Moment erst einmal wichig war, ein Lager aufzubauen und dann nach dem Stargate zu sehen.
"So wie es aussieht scheinen wir hier erst einmal fest zu sitzen. Wir können nur von Glück sagen, das es hier keine Goa`uld zu geben scheint. Die wären begeistert dich und mich in ihre Hände zu bekommen. Würden sicherlich prima Wirte abgeben!", redete er drauf los und schnallte dabei seinen Rucksack ab.
Die Waffe lehnte er gegen einen Felsen. Dann rollte er seinen Schlafsack aus, da die Zelte auf dem F.R.E.D. waren und das stand noch immer im Stargate-Center.
"Weißt du, irgendwie ist es hier gar nicht mal so schlecht. Ich hab schon schlimmere Orte gesehen.",
meinte er. Er wusste selber nicht, warum er ihr ständig solche belanglosen Dinge erzählte. Wenn er sie jedoch vorhin richtig verstanden hatte, sollte er weiter reden, damit sie lernen konnte. An ihm sollte es nicht liegen.

"Aeron, ich geh mal kurz zum Stargate!", erklärte er und deutete auf den großen Ring. Das Lager stand und nun wollte er sehen, ob er nicht Kontakt mit der Erde aufnehmen könnte.
"Vielleicht müssen wir ja gar nicht hier die Nacht verbringen. Auf der Erde ist es gemütlicher!", meinte er bevor er sich umdrehte und zum DHD ging.

Schnell tippte er die Koordinaten der Erde ein doch nichts geschah. Auch nach dem vierten Versuch, schenkte ihm das Tor nicht einmal ein Aufleuchten.
"Verdammt noch mal!", schrie Mike.
Er ließ sich auf ein Knie sinken und begann die Abdeckung des Anwahlgerätes abzuschrauben.
"Toll, wirklich toll. Wo ist Sam wenn man sie mal braucht. Das ist mal wieder typisch, ständig stolpere ich in solche Situationen. Hätte ich doch bei den Technischen Schulungen besser aufgepasst." zetterte er vor sich hin.

Als er einen der Kristalle herauszog, fing er sich einen Stromschlag ein. Mike sprang auf und hielt sich seine Hand.
"Au, blödes Teil.", weiter vor sich hinfluchend trat er gegen das DHD.
Als ihm klar wurde, das er kein Glück haben würde, ging er zu Aeron Anfa zurück.

Kaum war er bei ihr angekommen zuckte er endtäuscht mit den Schultern.
"Das Teil scheint den Geist aufgegeben zu haben. ich kann da leider nichts machen. Aber kann ich dir vielleicht helfen? Mit Fightern kenne ich mich etwas aus!", bot er ihr an und steckte schon den Kopf in die Luke um sich den Antrieb ansehen zu können.

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Gut dachte, sie endlich hatte er ihrem Namen verstanden. Aber halt was war das, ihr Gerät begann einige Dinge die dieser Mike von sich gab zu übersetzen. Schöner Name!? Ein etwas herablassendes Lächeln umspielte ihre Lippen, welch ein armseliges Kompliment, aber angesichts der Sprachbarriere war sie damit zufrieden und wenn er wüßte was dieser Name bedeutete würde er sicher anders darüber denken. Was bei Nietschze war ein Goa`uld? Und warum sollte jemand einen Wirt abgeben?? Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf den jungen Mann der sich endlich nützlich zu machen schien indem er ein Lager aufschlug. Auch wenn der Komfort fehlte den sie gewöhnt war. Mit einem Schulterzucken tat sie es ab, sie würde es überleben, sie war schließlich genetisch darauf vorbereitet alles Notwendige dafür zu tun.
Als ihr Name erneut erklang hob sie den Kopf um fest zu stellen was Mike von ihr wollte. Ah er wollte zu diesem seltsamen Kreis durch den geflogen war, wie auch immer das möglich war. Die nächsten Worte die sie verstand waren Erde und gemütlich?? Das konnte wohl nicht dieselbe Erde sein von der sie gehört hatte. Ungläubig sah sie ihm hinterher, aber was immer er auch vor hatte an diesem Ring, es schien genauso wenig zu funktionieren wie der Antrieb ihres Fighters. Helfen ? Bei ihrem Fighter! Bevor sie reagieren konnte steckte der junge Mann seinen Kopf in die Luke des Antriebes aus dem noch immer Qualm hervortrat.
Blitzschnell trat sie zu ihm und mit einem lauten, “Nein!” Packte sie ihn am Kragen und riß ihn vom Antrieb weg. Er landete mit dem Hinterteil auf dem Boden und sah sie völlig überrascht an. Sie baute sich vor ihm auf und sagte laut und deutlich auf englisch. “Zu heiß!”

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Mike war von dem was er da sah beeindruckt. Der Antrieb erinnerte etwas an einen übergroßen Naquadareaktor von Sam.
Doch schnell wurde ihm klar, das er immer noch zu heiß war um daran Arbeiten zu können. Als er gepackt und nach hinten geschupst wurde. Es passierte alles so schnell, das er keine Chance hatte, auch nur zu versuchen den Sturz auf den Boden abzufangen und das Gleichgewicht zurück zu erlangen.
War diese Frau gerade verrückt geworden? Das "Zu heiß" bekam er gar nicht mehr mit, als Wut in ihm hochstieg.
Blitzschnell sprang er auf die Füße zurück und gab ihr nun seinerseits einen kräftigen Schups gegen den Oberkörper.
"Sag mal spinnst du? Was sollte das denn gerade?", fragte er immer noch wütend. "Ich mach ihn schon nicht kaputt!", fügte Mike noch hinzu.

Dann begann er zu stutzen. Hatte sie gerade Englisch mit ihm geredet? Das konnte doch nicht sein oder etwa doch?
Er konnte diesen Gedanken nicht zu Ende denken, denn schon hatte er von ihr eine gefangen und lag wieder auf dem Boden.
Verstört sah er sie an.
He, lass das!" forderte er und auf die Gefahr hin, sich zu blamieren fragte er dann "Hast du gerade Englisch gesprochen?"

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Aeron stand einige Schritte entfernt von Mike und atmete tief durch um ihre Wut unter Kontrolle zu bekommen. Von dem was der Mann sagte, hatte sie nur den letzten Satz richtig verstanden.
“Ja haben ich.” Sie deutete auf das Gerät an ihrem Ohr. “Hilft..lerne schnell!”
Auf den Fighter deutend. “Antrieb noch zu heiß.” Unsicher sah sie sich um, wie sollte sie es nur erklären. Sie sah zur Sonne die beim Untergehen war und zeigte auf sie. Mit der Hand deutete sie einen Kreis an. “Morgen..vielleicht besser versuchen.”
Aeron trat auf ihn zu und bot ihm ihre Hand als Hilfe zum Aufstehen an.
Naiv wie die meisten Menschen, nahm er sie an. Schnell griff sie zu, riß ihn hoch und zu sich heran. Er hatte keine Chance mehr sich zu wehren als er die Knochenklingen ihres anderen Armes an seiner Kehle spürte. Ihr Mund war dicht an seinem Ohr und ihre Stimme klang eisig. “Niemand berührt mich gegen meinen Willen! Niemand!” Aber plötzlich überkam sie die Erinnerung an ihren Bruder. Jede Nacht brachte er ihr heimlich und ohne das Wissen ihrer Eltern das Kämpfen bei. Und dieser Mann hier war ihm so ähnlich. Tränen die sie sich nie erlauben wollte stiegen in ihr hoch. Sie löste den Griff mit dem sie Mike festhielt und wandte sich ab. Sie wollte nicht das er ihre Tränen mit bekam. Sie ging zu ihrem Rucksack und packte ihn aus um sich eben falls einen Schlafplatz herzurichten.

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Mike fasste sich keuchend an den Hals und brachte schnell einige Schritte Abstand zwischen sich und Aeron.
Er wollte nicht, das sie sah, wie sehr er zitterte. Sie hätte ihn ohne weiteres umbringen können. Doch warum, warum hatte sie es nicht gemacht? Warum bedrohte sie ihn erst und ließ ihn dann laufen? Sie hätte ihm das doch auch ganz normal sagen können. Außerdem wer hatte denn zu erst mit dem geschupse angefangen. Das war ja wohl sie gewesen.

Er zögerte, bevor er sich ihr wieder näherte um sich ihr gegenüber auf den Boden zu setzen. Doch was war das? Weinte sie? Sie, die so unnahbar und gefählich war. Sollte sie wirklich weinen und wenn ja, was war der Gund dafür? Sollte er sie darauf ansprechen oder es lieber lassen?
Nach langem überlegen entschied er sich dafür sie erst einmal nicht danach zu fragen. Vielleicht würde er das später noch tun. Also entschied er sie erst einmal auf die Atake anzusprechen.
"Ok, das ich dich nicht anfassen soll, hättest du mir auch anders klar machen können. Aber dennoch willst du mir nichts tun. Auch wenn du dazu wohl ohne Probleme in der Lage wärst!", sprach er sich vorsichtig an.

Seine Unsicherheit schwand etwas, als sie ihn nur musterte.
"Dein Englisch ist schon ganz gut weißt du. Du lernst wirklich schnell. Ganz wie dus gesagt hast. Aber mit der Aussprache haper es noch. Also wenn du erlaubst, würde ich das was du noch verdrehst verbessern!", redete er weiter auf sie ein.

Als er keine Antwort erhielt, wertete er das als eine Zustimmung.
"Du wolltest mir vorhin klar machen, das man deinen Fliger erst morgen reparieren kann. Du sagtest morgen vielleicht besser versuchen. Richtig wäre gewesen. Morgen wäre es vielleicht besser es zu versuchen!", erklärte er.

Dann begann er sie aufmerksam zu mustern und überlegte, ob er sie fragen konnte, warum sie ihn einfach ohne weites losgelassen hatte.
"Darf ich dir eine Frage stellen? Aber nicht böse werden ja. Du hättest mich vorhin töten können. Warum hast dus nicht gemacht?", aufmerksam musterte er sie

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Als sie ihre Decke am Boden ausbreitete hörte sie ihn näherkommen. Schnell wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht aber die vom Weinen geröteten Augen ließen sich nicht verbergen. Aeron drehte sich um und sah ihn nur an und hörte aufmerksam zu. Sie hatte nicht vor irgendwelche Fehler beim Reden zu wiederholen. Verstehen konnte sie ihn schon sehr gut, außer wenn es um Dinge ging die sie nicht kannte. Worte wie Goa`uld.
“Einverstanden, dieses Gerät bringt mir Sprache bei aber es sind nicht perfekt”
Aber wie sollte sie ihm erklären, warum sie ihn nicht töten konnte. Grübelnd nagte sie einen Moment an ihrer Unterlippe, sollte sie das wirklich erklären? Kurzentschlossen griff sie in den Rucksack und entnahm das Bild auf dem sie mit ihrem Halbbruder zu sehen war und hielt es ihm wortlos hin. Die Knochenklingen von Rhodri waren auf diesem Bild gut zu sehen, da er die Arme um seine Schwester gelegt hatte.

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Mike nahm das Bild schweigend entgegen und als sein Blick darauf viel stockte er. Das war er. Nein, nicht ganz. Diese Klingen fehlten bei ihm.
Unsicher geworden, zog er den Ärmel seiner Jacke nach oben und besah sich seinen Unterarm. Nein, solche Waffen hatte er nicht.

"Das...das ist verrückt. Das...das bin ich und du. Na ja, er sieht so aus wie ich bis auf diese...diese Klingen!", stotterte er.
Mike konnte den Blick nicht von dem Bild nehmen.
"Wer ist das?"wollte er wissen
"Ihr standet euch sehr nah!", stellte er dann noch fest.
Nun zwang er sich sie anzusehen.

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Aeron holte tief Luft bevor sie antwortete.
“Das ist....nein..” , sie brach ab, weil ihr die Stimme zu versagen drohte. “Das war mein Bruder Rhodri, wir haben den selben Vater, aber unterschiedliche Mütter. Er ist tot.”
Ihre Stimme war bei den letzten Worten immer leiser geworden. Den Blick auf den Boden gerichtet, kämpfte sie erneut mit den Tränen. Die Hände zu Fäusten geballt versuchte Aeron ihre Wut und Trauer unter Kontrolle zu bringen. Leise fragte sie. “Können wir später weiterreden? Wir brauchen noch Holz für ein Feuer um eventuell hier lebende Raubtiere abzuschrecken und Wasser. Ich habe beim Landen eine kleinen Fluss bemerkt.
Mike, wenn du aus Steinen eine Feuerstelle errichtest, besorge ich den Rest aus dem Wald da drüben”
Mit der Hand deutete sie auf ein nahegelegenes Waldstück. “Es sei denn, du hast eine bessere Idee!” Fügte sie mit einem Blick auf den Kreis den er Star Gate nannte hinzu. Aber im Moment wollte sie lieber etwas Abstand gewinnen.

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Mike wollte schon ein >Tut mir leid< sagen, als er es sich verkniff. Vielleicht hätte sie es wieder falsch verstanden. Er musste zugeben, das sie wohl einer sehr stolzen Rasse angehörte. Was sie wohl noch so an Überraschungen auf lager hatte und ihr Englisch wurde auch immer besser. Kurz spielte er mit dem Gedanken, ob er sie fragen sollte, ob sie ihm wohl ihre Sprache beibringen könnte. Ja, vielleicht würde er das wirklich.

Mike hörte ihr weiter zu und musste zugeben, das sie mitdachte. Auch wenn es ihm nicht sonderlich gefiel, das sie alleine in den Wald gehen wollte.
"Na ja, falls du das Stargate meinst, also das bekomm ich heute sicherlich nicht mehr hin. Dann hättest du hier mit Sam stranden müssen. Sie würde das mit Sicherheit ruck zuck im Griff haben.", kurz wurde er traurig. Er vermisste seine Schwester. War sie doch seine Familie, die einzige die er jemals hatte.

Schnell verdrängte er diese Gedanken wieder und setzte einen fröhlicheren Gesichtsausdruck auf.
"Also gut, ich werd dich wohl sowieso nicht dazu bringen könnten, das du mich mitnimmst. Also werd ich mich um die Feuerstelle kümmern. Aber nimm das hier mit!", meinte er und begann in seinem Rucksack zu kramen. Als er gefunden hatte was er suchte, hielt er ihr das kleine Funkgerät hin.
"Damit kannst du mit mir in Kontackt bleiben, falls du in Schwierigkeiten geraten solltest. Hier schau, einfach auf den Knopf hier drücken und reinsprechen. Und wenn du fertig bist, lässt du ihn los und ich kann dir antworten!"
erklärte er ihr.

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Sie nickte. “Einverstanden!”, und nahm ihm das Funkgrät ab. Aeron war froh das er sie ohne Schwierigkeiten zu machen gehen ließ. Aus ihrem Fighter nahm sie noch schnell einen kleinen Kanister (2Liter) und befestigte ihn hinten am Gürtel um die Hände frei zuhaben. Das Funkgerät hängte sie sich so um den Hals wie sie es bei Mike gesehen hatte und rannte los in Richtung Wald.
Am Waldrand verharrte sie und ließ die Geräusche des Waldes auf sich einwirken um sich darauf einzustellen. Langsam und lautlos drang sie in den Wald ein, die Vegetation war ihr sehr vertraut, sie erkannte sogar die Pflanzen die hier wuchsen. Aber das war im Moment noch unwichtig.
Sie ging weiter in die Richtung in der sie das Wasser gesehen hatte, riechen konnte sie es jetzt schon. Nur eine kleine Lichtung trennte Aeron noch vom Fluss, sie ging in die Hocke und verharrte. Mehrere Kaninchen tummelten sich auf der kleinen Wiese in der Dämmerung. Aeron war sich klar das sie Proviant brauchte und sie wußte nicht ob Mike etwas dabei hatte und von ihm abhängig zu sein gefiel ihr auch nicht. Lautlos nahm sie 2 Wurfsterne aus den Laschen der Hose ihres Unterschenkels. Schnell nahm sie 2 Kaninchen ins Visier und ließ die Wurfsterne davon fliegen, Treffer 2 Kaninchen fielen tot um. Die restlichen Tiere verschwanden verängstigt in ihren Bauten.
Beim Überqueren der Lichtung nahm sie die toten Tiere auf und ging zum Ufer des Flußes, wartete einen Moment und beobachtete vorsichtig die Wasseroberfläche, alles war ruhig. Schnell füllte sie den Kanister und machte sich auf den Rückweg zum Waldrand in Richtung Fighter.
Dort angekommen sammelte sie noch ein Bündel mit trockenem Holz und band es mit einer Schnur die sie aus einer ihrer vielen Overalltaschen entnahm zusammen.
Plötzlich entdeckte sie einige Sträucher die ihr sehr bekannt vorkamen. Ein Leuchten erschien auf ihrem Gesicht als sie feststellte das sie voller Früchte hingen. Sie probierte ob sie reif waren. Sie konnte nicht anders, denn schon lange hatte sie keine Himbeeren mehr essen können, weil auf ihrer Heimatwelt diese Pflanze auf Grund einer Krankheit nicht mehr existierte.
Aber leider hatte sie schon genug zu tragen um welche mitnehmen zu können, beschloß aber sofort hier her zurück zu kehren. Mit schnellen Schritten überwand sie die freie Strecke bis zum Fighter und kehrte noch bevor es dunkel war zurück.
Sie hatte nicht bemerkt, das sie vom Naschen der Himbeeren einen roten Fleck im Gesicht davongetragen hatte.

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Während Aerons Abwesenheit, baute Mike eine Feuerstelle und wartete dann gespannt auf ihre Rückkehr. Sollte sie auch nur kurz um Hilfe bitten, war er bereit ihr sofort zu helfen. Auch wenn sie ziemlich grob zu sein schien, was er eher als Selbstschutz wertete, so gewöhnte er sich merklich an sie.

Er sah auf, als er sie kommen sah. Verwirrt mussterte er ihr Gesicht und begann schließlich schelmisch zu grinsen. Er zeigte auf ihre Wange und meinte dann "Du hast da was im Gesicht!"
Mike konnte sich denken, was es war. Auch er hatte die Beeren gesehen, sie jedoch nicht gegessen, weil er nicht wusste, ob sie genießbar waren.

Mike wand sich ab und kramte in seinem Rucksack nach einem Schokoriegel. Wenn sie süße Beeren mochte, dann würde ihr das auch schmecken.
"He Kleine!", frech grinsend sah er sie an. "Du bist scheinbar eine Naschkatze. Versuch mal das, wenn dir die Beeren schon geschmeckt haben wirst du das auch mögen!"
Mit diesen Worten hielt er ihr den Schokoriegel hin.
Mike beobachtete sie ganz genau

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„Was gibt es Sir?“, fragte Phil im militärischem Ton.
„Ich habe eine Bitte an sie“, begann Jack, „ Könnten sie es Lieutenant Colonel Carter sagen? Ich weiß das sie ihrem Bruder sehr nahe steht und deswegen würde sie sicher helfen wollen.“
„Ja Sir“, bestätigte Second Lieutenant Connor und salutierte vor O’Neill. Dieser nickte und wand sich den Berichten zu die auf seinem Schreibtisch lagen.

Unterdessen war Connor unterwegs zu Sam. Er wusste nicht wirklich was er sagen sollte und deswegen zermaterte er sich auf dem Weg zu ihrem Labor den Kopf. Doch viel zu schnell konnte er die Tür am Ende des Ganges sehen.

Ohne sich weiter Gedanken zu machen klopfte er schüchtern an die Tür des Labors.

„Herein“, ertönte Carters Stimme.

„Ma’am“, begrüßte Phil Mikes große Schwester und salutierte erneut.
Sam sah verwirrt aus, da sie SG-5 eigentlich nicht auf der Basis vermutete. „Was kann ich für sie tun Second Lieutnant?“, fragte sie sehr höflich da sie Phil schon einige Male mit ihrem Bruder zusammen gesehen hatte.
„Es ist so Ma’am… Wie soll ich es sagen?“, Connor bekam keinen richtigen Satz zustande.
„Beruhige dich sich erst mal Phil“, Sam war ins „du“ gewechselt da sie merkte das sie Vertrauen aufbauen musste damit er sich sammeln konnte.
„Es ist so Ma’am… Als wir eben zu einer Mission aufbrechen wollten ist das Wurmloch instabil geworden und zusammengebrochen. Und ihr Bruder der First Lieutenant Carter war schon auf der anderen Seite. Wir haben es mehrmals versucht aber wir bekommen keine Verbindung.“
Sam war geschockt. Ihr Bruder alleine auf einem Planeten. Das durfte nicht sein.
„Vielen Dank für die Information Phil“, bedankte sich Carter für die Auskunft und machte sich zum Gehen bereit.
„Ma’am? Glauben sie wir können das Stargate reparieren und ihren Bruder wieder zurückholen?“, fragte Connor vorsichtig. „Selbstverständlich“, sagte Sam selbstbewusster als sie sich eigentlich fühlte und legte dabei ihre Hand auf die Schulter des Second Lieutenants, „Wir haben es bisher immer geschafft. Und selbst wenn nicht wir haben immer noch unsere Verbündeten und die werden irgendwann ein Raumschiff entbehren können. Und so lange wird es ihr Freund schon schaffen. Keine Sorge wir haben schon Schlimmeres durchgemacht.“ Sam lächelte den Mann vor sich an um ihm jeden Zweifel zu nehmen das sie es ernst meinte.
„Danke Ma’am ach und viele Grüße von Mr. O’Neill“, sagte Phil und drehte sich um, um das Labor zu verlassen. Sam nickte und wusste das ihr Bruder sich den richtigen Freund ausgesucht hatte.

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“Oh!” Verlegen leckte sie an einem Finger und rieb dann denn Fleck auf ihrer Wange weg. Um zu verbergen das sie leicht rot geworden war legte sie erst einmal das mitgebrachte Holz neben die Feuerstelle die Mike in der Nähe des Fighter aufgebaut hatte. Kluge Wahl dachte sie, so haben wir von einer Seite Deckung. Die beiden Kaninchen und den Wasserkanister legte ebenfalls dort ab. Aus dem Augenwinkel sah Aeron wie Mike in seinem Rucksack etwas suchte. Neugierig trat sie zu ihm. Er holte etwas länglich Verpacktes heraus und bot es ihr an. Aeron zögerte einen Augenblick, aber dann siegte die Neugier. Immer noch leicht verlegen nahm sie den Riegel an. “Danke, aber zuerst würde ich lieber was Vernünftiges essen. Das hier versuche ich als Nachspeise.”
Aeron deutete auf das Holz und meinte wie selbstverständlich. “Zünde doch schon mal das Feuer an, während ich mich um meine Opfer kümmere!”
Ohne eine Antwort abzuwarten, nahm Aeron die Kaninchen und begann etwas abseits ihnen das Fell abzuziehen und sie auszunehmen. Von den Innereien hob sie nur Herz, Leber und Lunge auf alles Andere vergrub sie um keine Raubtiere anzulocken. Anschließend kehrte sie ins Lager zurück und wischte sich mit einem feuchten Lappen die Hände sauber. Danach nahm sie sich 2 gerade Zweige noch etwas grünen Holzes und begann mit einem Messer an einem Ende die Rinde abzuschälen und sie anzuspitzen. Aus ihrem Rucksack nahm Aeron ein kleines Fläschchen mit einer dunklen Flüssigkeit. Als sie die Innereien aufgespießt hatte, beträufelte sie Diese sparsam mit der Flüssigkeit, denn sie war sehr scharf. Die Kaninchen hatte Aeron nur grob zerteilt und auf die Hautseite der Felle gelegt. Sie würzte sie noch nicht, weil sie erst abwarten wollte wie Mike darauf reagieren würde. Anschließend trug sie alles zur Feuerstelle und legte es dort ab. Ein Stück weiter weg entdeckte sie zwei flache Steine, die sich gut als improvisierte Teller eigneten. Schnell hob sie die Beiden auf, wischte sie ebenfalls mit einem Lappen sauber so das man zur Not davon essen konnte und brachte sie zur Feuerstelle und ließ sich dort nieder.

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Mike entzündete das Feuer und sah neugierig dabei hinüber zu Aeron. Was er wohl besser nicht getan hätte, denn das mit den Kaninchen war nicht sein Ding. Schnell wand er seinen Blick ab und starrte in die Flammen.
Er vermisste die Erde und seine Freunde, seine Schwester und auch Jack, der seit dem er zum General befördert worden war eher launisch drauf zu sein schien.

Mike wusste selbst nicht genau, wie lange er schweigend dagesessen hatte doch er musste zugeben, dass das Essen gar nicht mal so schlecht roch.
"Ich vermisse sie!", rutschte es Mike heraus und sah dann erschrocken auf.
Als er Aerons verwirrten Gesichtsausdruck sah, beeilte er sich das ganze zu erklären.
"Na ja, ich vermisse meine Schwester. Halbschwester um genau zu sein. Meinen Dad hab ich erst einmal getroffen, vor einem guten Jahr. Da war alles noch in Ordnung. Ich war Mitglied von SG-1 sah Sam jeden Tag und hatte viel Spaß. Aber heute? Heute geh ich mit einem anderen Team auf Mission und sehe meine Schwester Sam fast gar nicht mehr. Sam und ich wir sind uns ziemlich ähnlich weißt du."

Kaum hatte Mike seinen Gefühlen kurz freien Lauf gelassen, verschloss er sich wieder und starrte erneut nur in die Flammen.

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Das Feuer war nun heiß genug und Aeron hielt die Spieße in die Nähe des Feuers. Da Mike schwieg und in Gedanken versunken schien, war sie eben falls still und genoß die Ruhe. Die war vorbei als Mike einen zusammenhanglosen Satz von sich gab. Verwirrt sah sie ihn an und wartete auf eine Erklärung. Als diese kam, nickte sie verstehend. Mike schien es nicht viel anders zu gehen als ihr. Sie hob den Kopf uns sah gedankenverloren ins Feuer als sie sagte: “Aber deine Schwester ist am Leben und das ist es was zählt.”
Sie nahm die Spieße vom Feuer , löste das Fleisch davon und legte es auf die improvisierten Steinteller. Einen reichte sie ihm rüber. “Hier probier mal, aber vorsichtig es könnte scharf sein!”
Geschickt spießte sie die nächsten Fleischstücke auf und steckte die Äste so in die Erde das das Fleisch in der richtigen Höhe über dem Feuer brutzelte.
“Mike, ich sollte mich jetzt da ich die Sprache kann noch einmal richtig vorstellen!”

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Am Leben? Ja, das war sie. Doch konnte man das als Leben bezeichnen? Sie arbeitete ununterbrochen. Ok, das hatte sie vor der Beförderung auch getan, doch jetzt war es noch schlimmer geworden. Sie verließ den Stützpunkt nicht mehr, schlief praktisch in ihrem Labor.

Als Aeron ihm ein Stückchen Fleich Anbot, nahm er es dankend an. Denn gerade in diesem Moment meldete sich sein Magen lautstark. Entschuldigend begann er zu grinsen. Die Bemerkung es "könnte scharf sein" ließ ihn stutzen. Vorhin hatte sie irgendwas auf das Fleisch geträufelt.
Vorsichtig roch er daran, etwas seltsames konnte er daran nicht finden.
Bevor er jedoch einen Happen probierte bot Aeron an, ihm etwas von sich zu erzählen.

Mike sah auf, musterte sie ganz genau. JA, er wollte mehr wissen. Wie war sie hier hergekommen? Welcher Rasse gehörte sie an? Was hatte sie schon alles erlebt? Doch er schwieg, würde erst später seine Fragen stellen, wenn sie nicht von selbst beantwortet wurden.

"Es würde mich sehr freuen, mehr von dir zu erfahren.", meinte er mit einem frechen grinsen.
Dann biss er ins Fleisch das nun etwas abgekühlt war und begann zu essen.
Im ersten Moment fand er nichts scharfes daran, doch dann mit einem mal, war es scharf. Und da sagte sie etwas. Wenn das etwas war wusste er auch nicht weiter.
Mike spürte, wie er rot im Gesicht wurde und wischte sich über die Augen.
"Das...das ist gut...wirklich!", brachte er keuchend hervor und es war nicht mal gelogen. Es war lecker aber eben etwas zu scharf.
Er griff nach seiner Wasserflasche und trank einen schluck. Doch als er bemerckte, dass das Wasser es nur noch schlimmer machte, verstaute er die Flasche wieder neben sich und aß tapfer weiter. Seltsamer weiße schien er sich sogar an die ungewöhnliche Würtze zu gewöhnen.
"Also, woher kommst du und warum bist du hier?",
stellte er doch schon seine ersten Fragen um das schweigen zu unterbrechen.
Neugierig und immer noch kauend sah er sie an

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Es war schon 22.00 Uhr als Phil Connor die Cafeteria betrat. Er hatte die letzten Stunden neben Sam gestanden und ihr zugesehen wie sie verschiedene Experimente mit dem Stargate machte. Sie hatten mittlerweile herausgefunden, dass sie nur den Planet, auf dem Mike fest saß, nicht anwählen konnten. O'Neill hatte inzwischen Mike Carter offiziell für vermißt erklärt. Er versicherte Phil aber vorher das damit noch nichts entschieden sei. Sie würden trotzdem versuchen Mike zu retten.

Phil bediente nun die Kaffeemaschine. Er holte sich einen schwarzen Kaffee. Für Carter nahm er auch noch Zucker und Milch mit. Es war ein Kunststück das er die heißen Getränke sicher in den Kontrollraum brachte.

„Ma'am, ich habe einen Kaffee für sie. Da ich nicht wusste wie sie ihn trinken habe ich Zucker und Milch mitgebracht", sagte der Second Lieutenant zu Sam gewandt.
Diese bedankte sich mit einem Lächeln und nahm den Kaffee entgegen.
„Kann ich sonst noch was für sie tun", wollte Phil wissen, „etwas zu Essen vielleicht?"
„Nein danke Connor es ist alles in Ordnung", lächelte Sam.
Der Second Lieutenant nickte und stellte sich still neben Carter um ihr zu zusehen.

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Aeron sah zu wie er das Fleisch probierte und verbarg ein amüsiertes Lächeln in dem sie eine Hand vor den Mund hielt und vorgab ebenfalls etwas zu essen.
“Wenn du Brot dabei hast solltest du es dazu essen dann wird besser! Nimmt die Schärfe etwas weg.”
Sie überlegte einen Moment, was genau sie ihm sagen konnte und vor allen Dingen wie. Aeron beschloß mit einer förmlichen Vorstellung nach Art ihres Volkes zu beginnen und dann zu erklären, wie es dazu kam das sie hier gelandet war. Na ja soweit sie es sich erklären konnte.
“Ich bin Aeron Anfa, die Tochter von Lasran und Atlante eine Nietzscheanerin vom Stamm der Kel! Wie ich genau hier her gekommen bin weiß ich nicht genau, aber es gab eine Fehlfunktion am Bordcomputer meines Fighters. Die Technologie die hier verwendet wird muß mit dem kollabierenden String in dem ich flog zusammenhängen. Ich war auf der Flucht vor meiner Familie. Ein hochrangiger Nietzscheaner vom Stamm der Drago Kazov wollte mich zu seiner 8. Gemahlin machen aber ich war an ihm nicht interessiert. Mein Bruder verteidigte meine Entscheidung und so kam es zum Kampf. Rhodri war in einem Nahkampf mit zwei Gegnern verwickelt, als der Abgewiesene ihn von hinten erschoß. Meine Familie verlor den Kampf und der Drago Kazov forderte mich als Preis. Mein Vater gab nach und ließ mich auf meinem Zimmer einsperren. Ich packte ein paar Sachen zusammen, floh durchs Fenster und stahl den Fighter meines toten Bruders. Rhodri hätte sicher nichts dagegen gehabt.”
Aeron schloß kurz die Augen bevor sie weiter sprach. “Am Raumhafen schlug ich einen Wächter nieder, aber der Alarm wurde trotzdem ausgelöst. Mir blieb keine Zeit irgendwelche System Checks zu machen. Sofort nach dem ich die Atmosphäre meines Heimatplaneten verlassen hatte, öffnete ich ein Slipstreamportal und floh hinein, mir waren bereits andere Fighter auf den Fersen. Aber ich war schneller. Und durch die Fehlfunktion landete ich hier. Wo auch immer hier ist?”
Sie sah Mike fragend an und hoffte das er ihr sagen konnte wo sie sich befand.

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Brot? Das musste er doch irgendwo haben. Er schnappte sich seinen Rucksack und begann darin zu kramen. Als er es nicht fand, räumte er alles aus und häufte es vor sich auf. Ganz unten fand er endlich die Schachtel. Als er alles wieder eingeräumt hatte. Brach er ein Stück Brot ab und reichte es Aeron "Hier, probier mal. Vielleicht schmeckt es ja wie bei euch!", meinte er und brach sich selbst auch ein Stück ab.

Mike hatte ihr aufmerksam zugehört. Doch als sie geendet hatte, war er unfähig etwas zu sagen. Es war schon für einen Außenstehenden schwer, wie musste es da Aeron gehen, die davon betroffen war? Man musste sich das erst einmal vorstellen 8. Ehefrau und das dann alles noch ohne ihre Zustimmung.
Klar gab es das auch auf der Erde. Doch es gab eigentlich Gesetze dagegen.
"Das...also. Es scheint also nicht sonderlich schön auf deinem Planeten zu sein!",
nahm Mike an.
Dann überlegte er, wie er ihr erklären sollte, wo sie war.
"Also, es ist schwer zu erklären wo du gelandet bist. Diesen Planeten nennen wir P3X-919. Das ist ein spezieller Code, der sich aus den Umweltbedinungen und die Verträglichkeit für Menschen zusammen setzt. Es könnte sein, das du in einem Parallelen Universum gelandet bist. Was die Ähnlichkeit zwischen deinem Bruder und mir erklären würde. In diesem Universum gibt es die Goa`uld, eine Parasitäre Rasse, die sich in Wirtskörpern einnistet und deren Willen bricht. Sie versklaven ihren Wirt im eigenen Körper und verbreiten Angst und Schrecken im ganzen Universum.", erklärte Mike.
Er wollte ihr nicht alles auf einmal zumuten. Da alles wohl sehr verwirrend für sie sein würde.

Doch eines wollte er schließlich doch genauer wissen.
"Was sind Nietzscheaner? Was macht diese Rasse aus ihr seht aus wie wir Menschen. Was ist euer Ziel?", wollte er wissen

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„Carter sie arbeiten jetzt schon seit über 5 Stunden ununterbrochen. Meinen sie nicht sie könnten eine Pause vertragen", stellte Jack O'Neill fest.
Sam sah auf da sie nicht bemerkt hatte das Jack hinter ihr stand.
„Stehen sie bequem Second Lieutenant", sagte er nun zu Mike da dieser seit einer Minute in militärischer Haltung neben Sam stand.

„Sir, ich habe in der letzten Stunde wichtige Vorschritte gemacht. Ich denke das es nicht angebracht ist eine Pause einzulegen", erwiderte Sam.
Jack schüttelte den Kopf. Diese Frau konnte man so gut wie nicht von der Arbeit abhalten. „Carter", sagte er nun mit einer Stimme die man schon fast freundschaftlich bezeichnen konnte, „ sie können eh nicht weiter arbeiten. Wir erwarten gleich SG-8. Und dann müssen sie eh eine Pause einlegen."
„Sir, bitte" sagte Sam verzweifelt, „es ist mein Bruder!"
„Und es ist mein Freund, Carter", versuchte O'Neill es erneut, „aber es bringt ihm nichts wenn sie vor Übermüdung einen Fehler machen."
Sam nickte: „Sie haben ja recht, Sir!"
„Gut Lieutenant Colonel sie haben jetzt ein Stunde frei. Gehen sie an die frische Luft und atmen sie ein paar Mal durch. Und sie Connor gehen mit ihr und erschießen sie wenn sie auch nur an Arbeit denkt. Und das ist ein Befehl", sagte Jack mit gespielt ernsten Ton.
„Verstanden, Sir", Carter salutierte mit einem Lächeln. Phil salutierte ebenfalls und beide verließen den Kontrollraum.

Phil war verwirrt da er nicht wusste was er machen sollte. Deswegen lief er still schweigend hinter Carter her.

Als sie in den Fahrstuhl stiegen waren beide mit ihren Gedanken bei Mike doch gesprochen wurde immer noch nicht.

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Aeron sah ihm interessiert und belustigt zu wie er den Rucksack auf den Kopf stellte. Einige Unterschiede zwischen ihm und ihrem Bruder Rhrodri schien es wohl doch zu geben. Mit einem Nicken nahm sie das Brot dankend an. Weil sie noch überlegen mußte, wie sie ihm das alles erklären sollte, kümmerte sie sich erst einmal um das Fleisch welches gerade fertig wurde. Mit einem Messer löste sie es vom Holzspieß und legte es auf die Steinteller. Sie würzte den Rest des Kaninchenfleisches sparsam mit der Flüssigkeit und spießte die nächsten Stücke auf. Das würde sie solange tun bis alles gebraten war, so wurde es nicht schlecht und man konnte es am Morgen auch kalt zum Frühstück essen.
“Mein Planet ist schön und die Bräuche und Sitten sind für Außenstehende meist schwer zu verstehen. Es war nicht falsch das dieser Mann um mich geworben hat, er hat nur meine Ablehnung nicht akzeptiert und das war sein Fehler nicht meiner. Mein Bruder hatte das Recht für mich zu sprechen und es hätte meine freie Wahl bleiben müssen. Der Kampf war wohl von vorn herein geplant von den Drago Kazov, aber ich wüßte zu gern warum. Wenn mir seine Gene als Vater meiner Kinder zugesagt hätten, wäre ich auch seine 8. Frau geworden. Jeder Mann meines Volkes, ganz egal von welchem Stamm, wird immer versuchen so viele Frauen wie möglich an sich zu binden um seine Gene durch Fortpflanzung weitergeben zu können. Und jede Frau wird immer den Mann mit bestmöglichsten Genen als Vater für ihre Kinder wählen. Das ist für unser Volk normal, das sichert das Überleben unseres Volkes! Ich bin selbst nur die Tochter der zweiten Gemahlin meines Vater. Rhodri ist ein Sohn der ersten Gemahlin und damit mein Halbbruder. Meine Familie ist sehr groß, da mein Vater insgesamt 5 Frauen hat und mit ihnen 23 Kinder gezeugt hat.”
Vorsichtig drehte sie das Fleisch um, damit es nicht verbrannte.
“Wenn dieses Stargate wie du es nennst, auf Wurmlochtechnologie basiert, ist das wahrscheinlich die Ursache dafür das die Fehlfunktion meines Fighters mich hierher brachte. Denn der Slipstreamantrieb basiert ebenfalls auf einer Art von Wurmlochtechnologie. Ich weiß aber nicht wie, ich bin kein Techniker. Das ist die Arbeit von menschlichen Sklaven meines Volkes, die bei dem Stamm der Kel zwar nicht zahlreich sind und im Gegensatz zu den Sklaven der anderen Stämme gut behandelt werden. Manchmal kommt es auch zu Mischlingen von Nietzscheanern und menschlichen Sklaven, wenn die Gene dieser Kinder akzeptable Werte haben werden sie in den Stamm aufgenommen und dienen der Blutauffrischung damit es nicht zu einer Degeneration kommt. Was bei kleineren Stämmen schon mal der Fall war, zu Unfruchtbarkeit führte und es somit zum Aussterbens dieses Stammes kommt.”
Aeron nahm einen Becher aus ihrem Rucksack und goß sich aus dem Kanister etwas Wasser ein um ihre Kehle anzufeuchten und stillte erst einmal ihren Hunger bevor sie weiter redete.
“Ich stimme dem zu das dies nicht mehr mein Universum ist.”
Aeron legte noch etwas Holz nach und erklärte.
“Nietzscheaner sind genetisch verbesserte Menschen. Wir sind stärker, schneller und oft auch größer als normale Menschen. Unsere Sinne sind ebenfalls sehr stark verbessert, sind immun gegen die meisten Krankheiten und Gifte. Wir können uns von allem ernähren was organisch ist. Eine Frage habe ich aber auch. Wie erkenne ich einen Goaìuld, ich will nicht versklavt werden” , knurrte sie.
Die junge Frau hatte aufgezählt was ihr spontan einfiel, da sie über diese Veränderungen normalerweise nicht nachdachte. Jetzt wartete sie gespannt auf eine Reaktion. Ohne sich das anmerken zu lassen. Und deshalb achtete sie auf das Essen welches immer noch über dem Feuer hing und lauschte gleichzeitig auf die Geräusche aus der Umgebung.

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Mike hatte Schwierigkeiten damit, das alles zu verarbeiten. Es war doch verrückt. Eine Rasse, die nur damit beschäftigt zu sein schien, sich den Richtigen Paarungspartner zu suchen. Was jedoch rein gar nichts mit Liebe zu tun hatte. Sondern nur um das Erbgut. Für einen Menschen war das eigentlich undenkbar.
Aber auch die Unterschiede in der Physiologie. Stärker, schneller oft größer und das größte imun gegen die meisten Krankheiten und Gifte. Sie schien ein super Mensch zu sein.
Doch bei der größe war sie wohl nicht beforteilt worden.
"Nun ja größer? Fragend sah er sie an. Ich denke das ich etwas größer bin kleine! Und was die anderen Vorteile angeht. Das sollten wir doch erst einmal austesten.", meinte er lächelnd.

Dann griff er nach einem neuen Stück Fleisch. An den Geschmack hatte er sich zwischenzeitlich gewöhnt und as nun mit genuss. Auch wenn er nicht wusste, ob es so gut war, etwas zu essen, das gewürzt wurde, mit etwas, das er nicht kannte. Daher nicht sagen konnte, ob es der Menschliche Organismus vertrug. Doch das würde man noch früh genug erfahren.

Dann wurde ihm bewusst, das er ihr ja noch eine Antwort schuldig war. Aber wie erklärte man, was ein Goa`uld war und wie man ihn erkannte. Er würde ihr einfach alles sagen, was er selbst wusste.
"Also ich kann dir auch nur das sagen, was ich weiß. Von dem Medizinischen Punkten kann ich dir leider nichts erklären. Da wären Doc Fraiser, Teal`c oder Sam wohl besser dafür geeignet. Also es ist sehr schwer, einen Goa`uld zu erkennen. Außer, wenn er mit verzerrter Stimme des Symbionten spricht. Sie hat einen leicht metallisch klingenden Klang. Oder wenn seine Augen hell aufglühen. Das sind die eindeutigsten Zeichen dafür, das du einem Goa`uld gegenüber stehst.", begann Mike zu erklären.

Nach einem Schluck Wasser fuhr er dann fort. "Aber nicht alle sind böse. Innerhalb der Goa`uld operiert eine Gruppe die sich Tok`ra nennt. Das sind Wiederstandskämpfer und versuchen schon seit Jahrhunderten die Goa`uld zu stürzen. Ervolkreich waren sie nicht gerade. Wir kämpfen erst seit sieben Jahren gegen sie und haben schon einige von ihnen vernichten können. Doch für jeden Goa`uld der beseitigt wurde, scheinen drei neue auf zu tauchen. Aber ich komme vom Thema etwas ab. Die Goa`uld haben Krieger die sich Jaffa nennen. Sie verehren ihre Herren als Götter. die Jaffa sind dazu gezwungen, von klein auf, eine Goa`uld-Larve in einer Art Bauchtasche in sich zu tragen. In diesen Bauchtaschen reifen sie 5 Jahre. Dann sind sie ausgewachsen und werden einem Wirt eingepflanzt. Der Jaffa stierbt wenn er nicht sofort eine neue Larve erhält. Von dieser Abhängikeit befallen, müssen sie ihren Herren dienen wenn sie nicht sterben wollen. Doch seit einigen Jahren, haben sich auch immer mehr Jaffa gegen die Goa`uld gestellt!" endete Mike.

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Als Aeron hörte wie er sie Kleine nannte brach sie in ein schallendes Gelächter aus. Seine Vorstellung war zu komisch. Sie wischte sich die Lachtränen aus dem Gesicht bevor sie antwortete.
“Mike, für eine Frau bin ich groß genug, nur du solltest wissen das Rhodri der Kleinste meiner 5 älteren Brüder war und sie oft genug versucht haben ihn bei Kampfübungen zu besiegen ohne Erfolg versteht sich. Und was die anderen Vorteile angeht da sei lieber vorsichtig, denn ich mag etwas kleiner sein als du, aber ich bin selbst ohne Waffen immer noch bewaffnet!”
Bei diesen Worten deutete sie auf ihre Knochenklingen an den Unterarmen und richtete sie demonstrativ auf.
“Damit könnte ich dich ohne Probleme töten, wenn ich das wollte. Ach und nicht zu vergessen, da gibt es immer noch die Waffen der Frau und dazu brauche ich nicht groß zu sein”
Erklärte sie mit einem verführerischen Lächeln.
Die Kaninchenteile waren inzwischen alle fertig gebraten und es stand fest das doch einiges übrigbleiben würde. Da sie auch bereits satt war, begann sie damit die Knochen heraus zu lösen und das restliche Fleisch einzupacken, denn so gewürzt konnte man es auch kalt zum Frühstück essen. Die Knochen vergrub Aeron direkt neben der Feuerstelle. Anschließend säuberte sie ihre Hände mit etwas Wasser aus dem Kanister und trocknete sie mit einem Lappen ab. Sie hatte Mike aufmerksam zugehört, als er über diese Goa´uld sprach und stellte nun fest.
“Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, gehören die Goa´uld und die Tokìra der selben Spezies an. Nur das sie einander bekämpfen, weil sie eine unterschiedliche Meinung von der Art ihrer Lebensweise haben. Die Goa´uld sind aggressiv und nehmen sich mit Gewalt was sie brauchen um die Herrschaft über die Jaffa zu behalten und neue Gebiete zu erobern. Während die Tok´ra eher Rücksicht auf andere Lebensformen nehmen, erst genau überlegen was sie tun und dann meist nur reagieren können. Ich vermute auch das sie keine Jaffa-Sklaven haben, weil sie sonst nicht besser wären als die Goa´uld. Deshalb haben sie auch wenig Erfolg. Selbst Menschen nehmen weniger Rücksicht wenn es um ihre Freiheit und ihr Überleben geht.”
Aeron trank einen Schluck Wasser aus ihrem Becher und sah einen Moment nachdenklich in die Flammen, ihr ganzes Leben war durcheinander geraten in den letzten 48 Stunden. Langsam wurde sie müde, nur reine Willenskraft hielt sie noch wach. Sie sah zu dem jungen Mann der hier mit ihr am Feuer saß.
“Mike, würdest du die erste Wache übernehmen? Ich habe vor 48 Stunden das Letzte mal geschlafen und würde dich in 4 Stunden ablösen. Dann bin ich wieder fit.”
Fragend sah sie in an und hoffte das er mit diesem Vorschlag einverstanden war.

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Soso, sie war sich also sicher, bei einem Kampf gewinnen zu können. Ok, sie hatte einen Vorteil mit diesen Klingen. Hmm, wohl auch zwei Vorteile wenn man die Waffen der Frau, wie sie es ausgedrückt hatte dazu zählte. Mike musste zugeben, das sie sogar in diesem Overall umwerfend aussah.
Ohne es zu wollen lief er rot an, als er daran dachte. Er schüttelte den Kopf um wieder klar denken zu können.

Er musste zugeben, das sie wirklich schnell begriff. Sie hatte das mit den Goa`uld und auch das mit den Tok`ra wirklich schnell begriffen. Was ein weiterer Pluspunkt für ihre Fähigkeiten war. Mancher Mensch begriff ein Lebenlang nicht den Unterschied dieser beiden Gruppen.
Doch bevor er dazu auch nur etwas sagen konnte schlug sie vor im Wechsel zu schlafen. So das immer einer Wache schieben konnte. An Schlaf konnte er im Moment sowieso nicht denken.
"Klar warum nicht. Schlafen kann ich eh nicht. Leg dich hin und schlaf etwas. Wenn dir deine Decke etwas unbequem ist kannst du auch meinen Schlafsack haben.", bot er ihr an und stand auf.

Mike holte seine Baseball-Mütze hervor und setzte sie auf. Dann schnappte er sich seine Handschuhe und zog sie ebenfalls über. Als letztes hob er seine Waffe auf und schnallte sie an seiner Weste fest.
"Also dann, schlaf gut und träum etwas schönes. Wenn du magst kannst du auch länger schlafen. Im Augenblick kann ich eh kein Auge zutun!", als er das sagte, starrte er verlegen auf den Boden und scharrte mit den Füßen.
"Bis nachher!", murmelte er dann noch und verschwand in der Dunkelheit.

Mike lief einmal in größerem Abstand um das Lager herum und vergewisserte sich, das auch keine Gefahr drohte, bevor er noch einmal Holz nachlegte und sich dann auf den Fighter von Aeron setzte um so alles im Auge zu behalten.

Es war schon verrückt. Hier zu sitzen und auf jemanden aufzupassen, den man gerade erst kannte und trotzdem schon so weit vertraute, das man alles für diese Person tun würde.
Würde sie mit ihm zur Erde kommen oder allein versuchen ihr Glück zu finden. Doch wenn sie mitkam, wie würden all die anderen auf sie reagieren.
Was würden sie machen, wenn sie diese Klingen fanden? Auch auf der Erde gab es gefährliche Typen, die verschen könnten Aeron für ihre Zwecke zu gewinnen. Wäre das ein Leben für sie als Gejagdte? Aber vielleicht sollte er ihr das selbst entscheiden lassen. Schließlich war sie alt genug.
Insgeheim hoffte er aber, das sie mit ihm kommen würde. Vor sich hingrinsend zog er die Beine an sich und stützte seine Arme darauf.

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Lieutenant Colonel Carter und Second Lieutenant Connor erreichten die oberste Ebene und traten aus dem Militär Komplex.
Von keinem wurde das Schweigen gebrochen und so gingen sie still weiter auf den Berg.

Endlich brach Sam das Schweigen: „Wie gefällt es ihnen im SG-Center?"
Connor war immer noch in seiner Traumwelt und deswegen musste Carter erst die Frage wiederholen bis er antworten konnte: „Ich bin ja erst ein paar Tage hier Ma'am aber bis jetzt gefällt es mir sehr gut. Auch wenn ich die Entscheidung des Generals in Frage stelle First Lieutenant Carter schon nach wenigen Stunden für vermisst zu erklären."
Er war auf einmal still. Hatte er gerade wirklich Kritik an seinem Vorgesetzten geäußertert? Und das bei jemand „Wild Fremden"?
Carter erkannte das Schweigen und deutete es richtig: „Keine Sorge das Gespräch bleibt unter uns. Aber glauben sie mir der General ist auch anderer Meinung, aber er hat nun mal seine Befehle. Er weiß am besten, dass mal etwas Unvorhergesehenes geschieht. Wenn ich überlege wie oft General Hammond uns für vermisst erklärt hat…", Sam musste lächeln als sie an die vielen Missionen mit ihrem Colonel dachte. Im Gedanken nannte sie ihn immer noch Colonel weil sie sich bei ihren Missionen daran gewöhnt hatte.
Connor musste nun auch lächeln da er wusste, dass die Kritik nie bis zum General kommen würde.

Die restliche halbe Stunde unterhielten sie sich über die verschiedensten Missionen von SG-1 (dem ehemaligem SG-1).

Am Ende konnte er General O'Neill besser verstehen und er nahm sich fest vor noch einmal so ein Gespräch mit Carter zu führen da er sie als sehr nett empfand.

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Aeron sah ihn an und wartete einen Moment auf eine Antwort. Als Mike reagierte lächelte sie dankbar. “Danke für das Angebot, aber meine Decke genügt mir, es warm genug hier.”
Sie wunderte sich etwas darüber das er rot geworden war. Es gab doch gar keinen Grund dafür. “Aber vorher packe ich noch das Fleisch weg. Es gibt eine Kühlbox im Fighter.”
Aeron erhob sich geschmeidig und kletterte in den Fighter, um das übrig gebliebene Kaninchenfleisch in die Kühlbox zu tun. Dabei entdeckte sie den alten Ledermantel ihres Bruders hinter dem Sitz im Cockpit. Aeron nahm ihn an sich, sie wußte, das Rhodri nichts dagegen gehabt hätte. Mit dem Mantel in der Hand ging sie zu ihrer Decke zurück, legte ihn erst daneben, schüttelte noch einmal die Decke auf und legte sie dann glatt auf den Boden.
Elegant ließ sich Aeron im Schneidersitz darauf nieder. Mit einem Griff zog sie ihren Rucksack zu sich heran. Ein leises Klappern ließ sie aufhorchen und genauer die Stelle betrachten, an welcher eben noch der Rucksack lag. Mein Bild stellte sie in Gedanken fest.

Mike hatte es offensichtlich neben ihren Rucksack gelegt. Aeron packte das Bild in den Rucksack und holte statt dessen eine Haarbürste heraus und legte sie neben sich auf die Decke. Anschließend nahm sie den Mantel ihres Bruders und legte ihn zusammen, um ihn als Kopfkissen zu benutzen.
Mit einer Hand zog Aeron 2 15cm lange Haarnadeln aus ihrem Zopf. Dieser fiel aus einander und war plötzlich doppelt so lang wie vorher. Dein Haarnadeln verstaute sie in den Unterarmmanschetten, die ihre Knochenklingen schützen. Schnell löste sie die Bänder und restlichen Nadeln, die ihre sehr langen kastanienfarbenen Haare bändigten und schüttelte sie aus. Die Haare umgaben sie wie ein leuchtender Schleier aus Feuer im Licht des Lagerfeuers. Geduldig begann Aeron die langen und schweren Flechten zu bürsten, bis sie wieder glatt und entwirrt waren. Die kleineren Haarnadeln und Bänder verstaute sie zusammen mit der Bürste in einer Seitentasche des Rucksackes. Zum Schlafen ließ sie die Haare gerne offen.
“Mike, in 4 Stunden werde ich von alleine wach. Es ist nicht nötig mich zu wecken!” Und etwas sanfter sagte sie. “Gute Nacht!”
Aeron bettete ihren Kopf auf das improvisierte Kopfkissen und schlief fast sofort ein. Die langen Haare verbargen ihren Körper wie unter einem Schleier der sie fast unsichtbar machte.

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Ohne es eigentlich zu wollen, sah er auf und beobachtete Aeron. Es war schon verückt, das nur das Haarekämmen so geschmeidige Bewegugen bei ihr auslösten. Mike hatte nie gedacht, das jemand so Anmutig aussehen konnte. Selbst der Versuch, sich von ihr abzuwenden klappte nicht.
Ihm wurde immer heißer und auch als er den Reisverschluss seiner Weste und der Jacke aufzog wurde es nicht besser.
Mike war schon fast froh, als sie sich zum schlafen hinlegte und ihre Atemzüge immer regelmäßiger wurden.

Er rüffelte sich durchs Haar und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Mike brauchte eine abkühlung wollte er wieder einen klaren Kopf erhalten.
Also sprang er vom Fighter und sah sich noch einmal aufmerksam um. Dann rannte er in den Wald hinein. Hier musste doch irgendwo der Fluss sein, aus dem Aeron Wasser geholt hatte.

Von weitem konnte er schon das Plätschern hören. Seine Umgebung nun völlig vergessend rannte er auf das Ufer zu, ließ sich auf die Knie fallen und steckte seinen Kopf in das eiskalte Wasser.
Als er ihn wieder hob, fühlte er sich schon etwas besser. Mike machte sich nicht die Mühe, sich das Gesicht und die Haare etwas abzutrocknen und marschierte sorfort zurück zum Lager. Er wollte schließlich nicht schuld daran sein, wenn ihr etwas passierte.

Das Wasser perlte von seiner Haut und tränkte seine Jacke, welche nun ebenfalls nass war.
Mike ließ sich wieder auf dem Fighter nieder und vermied es auch nur in die Nähe von Aeron zu sehen.
Er war verwirrt und wusste nicht, was da gerade mit ihm passiert war.

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Nach genau 4 Stunden erwachte Aeron wieder. Sie blieb noch einen Moment reglos liegen und lauschte in die Nacht hinaus. Aber bis auf das Zirpen der Grillen und gelegentliche Geräusche von nachtaktiven Tieren, war alles ruhig. Vorsichtig öffnete sie die Augen und sah durch den Schleier ihrer Haare Mike auf ihrem Fighter sitzen und Wache halten.
Aeron strich sich die Haare aus dem Gesicht und richtete sich lautlos auf. Sie sah zu Mike hoch, der sie nicht zu beachten schien.

“Guten Morgen!” Sagte sie leise, um ihn nicht zu erschrecken. Mit der Haarbürste und 2 Bändern fasste Aeron ihre Haare zu einem Zopf zusammen, welchen sie rasch flocht und mit dem 2. Band befestigte. Sie erhob sich und füllte aus dem Kanister Wasser in zwei Becher. Damit ging sie zum Fighter und reichte Mike beide Becher hoch.
“Halte mal kurz!”, bat sie ihn und kletterte auf den Fighter, um sich neben Mike nieder zu lassen. Dabei bemerkte sie das Mike`s Jacke feucht war. Verwundert zog Aeron eine Augenbraue nach oben, sagte jedoch nichts. Statt dessen nahm sie ihm einen Becher wieder ab und trank einen Schluck Wasser.

“Mike, ich bin dran mit Wache halten und du solltest versuchen etwas zu schlafen. Unausgeruht bist du sicher nicht in der Lage das Stargate in Gang zu bringen oder mir bei der Reparatur des Fighters zu helfen.”
Gab Aeron Mike mit einem Lächeln zu verstehen.
“Geh schon schlafen, ich passe den Rest der Nacht auf unser Lager auf.

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Mike musste sich zusammen reisen, um nicht erschrocken zusammen zu zucken. Er hatte sie nicht kommen hören und auf einmal stand sie vor ihm und drückte ihm zwei Becher in die Hand.
Was war nur mit ihm los? Erst beobachtete er sie ständig und hatte dann damit zu kämpfen sich wieder zu beruhigen und dann träumte er auf Wache einfach herum. Wäre ihm das bei O`Neill passiert hätte er eine saftige Standpauke zu hören bekommen, falls er es bemerkt hätte.

Aus den Augenwinkeln sah er, wie sie sich neben ihn setzte. Kaum hatte sie platz genommen, nahm sie ihm einen der Becher wieder ab und nahm einen Schluck.
>Reis dich endlich zusammen<, tadelte er sich selbst und nahm ebenfalls einen Schluck Wasser. Er wusste, das sie es als unhöflich empfinden konnte, weil er nichts zu ihr sagte, doch im Moment wusste er nicht, ob er Herr über seine Stimme war und so schwieg er vor sich hin und versuchte die Gefühle, die ihn schon wieder zu überwältigen drohten zu bekämpfen.

Obwohl er gar nicht müde war, gab er ihr im Stillen recht damit, das er sich jetzt wohl hinlegen sollte. Er war sich sicher, das Aeron gut auf alles aufpassen würde.
"Du hast wohl recht. Viel Spaß. Wir sehen uns dann morgen früh!", murmelte er und sprang dann auf den Boden.
Mike streckte sich und versuchte so seine steifen Glieder zu lockern. Er hatte gar nicht bemerkt, das er so verkrampft dagesessen hatte.
Langsam schlenderte er hinüber zu seinem Schlafsack und setzte sich darauf. Unschlüssig starrte er in die Flammen die immer noch ihren Tanz fortsetzten.

Wie sollte er nach allem auch nur eine Minute Schlaf finden? Seufzend, verkroch er sich schließlich doch in seinen Schlafsack und benutzte seinen Rucksack als Kopfkissen. Die Waffe legte er griffbereit neben sich genauso wie den Helm. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, wäre er in wenigen Augenblicken einsatzbereit.
Als er schließlich die Augen schloss, sah er fast sofort Aeron vor sich und er musste schmunzeln. Der Tag lief noch einmal vor seinem geistigen Auge ab.
Die Begegnung mit einer Frau, die wie er hier gestrandet war hatte alles geändert. Jedenfalls dachte er das.
Immer und immer wieder sah er wie sie sich ihre Haare kämmte. Wieder wurde ihm heiß und so strammpelte er sich aus dem Schlafsack und wenigstens etwas Erlösung zu finden.

Selbst als er nach endlosen Minuten des sich herumwälzens endlich in einen unruhigen Schlaf viel konnte er sie nicht vergessen. Aeron verfolgte ihn selbst in seine Träume.
Ihr Lächeln, das so einzigartig war, schwebte vor ihm, die Augen in denen man versinken konnte, schlugen ihn in den Bann. Auch wenn sie gefährlich sein konnte, Angst hatte er nicht vor ihr. Etwas schien ihn mit ihr zu verbinden. Etwas das immer stärker zu werden schien.
Jetzt konnte er O`Neill verstehen, wie es ihm mit Sam erging.

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Aeron beobachtete vom Fighter aus die Umgebung und trank dabei ab und zu einen Schluck Wasser. Sie hatte den erhöhten Herzschlag und den kurzzeitigen Anstieg der Körpertemperatur von Mike bemerkt, aber keinen Geruch der Angst vor ihr. Was für Menschen in Anwesenheit von Nietzscheanern eigentlich normal war. >seltsam< Dachte Aeron nur und nahm sich vor bei Gelegenheit zu fragen was er hatte.
Mike schien zwar erschöpft und müde zu sein, aber auch so aufgekratzt, das er nur in einen sehr unruhigen Schlaf fiel, stellte Aeron fest als sie sah, wie der junge Mann ständig seine Schlafposition änderte. Dabei fiel ihr der Helm auf, der neben ihm lag und ihr fielen wieder die Himbeeren ein. Sie lächelte, aber zuerst wollte sie den Riegel probieren, den sie von ihm bekommen hatte.
Aeron zog ihn aus einer Overalltasche und öffnete ihn. Mhm Schokolade, stellte sie fest, biss vorsichtig ein Stück ab und ließ es sich auf der Zunge zergehen. Nach kurzer Zeit war der Riegel vernichtet.
Anschließend ließ sich Aeron vom Fighter herunter gleiten, um noch etwas Holz aufs Feuer zu legen und dann eine Runde ums Lager zu drehen. Dabei kam sie in die Nähe des Stargate Tores und sah es sich genau an. Die Schriftzeichen auf dem Kreis und dem seltsamen Gebilde welches davor stand, waren ihr völlig unbekannt. Sie nahm sie vor Mike oder besser noch seine Halbschwester Sam danach zu fragen.
Aeron ging zum Lager zurück, wo alles ruhig geblieben war. Mike schien zu träumen und es schien kein Alptraum zu sein, stellte sie auf Grund eines seligen Lächelns auf seinem Gesicht fest. Wahrscheinlich träumte er von seiner Freundin, dachte Aeron und lächelte.
Da sie nichts zu tun hatte, kletterte sie in das Cockpit ihres Fighters und begann zu überprüfen, welche Teile des Bordcomputers den Flug und die etwas unsanfte Landung überstanden hatten. Erfreut stellte sie fest das die Nah und Fernsensoren intakt waren. Sie testete sie und stellte fest das sich nichts gefährliches in Sensorenreichweite befand. Als nächstes entfernte sie die verschmorten Teile und legte sie in einen Abfallkiste, mehr konnte sie ohne genug Licht nicht tun. Die Sensoren ließ sie an.
Als Aeron aus dem Fighter kletterte, stellte sie fest, das es langsam heller wurde. Ihr Blick fiel erneut auf den Helm. Lautlos schlich sie sich an Mikeìs Schlafstelle heran und nahm den Helm an sich. Geschafft er schlief immer noch und hatte nichts davon bemerkt. Spitzbübisch in sich hinein grinsend lief sie in Richtung Wald zu den Himbeersträuchern und begann damit den Helm mit Himbeeren zu füllen, nicht ohne vorher zu probieren ob sie reif waren. Der Helm war schnell gefüllt, als sie plötzlich ein lautes Rascheln wahrnahm. Vorsichtig drehte sie sich um und sah auf der anderen Seite einen Bären, der ebenfalls an den Himbeeren interessiert war. Da der Bär sie noch nicht bemerkt hatte zog sie sich lautlos zurück und machte sich auf den Weg ins Lager. Dort angekommen stellte sie fest, das Mike immer noch schlief. Aeron nahm sich ihre Decke, setzte sich ans Feuer und wartete darauf das er erwachte.
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Auch wenn Mike schlief, so merkte er doch ziemlich schnell, das sich etwas verändert hatte. Auf einmal wusste er, das es Aeron war.
Mit immer noch geschlossenen Augen und einem grinsen auf dem Gesicht murmelte er ein „Guten Morgen Aeron!“
Dann begann er sich zu strecken und zu dehnen und richtete sich schließlich auf. Er wuschelte sich durchs Haar und ihm war durchaus bewusst, das er das Vogelnest auf seinem Kopf so nur noch schlimmer machte. Er musste total zerzaust aussehen.
Um auch noch die aller letzten Reste er Müdigkeit zu vertreiben, tastete er nach seiner Wasserflasche. Welche er kurzerhand aufschraubte und sich den Inhalt über den Kopf schüttet. Wie ein Hund schüttelte er den Kopf, so das Wassertropfen überall hin flogen.
„Na war irgendwas interessantes los als ich geschlafen habe?“, fragend sah er sie an und da viel ihm etwas ins Auge, das so gar nicht ins Bild passen wollte.

Sie hatte doch nicht etwa? Als Mike neben sich sah wurde ihm bewusst das sie es doch gemacht hatte. Sie hatte sich seinen Helm geschnappt und ihn doch tatsächlich zum aufbewahren von Beeren Zweckentwendet.
Er setzte zum sprechen an, schloss jedoch den Mund wieder ohne das auch nur ein Ton über seine Lippen gekommen war.

Mike erhob sich und ging zu Aeron hinüber um sich neben sie zu setzen. Dann sah er sie leicht belustigt von der Seite an. Und ohne das er wusste, was er da eigentlich tat oder was sie mit ihm machen würde, gab er ihr einen stups in die Seite und begann zu lachen.
„Du hast doch nicht etwa gedacht, ich würde meinen Helm nicht vermissen oder? Aber ihn für so etwas zu verwenden, daran habe ich noch nie gedacht!“, gluckste er als er sich schon etwas beruhigt hatte.

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Sichtlich amüsiert sah Aeron zu wie er wach wurde. Sie saß ja außerhalb der Reichweite der Wassertropfen, die er so großzügig verteilte.
“Nein, es war alles ruhig. Ich habe mir in der Zeit das Stargate angesehen....” Plötzlich stupste er sie an. Aber als sie das Lachen hörte und die Worte, begann sie ebenfalls zu grinsen. Mit einem gespielt unschuldigem Blick antwortete sie. “Ich habe leider nichts besseres gefunden.”
Sie nahm den gefüllten Helm stellte ihn etwas zur Seite nahm sich ein paar Himbeeren und begann zu naschen. Die Letzte steckte sie ihm in den offen stehenden Mund und begann ihn ab zu kitzeln.

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Mike war erstaunt, das sie so gelassen auf die Berührung reagierte und bekam den Mund nicht mehr zu.
Verwirrt beobachtete er sie, wie sie sich eine Hand voll Himbeeren nahm und den Helm dann zur Seite legte. Dann naschte sie die Beeren und die Letzte steckte sie in seinen Mund. Jetzt musste er ihn wohl oder übel zuklappen.
Mike musste zugeben, das sie echt lecker waren. Wenn nicht gar die Besten die er in seinem Leben gegessen hatte.

Die Beere immer noch genießend reagierte er zu spät und schon hatte Aeron ihn geschnappt und begann ihn zu kitzeln.
Er konnte nicht anders und lachte laut los. Das war unfair, wie sollte er sich denn wehren, wenn er mit Lachen beschäftigt war? Unbewusst oder hatte sie es genau gewusst, wo wie ihn erwischen musste, damit er ihr hilflos ausgeliefert war.

Mike begann sich verzweifelt auf dem Boden zu winden, um ihr vielleicht so zu entkommen. Doch er konnte tun was er wollte, es gelang ihm nicht, sich zu befreien.
"Bitte...ich...ich ergebe mich!", keuchte er zwischen den Lachern.

Aber das war nur eine kleine List. Sollte sie ihn wirklich los lassen, würde er sich dafür mit etwas bedanken, womit sie nicht rechnen würde.

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„Sir ich denke wir können es jetzt versuchen“, erklärte Carter ihrem Vorgesetzten, „wir haben aber wahrscheinlich nur einen Versuch da ich vermute, dass die Kristalle auf der anderen Seite fast all ihre Energie verloren haben.“
„Warum können sie uns dann nicht anwählen?“, wollte O’Neill wissen.
„Na ja Sir es ist so. Raus wählen verbraucht mehr Energie. Deswegen müssen wir auch zwei neue Kristalle rüberbringen damit sie uns anwählen könne.“
„Gut, also werfen wir ihnen zwei Kristalle rüber und warten darauf das sie uns anwählen?“, fragte der General weiter.
„Nein Sir. Ganz so einfach ist das nicht. Mike wurde für so etwas nicht ausgebildet. Das heißt wir müssen jemanden mit schicken der so etwas beherrscht“, stellte Carter fest.
„Aber wir können nicht einfach einen Wissenschaftler durchschicken denn stellen sie sich vor Feinde würden auf der anderen Seite lauern. Und eine Sonde können wir doch bestimmt auch nicht durchschicken oder???“
„Woher wissen sie das Sir?“
„Weil es noch nie auf dem einfachen Weg ging“, lächelte O’Neill.
Sam musste auch grinsen: „ Ja Sir sie haben recht. Ich vermute das wir das Tor nicht lange genug offen halten können um erst eine Sonde und dann einen Menschen durch zuschicken.“, erläuterte Carter.
„Gut also suchen wir einen Freiwilligen. Denn ich denke es besteht noch ein Rest Risiko das es nicht klappt. Nur welcher Soldat kann schon einen Kristall einbauen?“, sagte Jack.
„Sir, ich kann das tun, Sir. Und ich melde mich hiermit freiwillig für diese Operation“, wieder einmal stand Phil in strammer Haltung vor dem General.
„Sie wissen das ich nicht Garantieren kann das sie sicher durch kommen. Und seit wann haben sie Ahnung vom Stargate?“
„Ja ich weiß, dass es ein Risiko ist. Aber ich bin bereit es einzugehen!“, stellte Connor entschlossen fest, „Und was das mit dem Stargate angeht, Sir. Lieutenant Colonel Carter hat mir alles wichtige erklärt.“
„Gut wenn sie sich so sicher sind haben sie grünes Licht. Nehmen sie aber genügend Waffen, Munition und Proviant mit denn wer weiß wie es First Lieutenant Carter auf dem Planeten ergangen ist“
Phil salutierte und verließ den Raum um sich seine Ausrüstung zu holen

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Sie grinste. Hah, er war also genau an denselben Stellen kitzlig wie ihr Bruder.
“Du ergibst dich also?” Aeron hörte zwar auf ihn zu kitzeln, hielt ihn aber an den Handgelenken fest. Und der Rest ihres Körpers nagelte ihn am Boden, so das er nicht entkommen konnte. Sie achtete darauf, das ihre Knochenklingen dicht an ihren Armen anlagen. Aeron wollte ihn schließlich nicht unbeabsichtigt verletzen.
Ihr nur locker geflochtener Zopf hing an der rechten Seite ihres Kopfes herunter und war kurz davor sich zu lösen.
Aeron sah ihn verführerisch mit ihren strahlend grünen Augen an und fragte mit betont sanfter Stimme.
“Und was bekomme ich dafür, wenn ich dich los lasse?”
Dabei lockerte sich ihr Griff etwas.

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>Du ergibst dich also?< ihre Frage hallte in seinem Kopf wieder. Festgenagelt auf dem Boden von der Frau die er sehr mochte. Vielleicht mehr als ihm gut tat.
Als sie weiter sprach wurde er zurück in das hier und jetzt gerissen. Sie wollte also etwas dafür, das sie ihn los lies. Doch das sie den Griff dabei lockerte, wahr wohl ein Fehler ihrerseits, den Mike auszunutzen gedachte.

„Hmm, du bist doch eine Naschkatze! Wie wäre es...!“, lenkte er sie ab und drehte sich blitzschnell mit ihr herum so das sie nun auf dem Boden lag und er über ihr war. Frech begann er sie an zu grinsen.
„Na, was sagst du jetzt?“, wollte Mike wissen und lachte.
„Wollen doch mal sehen, ob du nicht auch kitzlig bist!“, murmelte er und begann sie zu kitzeln

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Plötzlich lag sie auf dem Rücken und wurde ebenfalls abgekitzelt. Mühsam versuchte sie nicht zu lachen. Brach aber kurz darauf in ein hemmungsloses Lachen aus. Sie versuchte die Hände die sie kitzelten von ihrem Körper wegzuhalten, aber kaum hatte sie es an einer Stelle geschafft, kitzelte er sie an der Nächsten. Aeron sah nur noch einen Ausweg ihn zu stoppen, auch wenn sie ihm damit einen Schock versetzen würde. Immer noch auf dem Rücken liegend, packte sie seinen Kopf an den Ohren und zog ihn zu sich herunter um ihn zärtlich zu küssen. In diesem Moment wußte er sichtlich nicht was er tun sollte und ließ sie los und erwiderte den Kuss aus Reflex, vermutete sie. Mitten im Kuss ergriff Aeron die Initiative und rollte ihn zurück auf den Rücken. Anschließend beendete sie den Kuss und sagte mit leisem Spott in der Stimme. “Vergiss niemals die Waffen der Frauen!”
Aeron lachte kurz auf, rollte sich vom ihm herunter und erhob sich. Bei dieser Bewegung löste sich ihr Zopf endgültig in Wohlgefallen auf und ihr Haar fiel offen bis zu den Oberschenkeln herab. Sie trat einen Schritt auf ihn zu und bot ihm eine Hand als Hilfe zum Aufstehen an.
“Frieden?!”, sie lächelte. “Und wie wäre es mit Frühstück?”

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Mike hatte sie noch nie so ausgelassen lachen sehen. So das er in ihr Gelächter mit einstimmte. Ihre versuche ihn am kitzeln zu hindern brachten einen schalkhaften Ausdruck in seine Augen.
Und trotzdem war er auf das was als nächstes kam nicht im geringsten vorbereitet. Er hielt mitten im kitzeln inne, als sie ihn an den Ohren packte und zu sich hinunter zog.
Als sich dann noch seine Lippen mit den ihren trafen, konnte er nichts mehr denken. Alles schien von ihm weg zu rücken. Die Umwelt um ihn herum verblasste.
Fast reflexartig erwiderte er den Kuss und schon lang er auf dem Rücken.
>Vergiss niemals die Waffen einer Frau< hörte er durch das rauschen des Blutes in seinen Ohren zu sich hindurch dringen.
Oh ja und was das für Waffen waren. Dennoch hatte sie das jetzt ernst gemeint oder nicht? Fühlte sie wie er oder war es nur eine List gewesen um über ihn zu siegen?

Unfähig etwas zu sagen lag er einfach nur da und sah ihr in diese wunderschönen Augen.
Als sie aufstand war er einerseits enttäuscht und dann wieder sehr froh.
>Frieden?< Mike löste sich schließlich aus seiner starre und grinste sie verlegen an
>Und wie wäre es mit Frühstück?< erst in diesem Moment war ihm bewusst, das er ihr noch immer eine Antwort auf ihre erste Frage schuldete.

„Frieden!“, erklärte er bestimmt und ergriff ihre Hand und ließ sich nach oben ziehen
„Hunger habe ich aber eigentlich nicht!“, murmelte er und wuschelte sich durch das nun fast trockene Haar. Es viel ihm schwer, den Blick von ihr zu nehmen und konzentrierte sich schließlich auf den Boden.
Er wusste nicht, was er jetzt tun oder zu ihr sagen sollte.

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Aeron sah Mike offen an und schmunzelte über seine offensichtliche Verlegenheit.
“Also ich habe Hunger und auch du solltest etwas essen. Wir sollten überprüfen was wir an Vorräten haben, denn wir wissen ja noch nicht wie lange wir hier fest sitzen und ob wir den Fighter oder das Tor wieder hinbekommen!”

Sie holte aus dem Fighter das Kaninchenfleisch aus der Kühlbox und kehrte zur Feuerstelle zurück. Dort stellte sie fest das der Kanister noch zur Hälfte gefüllt war.
“Wenn du noch etwas Brot hast ist das Frühstück gerettet und zum Nachtisch gibt es dann die Himbeeren. Aber ich würde zu gern etwas anderes als Wasser trinken!”
Aeron sah ihn an und hoffte das er etwas dabei hatte was zu einem Frühstück passte.

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„Chevron sieben aktiviert“, erklang eine Stimme durch den Lautsprecher des Gateraums. Das Stargate öffnete sich. Phil stand vor dem blauen Wurmloch. Er hatte soviel mitgenommen wie er tragen konnte an Ausrüstung. Normalerweise wog seine gesamte Ausrüstung um die 15kg doch jetzt waren es mehr als 30. Und genau so fühlte er sich auch. Er wusste wenn jetzt ein Feind auf der anderen Seite stehen würde hätte er kaum eine Chance. Mit großer Anstrengung hatte er es geschafft, sein Gewehr so zu halten, dass der Lauf nach vorne zeigt. Zielen war also nicht möglich.
Ein bisschen mulmig war ihm schon zumute als die Stimme des Generals ertönte: „Sie haben grünes Licht und beeilen sie sich denn wir wissen nicht wie lange wir das Tor offen halten können.“ Das Leise viel Glück das er sagte, hörte nur Sam die neben ihm stand und hoffte, das Phil ihren Bruder sicher zurück bringen würde.
Damit sein Mut ihn nicht verließ und damit er so wenig Zeit wie möglich verlor sprintete er, soweit das mit der Ausrüstung möglich war, in Richtung des Tores.

Jetzt war er nur noch 3 Meter von dem Tor entfernt. Noch zwei Meter trennten ihn. Nur noch ein Schritt…. das Tor fing an instabil zu werden.
„Halt“, riefen Sam und Jack wie durch einen Mund doch Phil wollte nicht hören. Sein einziger Gedanke galt Mike der ohne seine Hilfe wohl für lange Zeit auf diesem Planeten festsaß. Er machte den letzten Schritt und verschwand im Wurmloch. Sieben Sekunden später fiel es zusammen.

„Hat er es geschafft?“, wollte O’Neill wissen.
„Ich kann es nicht sagen, Sir“, erklärte der Lieutenant der den Computer bediente.

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Mike war froh, das Aeron das Schweigen brach. Er selbst war noch immer so durcheinander, das er unmöglich einen vernünftigen Satz zustande gebracht hätte.
Auch wenn er noch immer keinen Hunger hatte, ging er hinüber zu seinem Rucksack und begann den Inhalt auf den Schlafsack zu kippen.
„Also Brot ist noch ein bisschen da. Du kannst es haben wenn du willst. Und dann hätte ich noch ein Päckchen mit Kaffee anzubieten!“, rief er ihr zu und begann zu lächeln. Kaum hatte er alles zu ihr gebracht und den Rest wieder ordentlich verstaut, als das vertraute einrasten von Chevrons des Stargates an sein Ohr drang.

Mike sah verwirrt hinüber und stellte verwundert fest, das es wirklich angewählt wurde.
„Aeron, ich glaub wir bekommen besucht. Lass alles stehen und liegen und versteck dich!“, schrie er ihr zu.
Auf einmal übernahm das Jahrelang antrainierte Militärgehabe die Initiative.
Mike rannte zu seinem Schlafsack, ließ sich auf ein Bein fallen und überprüfte seine Waffen. Die Zat war einsatzbereit genau wie die 9Millimeter. Und auch die P-90 schien zu funktionieren.
Er griff sich so viel Munition wie er konnte und verstaute sie in seiner Weste. Nach einem weiteren prüfenden Blick auf das Tor, sagte ihm, das er nun nicht mehr viel Zeit hatte. Schnell sah er sich nach Aeron um, konnte sie jedoch nicht mehr sehen. Erleichtert atmete er auf. Sie würde also nicht in Gefahr sein.

Doch jetzt wurde es langsam für ihn Knapp. Wo sollte er sich auf die Schnelle verstecken. Da viel sein Blick auf den umgefallenen Baum, auf dem er schon gestern gesessen hatte. Schnell rannte er hinüber, sprang über den Stamm hinweg und ließ sich auf den Boden fallen.
Mit der Waffe im Anschlag wartete er auf das was da kommen würde.

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Phil stolperte aus dem Tor. Da er nicht sicher war was ihn erwartet rollte er sich so gut wie es mit der Ausrüstung ging sofort zu Seite und suchte hinter einem Stein Deckung. Dort legte er wie von selbst die Ausrüstung ab und nahm sein Gewehr. Vorsichtig schaute er aus seiner Deckung. Doch das Einigste was er sehen konnte war ein Schlafsack und ein Fighter. Vorsichtig schlich er aus der Deckung und betrachtet die Umgebung genauer. Als er feststellte das niemand in der nähe war untersuchte er den Fighter und den Schlafsack. Sofort stellte er fest, dass es der von Mike war. Einerseits freute er sich, da er nun wusste das Mike es durch das Tor geschafft hatte anderer seits machte er sich sorgen da er ihn nicht sehen konnte.
Erneut nah er seine Waffe in beide Hände und rief: „First Lieutenant Carter sind sie hier?“ Er wusste eigentlich das er nicht unbedingt den Militärischen Rang hätte gebrauchen müssen aber seine Ausbildung und die Automatik die ihm sagte: „Einsatz = Militärischer Rang“ ließen ihn diese Worte sagen!

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Mike zuckte zusammen als sich das Stargate Aktivierte. Es war also doch nicht ganz im Eimer, stellte er zufrieden fest. Durch das Zielfernrohr seiner Waffe beobachtete er die Gegend um das Tor ganz genau.
Er stutzte, als er jemanden durch das Tor gehen sah, der gewisse Ähnlichkeit mit jemanden aus einem SG-Team hatte.
War es möglich, das sie einen Weg gefunden hatte, zu ihm durch zu kommen um ihn nach Hause zu holen?

Mike blieb trotzdem noch in Deckung und beobachtete den Neuankömmling ganz genau. Sein Verhalten erinnerte ebenfalls an einen Soldaten der Erde.
Und plötzlich stutzte er. Phil? Das musste er einfach sein. Was tat er denn hier?
Langsam schlich er sich um ihn herum. Phil rief ihm gerade beim Namen, als er sich hinter ihm aufbaute und ihn mit einem grinsen ebenfalls ansprach.

„Seit wann sind wir denn so förmlich? Was machst du denn hier Phil?“, Mike war froh seinen Freund zu sehen

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Aeron sah zu wie Mike seinen Rücksack ausräumte und stellte zufrieden fest das er noch etwas Brot da war. Sogar Kaffee kam zum Vorschein. Sie nahm beides in Empfang, als sie plötzlich unbekannte Geräusche aus der Richtung des Tors wahrnahm.
Verwundert sah sie zu Mike, der sofort schrie, das sie sich verstecken soll.
Aeron reagierte schnell und rannte wie der Blitz zu ihrem Fighter, stieg ins Cockpit, und deaktivierte Fernsensoren. Die Nahsensoren ließ sie an, nahm sich ein Headset und versteckte sich auf dem hinteren Sitz des Fighters. Mit Hilfe der Sensoren und dem Headset, konnte sie verfolgen, was außerhalb des Fighters vor sich ging. Es schien kein Feind zu sein, dennoch würde sie warten, bis Mike sie rief.

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Mike wand sich dann etwas von seinem Freund ab. Da er Aeron total vergessen hatte, die sich immer noch irgendwo versteckte.

Als er seinen Blick durch die Gegend schweifen ließ musste er zugeben, das sie sich wirklich gut verborgen hatte. In der Hektik hatte er gar nicht mitbekommen wohin sie verschwunden war.
"Aeron? Aeron, du kannst rauskommen. Es ist Phil, ein Freund von mir. Die Erde hat es wohl geschafft das Stargate zu reparieren!", rief er

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Als Aeron hörte das Mike sie rief, nahm sie das Headset ab und kletterte aus dem Fighter. Langsam und sich vorsichtig umschauend, näherte sie sich den beiden Männer, die immer noch in der Nähe des Stargatetores standen. Sie stellte sich neben Mike und sah sich den Neuankömmling genau an, er hatte die selbe Kleidung an wie Mike und war offensichtlich ebenfalls ein Mensch.
“Ich grüße sie Phil. Ich bin Aeron Anfa, die Tochter von Lasran und Atlante, eine Nietzscheanerin vom Stamm der Kel.”
Und zu Mike gewandt sagte sie. “Das Tor war nur kurzfristig in Funktion, die Nahsensoren meines Fighters zeigten mir, das es wieder zusammen gebrochen ist, nachdem dieser Mann durch das Tor kam. Ich hoffe er hat die passenden Ersatzteile dabei, falls nicht sollten wir uns darauf einrichten länger hier zu bleiben oder zu versuchen meinen Fighter zum Fliegen zu bekommen. Das ist etwas was nicht einfach werden dürfte, da ich nur wenig Ersatzteile an Bord habe.”
An beide Männer gewandt sagte sie. “Aber das können wir in Ruhe am Feuer besprechen. Beim Frühstück!”
Aeron stellte sich Mike gegenüber und stach mit ihrem Zeigefinger auf seinen Brustkorb ein. In einem herausfordernden Ton und leicht spöttisch lächelnd.
“Und du hast mir einen Kaffee versprochen. Tja und den wirst leider du kochen müssen, denn ich kann keine Kaffee kochen, dafür war entweder Rhodri zuständig, wenn wir unterwegs waren oder die Diener im Hause meines Vaters!”
Nach diesen Worten wandte sich Aeron um und ging die paar Schritte zum Lagerfeuer zurück. Ohne sich um die beiden Männer oder um das Gepäck des Neuankömmlings weiter zu kümmern. Beide sahen ihr leicht verdattert hinterher

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Phil zuckte zusammen als er die Stimme von Mike hinter sich war nahm!

Er drehte sich blitzschnell um und sah seinem Freund tief in die Augen. „Du lebst!“, stellte er erleichtert fest und wollte gerade noch etwas hinzufügen, doch da rief Carter schon: Aeron? Aeron, du kannst rauskommen. Es ist Phil, ein Freund von mir. Die Erde hat es wohl geschafft das Stargate zu reparieren!“
Phil drehte sich verwirrt um da er außer Mike niemanden sah.
Sein Blick ruhte nun auf dem Fighter, als eine in seinen Augen wunderschöne Frau ausstieg.
Nachdem die Frau ihn willkommen geheißen hatte und ein paar Worte mit Mike gewechselt hatte ließ sie ihn und Mike stehen.
Er sah ihr verwundert nach und wendete sich danach an Carter: „Hallo erstmal. Ich denke du hast mir einiges zu erzählen. Fangen wir doch mal an… Wer ist diese Frau? Was macht sie hier? Und vor allem wie geht es dir?“

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Mike war etwas erstaunt als Phil „Du lebst!“, ausrief. Warum sollte er denn nicht leben? Was war nur auf der Erde geschehen, das man dachte, er währe tot? Wie musste sich seine Schwester gefühlt haben?
Er kam jedoch nicht dazu, ihm darauf zu antworten, denn genau in diesem Augenblick, tauchte Aeron aus ihrem Versteck auf und stellte sich neben ihn um den Neuankömmling zu begrüßen.

Mike fand es zu komisch, als Aeron sich Phil genauso vorstellte, wie sie es nur einige Stunden vorher bei ihm gemacht hatte. Jedoch achtete er sehr darauf, es sich nicht anmerken zu lassen.
Doch dann wand sie sich ihm zu und was sie da zu ihm sagte, war ihm in diesem Moment vor seinem Freund mehr als Peinlich. Sie wollte Frühstück und ihren versprochenen Kaffee und das machte sie mehr als deutlich.
“Und du hast mir einen Kaffee versprochen. Tja und den wirst leider du kochen müssen, denn ich kann keine Kaffee kochen, dafür war entweder Rhodri zuständig, wenn wir unterwegs waren oder die Diener im Hause meines Vaters!” und dabei stach sie ihm immer wieder mit ihrem Finger auf den Brustkorb. Ohne ihm eine Chance zu geben, etwas darauf zu sagen, verschwand sie wieder.

Als Mike sich wieder etwas gefangen hatte, konnte er sich schließlich auf seinen Freund konzentrieren, dem wohl auch nicht ihre Schönheit entgangen war.
Doch dann wand sich Phil wieder ihm zu und bombardierte ihn regelrecht mit Fragen, die Mike zum schmunzeln brachten.
„Hallo erst mal. Ich denke du hast mir einiges zu erzählen. Fangen wir doch mal an...Wer ist diese Frau? Was macht sie hier? Und vor allem, wie geht es dir?“ wollte Phil wissen.

„Das ist aber sehr viel auf einmal!“, erwiderte Mike und ging langsam hinüber zum Feuer.
„Aber ich werde es dir gerne erklären. Diese Frau Aeron, sie kam gestern gleich nach mir durch das Stargate, mit diesem Fighter dort hinten!“, bei diesen Worten zeigte er auf Aerons Flieger.
„Ich denke, das sie aus einem anderen Universum ist. Wie sie hergekommen ist, darüber konnten wir nur Spekulationen anstellen. Es scheint mit dem Defekten Antrieb von ihrem Ding zusammen zu hängen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheinen wir zu so etwas wie Freunden zu werden!“, fügte Mike dann noch hinzu.
Die Tatsache, das er total in sie verschossen und jeden Moment genoss, den er mit ihr zusammen war, ließ er weg.

„Nun ja, du hast selbst gesagt, ich lebe noch. Auch wenn ich euch alle sehr vermisst habe. Obwohl es nur ein einziger Tag war!“, während er Phils Fragen beantwortete, hatte Mike schon das Wasser zum Kochen gebracht und das Kaffeepulver darin aufgelöst. Nun begann er ihn in drei Tassen zu füllen und reichte sowohl Aeron als auch Phil eine.

„Ich hoffe er schmeckt dir. Das ist Kaffee aus Armee beständen, wir haben auf der Erde wesendlich besseren!“, erklärte er Aeron.
„Und jetzt erzähl mal, wie es dir gelungen ist hier her zu kommen und wie wir wieder zurück gelangen! Was war eigentlich los, nachdem das Wurmloch einfach so zusammen gefallen ist?“, forderte er Phil auf nun seine Erlebnisse der letzten paar Stunden zu erzählen.

Mike machte es sich solange neben Aeron gemütlich und musterte sie belustigt. Sie würde ihm diese Aktion vorhin vor Phil noch büßen. Wie hieß es noch so schön? Rache ist süß und sie würde Zuckersüß werden.

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„Na ja als du das Sragate betreten hast, ist es zusammen gefallen und wir konnten nicht genau sagen ob du durchgekommen bist.“, begann Phil die Fragen seines Freundes zu beantworten, „ Deine Schwester und ich haben dann das Stargate wieder repariert. Aber frag mich bitte nicht wie ich habe ihr nur Kaffee gebracht und auf sie aufgepasst als sie eine Pause machen sollte. Der General meinte nämlich, dass sie sich nie entspannen kann. Und deswegen sollte ich auf sie aufpassen. Naja und als deine Schwester das Stargate wieder in gang gebracht hatte suchten sie einen freiwilligen der durch ging um das Tor zu reparieren und dir zu helfen falls du angegriffen worden wärst. Alles unter der Voraussetzung, dass du es lebend durch das Stargate geschafft hast. Na ja und jetzt habe ich zwei Kristalle für das Stargate dabei und eine Bedienungsanleitung von deiner Schwester. Des Weiteren habe ich jede Menge Munition und Waffen dabei. Und natürlich Proviant für die nächsten 20 Tage.“, Phil stöhnte, als er an das schwere Gepäck dachte. Dann fuhr er mit seiner Ausführung fort: „Ich habe so gar richtige Leckereien mit, da Doc. Fraiser meinte wir bräuchten viel Zucker.“
Danach drehte er sich zu Aeron um und als er sah, dass sie gerade mit den Gedanken ganz woanders war flüsterte er so leise wie nur möglich: „Was läuft den zwischen euch beiden? Und jetzt erzähl mir ja nicht das da nichts wäre ich kenne dich besser“ Daraufhin wandte er sich an Aeron und fragte sie: „Möchtest du Milch oder Zucker in deinen Kaffee?“ Ein lächeln erschien auf seinem Gesicht. Er war im SG dafür bekannt, immer zu versuchen neue Leute kennen zu lernen und oft war er einer der ersten, der mit neun sprach. Vielleicht lag das auch daran, dass auch er noch relativ neu war. Viele gingen „alte“ gingen ihm im SGC aus dem weg, da er für seine Sprechattacken bekannt war. Denn wenn er einmal angefangen hatte konnte er nicht mehr aufhören.
Er sah Aeron erwartungsvoll an und wartete auf eine Antwort.

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Er hätte es sich ja denken können, das im SGC die Hölle losgewesen war. Oft kam es ja nicht vor, dass das Stargate seinem Dienst nicht richtig nachkam.
Es tat ihm leid, das er einigen Sorgen gemacht hatte. Vor allem seiner Schwester, die nun wirklich viel wichtigeres zu tun hatte, als ihn immer wieder aus der Patsche zu helfen.

„Was läuft den zwischen euch beiden? Und jetzt erzähl mir ja nicht das da nichts wäre ich kenne dich besser!“, obwohl diese Worte leise ausgesprochen wurden, rissen sie Mike doch erschrocken aus seinen Gedanken.

Wie meinte er das denn jetzt? War es so offensichtlich, das er etwas für Aeron empfand. Aber warum schien sie es dann nicht zu bemerken. Oder ließ sie es sich nur nicht anmerken?
Bevor er auch nur etwas darauf antworten konnte, begann er zu grinsen, als er sah, wie Phil ein Gespräch mit ihr anfangen wollte.
Vielleicht wurde es ja doch noch interessant. Denn Phil wusste noch weniger über Nietzeschaner als er selbst. Wie sollte er auch in wenigen Stunden alles über diese Rasse lernen.

Als Mike erkannte, das Aeron noch über ihre Antwort nachdachte, beschloss er, seinem Freund schnell zu antworten.
„Ich weiß nicht, was zwischen uns ist. Schau sie dir doch mal an. Sie ist einfach süß und auch wenn sie immer sagt was sie denkt und es manchmal herablassend wirkt. Ich...ich glaub ich hab mich verliebt. Aber was sie fühlt, denkt oder was auch immer...ich weiß nicht!“, flüsterte er und sah dann mit einem grinsen in seinen Kaffee als er an den Kuss von vorhin dachte

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Aeron war zum Lagerplatz zurückgekehrt ohne sich weiter um die beiden Männer zu kümmern. Sie nahm das ihr die Beiden folgen würden, was sie ja auch sich mit einander unterhaltend taten. Der Neuankömmling schien sehr neugierig zu sein. Aeron nahm das Paket mit dem Kaninchenfleisch, öffnete es und legte es so hin das sich jeder daran bedienen konnte. Das übriggebliebene Brot packte sie dazu, Auch den Helm der noch immer gut mit Himbeeren gefüllt war stellte sie in die Nähe. Nicht ohne sich vorher ein Paar herauszunehmen und zu naschen.
Der Unterhaltung der beiden Männer hatte sie nur mit halben Ohr zugehört, weil es dabei um persönliche Dinge zu gehen schien von denen sie eh nichts verstand. Aber als Mike begann Kaffee zu kochen sah sie aufmerksam zu, er schien es anders zu machen als sie es kannte und auch der Kaffee schien anders zu sein. Es dauerte nicht lange und Mike reichte ihr eine Tasse mit schwarzem Kaffee und meinte das es nur Armeekaffee sei und es auf der Erde noch besseren gab. Ungläubig sah Aeron ihn an und nahm ihm die Tasse mit einem freundlichen Danke ab. Vorsichtig schnupperte sie daran, bevor sie kostete.
Amüsiert lächelnd sagte sie: “Ich weiß nicht was du hast, der Kaffee ist zwar recht stark aber er schmeckt sehr gut.”
Sie nahm sich dazu etwas von dem Fleisch und dem Brot und begann zu essen. Dabei fing sie an darüber nachzudenken, wie es weiter gehen sollte und hörte dem Gespräch der beiden Männer nicht mehr zu. Aeron wußte das sie sich entscheiden mußte, wo sie blieb und wo sie leben wollte. Konnte sie es riskieren Mike zur Erde zu begleiten oder war sie hier auf diesem Planeten sicherer? Sie wußte nur eins. Sie wollte frei sein und sich weder einsperren noch untersuchen lassen. Plötzlich hörte sie einen der beiden Männer flüstern, aber sie konnte nicht verstehen, um was es ging. Als Nächstes hörte sie diesen Phil fragen ob sie Milch oder Zucker in ihrem Kaffee haben wollte. Aeron sah den ihr noch fremden Mann an, überlegte einen Moment und antwortete. “Milch nein, aber Zucker ja!” Sie streckte die Hand aus um sich den Zucker geben zu lassen und dabei konnte Phil zum ersten Mal die Knochenklingen an ihrem Unterarm sehen.
Sie sah nun wieder Mike an und fragte ihn. “Mike, was sucht ihr eigentlich auf diesem Planeten? Und wie lange bleibt ihr Beide noch hier?”
Erwartungsvoll sah sie ihn an, denn diese Frage beschäftigte sie schon eine ganze Weile.

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Mike konnte es nicht fassen. Sie mochte diesen Kaffee der eher nach Spülwasser als nach etwas anderem schmeckte. Was mochten die wohl auf ihrer Heimatwelt getrunken haben.
Ihn schüttelte es etwas.

Als sie Phil die Knochenklingen zeigte, musterte er ihn ganz genau. Musste sich dann jedoch wieder Aeron zuwenden, um ihr Antworten zu können.

„Wir sind Forscher. Wir erforschen Fremde Planeten. Versuchen mit anderen Rassen, die wir dort treffen Freundschaften zu schließen. Suchen nach neuen Technologien und nach Naquada. Das wir seit einige Zeit zum Bau unserer Raumschiffe benötigen. Aber auch die Naquadareaktoren werden mit diesem Element angetrieben. Diese Reaktoren sind Sams ganzer Stolz.“, versuchte er ihre erste Frage zu beantworten.

Dann überlegte er etwas bevor er sich der zweiten zuwand.
„Und wir bleiben solange bis Phil es geschafft hat, das DHD zu reparieren. Aber du kommst doch mit uns oder? Ich meine, was willst du hier so ganz allein machen?“,
Mike wollte das sie mitkam.
Er wollte, sie um sich haben. Ihr zusehen wie sie all die wunderbaren Dinge auf der Erde entdeckte. Es würde ihr dort sicherlich gefallen.

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Aeron hörte ihm genau zu und dachte über seine Erklärung nach. Forschung, ja das verstand sie, aber wozu sich um andere Rassen kümmern? Und was war wohl Naquada? Hm seine Schwester schien darüber sehr gut Bescheid zu wissen und es wäre sicher interessant sich mit ihr darüber zu unterhalten, aber warum deshalb zur Erde gehen. Denn wenn es hier dieses Naquada gab würde sicher ab und zu mal jemand hier erscheinen, vielleicht auch diese Sam.

“Mike, was ist Naquada? Und wenn ich ehrlich bin weiß ich nicht, ob ich bereit bin mit zur Erde zu gehen. Darüber muß ich noch etwas nachdenken und ich würde gerne versuchen meinen Fighter wenigstens teilweise zu reparieren. Auch wenn der Slipstreamantrieb nicht reparabel sein sollte, zum Fliegen bekomme ich ihn sicher”

Aeron nahm sich zur Ablenkung noch eine Handvoll Himbeeren und versank wieder in Schweigen. Einen Moment später hatte sie die Beeren vernichtet und sah sie wieder auf.
“Wieviel Zeit braucht dieser Phil um das Tor zu reparieren? Und wäre es nicht besser in der Zwischenzeit dieses Naquada zu suchen?” Schlug sie vor. Sie wollte noch etwas Zeit gewinnen, bevor sie sich zu einer Entscheidung gezwungen sah.

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Was sie wusste nicht, ob sie mitkommen wollte? Er musste sich zusammenreisen, um nicht aufzuspringen und dagegen zu Protestieren. Was sollte er denn machen ohne sie. Vergessen konnte er sie sicherlich nicht.
Fieberhaft suchte er eine Möglichkeit sie dazu zu überreden, doch mit zu kommen.

Aber erst musste er ihre Fragen beantworten.
„Wie lang er dazu braucht weiß ich nicht. Vielleicht fragst du ihn das am besten selbst!“, schlug er vor.
„Das Naquada allerdings könnte ich inzwischen wirklich suchen. Wenn Phil hier allein zurecht kommt!“, meinte Mike nachdenklich.

„Du würdest viel verpassen, wenn du hier bleiben würdest. Ich mein, wir haben einiges an Nascherei das dir sicherlich schmecken würde. Und Orte von denen du nicht mal träumen könntest. Ich war schon auf vielen Planeten, aber die Erde war bis jetzt immer noch der schönste. Wir haben Freizeitparks, Läden wo man die tollsten Sachen kaufen kann. Videospiele, Musik, Bücher. Sport Möglichkeiten so viele das man sie niemals alle Aufzählen könnte!“
versuchte er ihr die Erde schmackhaft zu machen

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Aeron starrte Mike verblüfft an. Mit so einem Ausbruch hatte sie nicht gerechnet. Sie schüttelte den Kopf. “Du verstehst das nicht ich bin kein Mensch, wie du! Auf deiner Erde hat noch niemand einen Nietzscheaner gesehen, und wenn ich nur auf Annehmlichkeiten aus wäre hätte ich genauso gut diesen arroganten Bastard vom Stamm der Drago Kazov heiraten können, dann wäre mein Bruder Rhodri vielleicht noch am Leben!”
Aeron stand auf und begann unruhig auf und ab zu gehen. Sie stellte sich vor Mike hin und sah ihm in die Augen.
“Kannst dafür bürgen das ich dort frei sein werde und niemand mich zu irgend etwas zwingen wird? Kannst du das?”
Nach diesen Worten wandte sich Aeron ab und ging zu ihrem Fighter, einerseits um etwas Abstand zu gewinnen und andererseits um mit der Reparatur zu beginnen.

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Mit so einer heftigen Reaktion hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Obwohl er ihre Art kannte. Es tat weh, sehr sogar, das von ihr zu hören zu bekommen.
Sie verglich ihn mit diesem Drago irgendwas. Aber er war nicht so, die Menschen waren nicht so. Jedenfalls die meisten. Und seine Freunde waren ebenfalls nicht wie Drago. Sie würden sich freuen sie zu sehen.
Nun ja, sie wären im ersten Moment überrascht und bräuchten eine Zeit, bis sie sich an Aeron gewöhnt hatten. Aber das würde schnell passieren.

Was konnte er tun, um sie umzustimmen. Oder sollte er den General bitten ihm dem Team zuzuteilen, die das Naquada abbauen würden. Dann könnte er hier bleiben. Hier bei ihr. Aber wollte sie das überhaupt? Wie konnte er sich überhaupt noch etwas sicher sein?

„Ich geh mal zu ihr. Auch wenn ich nicht glaube, das sie mit sich reden lässt!“ murmelte Mike zu Phil.
Dann stand er auf, klopfte sich den Sand von der Kleidung und schlenderte zu ihr hinüber.
Sie schien ihn noch nicht bemerkt zu haben.
Mike musste grinsen, als ihm bewusst wurde, das er gerade im Begriff war, den gleichen Fehler wie gestern zu machen. Doch sollte sie ihn wieder nicht verletzten, so würde er mit allen mitteln versuchen sie umzustimmen.
Langsam hob er seine Hand und berührte sie an der Schulter. Seine Hand ruhte dort einen Augenblick länger als eigentlich nötig gewesen wäre.

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Aeron hatte sich ihr Bordwerkzeug aus dem Fighter geholt und ging damit zum Antrieb. Als Erstes entfernte sie die verschmorten Teile und fluchte dabei leise in ihrer Sprache vor sich hin. Es war noch mehr beschädigt als sie dachte, aber dennoch versuchte sie es weiter. Sie überbrückte unwichtige Teile die sie auch manuell steuern konnte, aber dieser Fighter würde nicht mehr in den Slipstream eintauchen können. Der Heimweg war endgültig versperrt, das hatte sie bereits erkannt. Aber trotzdem reparierte sie weiter, sie wollte den Fighter nicht endgültig aufgeben. Vielleicht gab es einen anderen Weg ihn zum Fliegen zu bringen.
Durch das vor sich hin fluchen hatte sie nicht bemerkt, das sich Mike ihr genähert hatte, aber wer sonst sollte es hier wagen sie an der Schulter zu berühren.
“Was ist?”, knurrte sie ohne sich umzudrehen. “Willst du helfen oder stören?”
Da er nicht sofort reagierte, wirbelte sie herum und sah ihn fragend an.
Aeron hatte auf Grund der Reparaturversuche mehrere dunkle Flecken im Gesicht.

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Er hätte schon beim knurren wissen müssen, das er lieber das weite suchen sollte. Dennoch blieb er stehen und dachte nach. Doch das schien ihr zu lange zu dauern.
Als sie herumwirbelte wich er erschrocken einige Schritte zurück. Sein Herz hämmerte. Mike hatte schon damit gerechnet mit ihren Knochenklingen Bekanntschaft zu machen, die nicht gut für ihn ausgegangen wäre.

Obwohl Mike wusste, das sie nicht sonderlich gut gelaunt war und er sich wirklich zusammen reisen wollte, konnte er das lachen nicht verkneifen.
Ihr Gesicht zierten dunkle Flecken, die wohl von Schmieröl oder dergleichen stammte.
Er hob den Finger und zeigte auf ihr Gesicht und hielt sich den Bauch vor lachen.
Japsend brachte er nach einigen versuchen ein Wort heraus. „St...stören!“

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Als er zu Lachen begann, fragte sie sich was denn so komisch war. Bis er auf ihr Gesicht zeigte und sie vermutete, das sie sich mit den verschmierten Händen bei der Arbeit übers Gesicht gewischt hatte und das sah in seinen Augen also komisch aus.
“Stören?” reagierte sie. “Nix is.”
Und drückte ihm den Werkzeugkoffer in die Hand und sagte nur.”Halt das!”
Und damit er auch was davon hatte, verzierte sie sein Gesicht ebenfalls mit ein paar schwarzen Streifen als Kriegsbemalung.
Danach drehte sie sich um und verbarg so ihr Grinsen. Während sie weiter die Leitungen im Antrieb veränderte um zu retten was zu retten war, fragte sie.
“Wieso stören? Wenn du was wissen willst dann frag mich und wenn ich eine Antwort weiß dann antworte ich. Nicht mehr und nicht weniger. Ach gib mir doch mal die rote Klemmhalterung aus dem Koffer und den Nanoschweißer!”
Aeron streckte nur eine Hand nach hinten und wartete darauf das er ihr das Gewünschte gab.

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Nachdem Phil den Zucker weitergereicht hatte sah er das Aeron etwas an ihren Aremen hatte. Seine erste einschätzung war, dass dies nichts gutes zu bedeuten hatte doch da Mike ihr vertraute und sich sogar in sie verliebt hatte wollte er nicht weiter darauf eingehen.

Danach standen die beiden auf und unterhielten sich. Phil merkte sofort das sie sich stritten und als diese Aeron dann auch noch mit schnellen schritten verschwand war er sich absolut sicher. Mike sagte ihm, dass er nach ihr sehen wollte und dies quetierte er mit einem lächeln.

Mit einem nicken stand er auf und ging zu seiner Ausrüstung die immer noch hinter dem großen Stein lag.

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Sie hatte ihn einfach angeschmiert und dazu verdonnert ihr Werkzeug zu tragen. Fasste man es? Wie das passiert war wusste er nicht. Eigentlich hatte er sie ja nur stören wollen. Doch sie hatte darauf nur mit einem „Nix is“ geantwortet.

Auch gut. Stand er einfach hier rum hielt ihr Weckzeug und sah ihr zu.
“Wieso stören? Wenn du was wissen willst dann frag mich und wenn ich eine Antwort weiß dann antworte ich. Nicht mehr und nicht weniger. Ach gib mir doch mal die rote Klemmhalterung aus dem Koffer und den Nanoschweißer!”
Was zum Henker war das denn schon wieder.
Mike lugte Vorsichtig in den Koffer als würde ihn jeden Moment etwas anspringen. Das rote Teil hatte er schnell gefunden und reichte es ihr.
Mit dem Nanodings war es schon schwieriger.
>Wenn ich ein Nanodings wäre, was wäre ich dann?< fragte er sich. Dann griff er einfach auf gut glück hinein und reichte ihr eines der seltsam aussehenden Werkzeuge.

„Na ja, ich wollt dich nerven. Ich würde auf der Erde auf dich aufpassen. Und es gibt dort wirklich niemanden, der dich untersuchen oder einsperren will. Und außerdem hab ich mich schon total an dich gewöhnt. Ich würde dich wirklich vermissen!“, murmelte er dann

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Aeron bekam etwas von Mike in die Hand gedrückte, sah es sich an und nickte.
“Danke.”, murmelte sie, da ihr Kopf ihr Kopf halb im Antrieb steckte. Mit der Halterung verband sie zwei Kabelenden miteinander. Sie streckte erneut die Hand aus und bekam ein weiteres Gerät gereicht, aber als Aeron es sich ansah, stutzte sie. Das war kein Nanoschweißer sondern ihr Nanoschrauber.
“Ehm, das Gerät weiter rechts im Koffer bitte, das was du mir grade gegeben hast, ist ein Nanoschrauber kein Schweißer!”
Sie reichte das falsche Gerät zurück und bekam ein anderes von ihm. Ja das war das Richtige.
“Danke.”, klang es ein wenig munterer aus der Luke. Sorgfältig verschweißte Aeron beide Kabelenden miteinander und nahm anschließend die Klemmhalterung wieder ab. Sie drehte sich um und legte das Werkzeug an seinem Platz im Koffer zurück. Danach nahm sie ein scharf aussehendes Messer aus dem Koffer, der noch immer von Mike gehalten wurde und prüfte ob es scharf genug war.
Nachdenklich sah sie ihn nach seinen letzten Worten an und winkte ihn zu sich heran. Aeron deutete in die Luke.
“Mike siehst du dort hinten den geschmolzenen Klumpen. Das war einmal der Slipstreamantrieb, ich muß die Überreste ausbauen, damit ich nicht schon beim Starten des Fighters in die Luft fliege. Du siehst also, das es für mich keinen Weg zurück gibt in meine Welt, mein Universum. Ich hasse es keine Wahl zu haben!”
Leicht niedergeschlagen aber entschlossen, begann Aeron die Kabel und Anschlüsse, die den Slipstreamantrieb mit den Normalantrieb verbanden zu durchtrennen. Als sie damit fertig war, hob sie die kläglichen Überreste heraus und tat sie in eine Kiste, um eventuell später heraus zu finden, was die genaue Ursache des Defekts war.
“So das wars, der Normalantrieb müßte wieder funktionieren.” Aeron schloß die Klappe, kletterte ins Cockpit und betätigte den Knopf zum Starten des Antriebs, welcher sofort leise anzubrummen fing.
“Wie wäre es mit einem Testflug?” Schlug Aeron vor. “Ich würde gerne testen ob sich das Flugverhalten geändert hat und wir könnten gleichzeitig nach dem Naquadastandort suchen und nachsehen wie man dort am Besten rankommt. Wenn du mitkommen willst sag Phil besser Bescheid ich möchte in 10 Minuten starten!”
Sie nahm Mike den Koffer ab und verschwand in Richtung Lager. Dort wusch sie sich die Hände und das Gesicht, um sich hinterher ihre Haare zu einem festen Zopf zu flechten. Pünktlich nach 10 Minuten war sie wieder am Fighter, stieg schon mal ins Cockpit und begann mit einem Systemcheck. Alles bis auf den Slipantrieb den sie ausbauen mußte war wieder in Ordnung.

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Mike war froh zumindest diese Halterung richtig erkannt zu haben. Doch die anderen Geräte konnte man nicht einfach so erraten. Schon allein deswegen weil ihm keine Bekannt war und alle die selbe Farbe hatten.
Er sah ihr gerne zu, sie stellte sich ziemlich geschickt an. Mike begann zu grinsen. Ob sie ihm vielleicht mit seinem Motorrad helfen würde? Er nahm sich vor sie das bei Gelegenheit zu fragen.

Er kam der Aufforderung gerne nach als sie mit dem Finger in die Luke zeigte. Neugierig warf er einen Blick hinein. Gestern hatte sie ihn ja unsanft auf den Boden geschickt, als er es versucht hatte. Wieder grinste er als er daran dachte, das sie auch in diesem Moment die ersten Englischen Worte mit ihm sprach.

Als sie ihm mitteilte, das sie gar keine andere Möglichkeit hatte, als entweder hier zu bleiben oder mit ihm zu gehen, sah sie niedergeschlagen aus.
Und das machte auch ihn etwas traurig. Er hatte nur an sich gedacht. Doch was sie wollte, war neben der Strecke geblieben. Er hatte nur daran gedacht, sie mit zu nehmen. Die Möglichkeit das sie auf der Erde aber nicht glücklich wäre, bestand immerhin.
Da er nicht genau wusste, was er darauf sagen sollte, schwieg er weiter und sah ihr zu, um so vielleicht etwas zu lernen, das er einmal gebrauchen konnte.

Aeron schloss kure Zeit später die Klappe und kletterte ins Cockpit. Nachdem der Fighter leise angefangen hatte zu brummen, wollte sie doch tatsächlich wissen, ob er einen Testflug mitmachen wollte.
Sein Gesicht hellte sich auf und begann schelmisch zu grinsen.
„Klar will ich mitkommen. Ich geh schnell zu Phil und sag ihm bescheit.“, meinte Mike und grinste noch breiter.
Nachdem sie ihm den Werkzeugkoffer abgenommen hatte, rannte Mike davon.

Mike stoppte neben Phil und sah ihm dann eine Weile zu.
„Du Phil, du kommst doch hier allein klar. Aeron hat ihren Fighter wieder hinbekommen und will mich zu einem Testflug mitnehmen. Wir suchen dabei gleichzeitig nach dem Naquada. Wenn etwas ist, ich hab mein Funkgerät dabei. Du musst nur etwas sagen und wir kehren um!“, beeilte sich Mike zu sagen. Klopfte Phil noch einmal auf die Schulter und rannte dann zum Lager.

Er schnappte sich die Weste, seine Schirmmütze und seine Waffe. Stopfte noch einige Schokoriegel in seine Westentasche und wollte schon zurück zu Aeron als ihm einfiel, das er ja immer noch ein beschmiertes Gesicht hatte. Er griff sich schon die Wasserflasche und wollte sich das Gesicht waschen als er inne hielt. Eigentlich war es ja ganz witzig.
Mit einem grinsen und einem Kopfschütteln befestigte er die Wasserflasche an seinem Gürtel und ließ die Schmierer im Gesicht.

So kehrte er zu Aeron zurück und schwang sich hinter ihr in den Fighter.
„So, ich bin fertig, kann losgehen, wenn du magst. Aber ich werde mich dafür revangieren ich nehme dich mal mit meiner F-302 mit. Die haben auch einige drauf.“, plapperte er drauf los und wartete auf das was kommen würde.

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Du Phil, du kommst doch hier allein klar. Aeron hat ihren Fighter wieder hinbekommen und will mich zu einem Testflug mitnehmen. Wir suchen dabei gleichzeitig nach dem Naquada. Wenn etwas ist, ich hab mein Funkgerät dabei. Du musst nur etwas sagen und wir kehren um!“, beeilte sich Mike zu sagen

„Ist schon in Ordnung ich schaffe das schon allein“ erwiderte Phil doch Mike war schon wieder auf dem weg zu Aeron.
Phil hatte nicht gelogen er würde es alleine schaffen. Dann würde es zwar länger dauern, aber dafür hatte sein Freund ein wenig Zeit für seine neue Freundin. Phil lächelte als er an die beiden dachte und stülpte seinen Rucksack einfach um. Ordnung war noch nie seine stärke gewesen.
Er nahm sich die zwei Kristall, das Werkzeug, die Bedienungsanleitung von Sam und ein paar Süßigkeiten und ging in Richtung DHD. Die nächsten Stunden waren wohl verplant.

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Sie sah kurz von ihren Instrumenten auf, als Mike zurückkehrte und sich auf den Sitz hinter ihr setzte. Amüsiert bemerkte sie, das er sich die Schmierstreifen nicht aus dem Gesicht entfernt hatte. Langsam und vorsichtig fuhr sie die Systeme des Fighters hoch und begann ihn zu drehen, damit er eine freie Startbahn bekam. Diese befand sich genau in Richtung des Stargate. “Gut, dann geht es jetzt los. Ach was ich noch sagen wollte. Ich fliege besser, als ich Kaffee kochen kann!”
Der Fighter begann immer schneller in Richtung Stargate zu rollen, als das nötige Tempo erreicht war, zog Aeron den Fighter steil nach oben und drehte eine Schleife über dem Stargate. Alles sah von hier aus kleiner und leichter aus, dachte Aeron. Hier oben fühlte sie sich wohl und frei. Sie begann die reparierten Systeme zu testen und flog einige Standartkonfugierationen ab. Alles funktionierte tadellos. Ohne sich umzudrehen fragte sie Mike. “In welcher Richtung wird das Naquada von euch Menschen vermutet?”

Aeron schlug die von Mike angegebene Richtung ein und flog zu einem hohen Berg der schon von weitem zu sehen war. Sie umkreiste ihn ein paarmal in unterschiedlicher Höhe und Geschwindigkeit, damit die Sensoren die nötigen Aufzeichnungen machen konnten.
“Dieser Planet ist sehr schön und friedlich, ich hoffe das ändert sich nicht, wenn hier später dieses Naquada abgebaut wird.”, bemerkte Aeron so nebenbei, ohne darüber nachzudenken. Sie kannte aus ihrem Universum einige Planeten, die nach dem rücksichtslosen Abbau von Rohstoffen völlig verwüstet zurückgelassen wurden und hoffte das sich das hier nicht wiederholen würde.
“Mike, die Sensoren haben alles aufgezeichnet und nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wir fliegen zurück oder wir landen dort vorn auf dieser Gesteinsplatte und sehen uns noch etwas um. Das ist die einzige Landemöglichkeit hier, entscheide du!”, forderte sie ihn auf.

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Aeron konnte wirklich gut fliegen. Mike wusste selbst nicht, warum er so erstaunt darüber war. Eigentlich hätte er es ja wissen müssen.
Er genoss es zu fliegen. Auch wenn er nicht selbst am Steuer saß. Es gab nichts besseres auf der Welt...obwohl, da war er sich nun nicht mehr so sicher.

„Dein Fighter hat einiges drauf. Mich würde mal interessieren, ob er gegen eine F-302 ankommt!“, murmelte Mike zu Aeron.
Dann beschäftigte er sich mit der Frage, ob sie zurück kehren sollten oder nicht. Eigentlich wollte er noch etwas mit ihr allein sein.
„Lass uns noch etwas hier bleiben!“, schlug er daher vor.

„Die Landschaft um den Berg herum wird wohl verwüstet. Doch wenn wir fertig sind, Pflanzen wir neue Bäume an, den Tieren wird nichts geschehen.“, meinte er dann, als er sich an ihre erste Befürchtung erinnerte.

Als sie gelandet waren, sprang Mike aus dem Fighter und war überwältigt von der Aussicht die sich ihm bot. Er registrierte, das Aeron sich neben ihn stellte und musste grinsen.
„Wenn man auf dem Cheyenne- Berg steht in dem der Stützpunkt mit unserem Stargate steht, hat man auch so einen wunderschönen Ausblick!“, murmelte er.
„Wir haben viele verschiedene Arten von Tieren. Ich denke dir wird es gefallen!“, fügte er dann noch hinzu.
Mike drehte sich zur Seite um Aeron ansehen zu können.
Er wusste nicht, was gerade mit ihm passierte, doch er verspürte das verlangen sie zu küssen. Mike sah erst verlegen zu Boden, hob dann den Blick wieder und gab ihr schließlich doch einen Kuss auf die Wange. Er war froh, den Mut doch dazu gehabt zu haben

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Aeron mußte Schmunzeln, denn Mike schien das Fliegen genauso viel Spaß zu machen, wie ihr selbst. Und das was er eine F-302 nannte klang sehr interessant. Als er vorschlug noch etwas hier zu bleiben, setzte sie sofort zur Landung an. Sie hatte den Fighter gerade zum Stehen gebracht, als er auch raus sprang.
Aeron schaltete erst noch den Antrieb und speicherte die beim Flug aufgezeichneten Daten auf einen Chip. Danach verließ auch sie den Fighter, gesellte sich zu ihm und genoß den Anblick der Landschaft zu ihren Füßen.
Plötzlich spürte sie einen Kuss auf ihrer Wange und erstarrte für einen Augenblick. Sie hob die Hand an diese Stelle und hatte mit einem Mal etwas Schmieriges an ihrem Finger. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Sie drehte sich zu ihm um und sagte mit gespieltem Ernst.
“Hey, ich war doch schon sauber!”
Aber danach konnte sie sich das Grinsen nicht mehr verkneifen und lachte über seinen überraschten Gesichtsausdruck los.
Doch sie wurde sehr schnell wieder ernst, ließ auf die Steine am Rand des Abgrundes nieder und klopfte mit einer Hand auf den Platz neben sich.
“Mike, bitte setz dich, wir müssen reden ,oder besser gesagt, ich muß reden.”
Sie wartete, bis er sich zu ihr gesetzt hatte. Leise begann sie zu reden.
“Ich muß eine Entscheidung fällen zwischen zwei Möglichkeiten. Hier bleiben, allein, frei und dabei verwildern, wenn ich keinen Kontakt zu denen Bekomme die das Naquada abbauen. Dann werde ich zu einer Gefahr für jeden der das Pech hat mir zu begegnen. Ganz egal ob es ein Mensch, Tok`ra oder Goa`uld ist. Oder ich gehe das Risiko ein, mit dir und deinem Freund Phil zur Erde zu gehen. Mike, ich glaube dir sogar das du mir helfen würdest zurecht zukommen, aber das wirst du nicht immer können. Niemand kann das.
Es klingt verlockend, das was du über die Erde erzählt hast. Besonders das über die F-302.”
Ein Funkeln trat in ihre Augen, als sie ans fliegen dachte. Sie legte die Fingerspitzen beider Hände aneinander und sah auf das Land hinaus.
“Diese beiden Optionen habe ich und ich werde mich für eine entscheiden, wenn das Stargate repariert ist und ihr Beide den Planeten verlassen wollt.”
Nach diesen Worten legte sich Aeron auf den Rücken, sah zum Himmel hinauf und dachte über den vergangenen Tag nach. Ein paar Minuten später lachte sie kurz auf.
“Du hast gestern gesagt, das mein Name schön ist, ohne zu wissen welche Bedeutung er hat!”
Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn an.
“Aeron bedeutet Luft und Anfa Sturm! Meine Familie ist dafür bekannt, das sie die besten Piloten hervorbringt!”
Plötzlich stockte ihr der Atem. Sie sah Mike entsetzt an und brachte nur noch zwei Worte hervor.
“Deshalb also......”

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"Super! Endlich habe ich es geschaft", kam der Freudenschrei von Phil. Er hatte knappe 4 Stunden an dem Stargate gebastelt und jetzt war er bereit für den ersten Test. Er nahm sein Funkgerät in die Hand und wählte auf dem DHD die Koordinaten der Erde.

Chevron 7 wurde aktiviert und das Stargate öffnete sich. Phil sprang vor Freude in die Luft konzentrierte sich dann aber wieder auf das Wesentliche. Er nahm das Funkerät und sprach langsam und deutlich in selbiges: "Hier spricht Second Lieutenant Phil Connor. Können sie mich hören?" Da er nicht sofort eine Antwort erhielt sprach er den selben Text erneut. "Wir hören sie Connor", kam O'Neills Stimme durch das Mikro. "Hallo General. Hier ist alles in bester Ordnung. Ich habe First Lieutenatn Carter gefunden und e