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Kimi_Raikkönen - 29.10.2004 - 14:25

(F1Total.com) - Der Verkauf des Jaguar-Teams ist noch immer nicht abgeschlossen, dabei endet die Einschreibefrist für die Teams der Formel-1-Saison 2005 in etwas mehr als zwei Wochen. Probleme bereitet dabei kaum das Finden eines Käufers, vielmehr sind es die Sicherheiten, die garantiert werden müssen, die eine Übernahme schwierig gestalten.

Ford könnte das Jaguar-Team durchaus fast zum Nulltarif abgeben. Die Amerikaner sind jedoch daran interessiert, dass das Team nicht zur Mitte der kommenden Saison die Rollläden wieder herunterlassen muss. So verlangt man in Detroit für das erste Jahr eine finanzielle Garantie von 150 Millionen Dollar, damit die Saison reibungslos verlaufen kann.

Diese Forderungen sind dennoch nicht sehr hoch, denn ein Käufer bekommt nicht nur eine komplette Infrastruktur eines Formel-1-Teams, sondern erspart sich auch noch die Einschreibegebühr in Höhe von 48 Millionen Dollar. Sollte Ford letztendlich keinen Käufer finden, so hätte dies durchaus dramatische Auswirkungen auf den Sport.

Das von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone an die TV-Anstalten garantierte Starterfeld von 20 Autos wäre dann nicht mehr haltbar, zwei Teams müssten ein drittes Auto einsetzen, um das Feld wieder zu füllen. Doch auch abseits aller Regelungen und Vereinbarungen wäre damit der endgültige Untergang von Ford in der Formel 1 besiegelt.

Dabei ist die Situation geradezu paradox. Ford war es, die in den 60er Jahren die Finanzierung des Cosworth-DFV-Motors übernahmen. Nachdem Lotus der Konkurrenz mit diesem Triebwerk auf und davon fuhr, entschied Fords Chef der Öffentlichkeitsarbeit, Walter Hayes, dass man den Motor auch an andere abgeben müsse - zum Wohle des Sports. Für 7.500 Pfund konnte man zu diesem Zeitpunkt also einen äußerst konkurrenzfähigen Formel-1-Motor kaufen.

Cosworth machte Kundentriebwerke in den folgenden Jahren zum Geschäft - und beileibe nicht zu einem schlechten. Doch mit der Übernahme des Stewart-Teams scheint sich Ford hoffnungslos übernommen zu haben, das Straucheln des Ford-Konzerns gab der Operation Formel 1 den Gnadenstoß. Nun hofft man darauf, einen Käufer zu finden, doch die Zeit rennt allen Beteiligten davon.

Dabei habe man die gesetzte Deadline für den Abschluss des Kaufes bereits um zehn Tage verlängert. "Wir müssen um den 9. November herum bescheid wissen, denn bis zum 15. müssen die Einschreibungen für die kommende Saison eingehen", so Jaguar-Sprecher Nav Sidhu. Unterdessen gehen die Arbeiten am nächstjährigen R6 unverändert weiter, die Hoffnung der Belegschaft scheint unerschütterlich.
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Was mir nicht in den Schädl geht ist dass Ford eine Garatie will dass das Team die Saison auch übersteht.
Das kann Ford dann eh egal sein.

Kimi_Raikkönen - 11.11.2004 - 17:07

Red Bull soll ja angeblich Jaguar übernehmen.
Da ist es ja nur logisch dass Red Bull solange wie möglich wartet um den Kauf zu bestätigen.
Denn die Jaguarführung will das Team loswerden denn sonst ist die Ganze Teamstruktur die Einrichtungen alles wertlos. Red Bull will mit dieser Verzögerung erreichen dass Jaguar möglichst billig wird.

Ich glaube innerhalb von Red Bull ist die Übernahme bereits fix.

Kimi_Raikkönen - 13.11.2004 - 17:55

(F1Total.com) - Am 15. November ist Anmeldeschluss für die Formel-1-Saison 2005 und es sieht ganz danach aus, als würde das Jaguar-Team nicht von der Bildschirmfläche verschwinden. Seitens 'Red Bull' und Jaguar Racing hat man sich in den letzten Tagen stark bedeckt gehalten. Der Stress bei allen Beteiligten musste aufgrund des enormen Zeitdrucks gewaltig gewesen sein. Ford hat pro Woche angeblich 2 Millionen Dollar investiert, um das Team am Leben zu erhalten. Im Vergleich zu jener Summe, die der Automobilgigant zahlen müsste, falls die 300 Mitarbeiter plötzlich ohne Arbeit dastünden, jedoch Peanuts.

Die 'Financial Times' zitiert einen Insider, der an den Verhandlungen beteiligt war, mit den Worten: "Wir haben das Angebot akzeptiert, Verträge ausgetauscht - alles was wir nun noch tun müssen, ist die Schlüsselübergabe". Ford ist dem Bericht zufolge mit dem neuen Besitzer des Teams hochzufrieden, denn es ging dem Unternehmen darum, die Zukunft seiner Mitarbeiter langfristig zu sichern. Damit würde sich Multimilliardär Dietrich Mateschitz einen lang gehegten Traum erfüllen. Der Österreicher trat und tritt mit 'Red Bull' in der Formel 1 als Sponsor zahlreicher Fahrer sowie Teams wie Sauber, Jaguar und Arrows auf.

Nachdem bereits Minardi und Jordan angekündigt haben, dass sie 2005 an den Start gehen werden, ist die in Kürze zu erwartende Bekanntgabe der Übernahme des Jaguar-Teams eine wichtige Nachricht für die Formel 1. Sollte das Team im kommenden Jahr nicht am Start sein, müssten andere Teams ein drittes Auto an den Start schicken, weil Promoter Bernie Ecclestone ein Starterfeld von 20 Autos in seinen Verträgen garantiert. Ein Feld mit drei dominierenden Ferrari, McLaren oder Williams - das wünscht sich wohl kein Fan.

Auch die Zukunft von Christian Klien wäre durch eine Übernahme des Jaguar-Teams durch 'Red Bull' wohl abgesichert, da der Österreicher schon sein Jaguar-Cockpit den Geldern des Energiedrink-Herstellers zu verdanken gehabt hatte. Glaubt man den Aussagen von Mateschitz, dann möchte der Österreicher langfristig jedoch ein Team mit stark amerikanischer Ausstrahlung an den Start schicken, um sein Produkt in den USA besser vermarkten zu können. Dazu hat 'Red Bull' in den USA bereits einige Fahrer in einem Förderprogramm organisiert.
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Jetzt haben wir ein österreichisches F1 Team auf das können wir stolz sein. Nichteinmal Deutschlad hat ein eigenes Team. Berger als Teamchef Klien als Fahrer und Mateschitz als Präsident. Das ist pure Österreich Power. Ich hoffe sie verblasen nächstes Jahr alle.

Schmidixxxx - 16.11.2004 - 18:25

Hey, hat doch was gebracht, die viele Red Bull Trinkerei! :D
Formel1Fan - 16.11.2004 - 22:15

Erstellt von Schmidixxxx

Hey, hat doch was gebracht, die viele Red Bull Trinkerei! :D

:D :D

jetzt stehste für nächstes Jahr im F1 Tippspiel nicht auf der Straße :)

F1-Fan ;)

Kimi_Raikkönen - 17.11.2004 - 17:28

Mateschitz hat gar nicht 50% von Red Bull aber warum gilt er trotzdem als Chef des Unternehmens?
Dolphin - 19.11.2004 - 20:12

Mateschitz hat gar nicht 50% von Red Bull aber warum gilt er trotzdem als Chef des Unternehmens?

Na wahrscheinlich, weil er 51% hat. :D

Oder die noch viel logischere Wahrshceinlichkeit: Ich nehm einfach mal an, dass mehrere Leute Anteile an Red Bull haben. Und wenn wir jetzt mal sagen, es gibt 3 Leute die Anteile haben, dann wird der Mateschitz 40% haben und die anderen beiden 30%. Da hat der Typ zwar dann keine alleinige Mehrheit und somit auch nicht die, ich nenns mal "totale Kontrolle", aber er hat die Mehrheit. Und somit könnte man schon sagen, dass er der Chef ist. Denn in diesem Buisnes gilt doch immer nur: Wer die Mehrheit hat, der is der Chef.
Das is in der Politik genauso. (Oder zumindestens so ähnlich)

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