Zweitert Teil:
Wir drängten Rosi nun so lange, bis sie uns durch ein Handzeichen mitteilte ihr zu folgen. Wir sahen uns kurz an, mit strahlenden Augen, folgten der Dame dann. Ich nahm Dominiks Hand, auf dem Weg zu einem schwarzen, vornehmen Auto, mit einem Anhänger. „Die Mischung von Adel und Bauern passt irgendwie nicht zusammen“, flüsterte Dominik. Ich gab ihm nickend recht, es sah wirklich etwas seltsam aus. Doch ich wusste, dass sich meine Tante nicht wirklich um die Meinung anderer kümmerte... So war sie nunmal.
Langsam öffnete nun meine Tante eine der vier hinteren Türen. Dort saß ein relativ kleiner Hase, in einem luxuriösen Käfig, und kanbberte an einem Leckerli. „Darf ich vorstellen, das ist Heiji von Moambach“, meinet Rosi. Die Hasen und Kaninchenzucht Moambach war eine relativ berühmte, und, von meiner Familie geführt! „Der Kleine fühlt sich in Österreich nicht wirklich wohl, ich dachte, dass es ihm hier besser gefällt. Sofern du, Viteria, ihn bei dir aufnehmen willst“ Ich sah schnell Heiji, dann Rosi, dann wieder Heiji, schnell Dominik und dann wieder Heiji an. An seinem Blick erkannte ich, dass Dominik in Heijis Bann geraten war. „Aber natürlich doch!“, antwortete ich strahlend. „Wunderbar! Ach, ähm, ich hoffe es sieht nicht komisch aus wenn ich nur Überraschungen für Viteria und Amy mit habe...“ Amy sah man an, dass sie immer aufgeregter wurde. „...aber ich kenne euch erst seit wenigen Minuten und wusste nicht, was euch gefallen könnte...Aber wenn ihr wieder auf der Suche nach Tieren seit könnt ihr gerne mal bei meinem Gnadenhof vorbeischauen...“ Jetzt sahen wir Rosi alle verwundert an, was sie merkte: „Oh, habe ich vergessen zu sagen, dass ich ganz in der Nähe einen Hof mit Gelände erstanden habe?“ „Ja, das kann man wohl sagen!“, kam es von Amy. „Tut mir Leid... und nunja, den Hof habe ich zum Gnadenhof umgerempelt...“ „Da müssen Sie hat viel Geld haben“, staunte Susan. „Das kannst du laut sagen Zusi“, erklärte ich. „Tante Rosi hat durch Erbschaften und was weiß ich alles ein kleines Vermögen zusammen bekommen“ „Ist ja cool, bekomm ich ein Autogramm von Ihnen?“, fragte Susan grinsend. „Aber gerne“, lachte Rosi und kritzelte etwas auf einen Zettel. „Cool, ein Autogramm von einer superreichen Frau mit einem riesen Herz für Tiere... Das ist irgendwie fast so cool, wie ein Autogramm von US5... aber nur fast“, grinste Susan.
Nach einer kurzen Zeit in der wir alle herumquatschten öffnete unsere Tante noch eine Türe. Hier saß ein ein kleines Meerschweinchen das uns zur Begrüßung entgegenquietschte. „Gestatten, das ist James Brown“, meinte meine Tante und kraulte das Meerschweinchen kurz. „Uhj, wie süß!“, schwärmte Amy und streichelte das Rosettenmeerschweinchen. „Schön, dass die Kleine dir gefällt. Sie ist nämlich für dich bestimmt. Ihr seit euch außerdem recht ähnlich“, lachte Rosi. Amys Blick entnahm man, dass sie auf Wolke 7 rumschwebte. „Oh danke Tantchen!“, strahlte Amy und umarmte sie.
„Und dann gibt es noch eine Sache...“, mit einem Mal veränderte sich die Stimmung, es wurde richtig spannend. Unsere Tante ging zum Hänger und öffnete ihn. „Hallo Süße“, begrüßte sie das Etwas darin. Im nächsten Moment drang wiehern durch die offene Tür. Vorsichtig rutschte ich näher heran, bis ich es sah: eine wunderbare Stute, wie ich gleich erkannte, die uns keck ansah. „Boah“, hörte ich hinter mir. „Wie heißt die Schöne denn?“, fragte Sella. „Yuri Dila Ayumia“, kam es von meiner Tante. „Huh, also das ist mal ein Name“, meinte Susan husten. Sella, Amy, ich und Dominik stimmen ihr nickend zu. „Ach, mit der Zeit gewöhnt man sich daran“ „Hoffentlich, denn er klingt wunderschön!“, strahlte ich. „Freut mich, dass er dir gefällt, Yuri ist nämlich für dich gedacht“
Ich brauchte ein paar Sekunden, bis ich begriff was gerade gesagt wurde. Laut Susan hab ich in
diesen Sekunden ziemlich dämlich dreingeschaut :D.
„Das ist ja... Wow... boah... DANKE!“, brachte ich dann heraus. Dann erklärte mir meine Tante was Yuri alles mochte, nicht mochte, unbedingt brauchte und und und.
Nach einer halben Stunde, in der Yuri gestreichelt wurde, sollte ich die Süße in ihre Box bringen. Sella wies uns in die, neben Sakura. „Yuri...“, dachte ich laut. Dann grinste ich. „Ist ja cool. Ihr beiden habt beide ein japanisches Wort im Namen; Sakura heißt so viel wie Kirsche und Yuri Lilie!“
Auch wenn das nur Yuri hörte, da Sakura ja auf der Weide war. Nachdem Yuri mit Futter und Wasser ausgestattet war, und vor allem mit Streicheleinheiten, ließ ich sie allein im Stall. Ich ging zurück zum Auto und den anderen.
Amy und Sella hieften gerade James' Käfig aus dem Auto und trugen ihn dann in Amys Haus. Dominik bemühnte sich Heijis riesigen Käfig aus dem Auto zu bekommen. Ein Mann, der wohl einer Rosis Butler sein musste, half ihm. Ich unterstüzte die beiden, und so war Heiji von Moambach bald bei uns im Garten. „So mein Süßer, das ist jetzt dein neues Heim... Also, im Garten stehst du natürlich nicht in der Nacht, da bist du drinnen“, freute ich mich und gab Heiji ein bisschen Löwenzahn.
Danach gingen wir zurück um uns für alles zu bedanken, auch Amy, Sella und Susan bedankten sich. Denn wir waren jetzt alle auf jeden Fall um ein Tier reicher geworden, da Ronja uns allen gehören sollte.
„Achja, bevor ich es vergesse! Im Hänger ist noch die Hundehütte von Ronja!“, fiel es Rosi ein. Ihr Butler holte die Hundehütte raus und stellte sie dort hin, wo Sella ihn hinschickte. „Ich dachte Butler sind immer schwach und vornehm, der ist aber stark und vornehm...“, flüsterte ich zu Dominik, welcher zurückgrinste.
Nach einer Stunde musste Rosi fahren, sie war ja wirklich lange bei uns gewesen. „Nicht vergessen, der Gnadenhof Paradiso Isola ist meiner, und den könnt ihr jederzeit besuchen!“, sagte sie noch, bevor das Auto startete und davon fuhr. Wir winkten ihr noch so lange nach, bis das Auto außer Sichtweite war. „Na das ist ein Besuch...“, meinte Sella kopfschüttelnd.
Wieder zu Hause verwöhnten wir Heiji ein bisschen. „Wo soll der Kleine denn wirklich wohnen?“, fragte Dominik. „Hm... vielleicht können wir ihn ans Haus gewöhnen, so dass er wie eine Katze oder ein Hund im Haus und im Garten herumläuft, durch den Zaun kommt er eh nicht“ „Ja, keine schlechte Idee. Das ist überhaupt eine super Idee“, meinte Dominik.
Die Zeit verging neben dem süßen Heiji sehr schnell. Als es kühler wurde hoben und schoben wir seinen Käfig ins Schlafzimmer, brachten dann Sakura in die Box, gaben ihr Futter und wünschten dem Fohlen, und unserem neuen Pferd eine wunderschöne Nacht. Das richteten wir auch noch allen anderen Pferden, und Menschen aus, die uns über den Weg liefen.
Als wir wieder daheim waren machte Dominik Spaghetti. „Ah, ganz klassisch italienisch“, grinste ich, bevor ich die langen Nudeln in mich reinschaufelte:D
Als es richtig dunkel wurde brachte ich Heiji noch frisches Wasser und legte mich dann müpde ins Bett. „Das war ein Tag“, meinte Domink, bevor er sich neben mich legte und wir uns unter der Bettdecke verkrümelten^^.
Sop, das wars^^
LG Viteria
PS.: Hab den Gnadenhof schon ein bisschen aufgebaut: http://paradiso.oyla13.de