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Binford - 24.12.2004 - 16:52

Das habe ich in irgendeinem Forum entdeckt, und da die Zeit so passend ist, hier bitteschoen :)

Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen.
ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen,
die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich
dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt
dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus,
die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt.
ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu,
Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit
auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro).
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt
ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem
Haus mindestens ein braves Kind lebt.

Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt
durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen
reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.

Somit hat der Weihnachtsmann fuer jeden christlichen Haushalt
mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken,
aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken
füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen,
alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen,
den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig
auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen,
nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies),
erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt,
eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die
Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal
in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.

Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde
fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: Das schnellste
von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit
lächerlichen 43,8 km pro Sekunde.
Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt.
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg),
dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet
den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als uebergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme,
daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht
ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere.
Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst
noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich:
Das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen
ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt,
genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphöre eintritt.
Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule
Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes.

Anders ausgedrückt: Sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen,
das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben,
und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.

Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert.
Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung
von der Gröe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt.
Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß)
würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

(Autor: Anonym)

Gruss

Binford

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