Zwei Punkte gegen Schlusslicht Zofingen, so die klare Vorgabe von Rotweiss-Trainier Beat Flury. Sein ersatzgeschwächtes Team- nebst den Dauerverletzten fiel auch noch Regisseurin Ursina Rhyner (18ni so us näbebemerkig vo mir) krankheitshalber aus- erfüllte diese Vorgabe, doch mehr nicht. Den Grundstein legten die Oberländerinnen in den letzten zwölf Minuten vor dem Seitenwechsel. Angestachelt durch die erneut stark spielende Keeperin Theres Burren zog Rotweiss vom 6:7 auf 7:13 davon.
Doch Flurys wunsch, in der zweiten Halbzeit nahtlos ans Ende der ersten anzuknüpfen, erfüllte sich nicht. Vorne wurde der Abschluss erneut zu schnell gesucht. Besonder Mila Mijacinovic hatte es oftmals eilig, erst recht, als die Aargauerin eine enge Deckung auf Goalgetterin Brigitte Blaser verordneten. Und in der Defensive fehlte der Zusammenhalt. Nadine Lutstorf konnte zwar die notwendigsten Löcher noch stopfen, doch erblassten ihre Mitspielerinnen schier ab ihrer Leistung und liessen sich zu leicht vom Gegner auseinandernehmen.
Gefahr die Partie zu verlieren, lief rotweiss jedoch nie. Dafür sorgte Yvonne Leuthold mit ihren vier Treffern, nachdem sie in der ersten Hälfte torlos geblieben war. Mit diesem Away-Erfolg schloss Rotweiss Thun bis auf eine Punkt zu Uster auf und darf weiterhin mit einem Platz in den Playoffs liebäugeln. Doch dazu braucht es in den nächsten beiden Heimspielen eine geschlossenere Teamleistung als jene, welche die Spielerinnen in Zofingen an den Tag legten.
Quelle:HP Rotweiss Thun