Was für ein spannendes Qualifying! In Malaysia war heute Nachmittag nicht nur das Wetter mit bis zu 35 Grad extrem heiß, sondern auch die sportliche Entscheidung um die Pole Position: Bis zur letzten Minute duellierten sich die Topstars von Ferrari und McLaren-Mercedes - und schlussendlich setzte sich mit Felipe Massa der erklärte Topfavorit durch.
Der Brasilianer setzte sein bereits am Freitag mit zwei Bestzeiten demonstriertes Potenzial perfekt um, qualifizierte sich locker für das Top-10-Finale und trumpfte dort dann in seinem letzten Run mit einer Topmarke von 1:35.043 Minuten groß auf. Damit war er um etwa eine halbe Sekunde langsamer als in Q2, was darauf hindeutet, dass er doch noch ein paar Liter Benzin an Bord hatte. Überhaupt ist von Ferrari wohl kein allzu kurzer erster Rennstint zu erwarten.
Alonso in allen Sessions konkurrenzfähig
Neben Massa wird morgen allerdings nicht dessen Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen in den Grand Prix von Malaysia starten, sondern Fernando Alonso. Der Doppelweltmeister zeigte eine durchgängig starke Performance, war in den beiden ersten 15-Minuten-Sessions jeweils Schnellster und lag auch in der Entscheidung bis zur allerletzten Attacke souverän in Führung. Obwohl er sich zum Schluss noch einmal steigern konnte, fehlten ihm unterm Strich 0,267 Sekunden auf die Pole Position.
Auch wenn schwer einzuschätzen ist, wie viel Benzin die McLaren-Mercedes-Piloten an Bord hatten, zeigten die Silberpfeile mit dem MP4-22 eine gegenüber Australien deutlich stärkere Performance, wenngleich Lewis Hamilton (+ 1,002) nicht ganz mit Alonso mithalten konnte und diesmal nur Vierter wurde. Nach starken Trainingsleistungen zeigte sich damit im Qualifying, dass die Nummer eins bei den Silberpfeilen doch noch stärker einzuschätzen ist, wenn es ums Eingemachte geht.
Kimi Räikkönen wurde mit einer unauffälligen, aber soliden Vorstellung Dritter, hatte mit seinem Ferrari 0,436 Sekunden Rückstand. Damit zeichnet sich für das morgige Rennen eindeutig ein Zweikampf zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes ab, denn der schnellste Verfolger hatte bereits anderthalb Sekunden Rückstand auf die Spitze und wird mit der Vergabe um den Grand-Prix-Sieg wohl nichts zu tun haben.
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Glückwunsch auch von mir an Felipe bin schon auf das Rennen morgen gespannt!!!!
:( :( :( :( :( Das ist zu viel des Guten,mir reicht es jetzt. hab gard gar keine Lust mir das Rennen morgen anzuschauen! :@
Formel Verwirrung: Doch kein Motorwechsel bei Coulthard
Eigentlich wollten wir das Chaos aus dem letzten Jahr vergessen, als keiner - nicht mal der Automobilweltverband FIA - wusste, wie die Startaufstellung des Malaysia-Grand-Prix nach einer Vielzahl von Motorwechseln aussieht.
Doch das Chaos fand am Samstag seine Fortsetzung, denn eine Mitteilung von Rennleiter Charlie Whiting ließ glauben, dass Red Bull Racing bei David Coulthard vor dem Qualifying den Motor gewechselt hat, doch dem war nicht so.
Beim Schotten wurde der Motor nur einmal gewechselt, und zwar heute Morgen nach den Trainingssessions am Freitag - das ist aber laut Reglement erlaubt, weil er das Rennen in Melbourne wegen des Unfalls mit Alexander Wurz nicht beendet hatte. Die FIA hätte den Motorwechsel also nicht aufführen dürfen, bzw. nicht erklären dürfen, dass man diesen bei der Startaufstellung berücksichtigt.
Damit kann David Coulthard seinen 13. Startplatz behalten, lediglich bei Rubens Barrichello bleibt es dabei, er wird von Startplatz 19 an das Endes des Feldes versetzt, weil man bei ihm tatsächlich das Triebwerk ausgetauscht hat.
Formel Verwirrung: Doch kein Motorwechsel bei Coulthard
Eigentlich wollten wir das Chaos aus dem letzten Jahr vergessen, als keiner - nicht mal der Automobilweltverband FIA - wusste, wie die Startaufstellung des Malaysia-Grand-Prix nach einer Vielzahl von Motorwechseln aussieht.
Doch das Chaos fand am Samstag seine Fortsetzung, denn eine Mitteilung von Rennleiter Charlie Whiting ließ glauben, dass Red Bull Racing bei David Coulthard vor dem Qualifying den Motor gewechselt hat, doch dem war nicht so.
Beim Schotten wurde der Motor nur einmal gewechselt, und zwar heute Morgen nach den Trainingssessions am Freitag - das ist aber laut Reglement erlaubt, weil er das Rennen in Melbourne wegen des Unfalls mit Alexander Wurz nicht beendet hatte. Die FIA hätte den Motorwechsel also nicht aufführen dürfen, bzw. nicht erklären dürfen, dass man diesen bei der Startaufstellung berücksichtigt.
Damit kann David Coulthard seinen 13. Startplatz behalten, lediglich bei Rubens Barrichello bleibt es dabei, er wird von Startplatz 19 an das Endes des Feldes versetzt, weil man bei ihm tatsächlich das Triebwerk ausgetauscht hat.
:D :D :D :D #sonne #sonne #sonne #sonne
Ich bin so froh!!!!!
ICH FREUE MICH VOLL
Coulthards Motor geheilt
Eigentlich war Davids Motor sogar niemals krank. Der angebliche Motorwechsel bleibt ein Ostermysterium...
Die Formel 1 ist eine komplexe Angelegenheit. Entsprechend kompliziert sind auch ihre Bestandteile, etwa die Ermittlung der Startaufstellung. Vor einem Jahr spielten sich in Malaysia chaotische Szenen ab, niemand wusste nach diversen Motorwechseln, welcher Fahrer von welchem Startplatz ins Rennen gehen würde - noch nicht einmal die FIA selbst. Ähnliche Szenen wiederholten sich heute. Nach dem Qualifying tauchten zwei Motorwechsel auf, die vor dem Qualifying durchgeführt wurden. Einmal jener von Rubens Barrichello und ein weiterer von David Coulthard.
Dem Reglement entsprechend landeten beide 10 Plätze weiter hinten am Ende des Feldes. So weit, so gut. Einige Stunden später tauchten jedoch Gerüchte im Fahrerlager auf, wonach Red Bull den Motor von Coulthard gar nicht gewechselt habe. Renault-Motorenmann Denis Chevrier wusste jedenfalls von nichts. Und tatsächlich: In der offiziellen Startaufstellung wird DC auf seinem ursprünglichen 13. Startplatz geführt.
Des Rätsels Lösung: Es gab nur einen Motorwechsel, und zwar vor dem Wochenende. Dieser war allerdings erlaubt, denn Coulthard ist in Melbourne ausgeschieden. Warum Charlie Whiting diesen Motorwechsel am Samstagnachmittag noch einmal bei den Stewards anmeldete, weiß bislang niemand. Trotz des Chaos konnte man an diesem Wochenende viel Spaß mit den Red Bull-Pressezetteln haben: am Donnerstag klebten Erfrischungstücher drauf, am Freitag wurden sie in Form eines Fächer gereicht und am Samstag waren Belüftungslöcher hinein geschnitten - so gut gekühlt sollte demnächst nur noch jemand darauf achten, was auf all dem Papierkram drauf steht...
Hoffe, dass es ihm morgen schon viel besser geht!