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das ohr - 04.02.2005 - 17:10

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SWR2-Info
Hörspiele vom 7. bis 13. Februar 2005
in SWR2, SWR1 und SWR4

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Donnerstag, 10. Februar 2005
21.03 Uhr, SWR2
RadioArt Hörspiel-Studio

60 Jahre Befreiung KZ Auschwitz
Auschwitz. Stimmen (3)
Radiocollage aus Originalton-Mitschnitten der
Verhandlungen im 1. Frankfurter Auschwitz-
Prozess 1963 - 1965

Realisation: Ronald Steckel
Produktion: WDR/RB/SWR 2005
Erstsendung: ca. 54 Minuten

Auschwitz, das ist ungekanntes menschliches Leid und
ebenso ungekannte menschliche Grausamkeit. Was aber war
Auschwitz genau? Was geschah in diesem Lager mit
Gleisanschluss, fern im Osten? Niemand kann diese Fragen
besser beantworten als diejenigen, die selbst dort waren:
Häftlinge, die tagtäglich der Willkür des SS-Wachpersonals
ausgeliefert waren. Im Frankfurter Auschwitz-Prozess kamen
solche Erinnerungen zur Sprache. Das umfangreiche
Verfahren, 1963 - 65 gegen 22 ehemalige SS-Angehörige und
zwei Funktionshäftlinge geführt, war mehr als ein
Strafprozess. Es brachte die Lebens- und Todesumstände an
die Öffentlichkeit, die im Lager herrschten. - Der größte
Teil der Verhandlung wurde auf Tonband aufgezeichnet.
Ursprünglich eine Gedächtnisstütze für das Gericht,
spiegeln diese Aufnahmen heute die alltäglichen Verbrechen
ebenso wider wie die Mechanismen ihrer Verdrängung 20
Jahre später. Es sprechen die Beteiligten selbst, Zeugen
und Angeklagte. "Auschwitz. Stimmen" verdichtet diese
Mitschnitte. Aus den Dokumenten entsteht eine Collage, die
an ihren Rändern aufsucht, was in den Aussagen selbst
ungesagt bleibt.
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Samstag, 12. Februar 2005
14.05 Uhr SWR2
Dschungel für Kinder
Texte & Töne

Gorilla Hobelia und Langer Schatten
Von Helena Olofsson
Aus dem Schwedischen von Maike Dörries

Bearbeitung & Regie: Elisabeth Arzberger
Produktion: SWR 2005
Ursendung: ca. 52 Minuten

"Das meiste von dem was ich erzähle ist wahr..." so
beginnt die Geschichte von Gorilla Hobelia, die eigentlich
Torilda Josefina heißt. Sie lebt mit ihrer Familie ganz
weit oben im Norden Schwedens, in einer sehr, sehr kleinen
Stadt in Lappland. In ihrer Geschichte geht es um die
verbotene Freundschaft zu der hinkenden Maria aus der
Spelunke, es geht um Musik und Tanz und um ein Paar
weißer, wunderschöner Rentierstiefel. Und es geht um
Langer Schatten, den gefährlichsten und berüchtigtsten
Schurken der Gegend. Er hat mit Gorilla Hobelia noch eine
Rechnung offen und sinnt auf Rache...
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Sonntag, 13. Februar 2005
16.05 Uhr, SWR2
RadioArt Hörspiel

Oscar Wilde im Kreuzverhör
Nach der ersten vollständigen Niederschrift des
Queensberry-Prozesses von Merlin Holland
Aus dem Englischen von Henning Thies

Hörspielbearbeitung und
Regie: Norbert Schaeffer
Produktion: NDR/SWR 2004
Erstsendung: ca. 83 Minuten

Am 18. Februar 1895 hinterließ der Marquis von Queensberry
im Albemarle Club eine Karte, die an "Oscar Wilde, den
posierenden Homosexuellen" gerichtet war. Hintergrund
dieser Beleidigung war die stürmische und durchaus
öffentliche Affäre des bereits berühmten, fast 40-jährigen
Dichters mit dem jungen Lord Alfred Douglas, dem dritten
Sohn des Marquis. Gegen den Rat seiner Freunde strengte
Wilde ein Verleumdungsverfahren gegen Queensberry an, das
die Gegenseite zwang, die Anschuldigung zu beweisen. Damit
nahm das Verhängnis seinen Lauf. - Zwei Kriminalprozesse,
die seinen Lebenswandel aufs Peinlichste bloßlegten und
sein Werk zu prozessrelevantem Material herabwürdigten,
brachten Wilde zwei Jahre Zuchthaus und Zwangsarbeit ein
sowie den Verlust von Gesundheit und Ruf. Er starb am 30.
November 1900 in Paris einen frühen Tod.
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Sonntag, 13.02.2005
23.03 Uhr, SWR1 Baden-Württemberg
Heiß & Kalt: Der Hörspielkrimi

Sense
nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Jörg Juretzka.

Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Produktion: WDR 2001
Übernahme: 55 Minuten

Kristof Kryszinski lässt gerne alle Fünfe gerade sein. An
die letzten beiden Biere der vorletzten Nacht erinnert er
sich häufig nur ungenau. Er fährt eine antike Carina, die
regelmäßig zum Schrottplatz muss. Und er füttert
widerwillig eine despotische Katze. Außerdem ist er
Privatdetektiv, der sich mit ein paar Ermittlungen für
eine schöne Anwältin finanziell über Wasser hält. "Ich bin
Detektiv, und da im Auto zu hocken oder im Kaufhaus
herumzulungern, furchtbar öde ist, habe ich mich
weitgehend auf das Aufspüren von Vermissten spezialisiert.
Und weil Vermisste für gewöhnlich in Schwierigkeiten
stecken, kommt es immer mal vor, dass Freund Hein
schneller war." Ein solcher Fall ist auch der
Spielautomatenkönig Sascha. Dummerweise liegt der aber
nicht irgendwo tot im Park, sondern bei Privatdetektiv
Kristof Kryszinski auf der Bude.
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