sie gewinnt es viele male,
es ist für ihn keine plage.
dann hat sie verloren-
er hat ihr ihre seele gestohlen!
stumme schreie hallen durch den raum,
alles ist wie ein böser traum.
still weint sie in sich hinein,
niemand kommt herein.
keiner erlöst sie von der qual,
sie hat keine andre wahl.
es schmerzt ihr ganzer bauch,
sie ist biegsam wie ein weidenstrauch.
zusammengekauert in einer ecke,
sucht sie verzweifelt eine decke.
flüsternd sagt sie zu ihm:
„bitte nicht, nicht mit dem riem!“
endlich hat es ein ende,
doch kein ende ist die wende.
es ist der anfang einer leidenszeit,
ein leben ohne barmherzigkeit.
sie erwacht in ihrem bett
und ist total verschreckt.
war es nur ein traum?
ja, es war ein böser traum.
wieder und wieder träumt sie ihn,
ohne dass sie muss schlafen geh’n.
das lachen ist aus ihren augen gewichen,
viel angst hat sich dafür eingeschlichen.
ihr junges herz schlägt tapfer weiter,
erklimmt die stufen der lebensleiter.
langsam versteht sie was passierte,
entdeckt, dass sie nicht irrte.
es war gescheh’n, nun ist‘s vorbei,
aus ihr heraus ein freudenschrei.
es zu verstehen kostet viel kraft,
aber SIE hat die macht!!!
in ihre augen zieht wieder ein lächeln ein,
das leben kann ja so interessant sein.
das leben ist was ich draus mache,
es ist alleine meine sache.
14.06.2003
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