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Kimi_Raikkönen - 17.09.2004 - 15:40

Geboren wurde Stephan Eberharter am 24.März 1969 in Brixxleg, als einer von drei Brüdern. Schon im Alter von 4 Jahren stand er das erste mal auf Skiern, da Skifahren eine große Leidenschaft seiner Eltern war. Mit Vater`s Hilfe startete er bereits mit 6 Jahren bei Kinderrennen, wo er sofort sein Talent zeigte. Sein Ziel war klar, er wollte Weltmeister oder Olympiasieger werden. Jetzt im Jugendalter zwischen 17 und 20 Jahren, galt es sich richtig in Szene zu setzten. Und auch diese Aufgabe bestand Stephan mit bravour. Er wurde österreichischer Jugendmeister und gewann in der Europacup Gesamtwertung 1988. Schon drei Jahre später sollte er einen seiner größten Erfolge feiern. In Saalbach-Hinterglemm wurde er 91 Doppelweltmeister im Super G und der alpinen Kombination. Leider folgte darauf der Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit. Zahlreiche gesundheitliche und Material-Probleme warfen ihn weit zurück. Erst Ende 1996 konnte er sich aus diesem Tief wieder befreien. Vom österreichischen Skiteam nicht vergessen, stets von sich überzeugt, ging er nochmals durch die Knochenmühle Europacup. Und dort startete er wohl das sensationellste Comeback das der Skisport bis dahin gesehen hatte.

Mit dem Gewinn der Gesamtwertung sicherte er sich die Wiedereinstiegskarte für die Saison 97/98. Zahlreiche Top Platzierungen folgten, von denen er vorher nur träumen konnte. Der Höhepunkt waren aber die Olympischen Spiele in Nagano. Dort gewann er die Silbermedaille hinter Hermann Maier. In der Saison 98/99 konnte er sich nochmals steigern. Er gewann drei Weltcuprennen und war neun mal am Stockerl. So ähnlich verlief auch die Saison 2000.

Die Weltmeisterschaft 2001 in St. Anton und der neuerliche Gewinn der Silbermedaille im Super G bestätigte weiterhin seine gute Form. Die Saison war ohnehin sehr erfolgreich, da es Stephan endlich gelang seine erste Abfahrt zu gewinnen, und das in Lake Louise in Kanada. Er beendete die Saison als Zweiter im Gesamtweltcup.

Die Saison 2001/2002 war bis dato seine erfolgreichste. Gesamtweltcup , Abfahrts und Super G Weltcup konnte er für sich entscheiden. Er beendete alle Rennen in den Top 10 und war 17mal am Podest.

Viele erwarteten jetzt seinen Rücktritt, aber noch währen der Saison entschied er sich fürs weitermachen. Das Highlight der Saison war sicher das Duell mit Hermann Maier, der eine Woche zuvor in Kitzbühel gewann. Kurz vor Weihnachten verletzte sich Stephan bei einem Sturz in Val dÌsere. Glück im Unglück dass nur eine Knieprellung festgestellt wurde. Nach einer zweiwöchigen Pause konnte er wieder auf die Erfolgstraße zurückkehren. Zum zweiten mal sicherte er sich den Gesamtweltcup.

Auch wenn Eberharter in der Saison 03/04 vielleicht nicht mehr dominiert hat er trotzdem unglaubliches geleistet. Nach 14 Jahren sich noch so zu motivieren ist beispielhaft. In St. Moritz gewann er seine letzte Goldmedaille im Riesentorlauf.

2004 gewann er erneut den Abfahrtsweltcup. Seine Entscheidung über die Zukunft seiner Karriere wird im Sommer fallen. Sein lezter Großer Sieg war die Hahnenkamm abfahrt 2004. Mit 1.2 sec gewann er überlegen.
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Stephan Eberharter, der Mann, der es geschafft hat, aus dem sportlichen Schatten des Hermann Maier zu treten, ist mit 35 Jahren bei weitem nicht mehr der Jüngste im alpinen Skizirkus. Deshalb hat sich der Tiroler nach reiflicher Überlegung entschieden, seine sportliche Karriere nach 16 aktiven Jahren zu beenden. "Ab einem gewissen Alter verschieben sich die Prioritäten."

Abschied per Pressekonferenz
Am Freitag um 12.00 Uhr hat Stephan Eberharter in Wien der Öffentlichkeit bekannt gegeben: "Nach langem Nachdenken bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich meine Karriere beenden werde, weil ich körperlich nicht mehr hundertprozentig auf der Höhe bin. Nach so vielen Jahren fällt es schwer, sich wieder voll zu motivieren. Der Verschleiß hat sich schon bemerkbar gemacht, sowohl körperlich als auch mental."

70 Prozent sind zu wenig
Als einen der Hauptgründe für sein freiwilliges Ausscheiden nannte Eberharter außerdem auch die Gefährlichkeit seines Berufes. Er wäre nicht mehr bereit, alles zu geben. 70 bis 80 Prozent seien in dieser Branche zu wenig. Dazu wären in den letzten Saisonen ständig kleinere Wehwehchen gekommen, die ihm zusetzten.

Entäuscht bin ich nicht über dass Karriere Ende. Es war zu erwarten. Als ich vo der Pressekoferenz hörte war klar dass er aufhört. Niemand beruft eine PK ein um zu sagen er mache weiter.

Schmidixxxx - 17.09.2004 - 22:07

Schade, aber es ist besser er hört jetzt auf, als später wenn er überhaupt nichts mehr zu Stande bringt!

Eberharter---> top!!!

Darla-chen - 18.09.2004 - 03:37

Wenn ich ehrlich sein soll, freu ich mich, dass es einen Konkurrenten weniger für Bode gibt. Aber letzen endes werden die Rennen dadruch auch nicht spannender. Schade, dass er geht. Aber besser er geht noch alleine von der Renstrecke, als dass er mit gebrochenen Wirbeln getragen wird.

Danke für die schöne Zeit.

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