Ankunft auf P3C277
- Missionsbeginn für Jack, Sam, Jonas und Teal'c
Einen Tag zuvor
"General bitte, ich ... "
"Jack ich werde nicht länger darüber mit ihnen diskutieren!
Sie werden damit leben müssen, um 1400 ist die Besprechung. Seien sie pünktlich!"
"Ja Sir "
Natürlich war das wieder mal ein vergeblicher Versuch von Jack,
sich vor einer Aufklärungsmission zu drücken - Alltag für Jack.
Trotzig stiefelte er in die Umkleidekabiene, um sich von seinen Zivilklamotten zu befreien.
Hemd, dann die Turnschuhe aus und die weiße Hose,
bis er nur noch in den dunklen shorts da stand. Er machte seinen Spint auf und sah sich im Spiegel an.
>hmm> Haare erst vor kurzem ganz kurz schneiden lassen, aber rasieren sollte er sich, das war schon überfällig.
Er sah an sich hinunter >ob Sam wohl diese Shorts gefallen würden? Oh man, woran denkst du?
sie wird dich nie in irgend welchen Shorts sehen...< "Ja...schade.." sagte er vor sich hin als er mal wieder in
Gedanken ganz wo anders war...
Dann ging die Tür auf und Sam Carter steckte nur den Kopf zwischen Tür und Wand.
"Sir sind sie...oh!"
Jack drehte sich um, aber er konnte es nicht glauben.
"Carter?? Was tun sie da?!"
"Sir tut mir leid ich wollte nur..."
"Ist ja gut, kommen sie schon rein, bevor das hier noch alle mitbekommen!" "Ja ist gut"
Sie schloß die Tür hinter sich und blieb wie angewurzelt vor ihm stehen und starrte ihn an.
Jack versuchte sie nicht zu beachten, aber als sie nach einer Weile noch immer auf nur eine Stelle sah reichte es ihm.
Er drehte sich zu Sam "Was ist denn? Hätte ich lieber weiß tragen sollen, oder was haben sie?"
"Äh nein, tut mir wieder leid, ich war in Gedanken...wissen sie wohin uns General Hammond schicken wird?"
"Keine Ahnung Carter, mir hat er noch nichts gesagt!"
Als er sich angezogen hatte gingen beide zur Besprechung.
Derzeit auf dem Planeten
Jonas schnüffelte in den Ruinen rum, zusammen mit Teal'c. Jack hasste das, ihm war langweilig.
Sam saß neben ihm unter dem kleinen Zelt das sie aufgebaut hatten, es sollte Schatten liefern aber
ihm wars dennoch zu heiß, er spielte an seiner multifunktions Uhr herum. "was lesen sie da?" "Das wird sie nicht interessieren Sir"
Jack machte ein -was-soll-das-heißen-Gesicht
"Es geht um Physik Sir" "Ah...darin war ich nie besonders gut...Carter?"
"Sir?" "ich hab langeweile...haben sie nicht lust ein bischen zu laufen?"
"Äh klar...warum nicht?!"
"He Jonas, wir gehen ein Stück, T pass auf ihn auf!" Rief er den Beiden zu bevor sie los stiefelten.
Für einige Zeit herrschte Stille, Jack sagte dann doch mal etwas um die Ruhe aufzulösen
"Schön hier...nur etwas zu warm, für meinen Geschmack"
Shila lag im Schatten eines Baumstumpfes in der Nähe der Ruinen gut verborgen im hellen Wüstensand. Dort war sie so gut wie unsichtbar, denn ihr Pelz hatte die gleiche Farbe.
Sie lag regunglos im Sand, sie war eine große Katze, so groß wie ein Löwe.
Aus fast geschlossenen Augen beobachtete sie die Fremden, welche durch das Tor der Antiker gekommen waren. Sie sah wie zwei der Fremden die verlassenen Ruinen ihres Volkes untersuchten. Die anderen Beiden schienen sich zu langweilen. Plötzlich liefen genau diese Beiden los und das ausgerechnet in ihre Richtung. Shila wußte nicht was sie tun sollte. Liegenbleiben und hoffen das man sie nicht bemerkte oder losrennen und das Risiko einer Entdeckung eingehen. Sie konnte sich nicht entscheiden.
Sam trödelte etwas und lief daher ein gutes Stück hinter O`Neill. Dennoch hörte er seinen Kommentar, bevor er um eine kleine Düne herum ging. Sie begann zu lachen. "Sir, ich weiß gar nicht was sie haben. Es ist doch angenehm hier, jedenfalls besser als bei uns zu Hause, da schneit es und es ist bitter kalt!", rief Sam hinter ihm her.
Sie entschloss sich kurzer Hand über die Düne zu steigen, da sie keine Lust dazu hatte drum herum zu gehen so wie O`Neill. So konnte sie auch wieder etwas zu ihm aufschließen.
Sie rechnete damit, wieder auf weichen Sand zu treten, doch das war es nicht. Da war etwas anderes unter ihren Steifeln, etwas das sich bewegte. Mit rudernten Armen krachte sie in den Sand und landete auf dem Rücken.
Shila bemerkte innerlich aufatmend das einer der Fremden um sie herum ging, ohne sie zu bemerken. Aber plötzlich war die andere Fremde da und trat ihr auf eine Pfote. Mit einem hellen Quietschen sprang Shila erschreckt auf und brachte sich auf dem Baumstumpf in Sicherheit. Dort oben versuchte sie sich ganz klein zu machen, was nicht ganz einfach war.
Shila wußte nun nicht mehr was sie machen sollte. Die Fremde war gestürzt und in diesem Augenblick keine Gefahr, aber sie wußte ja nicht wie der andere Fremde reagieren würde. Und ob man sie nur für ein Tier halten würde?
Mühsam rappelte sich Sam auf, noch immer das helle Quietschen in den Ohren, das nur langsam abklang. Nach einem kurzen Abtasten ihrer Knochen stellte sie fest, das ihr nichts passiert war und begann sich den Sand von den Sachen zu klopfen.
Verwirrt sah sie sich dann um. Was war das nur gewesen. Viel hatte sie nicht gesehen nur ein weghuschen. als ihr Blick schließlich weiter nach oben wanderte, sah sie es.
Sie stellte sich darunter das Wesen hatte sich wohl mehr erschreckt als sie selbst.
"He, keine Angst, wir tun dir nichts. Es tut mir leid, wenn ich dir wehgetahn habe wirklich!", sprach sie leise auf diese Sandfarbene Riesenkatze ein. Vorsichtig begann sie ebenfalls auf den Baum zu klettern
Shila glaubte sich in relativer Sicherheit dort oben. Sie sah zu wie die Fremde sich erhob und sich verwirrt umschaute. >Mist, sie hat mich gesehen<
Sie hörte wie die Fremde sie in einem ruhigen Tonfall ansprach, aber sie verstand kein Wort. Nur die Stimme klang sehr beruhigend, bis die Fremde begann den Baumstamm herauf zu klettern. Ein Grollen stieg in Shilas Kehle hoch und warnend fauchte sie das fremde Wesen an. Shila versuchte nach hinten auszuweichen, vergaß dabei das da nichts mehr war und purzelte plötzlich vom Baumstamm. Wie jede Katze drehte sie sich in der Luft und kam auf allen vier Pfoten auf dem Boden auf. Sie war direkt vor den Füßen des anderen Fremden gelandet.
Jack hatte sich grde nach Sam umgesehen, da übersah er fast daskleine Etwas, dass er doch fast übersehen hätte.
"woow...was?"
Es fachte ihn an
"He ganz ruhig...ich werd mich nicht rühren"
Er nahm die Hände von seiner MP
Und seine Blicke wanderten über Shila und musterten sie genau.
"Ist er bereit seine Aufgabe zu erfüllen?" wollte eine tiefe Stimme wissen, die aus der Dunkelheit zu kommen schien.
"Nein Herr, er ist noch viel zu jung. Onua braucht noch einige Wochen in der Reifungskammer!", erwiderte eine am Boden kauernde Gestallt.
"Du wagst es, mit solch schlechten Nachrichten zu mir zu kommen? Dieser hier, Onua hast du ihn genannt, wird diese Aufgabe erfüllen. nach langem Suchen, haben meine Spione endlich die Tau`ri von SG-1 aufgespürt. Ich habe nun die Chance, diese Menschen zu vernichten, die uns immer wieder großen Schaden zufügen. Doch alle voll ausgebildeten Superkrieger sind im Moment unterwegs und ich kann sie unter keinen umständen zurückrufen. Deswegen wird Onua gehen. Es wird Zeit, das er beweißt, das er ein Recht hat zu leben. Denn entweder die Menschen töten ihn oder ich, sollte er versagen!", das Wesen, dem die Stimme gehörte trat aus den SChatten hervor und baute sich vor den knieenden auf.
"Und sollte dein Schützling versagen und durch mich den Tod finden, so wirst auch du ihm in das Reich des Totes folgen. Hast du mich verstanden?"
"Ja Ares, Mächtiger der Mächtigen, Onua wird nicht versagen!", kam sofort die Antwort des Knieneden.
"Gut, dann geh. Gib Onua was er braucht. ER soll so schnell es geht aufbrechen. Es darf keine weiteren Verzgerungen geben.", befahl Ares.
Der Knieende sprang auf die Beine und eilte davon. Ares widersprach man nicht, sollte man an seinem Leben hängen.
Ares grinste in sich hinein. Es tat gut zu wissen, das man noch immer große Angst vor ihm hatte. Nur so war man in der Lage, ein solch großes Imperium zusammen zu halten.
Hilfe würde er nun von seinen neuen Superkriegern bekommen. Die er so Programmiert hatte, das sie nur ihm gehorchten und bedinungslos folgten. Sie waren sogar noch besser als die Drohnen-Krieger von Anubis.
Niemand würde ihn aufhalten können. Er, der doch der Nachfolger des Ra war.
Nicht einmal die Menschen würden in der Lage sein, ihn zu vernichten. Wie sie es schon mit so vielen schwachen seiner Art getan hatten.
Onua stand nun in seiner schwarzen Rüstung, die er immer trug, vor dem STargate und wartete auf den Befehl hindurch zu gehen.
Weder seine Rüstung noch seine Waffen erinnerten noch an einen Jaffa. Lediglich die Tätowierung einer Seriennummer und das Zeichen von Ares auf seinem rechten Oberarm, ließen erkennen, das er ein Jaffa war und einem Gott diente.
Nur die Tatsache, das seine Fähigkeiten verbesser worden waren und das er keinen Symbionten mehr in sich trug, unterschieden ihn noch zusätzlich von den Jaffa.
Seine Rüstung und das ausgeklügelte Filtersystem seines Helmes gestatteten es ihm auch im Vacuum des Weltraums oder einer Atomarverseuchten Umgebung längere Zeit zu überleben und zu kämpfen.
Da man ihn nur dafür geschaffen hatte, um Ares zu dienen, war er ihm treu ergeben. Man hatte es ihm in seinen Genetischencode eingepflanzt, wie einem Roborter.
Aber genau das war er ja auch. Genau wie alle anderen Krieger seiner Art. Geschaffen um im Namen von Ares Angst und Schrecken zu verbreiten. Um für ihn zu kämpfen und zu sterben.
Als ihm der Befehl gegeben wurde, durch das Tor zu gehen, tat er es sofort und ohne zu zögern.
"Carter...Sam..!"
plötzlich stand sie neben ihm
"Was, was ist denn das da?!"
Er sah zu ihr, doch er sah, sie wusste es auch nicht so genau
"Das, ich bin aus vershen auf sie drauf getreten. Sie hätte mich angreifen können, doch sie hat es nicht getan. Sie ist auf den Baum geflohen. Erst als ich ihr nach bin hat sie gefaucht und geknurrt. Ich denke sie hat mehr Angst vor uns als wir vor ihr!", erklärte Sam.
Onua, sah sich eingehend auf diesem Wüstenplaneten um. Fußspuren hatte er sofort gefunden und war ihnen gefolgt. Es war keine Schwierigkeit für ihn. Zu lesen, wer da im Sand gelaufen war. Eine Frau, zwei Männer und ein Jaffa. Nach einer weile teilten sich die Spuren und Onua entschied sich dazu, den Spuren eines Mannes und der Frau zu folgen.
Er fand sie schließlich mit einem seltsamen Wesen zusammen stehen.
Ohne zu überlegen, eröffnete er das Feuer. Er traf das Wesen, das fauchend zu Bode ging und verfehlte seine eigentlichen Ziele.
Er änderte seine Taktik und rannte auf die beiden Tau`ri zu, schlug die Frau nieder und hechtete sich auf den Mann, riss ihn zu Boden und versuchte ihn nieder zu schlagen.
"Was zum..."
Weiter kam jack nicht, er wurde von einem unbekannten umgeworfen, der sich auf ihn gestürzt hatte.
Jack versuchte sich zu wehren
Sam hatte diese Gestallt schon umgehauen und er wollte es ihr nicht gleich tun.
"Was wird das?!"
Er versuchte das Messer so weit wie möglich von sich fern zuhalten, mit dem sein Gegner auf ihn losgegangen war.
Jack versuchte mit der einen Hand an seine Zat zu kommen, aber vergebens.
Er war zu stark
"Talbet Tau`ri. Tal shak!", rief Onua und versuchte weiterhin den Menschen auf dem Boden zu halten.
Vielleicht wäre Ares auch erfreut, wenn er die Menschen lebend zu ihm brachte. Doch sein Befehl lautete sie zu töten.
Sam rieb sich ihr schmerzendes Kinn und kämpfte sich auf die Beine. Schwankend stand sie auf und wankte dann auf die beiden Kämpfenden zu. Sie nahm anlauf und rammte Onua mit ihrer Schulter. So das dieser seitlich in den Sand viel.
Jack zog seine Zat als Sam ihn von der Seite rammte.
Ein Schuss und er lag auf dem Boden, um ein Haar hätte es Sam auch erwischt, doch er war darin geübt und verfehlte sein Ziel nicht.
"Wow, das war knapp...danke! haben sie sich verletzt?"
Fragt er Sam besorgt und ging zu ihr hinüber um ihr aufzuhelfen.
"Mir...mir gehts gut. Dieses Wesen hat eine ziemlich gute rechte!", murmelte sie und hielt sich erneut ihren Kiefer.
"Was ist das für ein Wesen? Hat Anubis neue Krieger?", wollte sie wissen und besah ihn sich etwas näher. Stellte jedoch fest, das die Rüstung unterschiede zu den anderen hatte.
Dann sah sie hinüber zur Katze und stellte fest, das der Typ sie wohl doch erwischt hatte.
Schnell rannte sie zu ihr, untersuchte sie schnell und nahm dann den Kopf der Raubkatze in ihre Hände.
"Sir, wir müssen sie hier weg bringen!"
Shila war vor den Füßen des Fremden gelandet, zuckte erschreckt zusammen und fauchte wieder . Als plötzlich aus dem Nichts geschossen wurde mit einem schmerzhaften Fietschen ging Shila zu Boden. Um sie herum entbrannte ein Kampf. Sie duckte sich und blieb reglos liegen, denn sie wußte nicht um was es ging. Der Kampf war vorbei und Shila begann sich ihre Wunde an ihrer Flanke zu lecken. Es war sehr schmerzhaft, sie schnurrte um sich selbst zu beruhigen. Plötzlich kam diese Fremde zu ihr und nahm ihren Kopf. Shila hielt still, sie hatte angst
"Ja...am besten wir nehmen sie mit.
hm, ich werd sie tragen"
Er hob sie auf seine Schulter.
"was machen wir mit dem hier?" fragte er dann doch, da er ihn ungern laufen ließ
Plötzlich nahm der andere Fremde sie hoch um sie fort zu tragen, Shila begann zu zittern sie wußte nicht was diese Fremden vorhatten, aber sie wehrte sich nicht, sondern jammerte nur leise vor sich hin.
"Wir sollten ihn mitnehmen Sir. Ich will wissen, wer er ist und was er hier macht. Er ist noch ziemlich klein scheint daher ziemlich jung zu sein!", erklärte Sam.
Dann trat sie an jacks seite und streichelte den Kopf des Kätzchens das vor sich hin jammerte.
"He, keine Angst, wir tun dir nichts. Wir werden dir helfen, deine Wunde versorgen und dich gesund machen. Das können wir aber nur zu Hause!", redete sie leise auf sie ein.
Shila verstand die Worte der Frau nicht. aber es klang seltsam beruhigend und obwohl es eigentlich verboten vor Fremden sich in ihrer wahren Gestalt zu zeigen verwandelte sie sich in ihre Humanoide Form. Der fremde Mann hielt mit einem mal eine ca. 16 jährige junge Frau auf seinem Arm, welche eine Beinverletzung hatte. In dieser Gestalt hatte sie kurze sandfarbene Haare und ihre Eckzähne waren etwas größer, so die die einer Raubkatze. IHre Augen waren ebenfalls dieselben geblieben.
"Ist gut"
Jack rief Jonas und Teal'c über Funk
"Jonas, T? Meldet euch!"
"Hier ist Jonas, Colonel, wo seid ihr?"
"Wir hatten einige Probleme hier, ihr müsst uns helfen."
"Worum geht es?"
"kommt einfach her, ich erklärs später. Wir sind nordöstlich richtung Berge gegangen etwa 2 Meilen von euch, O'Neill ende"
"Wir sind unterwegs"
"Jetzt heißt es warten.."
Als er sich mir ihr auf dem Arm in den Schatten setzte merkte er, dass sich da was veränderte.
nun hatte er eine junge Frau auf dem Schoß
Angstvoll sah Shila den Mann der sie auf dem Schoss hatte an. Sie verstand kein einziges Wort von dem was er in dieses seltsame Gerät hineingesprochen hatte. Sie sah an sich herunter und sah das ihre Wunde stark blutete.
Sie versuchte diese mit ihrer Hand zu erreichen um das Blut zu stillen, es schien eine Hauptader getroffen zu sein. Shila merkte wie sie schwächer wurde.
"Wow..war ich das etwa?"
Sam sah auch erstaunt zu beiden
"ähm...was,was ist mit ihr passiert?!"
Sam starrte mit offenem Mund und schüttelte den Kopf
"Sieht für mich aus...wie ein Teenager?! Auf meinem Schoß!" Stellte er mit erschrecken fest, ach wenn die junge Lady nicht schlecht aussah.
"Hm...Sie scheint uns nicht zu verstehen..."
Sam die zu erst reschrocken etwas zurück gewichen war, kam nun wieder näher. Sah dem jungen Mädchen in die Augen und lächelte ihr aufmunternd zu. Sie nahm gleichzeitig ihren Rucksack ab und suchte sich Steriele Mullbinden heraus. Dann machte sie sich daran, die Blutung zu stopen.
"Ich weiß es tut weh. Aber ich muss das machen. Du verlierst zu viel Blut. Schau ich bin schon fertig. Er wollte dich nicht verletzten, das galt uns.", begann sie wieder zu reden und strich dem Mädchen über die Wange.
"Das tut jetzt vielleicht etwas weh!", teilte sie ihr mit auch wenn sie sie nicht verstehen konnte. Dann zog sie eine Spritze auf und verabreichte ihr das Mittel.
Aufmerksam sah Shila der Fremden zu. Diese verband ihre Verletzung und dann kam sie ihr mit einem seltsamen Gegenstand näher und stach ihr damit in die Haut. So etwas kannte Shila nicht. erschrocken wollte sie zurückweichen, schaffte es aber nicht rechtzeitig.
Sie zuckte zusammen und gab einen erschrockenen Quietschlaut von sich. Dann endlich schaffte sie es sich zu bewegen und glitt vom Schoß des fremden Mannes herunter und wich ein Stück zurück. Von dort aus sah sie sich zum erstenmal den anderen Jungen an der die Fremden angegriffen hatte und auf sie geschossen hatte. Er sah anders als die Fremden aus, stellt sie fest.
"Wow, langsam. Du solltest dich nicht bewegen. Es tut mir leid, wenn ich dich erschreckt haben sollte. Aber das ist gegen eine Infection. Bleib hier und liege still!", Sam war ihr nachgegangen und berührte sie beruhigend an der Schulter.
Onua, wurde langsam wieder klar und begann sich langsam zu bewegen. So etwas hätte nicht passieren dürfen. Er hatte versagt.
Sam die die Bewegungen des Krieger gesehen hatte, sprang auf, drehte ihn schnell auf den Rücken und fesselte ihm dann Hände und Beine, so das er sich nicht mehr bewegen konnte.
"Nanei. Tyger. Rin`tel`noc!", schrie Onua und zerrte an seinen Fesseln.
"Sir, er spricht Goa`uld!", rief Sam ihm zu.
Sie konnte einige Sätze noch, die sie von Jolinar gelernt hatte und begann zu versuchen, mit ihm zu reden. Seine Stimme hörte sich noch sehr jung an und seltsamer weiße spürte sie keinen Symbionten in ihm.
"Nanb`tu`qua?", wollte Sam wissen und fragte ihn so nach seinem Namen.
Onua schüttelte den Kopf zum Zeichen das er nichts sagen würde. Doch Sam deutete das als Zeichen dafür, das er sie nicht verstanden hatte. Also wiederholte sie ihre Frage.
"Nanb`tu`qua?"
Onua fand, das es nicht schlimm war, wenn sie seinen Namen wussten.
"Talmac Onua!", antwortete er daher.
"Sir, er sagt sein Name sei Onua!", rief dann Sam hinüber zu Jack
Die Fremde war zu ihr gekommen, was sie sagte konnte Shila nicht verstehen, aber es klang beruhigend und so blieb sie still liegen. Dann aber bewegte sich der andere Fremdling und die Frau reagiert schnell darauf und fesselte ihn. Shila hörte das die Fremde in einer anderen Sprache mit dem Gefangenen sprach. Sie verstand zwar kein Wort ahnte aber, das es um seinen Namen ging. Dieser schien Onua zu sein.
Shila legte ihren Kopf schief und überlegte. Es war unwahrscheinlich das jemand ihre Sprache konnte, aber die fremde Frau schien recht klug zu sein und so versuchte sie sich jetzt verständlich zu machen. Um sich vorher Mut zu machen begann sie zu schnurren, dann nannte sie ihren Namen. “Shila”, und deutete mit einem Finger auf sich selbst. Fragend sah sie daraufhin die Fremde an.
Sam sah sofort hinüber zu dem Mädchen, als diese begann zu schnurren. Fast so wie eine Katze. Doch was war sie wirklich? War ihre Rasse nun eine Katze oder doch Menschen?
Gebannt sah sie ihr zu und grinste dann erfreut an.
Sam ging wieder hinüber zu ihr und nickte verstehend. Deutete auf Shila und sagte "Shila!"
Dann zeigte Sam auf sich selbst und meinte "Sam Carter oder einfach nur Sam!"
Die fremde Frau begriff wirklich sehr schnell, erkannte Shila. Sie nickte und wiederholte ihren Namen. “Shila.” Dann zeigte sie auf den gefesselten Jungen und sagte. “Onua?” in einem fragenden Tonfall anschließend deutete sie auf die Frau und wiederholte. “Sam?”
Danach sah sich Shila um und sah den fremden Mann an der sie getragen hatte. Sie deutete mit einem Finger auf ihn und fragte dann. “Sam?”
Denn sie war sich nicht sicher ob Sam ein Name war oder die Bezeichnung für das Volk der Fremden.
Sam musste lachen. Nahm Shila sogar in den Arm dann zeigte sie auf Onua und bestätigte mit einem nicken seinen Namen, den sie richtig verstanden hatte. Dann deutete sie auf sich und meinte "Sam".
"Du bist ziemlich schlau!", stellte sie dann noch fest, bevor sie auf ihren Colonel zeigte und "Jack" sagte.
"Und du, du bist Shila!"
Shila wurde überraschend von der Frau die den Namen Sam trug in den Arm genommen. Sie zuckte kurz zusammen, schmiegte sich dann aber mit einem leisen Schnurren an sie. Von dort aus sah sie zu dem Mann, den die Frau jetzt Jack genannt hatte und begriff es waren ihre Namen. Gut aber wie jetzt weiter? Überlegte Shila. Sie löste sich aus dem Arm der Frau und sah sich um. “Sam!” Shila deutete auf die Berge die in weiter Ferne zu sehen waren.
“Chestiri!”, aber weiter wußte sie nicht wie sie erklären sollte das sie von dort kam und das dort ihr Volk lebte, nachdem sie die Wüste verlassen hatten.
Sam sah sie fragend an. Wollte sie etwa in die Berge? Das konnte sie nicht schaffen. Sie mussten zurück zum Stargate, das würde schneller gehen und man konnte sich dann besser um sie kümmern. Also schüttelte sie den Kopf, zeigte in die Entgegengesetzte Richtung "Das geht schneller!"
Onua hatte nur auf so eine Gelegenheit gewartet. Wie dumm die Menschen doch waren. Er hatte jedes Wort verstanden, auch wenn er ihnen glauben machte, er könnte nur Goa`uld. Doch wie sollte er gegen Wesen käpfen, dessen Sprache er nicht beherrschte. Also war ihm Tau`ri beigebracht worden.
Mit Leichtigkeit riss er seine Fesseln entzwei, schnappte sich sein Messer und schlich sich an die Frau heran. Dann, blitz schnell, legte er einen Arm um sie und hielt ihr das Messer an den Hals.
"Talbet!", forderte er sie auf sich zu ergeben.
Sam ließ Shila vor schreck los, griff verzweifelt noch oben, um den Arm der sie umklammert hatte zu lösen. Doch als sie die Klinge an ihrem Hals spürte, gab sie jegliche Gegenwehr auf und blieb ganz still sitzen
Teal`c und Jonas die gerade dazugekommen waren, verharrten wie versteinert und sahen mit entsetzen die Szene
Shila seufzte Sam hatte sie anscheinend falsch verstanden. Plötzlich bewegte sich der fremde Junge Onua, aber im Gegensatz zu Sam hatte Shila durchaus mitbekommen, das er die Fesseln gelöst hatte. Blitzschnell verwandelte sie sich zurück in ihre Katzengestalt, sprang ihn an , schlug ihm mit einer Vorderpfote das Messer aus der Hand, riß ihn um und packte ihn mit den Zähnen an der Kehle. Grollend stand sie dabei über ihm. Das Messer war durch die Luft geflogen und bohrte sich zu den Füßen der Neuankömmlinge in den Boden. Shila würde nicht zulassen das jemand der ihr half etwas passierte aus welchem Grund auch immer, das ließ ihre Ehre nicht zu. Ihr Volk war nun einmal so. Jeder half dem Anderen und verteidigte sich gemeinsam.
Sam rieb sich noch immer den Hals und schnappte nach Luft. Sie hatte nicht schnell genug reagieren können doch zum Glück war Shila dagewesen. Als sie sich umdrehte, sah sie sie wieder in ihrer Katzengestallt dastehen Onuas Hals in ihrem Maul.
Langsam stand sie auf, legte berhigend eine Hand auf den Kopf der Katze.
"Ist gut, mir ist nichts passiert. Lass ihn los!", sprach sie sanft auf sie ein.
Dabei winkte sie Jonas und Teal`c zu sich heran.
"Passt auf unseren neuen Freund auf, wenn Shila sich dazu entschließt ihn gehen zu lassen. Im Augenblick versteh sie unsere Sprache noch nicht.", erklärte sie den beiden
Shila hielt Onuas Kehle immer noch gepackt. Als Sam sie beruhigen wollte verstand sie zwar warum, aber sie ließ ihn dennoch noch nicht los.
Sie grollte ihn noch einmal böse an und nahm dann ganz langsam ihre Zähne von seiner Kehle. Dann fuhr sie mit ihrer rauen Katzenzunge einmal quer über Onuas Gesicht, hob vor seinen Augen eine Vorderpfote und fuhr demonstrativ ihre scharfen und langen Krallen aus, zog sie wieder ein und schlug ihn mit eingezogenen Krallen die Pfote an den Kopf. Sie wollte ihm damit klarmachen, das sie wenn er das noch einmal versuchen würde ernst machte und hoffte das Onua dieses begriff.
Langsam zog sie sich von ihm zurück, ließ ihn dabei aber nicht aus den Augen. Dabei knickte sie mit ihrer verletzten Hinterpfote ein und landete auf ihrem Hinterteil.
Shila ließ sich auf eine Seite fallen, um ihre Verletzung zu schonen. Vorsichtig beäugte sie aus dieser Position die beiden Neuankömmlinge ein wenig misstrauisch, aber da Sam sie begrüßt hatte, beruhigte sich Shila schnell.
"He Jungs, passt mal auf den kleinen hier auf. Er hat schon genug angstellt. Wir wollen ja nicht, das er wirklich noch seinen Auftrag erfüllt und einen von uns umbringt!", rief Sam Teal`c und Jonas zu. Als sie von ihnen ein Nicken als Antwort bekam, kehrte Sam an Shilas Seite zurück.
Sie setzte sich neben die große Katze und begann sie hinter den Ohren zu kraulen.
"He, danke kleine. Du hast mir wahrscheinlich das Leben gerettet. Ich schulde dir etwas!"
Shilas Verband hatte sich durch die Verwandlung gelöst, da sie in ihrer Katzenform schmalere Beine hatte. Sie sah sich die Wunde an und begann diese zu putzen. Als die Frau mit dem Namen Sam zu ihr kam, etwas sagte und ihr dann begann hinter den Ohren zu kraulen, sah sie auf und begann hingebungsvoll zu schnurren. Diese Sam schien genau zu wissen, wie sie eine Katze zu kraulen hatte. Dann aber hatte Shila genug davon und kümmerte sich weiter um ihre Verletzung. Nebenbei dachte sie darüber nach wie sie das Verständigungsproblem lösen konnte. In ihrer Katzenform war das nicht möglich. Also blieb ihr nur eines übrig, ihre humanoide Form anzunehmen. Ein Gedanke genügte und es war geschehen.
Sie sah Sam an und dann zu dem Verband der am Boden lag. Shila hoffte das Sam ihn wieder anlegen würde.
Sam musste schmunzeln als sie das schnurren hörte. Es gefiel ihr also. Doch als sie sich wieder in ein Mädchen verwandelte, begann sie zu grinsen. Die kleine war einfach nur süß.
Als Shila ihr mit einem Blick zu verstehen geben wollte, den Verband wieder an ihr Bein zu binden, verstand sie das sofort. Doch den alten konnte sie dazu nicht mehr verwenden.
Mit einem Kopfschütteln begann Sam zu sprechen.
"Nein, den alten können wir nicht mehr dran machen. Schau, er ist voller Sand und das ist nicht gut, wenn der in die Wunde kommt.", sie zeigte Shila die Binde und legte sie dann zurück in den Sand.
Dann holte sie eine neue heraus und eine Salbe. Vorsichtig tupfte sie etwas Creme auf die Wunde und verand das Bein dann neu.
"So, schau, so gut wie neu."
Sie nahm Shila wieder in den Arm und lächelte sie wieder an
Shila seufzte erleichtert, Sam schien auch ohne Worte verstanden zu haben was sie meinte. Die Salbe schien auf Pflanzenbasis zu sein. Das verriet ihr der Geruchssinn, also war sie wohl verträglich, hoffte sie. Sie schmiegte sich in den Arm der Frau und versuchte sich zu verständigen. “Sam, danke!” Shila deutete auf den Verband um zu zeigen was sie meinte. Dann überlegte sie weiter. “Sagen Shila ..... neue...Sprache?”, sie versuchte die Worte zu benutzen die sie von Sam gehört hatte und hoffte den Sinn richtig erraten zu haben.
Erwartungsvoll sah Shila Sam an.
Sam bekam den Mund nicht mehr zu vor staunen. Shila hatte da gerade mit ihr in ihrer Sprache gesprochen. Sie hatte sich die Worte sogar richtig zusammen gereimt.
"Du... du sprichst ja unsere Sprache. Ein bisschen jedenfalls. Und ja, ich werde dir unsere Sprache beibringen!", versprach sie ihr.
Sam entschloss sich, mit einfachen Dingen anzufangen. Sie griff in den Sand, zeigte ihn Shila und ließ ihn dann durch ihre Finger rieseln.
"Das ist Sand!", erklärte sie dann. Dann deutete Sam auf die Palme unter der Jack saß und meinte "Palme!", gespannt wartete Sam darauf, was Shila nun machen würde
Shila hörte genau zu was Sam ihr erzählte und prägte sich jedes Wort genau ein. Alles was sie sah und hörte wurde sofort in ihrem Gedächtnis gespeichert, sie vergaß nichts.
Sie wiederholte die Worte der Gegenstände auf die Sam gezeigt hatte, ohne jeden Fehler.
Dann aber hatte auch sie eine Frage an Sam. Ihr fehlten dazu zwar ein paar Worte, aber sie hoffte, das sie dennoch verstanden wurde.
“Sam du gehen Tor ..wohin? Antiker? Antiker wieder da?”, wollte sie wissen in ihrem Volk gab es Geschichten über die Erbauer der Sternenwege, aber niemand aus ihrem Volk hatte diese Wege je benutzt. Sie waren gewarnt worden vor der Gefahr die aus diesen Toren kam und zogen sich damals zurück in die Berge und wurden nie gefunden von der Gefahr durch das was die Antiker Goaìuld nannten.
"Das machst du sehr gut. Du lernst wirklich schnell.", lobte Sam und wuschelte durch Shilas Haare.
"Und ja, ich gehe durch das Tor zusammen mit dir. Dir wird nichts passieren. Wir gehen nach Hause, zur Erde. Das ist ein wunderschöner Planet. Er wird dir gefallen. Die Antiker sind leider nicht zurück gekommen. Vielleicht irgendwann, aber jetzt noch nicht!", erklärte sie Shila langsam, damit sie auch die Möglichkeit hatte, alles verstehen zu können.
"Shila, woher kennst du die Antiker?", fragte nun Sam, als sie begriff, was die kleine mit den Antikern gemeint hatte.
Bedauernd sah Shila zu Boden, sie kannte die Antiker nur aus den Geschichten ihres Volkes und sie hätte ihrem Volk zu gerne die Nachricht von der Rückkehr der Antiker überbracht. Shila hatte sehr gut verstanden was Sam sie fragte. Angestrengt überlegte sie, wie sie das erklären sollte, ohne die richtigen Worte zu kennen. Ein kleiner Zweig welcher herumlag fiel ihr ins Auge. Sie nahm ihn und zeichnete die Ruine wo sie die Fremden getroffen hatte auf.
“Mein Volk gebaut mit Antiker....lange her.... wir gegangen nach Warnung vor Gefahr ‘Goa`uld’ für Volk in die Chestiri!”
Shila zeigte in Richtung der Berge um Sam zu zeigen wohin ihr Volk vorsorglich sich zurück gezogen hatte vor der Gefahr, aber keiner hatte diese Gefahr jemals zu Gesicht bekommen.
"Die Goa`uld gibt es immer noch. Es ist gut, das ihr in die Berge geflohen seit. Sie sind sehr gefährlich. Ich kann dir einige Geschichten über die Antiker erzählen. Einiges Wissen wir über sie!".
Sam erkannte, das Shila noch sehr viel schlauer war, als sie gedacht hatte.
"Darf ich dich etwas fragen? Wie machst du das? Ich meine, das du einmal eine große Katze bist und dann ein kleines Mädchen?"
Vor dieser Frage hatte sich Shila gefürchtet, denn es war verboten, sich Fremden zu erkennen zu geben. Dies war ein Tabu geworden, um das Volk vor der Gefahr zu schützen, vor welcher die Antiker das Volk gewarnt hatten. Dieses Tabu hatte Shila gebrochen und sie war sich sicher, das wenn ihr Volk das erfahren würde sie eine Ausgestoßene sein würde und alleine überleben mußte, sie senkte den Kopf und wußte nicht ob sie ein weiteres Tabu brechen sollte.
“Sam ich nicht darf verboten Tabu. Schlimm genug das ihr mich gesehen!”
Vertrauensvoll schmiegte sie sich an die eigentlich doch fremde Frau, der sie das Lebengerettet hatte.
Langsam begann Sam zu nicken. Shila hatte also durch ihre Schuld etwas verbotenes getan und würde dadurch jetzt vielleicht sogar Ärger bekommen. Großen Ärger, wenn sie die kleine richtig verstanden hatte.
"Shila, du wirst niemals allein sein. Wenn dein Volk böse mit dir ist, dann könnte ich doch versuchen, mit ihnen zu reden, falls ich einen von ihnen noch einmal sehe. Ihm dann erklären, das du keine Schuld hast, das du keine andere Wahl hattest, als genau so zu reagieren. Ich bin schließlich auf dich drauf getreten!", murmelte Sam.
Es erstaunte den Major ebenfalls, das Shila so schnell vertrauen zu ihr gefasst hatte, wollte sie danach fragen und wusste doch nicht, wie sie das anstellen sollte.
Shila lag immer noch im Arm von Sam und hörte ihr zu. Dann löste sie sich daraus und sah die Frau an. Sie schüttelte heftig den Kopf. “Nein das nicht geht, niemand hören dir dort zu du gehörst nicht zum Volk ....” Shila suchte nach Worten. “Keine Recht dort zu reden. Gesetz und ich kann nicht lügen, kann niemand bei uns, weil Sprache des Körpers alles verraten tun. Und Fremden mitbringen ist auch verboten, dann wäre mein Volk ja auch verraten. Bin schon immer eine Außenseiterin!”, erklärte sie mit einem Blick auf ihren Körper.
Sie war in ihrer Generation die Einzige mit der alten Fellfarbe und damit eher an die Wüste angepasst und nicht an die Berge und das machte sie zu einer schlechten Jägerin in den schiefergrauen Bergen.
“Meine Fellfarbe ist falsch, haben einen zu hellen Pelz in Katzengestalt, niemand nimmt mich mit auf die Jagd, denn das Wild sehen mich zu schnell!”, versuchte Shila zu erklären.
“Ist alte Fellfarbe von früher als mein Volk noch in der Wüste lebte, hier gute Tarnung in Bergen nicht!”
Sam verstand, dass ihr das Jagen sehr viel bedeutete. Und es tat weh zu hören, wie man Shila behandelte.
"Es könnte aber auch ein Zeichen sein. Vielleicht ist es Zeit für dein Volk zurück zu kehren, in die Wüste, dahin woher sie hergekommen sind. Und schau, ich habe die selbe Farbe wie du, jedenfalls im Augenblich!", sie lächelte Shila an und deutete auf ihre Kleidung.
"Wir können also einmal Jagen gehen, wenn du das möchtest. Auch wenn ich mit dir nicht mithalten kann, wenn du es willst, dann Jagen wir wenn du wieder gesund bist!"
Sam stupste ihre Nase an und lachte.
"Dein Volk sollte sich nicht vor allem neuen versperren. Sie werden dr nichts tun, das verspreche ich dir, ich werde dich beschützen!", flüsterte sie ihr dann noch zu
Shila schüttelte den Kopf. “Volk wird erst die Berge verlassen, wenn Antiker zurückkehren. Vorher nicht! Und da ich die Einzige mit dieser Farbe bin würden sie in der Wüste verhungern. Und in der Hitze eingehen, ich fühlen mich wohl hier in der Hitze.” Shila zuckte mit der Schulte. “Weiß aber nicht warum! Bin hierher gelaufen weil ich Ruinen sehen wollte und weil keiner mich zu dieser Wanderung begleiten wollte, wenn ich nicht bald zurückkehre werden sie denken das ich nicht mehr lebe. Eigentlich soll keiner alleine zu einer rituellen Wanderung aufbrechen, aber niemand wollte mich mitnehmen. Ich wollte aber nicht ewig als Kind im Volk gelten!”, erklärte Shila wie sie hierher gekommen war. “Mein Volk vergißt nichts gutes Erinnerung alles wird sich gemerkt kein Aufschreiben nötig, aber auch keine Veränderung möglich deshalb!” , fügte sie noch hinzu. Shila spürte den Stups und schnurrte als Antwort.
Sie überlegte was sie tun würde ein Zurück gab es wohl in Zukunft nicht und vielleicht wenn sie die Antiker mit der Hilfe der Fremden finden konnte, dann könnte sie auch zu ihrem Volk zurückkehren irgendwann und würde akzeptiert werden, durch diesen Erfolg.
Shila sah Sam an und erklärte: “Ich gehen mit euch durch den Sternenweg, um zu lernen und die Antiker zu finden!”
Sie hatte sich entschieden.
"Du bist kein Kind mehr. Schon lange nicht. Vielleicht bist du erwachsener und weißer als dein ganzes Volk zusammen. Bei uns nennen wir Kinder die erwachsen werden Teenager, ich denke du bist einer. Und wir nehmen dich gerne auf wenn du das magst. Ich werde auf dich aufpassen, dir wird nichts passieren!"
Sam drückte Shila kurz etwas mehr.
"Und deinen neuen Freund werden wir wohl auf mitnehmen. Vielleicht kannst du ihm ja beibringen, wie man sich beninnt!", meinte Sam und zeigte mit einer Kopfbewegung zu Onua.
"Nanei. Ich Onua. Niemand mich verändern!", rief Onua nun doch. Ließ erkennen, das er die Sprache der Menschen verstand und auch sprechen konnte.
Shila zuckte mit der Schulter. “Das kann sein, aber für mein Volk bin ich ein Kind, bis die rituelle Wanderung beendet ist!”
Dann löste sie sich aus Sam`s Arm und sah zu Onua hinüber.
“Freund? Wer auf mich schießt ist kein Freund und sich benehmen lernen wird schwer für ihn er ist schlimmer als ein ganz kleines Kind. Er beißt ohne zu denken und es trift den Falschen. Er ist wie ein Baby, denn nur Babys beißen in Schwänze, auch in den eigenen!”, meinte Shila verächtlich. Sie sah Onua aus ihren grünen Katzenaugen an und wandte sich dann in einer verachtenden Haltung wieder ab. Sie sah betont auf ihren Verband.
“Er kann eure Sprache, er hat verraten was er nicht sagen wollte!”
Spöttisch grinste Shila, ohne dabei ihre Zähne zu zeigen an. Ganz leise erklärte sie dann noch . “Er riecht nach Angst!”
"Ja, das kann er und er scheint noch viel mehr zu können, von dem wir noch nichts wissen. Auch wenn er wie ein Baby ist, ich denke er hat erkannt, das du die Stärkere von euch beiden ist. Jedenfalls wenn er nur ein Messer als Waffe hat. Was machen ältere deines Volkes mit den jüngeren wenn die sich so benehmen?", wollte Sam nun wissen, da sie sich sehr für die Gewohnheiten von Shilas Volk interessierte.
"Shila, im Augenblick ist er vielleicht noch nicht ein Freund, aber vielleicht wird er einmal einer!", gab Sam zu bedenken.
"Ich bin kein Baby mehr und ich beise nicht. Ich schieße. Ich bin Onua, ich wurde vor vier Tagen erschaffen und schon fast Erwachsen. Sonst hätte man mich nicht auf diese Mission geschickt!", knurrte Onua zurück.
"Und ich habe keine Angst, soetwas kenne ich nicht!", fügte er dann hinzu.
Sam hatte dem ganz genau zugehört.
"Wenn er erst fast erwachsen ist und du wirklich Angst riechen kannst, die von ihm ausgeht. Er aber behauptet, das er nicht weiß was Angst ist. Dann könnte etwas bei seiner erschaffung schief gegangen zu sein. Und das gäbe uns wirklich eine Chance ihn zu erziehen ihm beizubringen was gut und böse ist!", murmelte Sam Shila zu.
“Hm bei ganz kleinen Babys wird es ignoriert und nicht beachtet, sie hören von ganz alleine damit auf. Wenn Kinder sich untereinander balgen passt immer ein Erwachsener auf das niemandem ernsthaft etwas passiert, sobald ein Kind quietscht muß ein Kampf beendet werden sonst bekommen sie einen Klaps als Strafe mehr passiert nicht, aber das ist nur selten nötig. Alle Kinder meines Volkes begreifen sehr schnell, wann Schluß ist mit einem Kampf und Kinder lernen rechtzeitig zu quietschen wenn etwas wehtut.”, erklärte Shila der Frau.
Und zu Onua gewandt. “Was du lebst erst vier Tage kein Wunder das du es nicht besser weißt wann Schluß ist. Du bist wie ein Baby nicht im Körper, aber im Kopf. Mission man schickt doch keinen Babys auf eine Mission dein Volk geht leichtsinnig mit seinen Kindern um! Du magst Angst nicht kennen aber du riechst danach, also hast du auch welche du weißt nur nicht was es ist!” Das sagte Shila mit sehr viel Entschiedenheit.
“Ja das kann ich in Katzengestalt noch besser als in dieser! Das ist für mein Volk normal, gehört mit zu unserer Art der Verständigung, genauso wie andere für euch unbewußte Körperreaktionen vermute ich.” Shila legte den Kopf schief und fragte. “Meinst du wirklich das man den erziehen kann? Das dauert sicher lange, so seltsam wie sein Volk ist!”
"Ich bin kein Baby. Versteh das endlich. Mein Herr fand, ich wäre bereit dazu. Er befiehlt, ich gehorche. Nur dazu wurden wir geschaffen aus diesem Grund, züchtet man uns um die Jaffa zu ersetzen, die sich gegen die Götter stellen. Ich bin Onua, besser als Anubis Klonkrieger!", erklärte er gereizt. Eigentlich wusste er gar nicht, warum er sich auf so eine Diskusion einließ. Er hatte sowieso recht.
"Nun es wird schwierig. Aber ich glaube, das er dich tief in sich drin respektiert und ist es nur, weil du ihn besiegt hast. Und das ist schon einmal viel mehr, als wie hoffen können. Onua will uns töten. Ist ein Diener der Goa`uld, die du kennst oder besser gesagt schon erwähnt hast. Hätten wir einen älteren und Reiferen von Onuas Art vor uns, würde ich sagen, wir könnten es nie schaffen, ihn davon zu überzeugen, das es falsch ist, den Goa`uld zu dienen. Doch mit Onua, der erst vier Tage alt ist, könnten wir eine Chance haben!", eklärte Sam
"Wirst du ihm das queitschen beibringen?" fragte sie Shila dann vorsichtig.
Nach Onuas Worten brach Shila in haltloses Gelächter aus. Sie baute sich vor ihm auf und meinte noch immer kichernd. “Herren und Götter gibt es nicht! Du bist wie ein dummer Hund und nur Hunde folgen einem Herren! Hunde sind nicht in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen. Ich bin eine Katze und ich mache was ich will und befehlen lasse ich mir von niemanden. Ich treffe die Entscheidungen und nun sag mir was klüger ist. Du dummer junger Hund!”
Shila drehte ihren Kopf zu Sam um. “Ich weiß nicht ob man ihn noch erziehen kann. Ich glaube er ist zu dumm dazu. Selbst Kleinkinder meines Volkes sind klüger. Mein Volk glaubt nicht an Götter!”, erklärte sie Sam, aber sie war auf einen Angriff Onuas gefasst und würde somit gleich mit der Erziehung beginnen.
Dumm? Hatte sie ihn gerade dumm genannt? Warum versuchte sie ihn so zu reizen? Was wollte sie damit bezwecken? Auch Sam sah erstaunt auf und machte sowohl Teal`c als auch Jonas klar, sich nicht einzumischen, egal was nun passierte.
"Ich bin KEIN Hund und auch KEIN Baby. Wann verstehst du das eigentlich einmal und nenne mich nie wieder dumm. Mein Gott glaubt an mich und eines Tages wird er auch hier herkommen!", knurrte Onua.
Auch wenn er keine Waffe hatte so wollte er das alles nicht auf sich sitzen lassen. Er riss sich den Helm vom Kopf und sah das erste mal durch seine eigenen Augen die Welt. Wäre es eine andere Situation, so hätte es ihn erstaunt, wie hell die Farben waren, doch nun, war er auf den Kampf konzentriert.
Seine Haare hatten die selbe blonde Farbe wie der Sand und seine Augen die des Himmels.
Blitz schnell sprang er auf die Beine und stürzte sich auf Shila
Shila ahnte den Angriff mehr als sie ihn sah und so war sie in der Lage, trotz ihrer Beinverletzung geschickt auszuweichen. Und dadurch ging Onuas Angriff wie geplant ins Leere. Erst dann sah sie sich um und sah das Onua seinen Helm abgenommen hatte. Sie kicherte schon wieder. und wartete einen Augenblick, bis er sich wieder erhoben hatte.
“Onua es hat keinen Sinn mich anzugreifen selbst verletzt bin ich schneller als du!”, wies sie ihn höflich daraufhin. “Aber so konnte ich dich mal ohne dieses Ding auf dem Kopf sehen!”, fügte sie noch hinzu. “Sam er hat deine Fellfarbe, wie seltsam und ich weiß nicht ob man mit solchen Augen überhaupt gut sehen kann?"
"Fellfarbe? Wir haben kein Fell. Das sind Haare und wir können mit diesen Augen viel besser sehen als du glaubst. Man hat mich verbessert, bin schneller, stärker als jeder Mensch. Was hast du eigentlich davon, wenn du mich ohne Helm siehst?", wollte er wissen.
Und er dachte nicht daran aufzugeben. Er klopfte sich etwas den Sand von der Rüstung, in der Hoffnung sie so etwas abzulenken. Dann starktete er einen erneuten Angriff und dieses mal riss er sie mit sich in den Sand.
Nach seinem zweiten Angriff lag Shila auf dem Rücken, innerlich lachte sie, denn bei ihrem Volk war das eher eine Angriffsposition und so blieb sie ganz ruhig.
“Was ich davon habe, ganz einfach, ich kann deine Reaktionen viel besser sehen, an deinem Gesicht und an den Augen und ob Fell oder Haare, ist es nicht das selbe?”
Danach fuhr sie ihre Krallen aus riß ihm damit die Rüstung vom Körper in dem sie die Verschlüsse öffnete. Sie spannte ihre Muskeln an und stieß ihn ein wenig nach oben um sie mit seiner Rüstung in den Krallen blitzschnell unter ihm hervor zu rollen. Schnell war sie wieder auf den Füßen wenn sie dabei auch etwas hinkte. Die Rüstung warf sie zu Sam.
“Und was nun, du ach so großer 4tage alter junger Hund? Wenn das alles ist, bist du für deinen Herrn sicher einen Enttäuschung! Man hat dich wohl zu früh losgeschickt und damit hat dein Sogenannter Gott einen Fehler begannen und ein Gott mit Fehlern ist wohl eher ein erbärmlicher Gegner!”
Shila sah Onua offen ins Gesicht und hoffte das er nun begriff das sein Gott eigentlich keiner war
"He!", rief er aus, als er in den Sand flog und sie ihm seine Rüstung wegnahm.
Er bekämpfte seinen Zorn und hörte ihr zu.
"Mein Gott hat keinen Fehler begangen, als er mich schickte. Er hat an mich geglaubt und ich habe ihn endtäuscht. Es war meine Prüufung ob ich das recht habe zu Leben!", murmelte er.
Dann Kniete er sich in den Sand und ließ den Kopf hängen.
"Wie es aussieht, habe ich nicht das Recht dazu. Er wird mir mein Leben nehmen, genau so wie er es mir gegeben hat.", erklärte er.
Sam fing die Rüstung auf und besah sie sich genauer.
"Shila, du solltest vorsichtig mit deinem Bein sein!", riet sie ihr und beobachtete dann weiterhin das Geschehen.
Shila trat vorsichtig auf Onua zu. “Hey niemand hat das Recht über ein Leben zu bestimmen, auch nicht über dein Leben. Du bist ein zum töten erschaffendes Kind, entscheide selbst was du tun willst und werde erwachsen. Triff diese Entscheidung für dich und nicht für einen sogenannten Gott, der Fehler macht!”
Sie setze sich ihm gegenüber in den Sand und wartete auf seine Antwort.
Onua funkelte sie wütend an, wollte sie anschreien, das sein Gott keine Fehler machte, das er der Gott der Götter war und tat es doch nicht. Selbst der wütende blick veränderte sich.
"Ich....ich!", er kam ins Stottern, wsa sollte er jetzt darauf nur sagen? Was tat diese Katze mit ihm? Warum warf sie in Minuten das über den Haufen, an das er glaubte, für das er Lebte? Warum hörte er ihr eigentlich zu?
Verwirrt schüttelte er den Kopf, versuchte so diese seltsamen Gedanken zu vertreiben. Er war nicht geschaffen worden um selbst zu denken. Er sollte nur das tun, was man ihm befahl, etwas anderes gehörte nicht zu seinen Aufgaben. Und doch dachte er, hatte Gefühle, wo keine sein sollten. War er ein Fehler? Warum war er so anders als die anderen seiner Art. Er war schon versucht Shila recht zu geben, doch da meldete sich seine Programmierung wieder. Niemand war größer als Ares, niemand wiedersetzte sich ihm und lebte noch.
Seinen inneren Kampf gewann der Soldat in ihm.
"Mein Gott, entscheidet über mich. So ist es geschrieben und so wird es immer sein. Niemand wiedersetzt sich Ares und lebt noch. Wir sind sein Werkzeug, das ihm ermöglicht noch immer über ein so riesiges Imperium zu herrschen. Zu dem auch bald dieser Planet gehören wird. Ares ist allmächtig. Und wenn er befindet, das ich es nicht wert bin, ihm zu dienen, so soll es sein! Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe keine Gefühle und das Denken wurde verboten. Wir sind seine Diener und wir dienen ihm bis in den Tot!", erklärte er zornig und wusste auch, das er log. Er hatte zu zweifeln begonnen. Er dachte ernsthaft darüber nach, ob Shila recht haben könnte mit dem was sie sagte. Er hoffte, das sie das nicht in seinem Gesicht und der Gestik lesen konnte.
Shila saß vor Onua im Sand und beobachtete in und seine Körperreaktionen genau, denn diese würden ihr verraten, was er wirklich dachte und jede Lüge von ihm wäre vergeblich. Sie änderte ihre Sitzposition um ihr verletztes Bein etwas zu entlasten und im Notfall schnell aufstehen zu können. Aber als er begann zusammenhängend zu reden, schüttelte sie nur nachsichtig mit dem Kopf. “Onua, du belügst dich selbst. Du lebst erst 4 Tage und du weißt ja noch gar nicht was Leben bedeutet. Jeder hat Gefühle und ich glaube du mußt noch viel lernen über das Leben an sich! Ach und es gibt keine Götter. Mein Volk wurde vor Ewigkeiten vor den Goaìuld gewarnt und sie haben uns nie gefunden. Keiner von ihnen hat je ein Mitglied meines Volkes zu Gesicht bekommen. Die Antiker warnten uns und wir zogen uns zurück. Und die Antiker sind wesentlicher klüger als dein falscher Gott. Sie waren die Erbauer der Torwege und du und viel Andere benutzen sie noch heute. Ich vermute Ares tut dies auch, nur das die Antiker sich trotz aller Macht und Wissen was sie hatten, sich nicht als Götter bezeichneten. Sie waren Freunde meines Volkes und unser Volk wartet bis heute auf die Rückkehr dieser Freunde. Dies ist aber schon sehr lange her, aber wir warten voller Vertrauen weiter und kein Falscher Gott wird daran etwas ändern!”
Shila mußte nach dieser langen Rede erstmal Luft holen und fragte sich warum sie das diesem eigensinnigen Jungen eigentlich alles erzählte. Ihre Wunde schmerzte etwas, aber sie ignorierte es. Irgendwie war ihr klar das sie vor ihm keine Schwächen zeigen durfte. Sie sah sich nach Sam um und sah sich gleichzeitig die beiden anderen Fremden an. Einer sah aus als gehöre er zu Sams Volk, aber der Andere.... war sehr seltsam. Er wirkte sehr ruhig und gelassen, zu ruhig unter dieser Ruhe war große Kraft und Entschlossenheit, das erkannte sie.
Dann wandte sie sich wieder zu Onua. “Was willst du tun in deinem Leben? Vernichten oder erschaffen? Denk darüber nach!”, forderte sie Onua auf. Sie strich mit einer Hand kurz über sein helles Haar und erhob sich dann vorsichtig, um zu Sam zu gehen. Dort setzte sie sich wieder auf den Boden.”Er ist sehr jung.”, stellte sie nur fest. “Wann geht ihr durch den Torweg in eure Heimat?”
Erschrocken zuckte Onua etwas zurück, als Shila, die Hand bewegte und begann ihm über das Haar zu streicheln bevor sie dann wieder zu der Frau ging, die sie Sam genannt hatte und die er eigentlich hätte töten sollen. Doch als er merkte, das sie ihm nichts böses wollte, ließ er es zu.
Er begann erneut über ihre Worte nach zu denken.
Sollte Ares doch ein falscher Gott sein? Hatte man ihm nicht beigebracht, das er selbst die Sternentore gebaut und die Wege zwischen den Sternen erschaffen hatte? Doch hier saß eine Katze und redete von Antikern einem Wort das er nicht kannte. Einem Volk, das ihm nichts sagte und von dem er noch nie gehört hatte. Alles was er wusste, hatte man ihm in einem Schnellverfahren beigebracht und alles stammte von Ares. Roborter. Kam ihm in den Sinn. War er einer? Hatte er keinen eigenen Willen? Ja, das war er. Man hatte ihm seinen freien Willen genommen, seine Entscheidungsfreiheit und noch so vieles mehr.
War es vielleicht sogar ein Glück, das man ihn so früh, aus der Reifungskammer geholt hatte? Vier Tage waren schließlich nur knapp die Hälfte von den eigentlichen 9 Tagen die man sonst dazu brauchte um einen Krieger wie ihn zu erschaffen.
Also war er doch ein junger Hund, ein Baby, im vergleich zu den anderen. Seiner Familie. Konnte man so die anderen seiner Art bezeichnen? Er zweifelte daran und ein Volk waren sie auch nicht. Sie waren keine Personen, eher Dinge, die man wegwerfen konnte, wenn man sie nicht mehr brauchte. Er war also allein, hatte niemanden, der einzige seiner Art, der zu zweifeln begonnen hatte und noch lebte. Der einzige, der sich gegen seinen Gott stellten konnte, wenn er es nur wollte.
Sie hatte gefragt, was er in seinem Leben tun wollte. Auch das brachte ihn zum Nachdenken. Wollte er im Namen von Ares vernichten oder zusammen mit den Menschen, vor denen er Angst haben musste, wenn er solche Krieger erschaffen musste, um sich vor ihnen zu schützen, zu beschützen und vielleicht zu erschaffen?
Wollte er Krieg sähen oder Frieden stiften?
Konnte jemand wie er, der noch so jung war, so eine Entscheidung eigentlich schon treffen? Er stellte fest, das es keine Rolle spielte, ob er es konnte, er musste. Er hatte sehr wohl den Jaffa erkannt, der zusammen mit den Menschen kämpfte und ebenfalls registriert, das der Jaffa ihn keine Sekunde aus den Augen ließ. Entweder er entschloss sich für die Menschen, durfte dort frei Leben oder er diente weiterhin Ares, wobei er sicherlich auf dem Planeten der Menschen in irgendeiner Zelle sitzen würde, bis man wusste, was man mit ihm machen würde.
Nicht wirklich eine schöne Vorstellung. Wer wollte schon irgenwo eingesperrt sein. Doch war es nicht das selbe, das Ares mit ihm gemacht hätte? Er, Onua, hätte niemals frei wählen, nie das tun dürfen, was er wollte.
Langsam verstand er, was Shila gemeint hatte.
Sam dachte einen Moment darüber nach, was sie da gerade gesehen hatte. Auch wenn Shila noch jung war, so benahm sie sich doch wie eine Erwachsene. Vielleicht war Shila die Hoffnung, die der junge Hund, wie sie Onua genannt hatte brauchte. Eine Leitfigur, einen Gefährten, von dem er viel lernen konnte und auch musste. Doch was würde aus diesen beiden werden wenn sie einmal auf der Erde waren? Sam wollte daran nicht denken. Shila, hatte sie gleich in ihr Herz geschlossen und auch Onua kam ihr nun sehr viel Sympatischer vor. Jetzt da sie ihn nicht nur in der Rüstung sah. Sein Gesicht sehen konnte, seine Augen, die verrieten, wie ein Mensch war, was ihn beschäftigte, ob er gefährlich war, oder einfach nur Ägnstlich.
Als Sam sich bewusst wurde, das Shila noch immer auf eine Antwort wartete, lächelte sie ihr zu und versuchte dann eine zu finden.
"Ja, er ist sehr sehr jung. Auch wenn er vielleicht durch das beschleunigte Wachstum im Aussehen in deinem alter ist, so ist er doch mit diesen 4 Tagen, die er wirklich Lebt, ein Baby, ein junger Hund, wie du ihn genannt hast. Er wird noch sehr viel lernen müssen. Doch um das zu können. Muss er sich erst an uns gewöhnen, sich jemanden suchen, dem er vertraut und den er Akzeptiert!", murmelte Sam und sah hinüber zu Onua, der angestrengt nach zu denken schien.
"Vielleicht hat er diese Person schon gefunden. Wer weiß?", fügte sie hinzu und sah Shila eindringlich an.
"Wann wir durch das Tor gehen werden, kann ich dir leider nicht sagen. Das hängt ganz von Jack an. Er ist unser Anführer. Er ist für uns verantwortlich. Auch wenn jeder einzelne von uns selbst für sich entscheiden kann, so sind wir ein Team und er passt auf uns auf, so gut er kann und achtet darauf, das uns nichts passiert. Meistens schafft er es auch. Doch manchmal kann selbst er nicht verhindern das jemand von uns verletzt wird.", erklärte sie Shila dann.
"Schau mal, ich glaube da will jemand zu dir!", flüsterte Sam dann Shila zu und zeigte auf Onua, der gerade aufgestanden war und sofort von Teal`c böse angesehen wurde. Doch der Jaffa hielt sich ganz an Sams Anweisung und tat ihm nichts. Blieb stehen und beobachtete alles ganz genau.
Onua hatte sie entschieden, stand auf und ging hinüber zu Shila. Doch nicht ohne den Jaffa aus den Augen zu lassen. Dieser schweigsame Typ war ihm unheimlich, es war so schwer einzuschätzen, was er gerade dachte oder was ihn ihm vorging.
Der junge Krieger setzte sich nicht neben Shila, er hatte begriffen, das er ihr nicht ebenbürdig sondern ihr unterlegen war. So setzte er sich vor sie, sah sie eine ganze Weile nicht an, hatte den Blick auf den Sand gerichtet, wusste nicht, was er sagen sollte.
So ließ er den Sand langsam immer und immer wieder durch seine Finger rieseln sah ihm nach und beobachtete, wie sich ein kleiner Haufen auftürmte, den er schließlich wieder glatt strich.
Dann sah er auf, beobachtete Shila, genau so, wie sie ihn.
"Ich.... habe nachgedacht. Ich... ich will nicht.... ich will nicht mehr zurück zu Ares. Ich will.... Leben!", nur mühsam kamen ihm diese Worte über die Lippen. ES kam ihm fast so vor, als würde in seinem Innersten etwas verhindern wollen, das er das sagte, das er sich gegen seinen Herren stellte.
Onua, griff in seinen Stiefel, zog ein weiteres Messer heraus, eine Waffe, die sie noch nicht gefunden hatten.
Lange bedrachtete er sie, war sich bewusst, das der Jaffa nach seiner eigenen Waffe gegriffen hatte und durch Sam davon abgehalten wurde, sie auch zu gebrauchen. Er ließ das Messer von einer Hand in die andere wandern. Dann sah er noch einmal zu Shila, fast so als wäre er sich einen kurzen Moment nicht mehr so sicher, was er mit dieser Waffe machen wollte. Dann Kniete er sich vor ihr nieder, streckte ihr seine Hände entgegen auf denen das Messer nun ruhte und senkte den Kopf.
Er hatte sich entgültig entschieden. Er gab auf. Er zeigte ihr mit dieser Geste seine Niederlage, das er sich ihr unterordnete, das er ihr gehorchen, das tun würde was sie ihm sagte. Das er sie als Autoritätsperson anerkannt hatte. Und sie nun seine Rudelführerin war, schließlich hatte sie ihn einen jungen Hund genannt.
Er wartete darauf, das Shila etwas tat und doch beschäftigte ihn eine Frage die er loshaben wollte und so stellte er sie zögerlich und mit noch immer gesenktem Kopf.
"Du.... du siehst genauso jung aus wie ich. Wie alt bist du? Auch vier Tage? Und warum bist du dann so viel weißer als ich?"
Schweigend und ohne sich zu rühren saß Shila neben Sam und wartete geduldig auf eine Antwort auf ihre Frage. Gleichzeitig beobachtete sie unauffällig Onua, um später seine Reaktionen besser einschätzen zu können. Er schien nachzudenken, über das was sie ihm gesagt hatte und das war in ihren Augen ein sehr gutes Zeichen. Sie würde ihm die Zeit dazu lassen die er brauchte, denn er mußte lernen eigene Entscheidungen zu treffen. Erst dann würde er erwachsen werden, dessen war sie sich sicher.
Dann begann Sam zu antworten und Shila hörte ihr aufmerksam zu. Sie neigte zustimmend ihren Kopf. “Ich bin derselben Meinung wie du Sam, aber ich denke er kann es schaffen.”
Dann sah sie Sam überrascht an. “Wen meinst du damit, wer könnte diese Person sein? Es ist doch fast niemand hier!”
Etwas verwirrt hörte sie Sam weiter zu und sah kurz zu Jack rüber, der bisher noch kein Wort gesagt hatte. Er war also derjenige der diese Gruppe anführte und leitete. Sie würde darauf achten was dieser Mann sagte, um sich danach richten zu können. “Ich verstehe.”, sagte Shila dazu nur. Plötzlich machte Sam sie auf Onua aufmerksam, dieser hatte sich erhoben und sich wohl für etwas entschieden. Alle beobachteten jede seiner Bewegungen, immer auf eine Überraschung gefasst. Doch er ging nur ein paar Schritte und setzte sich neben Shila.
Shila sah ihm zu wie er unschlüssig mit dem Sand spielte. Er suchte sichtlich nach den richtigen Worten um ihr seinen Entschluss mitzuteilen. Ruhig wartete sie ab, sie wußte das ihn zu drängen nicht gut war.
Nach seinen ersten nur mühsamen Worten nickte Shila nur zustimmend und blieb noch immer still, wartete weiter. Sie sah wie er langsam ein Messer aus seinem Stiefel hervorzog und dieses von einer Hand in die andere tat. Dann tat er etwas für Shila gänzlich unerwartetes. Er kniete vor ihr, senkte den Kopf und streckte ihr das Messer entgegen.
Shila war ein wenig darüber verwirrt und wußte im ersten Moment nicht was sie tun sollte. Dann nahm sie ihm das Messer wortlos ab und legte es an ihre Seite.
Sie zog ihn hoch, nahm ihn einfach wortlos in den Arm und schnurrte ein wenig um sich und auch ihn zu beruhigen. In ihren Augen war er wirklich nur ein kleines Kind im Körper eines fast Erwachsenen und so war sie eher nachsichtig mit ihm, denn er wußte es ja nicht besser. Dieser Goa`uld Ares war ein miserabler Vater und wenn alle Goa`uld so waren, würde es sicher noch öfter solcher verlorenen Kinder geben. Das war die Meinung die sie hatte von diesen Wesen, die sich selber Götter nannten. Ein wenig später ließ sie ihn wieder los, um seine Frage zu beantworten.
“Ich bin 16 Jahre alt Onua, aber kann man nicht mit deiner Art der Entwicklung vergleichen. Dir verweigerte man die Kindheit und das Erwachsen werden. Wir sind körperlich ungefähr im gleichen Alter nur habe ich mehr Erfahrungen erworben in meinem Leben. Das war dir nicht möglich in nur 4 Tagen. Aber das kann man nachholen und somit ändern!”
Shila nahm das Messer wieder in ihre Hand und gab es ihm zurück. “Ich brauche dieses Messer nicht. behalt es und benutze es nur wenn es nötig ist ein Leben zu erhalten oder als Werkzeug. Man kann mit einem Messer viel mehr Dinge tun als nur verletzen!”, erklärte Shila ihm sehr sanft und ruhig. “Denk darüber nach!”, forderte sie ihn dann noch auf.
Shila hatte Durst, sie erhob sich vorsichtig und sah sich um, ihre Nase hatte bereits Wasser in der Nähe gerochen. Sie folgte ihrer Nase und fand hinter einem kleinen Steinhaufen eine kleine Quelle, welche unter einer Steinplatte verborgen war. Vorsichtig schnupperte sie, ob das Wasser sauber und in Ordnung war. Dann trank sie etwas davon und stillte so ihren Durst. Anschließend wusch sie sich noch ihr Gesicht und ihren kurzen Kopfpelz damit ab. Damit das Wasser wieder geschützt war, deckte sie die Quelle wieder mit derselben Steinplatte ab.
Jack hatte sich die ganze Zeit etwas zurück gehalten, hatte allen zugehört und er musste entscheiden was als nächtes passieren sollte.
"Naschön...Carter, was halten sie davon wenn wir beide erstmal zum Tor mitnehmen und wir uns dann bei Hammond melden?!"
Er wollte nicht voreilig handeln, schließlich hatte Hammond auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Sam begann zu schmunzeln. Es erstaunte sie, das Shila allem Anschein nach nicht wusste, wen sie meinte.
"Vor wem hat er Respekt? Wer hat ihn gerade dazu gebracht nach zu denken? Du warst das. Ich meine dich damit. Er würde sich von uns nie etwas sagen lassen. Oder zumindest jetzt nicht. Zu dir scheint er vertrauen zu fassen. Wirst du ihn lehren ihn leiten?", stellte Sam ihr eine Schwere Frage.
Erstaunt nahm Onua sein Messer zurück. Man hatte ihm nur beigebracht, wie man damit Tötete. Doch das man damit mehr machen konnte, wusste er nicht. Er setzte sich wieder in den Sand. Shila verlangte immer und immer wieder nach zu denken. Doch warum sollte er das?
Und dann war sie auch noch 16 Jahre alt. Das konnte nicht sein. Niemand wurde so alt.
Er kam sich auf einmal noch viel Jünger vor als ein Baby. Und was für Erfahrungen meinte sie? Er wollte so viel wissen und wusste nicht, wie er sie fragen sollte. Doch hätte er es gewusst, hätte er sich nicht getraut sie zu fragen.
Als Shila aufstand, sah er erstaunt auf. Was wollte sie jetzt tun. Als sie einfach davon ging, hatte er Angst. Wollte sie ihn hier alleine lassen?
Schnell stand er ebenfalls auf und folgte ihr, er spürte die Blicke in seinem Rücken die ihn die anderen zuwarfen.
Neugierig sah er ihr zu, als sie Wasser fand und trank und die Quelle dann wieder versteckte. Onua hatte sich derweil wieder in den Sand gesetzt und beobachtete sie neugierig.
"Wirst du mich auch wieder allein lassen? Sie wie Ares mein Herr?", fragte er sie schließlich ängstlich
"Wie hast du das mit dem Wasser gemacht?", wollte er dann ebenfalls wissen.
Sam sah hinüber zu Jack fast schon etwas erschrocken, weil er auf einmal wieder redete, hatte er doch die ganze Zeit über geschwiegen.
"Sir, können wir machen. Wobei ich beide sehr gern mit zur Erde nehmen würde. Beide sind noch jung und brauchen eine Familie!", murmelte sie
"Eine Familie was? Hm, wir werden sehen...zunächst werden wir hammond informieren und dann sehen wir was wir mit beiden anfangen"
Jack war etwas kritisch, schließlich hatte erner von beiden versucht ihn zu töten, wenn auch ohne Erfolg.
"Teal'c, du wirst, ähm.. Shila tragen, Jonas geht vorraus"
Beide nickten und sie machten sich auf den Weg
Shila sah Sam verblüfft an. “Oh das meinst du, ich werde es versuchen
Onua war ihr zur Quelle gefolgt und sah ihr zu, wie die das Wasser fand und es wieder abdeckte.
“Dich alleine lassen? Warum sollte ich das tun?” Shila war ein wenig verwirrt sie hatte sich doch nur zum trinken von den anderen entfernt. Aber da stellte er schon die nächste Frage.
“Ich hatte nur Durst und ich konnte das Wasser hier riechen. Das Wasser habe ich nicht gemacht. Diese Quelle ist schon immer hier vermute ich und um das Wasser vor der Hitze und dem schlecht werden zu schützen, war es mit dieser Steinplatte abgedeckt. Das muß vor langer zeit jemand aus meinem Volk gemacht haben. Es wird bei uns noch immer so gemacht mit kleineren Quellen.”, erklärte Shila dem Jungen. “Ich glaube es ist besser wir kehren zu den anderen zurück, bevor sie uns vermissen.”
Gemeinsam kehrten sie zu SG1 zurück.
Dort hörte wie Jack zu dem großen ihr noch Fremden sagte er solle sie tragen, sah sie erschreckt zu Sam. “Nein ich laufe auf eigenen Füßen dorthin. Ich muß nicht getragen werden!”
Geschickt wich sie dem großen Jaffa aus
"Ja eine Familie Jack. Sie sind beide noch fast Kinder. Na ja Shila, ist schon fast erwachsen. Aber Onua, ist wie sie sagte, wie ein kleines Kind. Jemand muss für sie da sein!", erklärte Sam und nannte ihn absichtlich beim Vornamen
"Ich... ich hab doch niemanden!", murmelte Onua und sah verlegen zu Boden.
"Kann.. kann ich das auch lernen? Wirst du...wirst du meine Oma (Antiker Wort für Mutter) sein?", fragte er dann noch leiser. Er wollte nicht alleine sein. Alleine ohne Familie ohne Freunde. So seltsam es auch für ihn war. Shila hatte ihn dazu gebracht nach zu denken und vielleicht so geschafft, das er überlebte.
Als sie wieder zu den anderen zurück kehrten, schnappte er sich seine Rüstung und legte sie wieder an. Den Helm setzte er ebenfalls wieder auf. Und war bereit den anderen zu folgen.
Teal`c zog nur eine Augenbraue nach oben und verbeugte sich dann vor Shila. Er stellte sich hinter Onua die Stabwaffe fest umklammert. Jederzeit bereit sie auch zu gebrauchen falls das nötig sein sollte.
Sam ging neben Shila und würde sie Stützen, wenn Shila es wollte.
Verblüfft sah Shile Onua an. “Nein ich denke nicht, denn für eine Oma (Mutter) bin ich noch viel zu jung!”, erklärte sie ihm mit einem Lächeln. “Aber ich kann dir dennoch einiges zeigen und beibringen.”
Sie verneigte sich ebenfalls höflich vor Teal`c und erklärte ihm erneut. “Ich laufe selbst! Meine Verletzung ist nicht so schlimm und sie ist bereits behandelt und verbunden.”
Dann folgte sie Jack, und dem anderen Fremden, den sie auch noch nicht kannte. Sam blieb in ihrer Nähe und auch Onua folgte ihr wie einSchatten nicht bereit sie aus den Augen zu lassen. Als Letzter ging der Jaffa Teal`c und bewachte noch immer mißtrauisch den jungen Mann.
Nach zwei Meilen erreichten sie das alte Tor der Antiker. Ehrfürchtig sah Shila es sich an. Sie kannte diesen Kreis nur aus den Erzählungen ihres Volkes. Sie war zum erstenmal hier.
Onua sah erstaunt zu Shila, die der Anbilck des Tores zu Fasznieren schien. Neugierig beobachtete er sie weiter. Warum konnte jemand von den Toren so begeistert sein? Es war doch das Normalste auf der Welt durch den Ring in andere Welten zu gehen.
"Dich....dich verbindet viel mit den Wegen zu anderen Sternen?", fragte er dann wobei er selbst begonnen hatte, as Tor ganz genau zu betrachten, genau wie es Shila tat.
"Wenn du nicht Oma dann vielleicht Shi`ma (Goa`uld Wort für Schwester)?", er wusste nicht, ob es gut, war sie das zu fragen und so wartete er geduldig auf eine Antwort.
Shila ging vorsichtig näher an das Tor heran und berührte es. “Ich war noch nie hier Onua ich kenne dies alles nur aus den Geschichten meines Volkes. Es war lange keiner meines Volkes mehr hier, sehr lange.”
Sie wandte sich vom Tor ab und zu Onua hin. “Was bedeutet das Wort Shi`ma?”, fragte sie ihn. “Ich verstehe zwar die Sprache der Antiker, aber dieses Wort kenn ich nicht!”
Mit leicht schräg gelegten Kopf sah Shila ihn neugierig und fragend an.
Onua ging nun hinüber zu Shila, sah wieder durch die Künstlichen Augen des Helmes und berührte ebenfalls das Tor. Was mochte sie nur spüren?
"Shi`ma, ist na ja... es bedeutet Schwester!", er sah zu Boden froh darüber, das sie seine Verlegenheit nicht sehen konnte.
"Dein volk hat eine geschichte. Doch ich gehörte zu niemanden!"
“Schwester?”
Shila schien zu überlegen. “Hm bei meinem Volk nennt man nur die Schwester oder Bruder, mit denen man zusammen geboren wurde, also ich habe nur zwei Schwestern und es gibt dann noch andere Kinder meiner Mutter. Ich bin noch nicht ganz erwachsen und habe daher noch nicht meinen Namen als Erwachsene. Einen solchen Namen erwähle ich mir erst dann wenn meine Wanderung beendet ist und das wird wohl noch lange dauern!”
Shila seufzte. “Onua nenn mich doch einfach bei meinem Kindernamen Shila!. Das genügt völlig. Ich benötige keine weitere Bezeichnung, ist überflüssig.”, erklärte sie ihm.
Sie ging ein paar Schritte vom Tor weg und ließ sich in der Nähe des Anwahlgerätes nieder, um auf die Aktivierung des Tores zu warten. Denn aus den Geschichten ihres Volkes wußte sich das man etwas Abstand wahren sollte bei der Aktivierung, Shila wußte nur nicht warum.
Jonas und Teal'c gingen voraus durchs Tor, Jack folgte dann der Rest mit Sam.
General Hammond staunte nur und Jack hatte die Aufgabe ihm alles zu erklären.
"General, ich weis das...naja sieht nicht wie ne normale Rückkehr aus, ich dachte nur ich bring Besuch mit. Darf ich vorstellen..-Er drehte sich um- das ist Shila und der kleine dahinter ist Onua, wir haben sie auf dem Planeten aufgesammelt...genauer gesagt haben sie uns gefunden"
Jack versuchte die Situation etwas aufzulockern aber der General schien nicht begeistert.
Onua war vor entsetzten einige Schritte zurück gewichen, als er all die Menschen sah, die mit Waffen auf ihn ziehlten.
"Nanei!", rief er aus, er wollte nicht sterben, wenn er das beabsichtigt hätte, hätte er auch zu seinem Gott Ares zurück kehren können.
Die Soldaten reagierten auf die Sprache der Goa`uld sehr erstaunt und drängten Onua in eine Ecke. Dieser ließ sich das nicht gefallen und griff an. Doch gegen so viele kam er nicht an und schon bald fand er sich Bewusstlos am Boden nieder, als ihn ein Soldat niedergeschlagen hatte.
"Colonel, was hat das alles zu bedeuten, was ist das? Ist das einer dieser SuperKrieger von Anubis und warum haben sie ihn hier her mitgebracht?", wollte er von seinem Colonel wissen.
"Sperren sie ihn ein und seien sie äußerst vorsichtig!", befahl er dann seinen Soldaten.
Dann erst wand er sich an das junge Mädchen neben Sam.
"Und sie Major bringen unseren Gast zu Doc. Fraiser, wie ich sehe ist sie verletzt!"
"Äh nein Sir, er kommt nicht von Anubis...ausserdem ist er noch jung, ich denke nicht das er eine Gefahr für uns darstellt. Ich bin sicher er ist bereit uns einiges zu sagen.."
Jack wollte nicht herzlos klingen, dennoch könnte Onua wichtige Informationen haben, auch über Ares.
Shila sah wie das Tor sich veränderte und das der Jaffa mit Namen Teac`c und der andere Fremde einfach in das seltsam blaue Zeug traten und dann verschwanden. Vorsichtig näherte sich Shila dem blauen Zeug und berührte es vorsichtig. Es war durchlässig, verblüfft drehte sie sich zu Sam um und sah sie fragend an. Dann nahm sie allen Mut zusammen und trat mit Sam und Onua hinein und kam am anderen Ende in einem Raum mit nur einer Tür wieder heraus. Dort waren viele Männer mit Waffen und Shila machte erschreckt einen Satz nach hinten. Auch Onua war von den vielen bewaffneten Soldaten auch nicht begeistert und wurde von diesen in die Ecke gedrängt. Ensetzt sah sie das er sich wehrte und von den Soldaten niedergeschlagen wurde.
Dann wurde der Mann der hier die Befehle gab, auf sie aufmerksam und sie versteckte sich ängstlich hinter Sam und fauchte leise und warnend. Mehr traute sie sich nicht
Sam ergriff beruhigend ihre Hand.
"Sir, das ist Shila und ich werde mich um sie kümmern!", beeilte Sam schnell zu sagen. Sie würde nicht zulassen, das die Soldaten das selbe wie mit Onua machten.
Sie brachte Shila nach draußen. "Ganz ruhig, du brachst keine Angst zu haben und fauchen musst du auch nicht. Wenn dir einer was antun will, dann bekommt er es mit mir zu tun und jetzt gehen wir erst einmal zur Ärztin!", mit diesen Worten brachte Sam Shila zur Krankenstation
Vertrauensvoll sah Shila Sam an und nickte. “War ein Reflex....hatte Angst!”, erklärte sie ihr.
Warum haben die Männer Onua geschlagen, er hatte doch nur Angst und hat sich deshalb gewehrt!”
Dann folgte Shila Sam zur Krankenstation. Dort sah sie eine Frau in einem weißen Kittel, die fast kleiner war als sie in ihrer humanoiden Gestalt. ”Wer ist das Sam?? Ein Kind?”
"Die Soldaten haben es nicht verstanden. Ich denke, sie hatten Angst davor, das er etwas dummes tun könnte und sind ihm daher zuvor gekommen. Auch wenn das falsch war. Es wird schwer werden Onua das zu erklären. Und den Soldaten begreiflich zu machen,d as er nicht gefährlich ist. Denn die Rüstung die er trägt, sieht denne von Anubis kriegern sehr ähnlich und die haben uns schon großen Schaden zugefügt!", versuchte sie einen Ansatz einer Erklärung zu finden.
Sam musste lachen, als sie Shilas bemerkung hörte.
"Nein, sie ist kein Kind, sie ist eine erwachsene. Bei uns sind sie nicht alle gleich groß. Viele sind auch etwas kleiner.", meinte sie dann, als sie sich etws beruhigt hatte.
Als Onua wieder zu sich kam, hatte er ziemliche Kopfschmerzen. als er isch jedoch umsah, stellte er fest, das man ihn eingesperrt war. Er stand auf und rüttelte an den Gitterstäben, doch schnell wurde ihm bewusst, das es nichts nutzte.
"Lasst mich raus!", schrie er. Lies sich dann an der Wand zu Boden gleiten und hockte dann einfach nur da
Jack hatte Gen. Hammond alles so gut es ging erklärt und war auf dem Weg sich umzuziehen, da traf er auf Jonas.
"Ah, Colonel!" "Jonas..." "Was denkst du über unsere Gäste? Ich hätte interesse etwas über das Mädchen zu erfahren" Jack sah ihn fragend an und grinste"Gefällt sie dir etwa?" Jonas grinste verlegen zurück "Das meinte ich eigendlich nicht Colonel, ich meine, ich würde gerne von ihr lernen, ihr Kultur und so"
Jack atmete tief ein und blieb stehen "Na dann, was hält dich davon ab? Tus einfach!"
Er lief weiter und lies Jonas hinter sich.
>Fehlt nur noch dass er mich fragt ob er auf die Toilette darf< Er schüttelte den Kopf und ging sich umziehen
Shila sah Sam mit großen Augen an. “Diese Anubiskrieger sind gefährlich? Aber man läßt ihn doch Onua wieder frei, er hat nichts getan, sich nur verteidigt?”, wollte Shila dann wissen. “Er wird sich verraten fühlen, von uns allen!”
Dann sah sie die Ärztin an. “Ich bitte um Verzeihung aber in meinem Volk ist kein Erwachsener so klein und ich bin noch keine Erwachsene bei meinem Volk!”, erklärte sie Janet.
Diese Lächelte nur. “Schon gut. Leg dich bitte mal auf diese Liege hier. Ich möchte mir deine Verletzung ansehen.”
Shila folgte der Anweisung der Ärztin und legte sich so auf eine der Liegen, das Janet gut an ihre Beinverletzung herankam. Janet löste den Verband und untersuchte Shilas Wunde.
“Na das sieht doch schon ganz gut aus.”
Schnell und geschickt legte Janet einen neuen Verband an. “So das wars schon Shila. Schone dein Bein noch etwas und lauf nicht zu viel herum, dann ist es in ein paar Tagen wieder verheilt. Ich möchte jetzt nur noch eine Blutprobe von dir haben fürs Labor und deinen Krankenakte hier bei mir und dann bin ich mit die fürs erste fertig. Wenn noch was sein sollte dann mach ich das später. Gewöhn dich erst einmal an alles hier!”
Janet nahm eine Blutprobe und damit war Shila erst einmal entlassen.
Janet wandte sich Sam zu und fragte sie. “Na und noch jemand verletzt von euch oder seid ihr diesmal heil davongekommen?”
Jack zog sich um und als er sein T-Shirt auszog bemerkte er, das er doch was abbekommen hatte.
Das ihm die Wund an der Schukter nicht aufgefallen war?
Onua musste ihn erwischt haben als er zu Boden ging.
"Oh man, autsch!" Er zog ein frisches Shirt an und beschloss doch mal bei Fraiser vorbeizuschaun.
Er platzte in das Gespräch zwischen Fraiser und Sam.
"He, doc! Ich hab was für sie...das sollten sie sich vielleicht mal ansehen" Er zeigte auf seine Schulter und nahm das Shirt etwas zur Seite.
Janet unterhielt sich gerade mit Sam und Shila hörte diesem Gespräch neugierig zu. Und das obwohl sie lieber nach Onua gesehen hätte. Sie wollte wissen wohin man den Jungen gebracht hatte. Als plötzlich die Tür aufging und der Mann namens Jack hereinkam und die Ärztin ein wenig respektlos ansprach. Diese war aber nicht im Geringsten über den Tonfall von Jack erstaunt. Shila beschloß weiter auf zupassen um mehr über diese Leute zu erfahren.
Janet wandte sich Jack zu und sah sich seine Verletzung an. “Oh kein Problem das haben wir gleich. Sind nur ein paar Kratzer, Sir. Sie sahen schon mal schlimmer hier aus!”
Vorsichtig säuberte Janet die Kratzer und desinfizierte sie. Dann nahm sie ein größeres Pflaster und klebte es einfach drüber.
“Das sollte reichen! Morgen können sie das Pflaster entfernen und etwas Luft daran lassen dann heilt es schneller ab!”
Shila sah Jack an. “Wo wurde der Junge Onua hingebracht?”, fragte sie schüchtern.
"Danke Doc"
Er hörte Shilas Frage, wusste aber nicht ob er ihr wirklich antworten sollte.
"Er...er wurde erstmal in sicherheitsverwarung genommen, das ist so üblich...keine Angst"
Plötzlich ging die Tür auf und Jonas stand da.
"He Leute, ich wollte nur mal nach unsrem Gast sehen"
Jack sah ihn an und grinste ein wenig "Na klar..."
Jonas sah etwas verlegen zurück und ging dann zu ihr ans Bett. "Ich wollte nur fragen, ob du vielleicht bereit wärst, einige Fragen zu beantworten. Ich möchte gerne mehr über deine Rasse wissen"
Er setzte sich
“Bitte kein Problem solange es nichts schlimmeres ist!”, scherzte die Ärztin.
Shila sah Jack mit großen Augen an. “Muß ich auch in diese Sicherheitsverwahrung?”, fragte Shila ängstlich.
Dann öffnete sich die Tür und der andere Fremde kam herein. Er wurde von Jack Jonas genannt. Stellte Shila fest. Dieser schien etwas verlegen zu sein, wegen seiner Neugierde, stellte Shila innerlich amüsiert fest. Doch dann kam er zu ihr und wollte wissen ob sie beriet wäre Fragen zu ihrem Volk zu beantworten.
Shila überlegte etwas bevor sie antwortete. “Ich kann sicher nicht alle deine Fragen beantworten. Über manche Dinge ist es verboten zu Fremden zu sprechen, aber eigentlich ist es auch verboten sich Fremden zu zeigen. Unser Volk lebt im Verborgenen und ist dadurch in Sicherheit. Ihr habt mich nur durch Zufall entdeckt. Du kannst also fragen, aber ich werde nicht alles beantworten können oder dürfen!”, wies sie Jonas höflich aber bestimmt auf ihre Situation hin.
"Jonas, glaubst du nicht, das wir Shila erst einmal in Ruhe lassen sollten, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnt? Schließlich laufen dir deine Fragen doch nicht davon!", machte Sam dem jungen Mann klar, das sie es nicht zulassen würde, das er Shila ausfragte. Jedenfalls nicht in den nächsten Tagen.
Sie brauchte Ruhe und nicht jemanden, der sie ständig nach irgendwelchen Dingen fragte.
"Und sie wird schon erzählen wenn sie das möchte und es für das Richtige hält!", fügte sie noch hinzu.
"Shila? Möchtet du Onua sehen?", fragte sie dann das Mädchen mit einem lächeln.
Als auf einmal die Tür aufging und mehrere Soldaten einen wild umsich schlagenden und tretenden Onua herein schleiften.
"Ma`am, das wird nicht nötig sein. Er hat Kratzspuren im GEsicht und wir dachten das Doc Fraiser sich das mal ansehen sollte. Sie sollte das aber mit Narkose machen, sonst wird sie ihn nicht behandeln können. Er ist wilder wie eine Raubkatze!", erklärte einer der Soldaten.
Shila hörte wie Sam diesen Jonas etwas bremste in seiner Neugier. Sie konnte diese Neugierde zwar verstehen, war aber froh nicht sofort Fragen beantworten zu müssen. So konnte sie in Ruhe darüber nachdenken wieviel sie denn sagen sollte und was nicht. Die Sicherheit ihres Volkes mußte unbedingt gewahrt bleiben. Sie wollte es nicht so ohne weiteres verraten. Dankbar lächelte sie Sam an. “Danke! Ja ich würde ihn gerne sehen. Ich glaube nicht, das es ihm gefällt eingesperrt zu sein!”
Shila stand von der Liege auf und wollte schon zur Tür, als diese aufging und mehrere Soldaten einen sich wehrenden Onua mit sich schleiften. Erschrocken sah sie dem zu, dann ging sie dazwischen.”Laßt ihn los!”, forderte Shila laut und energisch. “Er hat Angst vor euch, er ist doch noch jung und hat keine Erfahrung.”, erklärte sie dann. Sie sah zu Sam. “Sam, bitte sag was!”
“Onua hör auf dich zu wehren und beruhige dich!”, versuchte sie noch zu dem Jungen durchzudringen.
"Nanei, Nanei.", schrie Onua und versuchte so zu bewirken losgelassen zu werden.
"Ma`am?", die Soldanten sahen von Shila über Onua fragend zu Sam.
Sma sah kurz zu Jack und erkannte, das er Shilas Wunsch wohl nicht entsprochen hätte. Doch sie vertraute ihr und deswegen nickte sie.
"Lassen sie ihn los Sergeant!", befahl Sam.
Onua fühlte sich verraten von allen selbst von Shila, er würde nicht hören. Wehrte sich weiterhin und plötzlich war er frei, als ihn die Soldaten doch tatsächlich los ließen. Schnell brachte er etwas abstand zwischen sich und die Soldaten und funkelte sie wütend an, er war etwas endtäuscht, das sie es durch den Helm nicht sehen konnten und doch war er bereit anzugreifen.
Shila sah wie Onua abstand zwischen sich und die anderen brachte. Sie beobachtete aufmerksam seine Körperhaltung und sah das er niemandem mehr traute. Alles was bis her erreicht war, war wieder zerstört. Sie seufzte lautlos.
Janet sah das der Junge leichte Verletzungen hatte und näherte sich ihm. Sie war Ärztin und es war ihre Aufgabe zu heilen.
“Hi ich bin hier die Ärztin und dies hier ist nur die Krankenstation, mein Name ist Janet. Ich würde mir gerne mal deine Verletzungen ansehen! Okay?”
Shila trat neben die Ärztin und begann beruhigend zu schnurren. Sie würde verhindern, das Onua sich oder andere noch einmal verletzte. Auch wenn bei einer Verwandlung in ihre Katzengestalt ihr Verband wieder abfiel.
Misstrauisch sah er die Frau an, die angefangne hatte mit ihm zu reden. Onua begann mit dem Kopf zu schütteln. Er würde es nicht zulassen. sie wollten ihn ja doch nur wieder einsperren.
"Nanei, Nanei. Shol`va!", knurrte er.
Er erkannte, das Shila die Frau schützen würde, doch warum wollte sie das tun?
Shila sah Onua an und ahnte das er nicht bereit war sich von Janet berühren zu lassen.
“Janet warte er hat Angst und wird sich wehren. Geh noch nicht näher!”, forderte sie die Ärztin auf.
“In Ordnung! Ich warte noch etwas, aber seine Verletzungen sollten besser bald versorgt werden.”
“Sam schick die Soldaten weg!”, bat Shila Sam.
Sam sah im ersten Moment ziemlich verwirrt aus, das was Shila verlangte, konnte böse ausgehen und Jack warf ihr schon einen wütenden Blick zu. Und dennoch nickte sie schließlich. Umging die Generelle Befehlskette.
"Sergeant, nehmen sie ihre Soldaten und verschwinden sie!", befahl Sam.
"Aber Major ich...!", protestierte der Sergeant wurde jedoch von Sam unterbrochen.
"Sergeant tun sie was ich sage. DAS ist ein Befehl!".
Der Sergeant nickte und verschwand mit den restlichen Soldaten.
Sam hoffte, das richtige getan zu haben.
“Danke Sam!”
Ohne Onua aus den Augen zu lassen hörte Shila wie die Soldaten die Krankenstation verließen.
“Ssshhh schau die Soldaten sind weg und keiner ist mehr da, und will dir etwas tun.”, erklärte Shila leise. Langsam trat sie Schritt für Schritt näher an ihn heran, um ihn nicht weiter zu erschrecken. So kam sie unbemerkt in seine Nähe. Shila hielt ihm eine Hand hin und sagte nur. “Komm bitte mit zu einer Liege!”
Auch Onua ließ Shila nicht aus den Augen. Musste sich zusammenreisen um nicht im gleichen maße vor ihr zurück zu weichen, wie sie näher kam. Hatte er sich in Shila geirrt, hatte sie ihn nicht verraten? Er war gewillt das zu glauben. Langsam, fast ängstlich nahm er ihre Hand und folgte ihr.
"Nicht mehr allein lassen?", wollte er wissen und machte vor aufregung einige Fehler beim sprechen.
Gehorsam setzte er sich auf eine Liege und sah Shila und dann Janet an.
Shila war froh das ihr Onua zu einer Liege folgte und sich dort hinsetzte. “Gut so und jetzt nimm deinen Helm und die Rüstung ab. Diese Frau ist Janet, sie ist eine Ärztin, eine Heilerin. Sie will deine Verletzungen versorgen!”, erklärte Shila ihm.
“Ich weiß nicht ob ich ständig bei dir sein kann. Ich bin hier genauso fremd wie du. Aber ich bleibe auf jeden Fall solange hier bist deine Verletzungen versorgt sind. Wie es weitergeht weiß ich auch nicht.”
Shila nahm seine Hand und wartete darauf das er die Rüstung und den Helm ablegte, damit die Ärztin an seine Verletzungen herankam.
Janet wartete ebenfalls auf seine Reaktion, sie würde ihn nicht bedrängen bevor er nicht einverstanden war. In ihren Augen war er schon verunsichert genug und die Verletzungen sahen nicht so schlimm aus als ob sie Lebensbedrohlich wären.
Jack war von Sams Befehl nicht grade begeistert.
"Carter?Was soll das?"
Er sah sie Kritisch an und wusste schon was sie gleich sagen wollte.
"Ich weis ja das die beiden harmlos sind-Dabei dachte er an seine Schulter-finden sie nicht wir sollten trotz allem etwas vorsichtiger sein...wenn der General hier hereinplatzt, bin ich Mus!"
Warnte er Sam
"Was das soll? Sir, er ist ein Kind, echt blöd das sie das nicht erkennen SIR. Er hat Angst und das ist verständlich. Er hat vorhin nichts gemacht, nur Goa`uld gesprochen und diese Rüstung getragen hat niemanden Provoziert oder sonst etwas gemacht und trotzdem hat man ihn wie einen Jaffa behandelt. Wie würden sie sich denn dann fühlen? Würden sie immer noch so cool sein und ihre dämlichen sprüche klopfen? Ich vertraue Shila und wenn sie das nicht tun, dann ist das ihr Problem. Aber das sie denken, ich könnte etwas falsch einschätzen, das tut weh!", polterte Sam los. Sie konnte es einfach nicht glauben, das Jack an ihr zweifelte.
Onua zögerte noch eine ganze Weile und erst dann glaubte er Shila wirklich, das sie die Wahrheit sagte. Langsam nahm er den Helm ab und legte dann auch den Rest der Rüstung ab.
Die Heilerin sah zar nett aus, doch taten die Heiler die er kannte keine Netten dinge. Daher war er äußerst wachsam.
"Wow...he ganz ruhig! Ich glaube meine Meinung zählt bei ihnen nicht oder? Sicher is es nicht fair das er eingesperrt wurde, aber das war leider nicht meine Entscheidung. Es tut mir leid wenn es so aussah als würde ich ihnen nicht vertrauen Carter. Es ist nur, ich wollte sie nur warnen..tut mir leid für die Sprüche"
Er senkte den Kopf sah dann zu Janet "Danke nochmal..." und verließ den Raum.
Man, Sam konnte ganzschön rasend werden, und das wegen ihm. Er konnte nicht fassen das sie nur wegen ihm so ausgerasstet war. Das war ihm noch nie passiert.
>Und ich dachte sie findet meine Sprüche lustig...hm vielleicht sollte ich ernster sein<
Shila sah ihm zu wie er langsam seinen Helm und die Rüstung ablegte. “Gut und nun lass Janet mal deine Schrammen ansehen. Sie wird dir nicht wehtun.”
Janet trat ebenfalls zu der Liege und sah es sich den jungen Mann an. “Hm es sind wirklich nur Schrammen nichts schlimmes. Das haben wir gleich.”
Janet trat an einen Schrank und entnahm ihm wieder einmal etwas zum desinfizieren.
“So das wird ein wenig brennen aber das muß sein, ist gleich vorbei. Das ist wichtig damit sich die Schrammen nicht entzünden!”, erklärte sie den Jungen. “Shila bitte beruhige ihn, damit er sich nicht bewegt oder erschreckt ich weiß nich ob mich verstanden hat oder auf mich hört!”
“In Ordnung!”, antwortet Shila und hielt Onuas hand und schnurrte ein wenig beruhigend.
"Ihre Meinung? Ich bitte sie, sie haben doch die ganze Zeit gar nichts gemacht haben nur dagesessen. Wenn sie wollen, können wir gerne weiter Streiten, aber mir liegt etwas an den beiden. Und ich vertraue Shila, sollten SIE vielleicht auch machen SIR. Denn im Gegensatz zu ihnen, weiß sie von was sie redet!", Sam dachte nicht daran, etwas leiser zu werden und ihr war es auch egal, das sie sich ziemlich Respektlos ihrem Vorgesetzten gegenüber benahm.
Sie war ihm nachgelaufen, als er einfach so abhauen wollte. Denn sie war noch lange nicht fertig mit ihm.
Onua zuckte im ersten Moment etwas vor der Ärtzin zurück. Doch als Shila seine Hand nahm und dann begann beruhigend zu schnurren, hielt er still. Sah dennoch die Ärztin misstrauisch an.
Shila hielt immer noch Onuas Hand fest, aber sie hörte auch verwirrt dem Streit von Sam und Jack zu. Erst verschwand Jack und dann lief Sam diesem hinterher. Verblüfft sah Shila den Beiden nach. “Janet ist das normal, das die sich streiten?”
Janet schmunzelte. “Naja mehr oder weniger schon. Obwohl Sam nicht streitet sondern eher ihre Meinung vertritt und das heute anscheinend sehr energisch. Sie ist sonst wesentlich ruhiger.”, erklärte die Ärztin dann noch.
“Oh!”, meinte Shila nur.
Auf die größte Schramme tat Janet noch ein Pflaster. “So das wars schon, der Rest heilt jetzt sicher von alleine zu. Nur du solltest nicht kratzen wenn es juckt.”
Etwas mutiger geworden weil Onua ohne seine Rüstung eher aussah wie ein normaler Jugendlicher, strich diesem einmal zärtlich durch das helle Haar.
“Shila bleib doch bitte bei ihm. Da unsere lieben Vorgesetzten einfach streitend verschwunden sind und mir ja wieder mal keiner gesagt wo und wie ihr Beide untergebracht werden, behalte ich euch am Besten noch eine Weile hier. Bin gleich wieder da.”
Mit diesen Worten verschwand Janet für ein paar Minuten in ihr Büro.
"Sie...sie ist nett!", murmelte Onua nach einer Weile und betastete das Pflaster. "Seltsames teil!", kommentierte er dann.
In diesem Moment kam ein Soldat herein. Nickte den beiden zu und verschwand dann in Janets Büro.
"Ma`am, man hat mich geschickt, um den beiden diese Fliegermonturen zu geben.", mit diesen Worten legte er zwei grüne Overals, zwei schwarze T-Shirds, Soken und Stiefel auf einen Stuhl
“Ja das ist sie.”, erwiderte Shila. Dann sah sie sich das Pflaster ebenfalls an. “Stimmt, ich kenne so etwas auch nicht, aber es scheint seinen Zweck zu erfüllen!”
Dann betrat ein Soldat die Krankenstation und Shila erstarrte vorsichtshalber, aber dieser nickte ihnen nur zu und ging ins Büro zu Janet
Etwas erstaunt sah Janet den Soldaten an. “Hm, ist das nicht etwas zu früh dafür. Sie sind beide doch noch fast Kinder! Aber egal etwas Kleidung werden sie sicher brauchen. Lassen sie es erst einmal hier!”, forderte sie ihn auf. Der Soldat legte die Sachen in Janets Büro ab und verließ die Krankenstation wieder
Dann erhob Janet sich, nahm eine Dose aus einem Schrank und ging damit in den Behandlungsraum zu den Beiden so unterschiedlichen Jungendlichen.
“Na alles in Ordnung bei euch Beiden. Meine Tochter Cassy war gestern hier und da sind noch Kekse übrig geblieben. Wenn ihr Hunger oder Appetit habt, dann greift nur zu!”, forderte Janet Beide lächelnd auf.
Shila sah Janet erstaunt an. “Du hast eine Tochter, warum nur eine?” in Shilas Volk waren Mehrlingsgeburten fast immer die Regel. “Dann ist sie ja immer alleine ohne Geschwister!”, fügte Shila noch hinzu.
Janet sah die Shila erstaunt an. “Oh naja sie ist eigentlich nicht meine richtige Tochter, ich habe sie adoptiert. Cassy stammt so wie ihr nicht von diesem Planeten.”, erklärte Janet.
Shila legte ihren Kopf etwas schief. “Oh verstehe.”
Er hatte geahnt, dass Sam ihm folgen würde.
"Na haben sie nicht genug?" Sie redete auf ihn ein aber Jack hatte auf "Durchzug" geschaltet. Er blieb stehen
"Sam..ich weis überhaupt nicht warum sie sich so aufregen, ich hab sie nur auf die Vorschriften hingewiesen!" Er wurde ernst "UND, ich bin immer noch ihr Vorgesetzter, also nicht in diesem Ton!Ich würde es vorziehen die Situation etwas gelassener zu sehen, jetzt sind die beiden hier, was danach kommt, werden wir sehen Carter..."
Er versuchte gelassen zu bleiben, den Sam brachte ihn langsam auf die Palme.
Onua, hatte sich derweil die Dose geschnappt und besah sich deren Inhalt nun etwas genauer. Im Augenblick zweifelte er noch daran, ob man die wirklich essen konnte.
Ob das wohl besondere Wesen waren, die sich Totstellen konnten und wenn man sie in die Hand nahm, einem beissen würden?
Langsam griff er hinein, stupste einen der Kekse an und zog blitzschnell seine Hand wieder zurück. Erstaunt stellte er fest, das sie sich nicht bewegt hatten und auch nicht versuchten, sich irgendwie zu wehren.
Amüsiert und zugleich ebenfalls neugierig sah Shila Onua wie sich vorsichtig an die Keksdose wagte. Sie tauschte ein Lächeln mit der Ärztin deswegen.
Dann sah Shila ebenfalls in die Dose, es schien eine Art Gebäck zu sein und würde sich sicher nicht von alleine bewegen.
“Ich glaube nicht das es beißt Onua!”
Blitzschnell griff sie in die Dose und angelte sich einen der Kekse heraus. Vorsichtig schnupperte sie daran und biss ein Stück ab um es zu kosten.
“Hm das schmeckt gut. Danke Janet!”
“Oh kein Problem ich freue mich wenn es dir schmeckt.”
Shila nickte. “Ja sehr gut sogar. Weißt du ob Sam zurückkommt oder was wir jetzt machen sollen?”
An Onua gewandt.” du kannst sie ruhig essen diese Kekse schmecken!”, machte sie ihm Mut.
"Gelassener sehen? Ich glaube sie haben sie nicht alle Sir. Und mir is es egal, ob sie mein Vorgesetzter sind oder nicht!", schrie Sam nun nur noch aufgebrachter
Onua, sah fassungslos Shila an. Die hatte so ein Wesen einfach genommen und gegessen. Und die sollten auch noch gut schmecken. Das konnte und wollte er nicht glauben.
"Du hast es erlegt!", stellte er erstaunt fest, sah noch einmal in die Dose und stellte sie dann so weit wie möglich von ihm weg.
Shila begann zu kichern. Sie konnte fast sich gar nicht beruhigen. Auch Janet konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. “Onua Kekse leben nicht. Sie werden aus verschiedenen Zutaten gebacken so ähnlich wie Brot nur süß!” Erklärte die Ärztin belustigt.
“Genau!”, fügte eine noch immer kichernde Shila hinzu. “Man hat dir die Sprache der Tauri beigebtracht aber nicht den Sinn aller Worte erklärt scheint mir. Und du hast noch nie Kekse gesehen. Ich frage mich jetzt wirklich was man dir noch vergessen hat beizubringen?”
Meinte Shila mit leicht schräg gelegten Kopf. “4 Tage sind wohl doch zu kurz, um alles zu erlernen was man wissen sollte.”
"Ich habe noch nie etwas gegessen, was ist Essen? Und diese Dinger sehen sehr wohl wie Lebewesen aus!", erklärte Onua trotzig, sah verwirrt von Shila zu Janet und zurück.
Man hat mir nur gezeigt, wie man Kämpft und wie man seine Feinde versteht. Man hat mich erschaffen um die Menschen zu vernichten.
Shila sah Onua erstaunt an. Dann wandte sie sich an Janet. “Ich glaube wir sollten ihm beibringen was Nahrung ist. Wo essen all die Menschen die hier arbeiten? Könnten wir ihm dort nicht zeigen was man alles essen kann und das es nicht unbedingt erst getötet werden muß?”
Janet überlegte einen Moment. “Ja das wäre eine gute Idee, dort sieht er dann auch gleich das man diese Sachen auch wirklich essen kann weil dort ja immer jemand ist, der gerade Pause hat.
Aber ich denke ihr solltet euch vorher umziehen. Der Soldat hat eben 2 Uniformen füreuch mitgebracht. Zieht sie einfach, dann fällt ihr Beide nicht so auf!”, forderte die Ärztin Shila und Onua auf. Sie ging in ihr Büro um die Uniformen zu holen und legte sie auf die Liege.
“Sagt Bescheid wenn ihr umgezogen seid. Ach und Jonas was machen sie denn noch hier?”
Jonas sah verlegen zu Boden. “Naja ich war wohl etwas zu neugierig, aber wenn ich sie störe dann sollte ich wohl gehen.”Jonas erhob sich.
“Na mich stören sie nicht und sie könnten einen Moment auf die Beiden achten!”
“In Ordnung Doc!”
Onua, stand auf und besah sich die Uniformen etwas genauer. Schnell stellte er fest, das diese nicht so wiederstandsfähig waren, wie seine eigene. Und die Machart kannte er auch nicht. Er hielt eine hoch, stellte fest, das sie etwas zu groß für ihn war und nahm dann die andere, die etwas kleiner zu sein schien.
Schnell zog er sich dann um, nur bei den Schuhen hatte er einige Probleme, er konnte einfach nicht verstehen, warum da Schnüre dran waren.
"Schau mal, was soll denn das da dran?", sprach er dann nach einer ganzen Weile Shila an und hielt ihr einen Stiefel entgegen damit sie sehen konnte, was er meinte
Shila sah sich die Uniformen an und beobachtete Onua wie er diese anzog. Dann nahm sie die andere Uniform zur Hand und schüttelte den Kopf. Nein sie würde bei ihrer Lederkleidung bleiben. An diese war sie gewöhnt und es war schon fast wie ihre 2. Haut. Shila legte die Uniform beiseite. Da wurde sie plötzlich von Onua angesprochen der anscheinend Schwierigkeiten mit den Schnürsenkeln hatte. Shila schmunzelte, denn sowas kannte sie.
“Onua sieh dir einfach mal meine Lederstiefel an. Diese sind ebenfalls mit Schnüren versehen. Diese sind dazu da die Stiefel oder auch Schuhe zu befestigen damit man sie beim Laufen nicht verliert und einen besseren Halt dabei hat!”, erklärte sie geduldig.
Onua runzelte die Stirn. Er ging in die Knie und besah sich ihre Stiefel ganz genau. Dann wuschelte er sich noch immer verwirrt duchs Haar.
"Meine haben aber nicht solche Dinger!", stellte er dann nach einer Weile fest, als er von seinen zu Shilas über den Stiefel in seiner Hand immer wieder hin und her gesehen hatte.
"Und ich habe sich auch nicht verloren!", erklärte er dann noch überzeugt
“Aber das Prinzip ist das Gleiche!”, erklärte sie und nahm ihm den Stiefel aus der Hand. Sie löste die Schnüre etwas. “Setz dich mal hin und zieh den Stiefel über dann zeig ich dir wie das geht!”, forderte Shila ihn auf. Als er dies getan hatte, fädelte Shila die Schnüre geschickt ein und schloß mit einer Schleife den Stiefel. “Versuch es mit dem anderen Stiefel selber!”,meinte Shila freundlich.
Sie selbst zog sich nicht um. sie nahm aus ihrer Gürteltasche einfach einen Lederflicken und Nadel und Faden, um den Riß in ihrer Hose zu schließen.
Jonas sah ihr zu und wunderte sich ein wenig. “Warum ziehst du nicht die Uniform an?
Shila antwortete: “Weil ich nicht will. Dies ist die Kleidung meines Volkes und ich sehe nicht ein das zu verbergen. Bei Onua verstehe ich es da seine Kleidung zu Provokationen führt. Das tut meine nicht! Deshalb sehe ich keinen Sinn darin meine Herkunft zu verbergen!”
"He, warum verursacht meine Provokationen? Ich mache doch gar nichts!", Onua sah von seinen Versuchen, den schürsenkel richtig durch die Löcher zu führen auf. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, das es so war.
"Meinst du so??", fragte er dann wieder, als er nach seinem ermessen fertig war.
Shila sah ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue an. “Ach und warum glaubst du hat man dich im Torraum angegriffen und mich nicht? In deinen Sachen erinnerst du die Menschen hier an einen gefährlichen Feind. Ich dagegen bin nur etwas neues für sie und nicht unbedingt gleich eine Gefahr!”
Dann sah sie sich den Stiefel von Onua an. “Ja so ist es richtig!”
Jonas hörte dem was Shila sagte genau zu und trat etwas näher. “Was sie sagt ist wahr. Mir ging es ähnlich. Ich bin auch kein Mensch sondern vom Volk der Kelowna! Ich sehe also nur aus wie ein Mensch!”, erklärte er dann noch.
“Ich bin wie viele meines Volkes sehr neugierig.”, meinte er entschuldigend zu Shila. “Und ich würde mich wirklich gerne mit dir über dein Volk unterhalten, wenn du mal Zeit und Lust dazu hast. Ich will dich aber zu nichts drängen!”
Shila nickte nur dazu. "Du kannst mir gerne Fragen stellen, aber ich will mich wirklich erst eingewöhnen hier."
Jack blieb stehen, hatte sie grade gesagt, er hätte sie nicht alle?
Er drehte sich zu ihr und packte sie an den Schultern.
"Carter! Kommen sie wieder auf den Teppich!Was ist denn nurt los mit ihnen.
So hatte er Sam noch nie gesehen, allerdings war sie ja auch noch nie so sauer auf ihn gewesen. Jedenfalls hatte sie es ihm nicht gezeigt.
„Was mit mir los ist? WAS MIT MIR LOS IST? Vergessen sies. Sie verstehen das ja doch nicht. Und lassen sie mich los SIR!“, wütend riss sie sich von ihm los, ballte die Hände zu Fäusten.
„Hören sie Sir, sie hätten etwas sagen können im Gateraum. Hätten denen klar machen sollen, das Onua nicht mehr gefährlich ist. Aber was machen sie? Sie stehen daneben und kümmern sich um nichts. Sie haben doch gesehen, das er nicht mehr Gewalttätig war oder? Er hat uns nicht mehr angegriffen, was Shilas verdienst war. SIE haben das alles zunichte gemacht. WIR dürfen jetzt noch einmal ganz von vorne anfangen. Und wessen Schuld ist das jetzt? Hmm? Na wissen sies? Ganz genau IHRE. Sie sind doch Hammonds Stellvertreter oder? Also warum Verdammt noch mal habe sie nicht die Klappe aufgemacht? Sonst haben sie doch auch immer die große Klappe und reden auch dann, wenn sie einen tierisch auf den Wecker gehen. SIR!“, Sam steigerte sich immer mehr in ihre Wut hinein.
„Ich hab denen aber doch gar nichts getan. Sie hätten doch erst auch nur abwarten können. Aber sie haben gleich angegriffen. Ich hätte mich auch wehren können und dann würde jetzt niemand mehr von ihnen stehen!“, knurrte er gefährlich.
Dann schlüpfte er in den Stiefel und versuchte sich an dieser seltsamen Schleife
Shila überlegte einen Moment. “Das stimmt aber sie haben sich durch deine Rüstung und Sprache für einen Feind gehalten und einfach reagiert. Vorsichtshalber. Sam erzählte mir das es hier schon viel Ärger mit... sie nannte es Anubiskriegern gab und deine Rüstung sieht wohl so ähnlich aus. Meinte sie.”
Jonas hörte zu und nickte dann zustimmend. “Das ist wahr Onua! Und deine Rüstung sieht sehr ähnlich aus.”
„Dann werden sie mich hier nie Akzeptieren. Vielleicht sollte ich gehen, mein Glück dort draußen versuchen. Mich nicht wieder von Ares einfangen lassen und einfach leben, so wie ich will. Auch wenn ich keine Vorstellungen habe, wie das gehen soll!“, murmelte er dann Überlegend.
Shila hörte was Onua leise sagte. “Warte doch erst einmal ab. Es gibt doch auch diesen anderen Jaffa und der wurde offensichtlich akzeptiert. Es braucht vielleicht nur ein wenig Zeit und allein zu überleben, dazu bist du so wie ich das sehe noch gar nicht in der Lage. Du weißt nicht was eßbar ist und auch nicht wo und wie du Wasser findest. Du bist einfach zu jung und unerfahren dazu!”
Sie setzte sich neben ihn und nahm in einfach in den Arm. Er war in ihren Augen ein verlorenes Kind, dem man alles genommen hatte. Keine Kindheit, keine Freunde und Geschwister.
In diesem Augenblick kam Janet wieder aus ihrem Büro zurück.
“Na kann es losgehen?” Und zu Shila. “Nanu paßt die Uniform nicht?”
Shila sah die Ärztin an. “Ich weiß es nicht, aber ich bleibe lieber so. Diese Kleidung ist mir vertrauter und ich fühle mich darin sicher wohler als in einer Uniform.”
Janet sah Shila an. “Okay das verstehe ich nur bei Onua ist es sicher besser wenn er keine Rüstung trägt! Jonas begleiten sie uns zur Kantine?”
Jonas lächelte. “Mit dem größten Vergnügen!”
“Gut dann kann es ja losgehen! Kommt mit ihr Beiden!”, forderte sie Shila und Onua auf.
Onua ließ sich widerstandslos in den Arm nehmen. Und irgendwie fühlte er sich bei Shila sicher, auch wenn er vor nichts Angst hatte, dennoch wusste er, das wenn er bei ihr war, ihm niemand mehr etwas tun würde.
„Ich bin nicht gefährlich, selbst mit Rüstung!“, beharrte er trotzig und schaute dann auch ziemlich stur aus der Wäsche.
Onua sah Shila fragend an. Er würde nur mit gehen, wenn sie auch mitkam.
“Einverstanden.”, meinte Shila und an Onua gewandt. “Ohne deine Rüstung kann man dich aber viel besser erkennen. Komm bitte mit ich habe so langsam Hunger und bin neugierig was es hier noch alles gibt.”
Sie wandte sich in Richtung Tür um Janet und Jonas zu folgen die dort schon auf Beide warteten.
Zögernd folgte Onua Shila und als er nach draußen auf den Gang trat, sah er sich vorsichtig nach allen Seiten um. Erst als er keinen Soldaten sehen konnte, wurde er mutiger und lief neben den anderen her.
Essen, das war ein seltsamer Begriff für ihn. Doch er wollte sich unbedingt ansehen, was es damit auf sich hatte.
Janet sah das Shila und mit ihr auch Onua ihnen folgten ohne Angst oder Panik zu bekommen. Also ging sie einfach weiter in Richtung Kantine. Nach kurzer Zeit hatten sie diese erreicht. Sie traten ein und dann blieb Shila wie erstarrt stehen. Das waren ihr zuviele fremde Leute. Sie wollte keinen Schritt weitergehen, aber stehenbleiben konnte sie auch nicht da schon wieder neue Leute die Kantine betraten, erschreckt machte sie einen Satz zur Seite und wich zur Wand neben der Tür aus. Sie begann zu zittern und wußte nicht was sie tun sollte.
Onua sah sich ganz genau um, auf dem ganzen Weg zur Kantine, wie es diese Menschen genannt hatten. Er sah sehr viele seltsame Dinge, nach denen er Shila oder diese Janet fragen wollte. Und dann ganz plötzlich und ohne Vorwarnung, verhielt sich Shila mehr als seltsam.
Auch er wich zurück, kurz nachdem er den Raum betreten hatte. Er bemerkte auf der Stelle die Blicke die sich auf ihn und Shila richteten.
Und doch erkannte er, das er nun keine Schwäche zeigen durfte. Er legte beschützend einen Arm um seine neue Freundin.
„Nanei, du keine schwäche zeigen. Wir... wir sind hier in ... in Sicherheit?“, war das erste eine Feststellung so war das zweite eher eine unsichere Frage.
„Ja, das seit ihr!“, Onua hatte nicht bemerkt, das Jonas hinter ihn getreten war.
„Hier ist es immer so voll. Aber da hinten ist es ruhiger und nicht ganz so viel los!“, Jonas deutete nach rechts.
Onua sah zu Shila auf. „Du mitkommen?“, wollte er wissen.
Als Onua sie in den Arm nahm schmiegte sie sich kurz an ihn. “So viele Leute!”, wisperte sie leise und auch ein wenig geschockt. Shila hatte nicht geahnt das hier so viele Menschen waren.
Sie sah zu Jonas und dann in die Richtung in die er zeigte.
Dann sah sie wieder Onua an und beantwortete seine Frage. “Ich hoffe es!”
Dann nahm sie seine Hand. “Ja ich komme mit.” Und ließ sich zu einem ruhigen Tisch weiter hinten rechts führen. Dort angekommen setzte sie sich hin.
Janet war ebenfalls mit zum Tisch gekommen und setzte sich Shila gegenüber.
“Ich schlage vor das sie Jonas uns etwas holen und ich leiste unseren beiden Gästen solange Gesellschaft!”
“In Ordnung bin gleich wieder da!”
Nach diesen Worten verschwand Jonas um eine Auswahl verschiedener Speisen zu holen, denn er wußte nicht was den Beiden schmecken würde.
Onua ließ Shila die ganze Zeit über nicht aus den Augen. Es war seltsam für ihn. War sie doch sonst die Starke, die sich keine Schwächen erlaubte. Was war auf einmal mit ihr los gewesen? Hatte sie etwa Angst gehabt? Eigentlich konnte er sich das nun wirklich nicht vorstellen und doch hatte sie etwas. Etwas, das sie verheimlichen wollte.
Noch immer mehr als Misstrauisch durch den Raum sehend setzte er sich zwischen Shila und Janet. Er würde es sofort wissen, wenn Gefahr drohte und sich und Shila zu verteidigen wissen.
Jack erkannte das er wohl gerade im Unrecht war.
Er sah auf den Boden
"Ich verstehe schon und es tut mir ja auch leid Carter, aber es ist passiert, was soll ich denn noch tun?!"
Er hob den Kopf und sah sie an "Ich seh sie dann später ja?"
Jack klopfte ihr auf die Schulter und ging an ihr vorbei, den Koridor entlang.
Er musste erst mal wieder einen klaren Kopf bekommen.
Als Shila in Ruhe dort am Tisch saß beruhigte sie sich schnell wieder und sie begann sich neugierig um zu sehen. Sie hatte ja nicht geahnt das es hier so viele Menschen gab. Den Leuten, die hier in der Kantine waren ging es nicht anders als ihr. Viele sahen ebenfalls neugierig zu dem Tisch hinüber und sahen sich die Beiden Neuankömmlinge von weitem an. Aber da die Ärztin bei ihnen war, blieb es auch dabei. Niemand sah eine Gefahr in ihnen.
Nach wenigen Minuten kehrte Jonas mit einem vollbeladenen Tablett zurück und stellte es vorsichtig auf dem Tisch ab. “Na dann probiert mal schön! Da ich nicht weiß was ihr gerne esst, hab ich von allem was da war etwas genommen.”, erklärte Jonas freundlich. “Ach nichts davon lebt mehr und es ist alles eßbar!”, fügte er noch für Onua hinzu.
Dann setzte er sich ebenfalls an den Tisch. Janet konnte über seine Worte nur schmunzeln.
Onua zog zweifelnd eine Augenbraue in die Höhe. Er konnte nicht glauben, das man das alles essen konnte. Trotzdem begann er neugierig etwas daran zu schnuppern und fuhr dann schnell mit dem Kopf wieder zurück. Falls dieser Jonas doch geschwindelt hatte und das Zeug beißen oder zwicken konnte.
Besonders interessant fand der die kleinen grünen Dinger, die zu vielen an einem riesigen ding hingen. Zögernd stupste er mit dem Finger gegen eine und zog ihn dann genauso schnell wieder zurück. Als sich nach einer Weile nichts tat, machte er das selbe noch einmal. Denn dieses Grüne Ding konnte ja auch einfach nur schlafen. Aber auch dieses mal passierte nichts.
„Es...es lebt nicht mehr?“, fragte er dann unsicher und pflückte eines um es unsicher zwischen seinen Fingern hin und her zu drehen.
Schon fast rechnete er damit doch gebissen zu werden, aber wieder passierte es nicht.
Jonas und Janet schmunzelten ein wenig über die Vorsicht Onuas in Bezug auf das Essen, aber um ihn zu beweisen das es ungefährlich, nahm sich jeder der Beiden einen Teller und taten von jeder Sorte der Speisen etwas darauf und probierten es. So konnte Onua sehen das es ungefährlich war diese Dinge zu essen.
Shila hatte ihn ebenfalls beobachtet und war sichtlich amüsiert, aber auch sie sah sich die fremden Speisen sorgfältig an. Sie nahm sich etwas was ihr bekannt vorkam, eine gebratene Hähnchenkeule und begann genüßlich daran zu knabbern.
Erstaunt sah Onua, wie alle das essen ohne bedenken anfasten und sogar in den Mund nahmen. Da er nicht als Feigling gelten wollte, nahm er das grüne Ding und steckte es sich ebenfalls in den Mund. Doch jetzt wusste er nicht weiter. Also versuchte er es hinunter zu schlucken, was ihm nach einer Weile auch gelang. Doch es begann zu drücken und so begann er verzweifelt zu husten. Da er dieses Ding wieder herausen haben wollte. Doch das weigerte sich wehemend dagegen.
Shila bemerkte entsetzt das Onua nicht mit dem Essen zurechtkam, aber sie wußte einfach nicht was sie tun sollte. Hilflos sagte sie. “Janet er erstickt! Bitte tu was!”
Als Janet sah das Onua mit dem Essen nicht zurechtkam und grade dabei war zu ersticken, sprang sie auf, lief um den Tisch herum und versetzte Onua einen kräftigen Schlag auf den Rücken.
Durch den Schlag wurde die Weintraube aus Onuas Mund herausgeschleudert und flog in hohem Bogen über den Tisch. Janet nahm Onua kurz in den Arm und fragte leise. “Besser so? Ganz ruhig, hol erstmal Luft!”
Sie strich ihm eine blonde Strähne aus dem Gesicht und sah ihn prüfend an.
Shila versuchte sich selbst mit einem Schnurren zu beruhigen, denn das hatte sie sehr erschreckt. “Er weiß nicht das er seine Zähne zum Essen benutzen muß, damit sowas nicht passiert.”, stellte sie etwas kläglich fest.
Japsend schnappte er erleichtert immer wieder Luft. Das Essen war also doch gefährlich. Aber was stellten die anderen damit an, das ihnen so etwas nicht passierte?
„Be...besser!“, stimmte er zu und nickte um es zu verdeutlichen. Er wischte sich verstohlen, über die Augen, um die Tränen die sich darin gesammelt hatten, als er keine Luft bekam zu beseitigen. Es musste ja nicht jeder gleich sehen.
„Essen doch gefährlich!“, murmelte er und schob seinen Teller von sich. Dann sah er Shila verwirrt an.
„Zähne da um als Waffen zu dienen!“, belehrte er sie
Jack lief durch die Gänge und er schämte sich für sein Verhalten gegenüber Sam und natürlich Onua.
Wieso flüchtete er eigendlich? War es denn so schwer Sam in die Augen zu schauen?
Er hatte sich entschuldigt, dennoch zerte es an ihm.
Jack wollte Sam nicht kränken, das wollte er nie.
Wenn er über Sam nachdachte überkam ihn schon immer so ein Kribbeln, aber das zwischen ihnen hatte sie beide schon vor langer Zeit geklärt-oder nicht?
Wie war das noch - Wir kommen damit klar - das sagten sie sich doch, aber war das auch so? In Gedanken versunken blieb er stehen...
Janet schüttelte den Kopf und dachte, wer immer den Jungen losgeschickt hatte, hatte vergessen ihm einiges zum überleben beizubringen und zu erziehen. In vielen Dingen war er wie ein Kleinkind. “Jonas, ich schlage vor wir bringen die Beiden in einem der größeren Gästequartiere in der Nähe der Krankenstation unter. Dort kann er in aller Ruhe lernen, was ihm an Wissen noch fehlt und Shila kann ihm dabei helfen. Einverstanden? Onua? Shila?”
Shila nickte. “Das ist eine gute Idee. Ach Onua Zähne sind wie Messer nicht nur Waffen sondern auch Werkzeuge!”, antwortete Shila auf seine Belehrung.
Onua nickte zustimmend der Ärztin zu. Dann sah er Shila zweifelnd an. Zähne nicht nur Waffen? Woher hatte sie denn das?
„Nanai, Zähne nur Waffen sind!“, erwiderte er bestimmt.
Shila seufzte das wird wohl schwieriger als sie dachte. Dann legte sie ihren Teller und das Besteck auf das Tablett, erhob sich. “Können wir das mitnehmen in unser Quartier?”
Janet nickte. “Aber ja doch!”
Jonas stand ebenfalls auf. “Ach mir fällt gerade ich hab noch was zu tun, Janet kommen sie ohne mich klar?”
Die Ärztin nickte. “Kein Problem, ich schaff das schon!” Zu Shila und Onua gewandt. “Na dann kommt mal mit!”
Shila nahm das Tablett und folgte der Ärztin in das neue Quartier.
Onua, ging mit ihnen und sah sich überall Neugierig um. Manchmal musste er grinsen, wenn er etwas für ihn sehr seltsames entdeckte.
Dann traute er sich endlich Shila zu fragen, was ihn schon seit ihrer Frage beschäftigte.
„Warum du nehmen das mit?“, dabei deutete er auf das Tablett in Shilas Händen.
Er drehte sich um und lief zurück.
Er wollte das mit Sam klären, könnte er ihr denn sonst noch in die Augen sehen?
Aber wo könnte sie jetzt sein? - warum dachte er das auch, wo sollte sie denn sein - natürlich in ihrem Labor.
Aber als er dort ankam, fand er sie nicht wie erwartet.
"Wo könnte sie sonst sein?" Überlegte er und sprach leise vor sich hin.
"In ihrem Quatier!" Entfuhr es ihm schlagartig und er machte sich auf den Weg zu ihr.
Vor der Tür blieb er dann stehen, hatte etwas angst anzuklopfen, aber tat es dann, nach einiger Überwindung, doch.
Sam die auf ihrem Bett lag schreckte beim Klopfen hoch. Wer wollte denn jetzt schon wieder etwas von ihr?
„Wer ist da?“, fragte sie dann nach einer Weile des zögern`s. Sie war versucht gewesen gar nicht zu reagieren.
"ähm, ich bin es, Jack!"
Platze es ihm herhaus
"Kann ich mit ihnen reden, oder soll ich wieder gehn?"
>toll gemacht Jack..."oder soll ich wieder gehen", das hat sie sicher beeindruckt<
Dachte er als er nervös vor der Tür stand und hoffte dass sie sie öffnete, damit er nicht noch länger so dastehen musste
Jack? Der Colonel verbesserte sie sich sofort. Sie wollte ihn nicht sehen.
„Hauen sie ab und lassen sie mich in Ruhe!“, rief sie aufgebracht
Das hatte er nicht erwartet, aber das war ihm egal.
"Carter....ich komm jetzt rein!"
Langsam machtge er die Tür auf und steckte Kopf zwischen Tür und Ramen
"Sam?"
Sam konnte es nicht glauben. Sie dachte, er hätte nur gedroht doch dann machte er doch die Tür auf und steckte den Kopf herein. Wütend tastete sie nach etwas, das sie als Wurfgeschoss benutzen konnte und bekam ihren Wecker in die Finger, kurz entschlossen warf sie ihn nach dem Colonel.
„Ich hab gesagt sie sollen mich in ruhe lassen!“, schrie sie ihn an.
Das Ding dass sie nach ihm warf, traf zum Glück nur die Tür und nicht seinen Kopf, den er auch schnell wieder zurück gezogen hatte.
"Heey! Vorsicht, damit hätten sie mich ganz schön erwischen können!" Schrie er ihr entgegen und lugte nochmals vor um zu checken, dass auch nichts andres mehr geflogen kam.
"Warum wollen sie denn nicht mit mir reden? Hab ich wieder mal was falsch gemacht?" Fragte er leise, als sich im Raum nichts mehr muckste
„Sie werden ganz schön vergesslich auf ihre alten Tage. Was sie gemacht haben? Überlegen sie doch mal!“, rief Sam und suchte wieder nach etwas zum werfen, fand jedoch nichts mehr und so schmiss sie sich frustriert zurück auf das Bett und drehte ihm den Rücken zu.
“Weil ich später vielleicht noch etwas essen möchte und du es vielleicht auch noch einmal versuchen möchtest! Oder willst du verhungern?”
Nach kurzer Zeit hatten sie das Quartier erreicht. Janet öffnete die Tür und winkte sie herein.
“Shila, stell das Tablett bitte auf dem Tisch ab!” Shila tat was ihr Janet gesagt hatte.
Dann wandte sie sich an Beide.
“Diese Türen führen in zwei Schlafzimmer, es sind nur sehr kleine Räume und mehr als ein Bett steht nicht darin. Hier drüben geht es in das Badezimmer und hier könnt ihr euch erst einmal aufhalten. In den Regalen gibt es Ordner mit einigen Informationen. Ich muß euch jetzt für eine Weile alleine lassen und meinen Pflichten in der Krankenstation nachgehen. Wenn ihr irgend etwas braucht, kommt einfach rüber. Die Krankenstation ist nur zwei Türen weiter rechts! Ich schlage vor ihr erholt euch erst einmal.”
Nach diesen Worten verließ Janet das Quartier.
Er grinst etwas als er Sam so sah, aber nicht weil er das witzig fand, es war eher ein lustloses grinsen.
"Och komm schon"
Er näherte sich ihr leise und setzte sich hinter ihr auf Bett
"Kannst du mir nicht verzeihen? Ich werd noch total verückt deswegen, ich hab mich doch entschuldigt und es tut mir auch wirklich leid"
Versuchte er Sam zu überreden mit ihm zu sprechen
„Ich nicht mehr versuchen!“, erwiderte Onua sofort. Das war gefährlich.
Dann ging er ebenfalls hinter Shila in das Quartier und sah sich neugierig um.
Erst als die Ärztin gegangen war, lief er hinüber zu den Regalen und stupste neugierig gegen etwas, das sie Information genannt hatte. Als der Ordner vom Regal viel sprang er erschocken nach hinten und kauerte sich zusammen.
„Es hat weh getan SIR!“, zischte Sam.
Sie dachte ja gar nicht daran noch etwas zu ihm zu sagen.
"Was? Der Streit? Ja...deshalb möchte ich mich entschuldigen, nicht nur wegen Onua, sondern auch wegen meinem Verhalten gegenüber dir Sam."
Flüsterte er leise und etwas verlegen
"Du weist dass ich in solchen Dingen nicht gut bin, also - verzeihst du mir? Bitte, ich ertrage es nicht, nicht mit dir zu sprechen"
Shila hob eine Augenbraue und erklärte ruhig. “Dann wirst du verhungern und sterben! Willst du das?” dann sah sie was er tat und seufzte. Sie ging zu ihm hinüber, hob den Ordner wieder auf und stellte in ins Regal zurück. Dann zog sie Onua wieder hoch, nahm ihn kurz in den Arm und führte ihn zum Tisch. Dort deutete sie auf einen Stuhl. “Setz dich erst einmal hin!”, forderte Shila ihn auf und sah sich die Esswaren auf dem Tablett noch einmal genauer an. Sie entdeckte ein Schüssel mit einer Art Creme darin. Mit einem Löffel probierte sie diese vorsichtig. Hm, es war Schokoladenpudding, etwas anders als sie ihn kannte aber lecker. Daran konnte er nicht ersticken und kauen mußte er es auch nicht. “Onua dafür brauchst du deine Zähne nicht das mußt du einfach nur schlucken. Probier doch mal!”
Sam setzte sich auf und drehte sich zu Jack.
„Onua tut niemandem etwas. Warum hast du mir nicht geglaubt? Du hast mich behandelt als wäre ich ein Kadett, der von seiner Arbeit nichts versteht!“, konfrontierte sie Jack.
„Ich nicht verhungern. Mein Herr immer dafür gesorgt ohne das ich musste essen!“, erklärte er dann nachdem er sich hatte in den Arm nehmen lassen.
Gehorsam setzte er sich kaum das Shila ihn darum gebeten hatte. Erschrocken sah er zu, wie sie etwas von dem was auf dem Tablett war aß.
Doch als ihr auch nach einer Weile nichts passierte, nickte er zögerlich.
„Es mich nicht beißen? Es tot? Man Zähne nicht brauchen?“, das alles verwirrte Onua und doch öffnete er den Mund um es zu versuchen.
"Es tut mir leid Sam"
Er sah zu ihr, die jetzt neben ihm saß
"Ich kann nicht mehr tun als mich zu entschuldigen"
Sie sah traurig aus, dachte er als er ihr in die Augen sah
„Nein, kannst du nicht und doch sind es Worte die viel mehr Schmerzen als wenn man geschlagen oder angeschossen wird. Es tut hier weh!“, mit diesen Worten nahm sie Jacks Hand und legte sie auf die Stelle an der ihr Herz war. Ihr Blick war gesenkt
"Dann rede mit mir. Ich weis ich bin ein Idiot, aber denkst du nicht, dass mir das auch weh tat. Ohne zimperlich zu sein Sam, aber an mir ging das auch nicht spurlos vorbei"
Dann nahm Sam seine Hand und er konnte ihren Herzschlag spüren, er war schneller als normal, aber er war auch aufgeregt.
Er nahm seine Hand von ihr, rutschte näher zu ihr, legte seinen Arm um sie und drückte sie an ihn.
"Es tut mir so leid"
„Mir auch! Sehr sogar!“, flüsterte sie dann
„Ich... ich weiß nicht was los war. Mir wird vielleicht alles zu viel.“, murmelte sie dann noch. Und erwiderte schließlich die Umarmung.
“Tja das kann ja sein aber Ares ist nicht hier und daran wird sich wohl kaum etwas ändern.”
Dann setzte sie sich Onua gegenüber und sah ihm zu.
“Nein es kann dich nicht beißen und ich glaube nicht das es je richtig lebendig war und deine Zähne brauchst dafür wirklich nicht.”
Shila lächelte und dabei waren ihre Eckzähne zu sehen, danach knabberte sie an ihrer Hähnchenkeule weiter, an der noch einiges dran war.
Onua nahm mutig den Löffel in die Hand und dann beschnupperte er erst einmal den Pudding, den Shila zu mögen schien. Langsam tauchte er den Löffel ein und nahm sich ein kleine Menge, diese besah er sich auch sehr vorsichtig und neugierig, bevor er sie in den Mund steckte. Wieder wusste er nicht was er jetzt damit machen sollte, bis er es schluckte.
Er rechnete schon fast damit, dass das beklemmende und erstickende Gefühl von vorhin zurück kam, doch als das nicht der Fall war riss er erstaunt die Augen auf und sah Shila perplex an.
„Das... ich... das mir nicht weh tun und es....“, er suchte nach dem richtigen Wort. „G..gut? Schmecken?“, rief er aus
"Ist gut, ich versteh das Sam"
Er genoß die Umarmung und wollte sie nie wieder los lassen.
"Hey, das wird schon..."
Shila lächelte amüsiert über Onuas Begeisterung und probierte dann mal diese grünen Dinger, die Janet Weintrauben genannt hatte. Sie kaute betont darauf herum, damit er sehen konnte das sie ihre Zähne zum Essen nutzte. “Hm diese Weintrauben schmecken auch sehr gut, man darf sie nur nicht einfach runterschlucken.”, erklärte sie ihm und nahm sie die nächste.
Onua zog misstrauisch eine Augenbraue nach oben. Und sah Shila zu, wie sie so ein gemeines grünes Ding aß.
„Das schläft nur. Wenn wach, dann gemein!“, murmelte er und widmete er sich wieder seinem Pudding
Shila kicherte etwas. “Das ist eine Frucht von einer Pflanze, das kann nicht wachwerden. Ich benutze meine Zähne und wenn du das nicht willst. Bitte kein Problem. Dein Verlust ist mein Gewinn.”, meinte Shila in einem spöttischen Tonfall und erhob sich um sich in ihrem Quartier um zu sehen. Sie fand einen weißen Schrank, öffnete ihn und sah neugierig hinein. In diesem Schrank ging das Licht an, als sie ihn öffnete und Kälte kam ihr entgegen. Einige Flaschen mit Getränken standen darin. Shila berührte eine der Flaschen, kühl, dachte sie. Sie überlegte, mit einem Blick zum Tablett auf dem Tisch. Sie kam zu dem Schluß das sie die Reste des Essens dort hinein tun würde damit es nicht schlecht wurde, denn es war mehr als Beide zusammen mit einem mal aufessen konnten.
Dann sah sie sich einer der Schlafkammern an. Die Betten waren in ihren Augen seltsam. Shila seufzte sie wußte nicht ob sie darin würde schlafen können. Sie zuckte mit der Schulter. Egal sie würde es einfach versuchen.
Anschließend ging sie zum Tisch zurück, wo Onua immer noch mit seinem Pudding beschäftigt war und wartete das er fertig wurde.
Als Onua genug vom Pudding hatte stellte er ihn zurück und stand dann auf, um das Regal machte er einen großen Bogen. Schließlich rollte er sich in einer Ecke des Zimmers zusammen und schloss die Augen.
Shila sah was er tat und schüttelte verwundert den Kopf, aber sie ließ ihn in Ruhe und stellte die Reste in den Kühlschrank. Dann ging sie in die zweite Schlafkammer und holte ein Kissen und eine Decke heraus. Vorsichtig schob sie ihm das Kissen unter den Kopf und deckte ihn mit der Decke zu. Shila seufzte lautlos, sie wußte auch nicht so recht, ob sie in diesem Bett schlafen konnte. Es war so anders als das was sie kannte. Sie zuckte mit der Schulter und ging in ihre Schlafkammer. Die Tür ließ sie weit offen, so das Onua sie erreichen konnte wenn er es wollte. Ohne sich zuzudecken rollte sie sich zu einer Kugel zusammen und versuchte sich in den Schlaf zu schnurren.
Als Onua wieder wach wurde, krabbelte er schnell unter den seltsamen Sachen hervor und sah sie verwundert an. Welchen Zweck das wohl hatte?
Suchend sah er sich nach Shila um und sah dann eine Tür die vorhin nicht offen war, zielstrebig ging er darauf zu und fand sie schlafend vor. Er beschloss sie schlafen zu lassen und ging dann nach draußen.
Zweite Tür rechts hatte die Ärztin gesagt und genau dahin ging er dann auch. Als er die Krankenstation betrat konnte er niemanden entdecken und doch besah er sich eine Maschine neugierig. Vorsichtig streckte er die Hand aus und drückte einige Knöpfe. Als dann ein lautes Piepsen erklang, zuckte er erschrocken zusammen und versteckte sich unter einem der Betten.
Janet war in ihrem Büro und arbeitete an ihrem Pc, als plötzlich aus dem Behandlungsraum das Piepsen einer Maschine ertönte. Nanu dachte sie, ich habe doch gar keinen Patienten an eine Maschine angeschlossen. Sie erhob sich um nach zu sehen warum die Maschine an war und wer sie aktiviert hatte. Aber niemand war zu sehen. Seltsam, dachte Janet und schaltete mit einem Knopfdruck die Maschine wieder aus. Einen Defekt konnte sie nicht feststellen. Ein paar ;Minuten später ging Janet in ihr Büro zurück, aber sie ließ die Tür diesmal offen, um sehen wenn jemand hereinkam. Sie hatte die Vermutung, das man ihr einen Streich spielen wollte. Es wäre nicht das erstemal gewesen.
Onua sah erstaunt zu. Das Piepen hörte auf, als Janet erschien.
Hatte die Maschine etwa Angst? War sie die Herrin über dieses Wesen? Langsam und sehr vorsichtig kam er unter dem Be