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Teddy - 10.02.2005 - 14:28

Robbie Williams gehört wieder zu den Siegern: Bei den 25. Brit Awards erhielt er seine bereits 15. Auszeichnung. Und No-Doubt-Frontrau Gwen Stefani lässt sich in ihrer zweiten Karriere als neue internationale Solokünstlerin feiern. Alle Gewinner des zweitwichtigsten Musikpreises der Welt

Robbie Williams durfte nicht fehlen - er erhielt bereits seine 15. Brit-Award-Auszeichnung und gewann den Spezialpreis „Bester britischer Song des letzten Vierteljahrhunderts“ für sein Lied „Angels“. Dieses sang er dann auch gleich gemeinsam mit Soul-Sängerin Joss Stone. Er sei "verblüfft", dass es mit seiner Karriere immer weitergehe, meinte er bei der Verleihung. Joss Stone gewann gleich zwei Preise, unter anderem als beste britische Sängerin.

Triumph für die Newcomer des Jahres: Die US-Band Scissor Sisters und die schottische Band Franz Ferdinand hatten erst in den letzten zwölf Monaten ihre Debütalben herausgebracht und wurden mehrfach ausgezeichnet. Scissor Sisters räumte in London die gleich drei Preise - als beste Band, beste Newcomer und fürs beste Album. „Wir danken allen, die uns Freaks genannt haben und gesagt haben, wir würden es nie schaffen“, sagte der Sänger nach einem gigantischen Auftritt bei den Awards. Franz Ferdinand wurde zweimal ausgezeichnet, unter anderem als „Beste britische Gruppe“. Die Schotten hätten „den britischen Gitarrenrock so cool gemacht wie noch nie“, teilten die Organisatoren vor der Preisverleihung mit. Auch US-Rapper Eminem schaffte es wieder, den begehrtesten britischen Pop-Preis zu bekommen. Er wurde als bester internationaler Solokünstler geehrt – diese Auszeichnung hatte er schon vor zwei Jahren erhalten. Er war als einziger Preisträger allerdings nicht zur Gala erschienen. Den Preis für die „Beste internationale Solokünstlerin“ gewann Gwen Stefani, die hippe Frontfrau von „No Doubt“.

Ein weiterer Preis war bereits von vornherein festgestanden: Rockveteran Bob Geldof wurde für seine besonderen Verdienste um die Musik geehrt.


Die Gewinner auf einen Blick

„Best Song Award“ (25 Jahre BRIT Awards): Robbie Williams
„British Breakthrough Act“: Keane
„British Rock Act“: Franz Ferdinand
„International Breakthrough Act“: Scissor Sisters
„British Live Act“: Muse
„British Single“: Will Young, “Your Game”
„Pop Act“: McFly
„International Female Solo Artist“: Gwen Stefani
„International Male Solo Artist“: Eminem
„British Male Solo Artist“: The Streets
„British Female Solo Artist“: Joss Stone
„British Urban Act“: Joss Stone
„International Group“: Scissor Sisters
„British Group“: Franz Ferdinand
„International Album“: Scissor Sisters
„British Album“: Keane, “Hopes and Fears”
„Outstanding contribution to music: Sir Bob Geldof

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