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Omega - 26.11.2006 - 17:42

Kapitel 1
Die Tat

Es war ein Tag wie jeder andere auch, Martin und Jane wahren jetzt seit mehr als einem Monat zusammen, Melanie und Locke wahren sich auch näher gekommen und selbst Diana und Will hatten sich gefunden.
Es gab nur einen unterschied zu sonst. Gestern war mein hundertstes und letztes Schiff die Omega, fertig geworden. Ich hatte schon lange auf diesen Moment gewartet und endlich war es so weit.
Es war Montagnacht... na ja besser gesagt Dienstagmorgen um halb 2.
Ich hatte diesen Abend schon seit Wochen geplant und war alles perfekt gelaufen.
Um 23.00 Uhr hatte ich gesagt das ich Kopfschmerzen hatte um die Anderen los zu werden. Dank den Überredungskunst der Mädels die bei so etwas immer viel Mitgefühl haben auch alle schnell verschwunden.
Ich hatte den Rest der Vorbereitungen längst abgeschlossen als plötzlich mein Handy klingelte. Wie nicht anders zu erwarten war es meine Mutter die sich mal wieder über die abgebrochene Theorie aufregte.
Aber dann macht sie einen Fehler und fing wieder mal mit meinem Vater an.
Diesmal hatte ich es aber sogar gehofft das dies passierte.
Ich muss gestehen sie am anderen Ende der Leitung weinend zusammenbrechen zu hören war eine echte Wohltat.
Dabei hatte ich ihr nur das gesagt was mir schon seit langem auf dem Herzen log. Da sie leider viel zu schnell einfach aufgelegt hatte, konnte ich sie gar nicht mehr über den Zustand meines Beines aufklären. Ich bin mir sicher die inzwischen 150 Einschnitte hätte sie bestimmt noch weiter runter gemacht. Aber das war jetzt egal.
Er Brief den ich heute an meinen Vater geschickt hatte würde ihr so auf die Palme bringen das er mein Mutter endgültig fertig macht.
Mit ein bisschen Glück würde er sogar soweit gehen das er auch noch sein eigenes Leben zerstört.
Das würde ich zwar nicht mehr erfahren, aber das war mich aber auch egal.
Hauptsache war nur das dieser Schmerz und diese Einsamkeit endlich aufhörten.
Es war ja nicht einmal meinen Freunden aufgefallen das bei mir den ganzen Tag nur solche Lieder wie „in the end“, „ein guter Tag zum sterben“ und „coma black“ liefen.
Mehr Andeutungen wollte ich auch nicht machen da ich befürchtete sonst aufgehalten zu werden und ich wollte nicht das selbe erleben was ich vor ein paar Monaten Bernhard angetan hatte.
Ich genoss diesen Abend richtig. Ich hatte sogar das Glück das Vollmond war.
Besser hatte mein Abgang wirklich nicht laufen können.
Leiter musste ich die ganze Zeit daran denken ob wohl die arme Putzfrau die Sauerei wegmachen müsste.
Aber wahrscheinlich würde der Fleck der jetzt schon deutlich auf dem Teppich war nie wieder raus gehen.
Ich versuchte ein letztes Mal aufzustehen aber dazu fehlt mir schon die Kraft. Eigentlich hätte ich mir den Versuch sparen können, ich konnte sowieso kaum noch die Heineken Flasche halten.
Aber durch meine Bewegung sah ich jetzt wenigstens endlich wie viel Blut ich wirklich schon verloren hatte. Das ganze Bett unter mir war rot.
Es musste wenigstens schon ein Liter sein. Das würde dann wohl auch meine Müdigkeit erklärlich.
Während ich dies dachte viel mir die Flasche endgültig aus der Hand.
Dies merkte ich aber nur noch weil sie eine der anderen auf dem Boden traf und es klirrte.
Aber das war alles egal. Ich hatte es nicht mehr verhindern können, selbst wenn ich es gewollt hätte.
Die Tür war verschlossen und der Verbandskasten zu weit weg. Ich hatte nicht einmal mehr die Kraft zum schreien.
Aber auch das spielte keine Rolle mehr. Ich spürte bereits wie ich das Bewusstsein verlor.
Ich musste jetzt nur noch mein Leben in Kurzform ertragen.
Oh man, kann eine Sekunde lang sein.
Als ich spürte wie sich mein Bewusstsein endgültig löste dachte ich nur noch: „Frei, endlich Frei!“

Persephone - 28.12.2006 - 03:58

Ist das... real? Ist das so passiert?
Omega - 30.12.2006 - 18:33

Mal so gesagt, es gibt einige reale Grundlagen. Ich habe zwar die Namen geändert aber es basiert vieles auf realen Begebenheiten.
Persephone - 01.01.2007 - 14:41

Also sprich, diese Geschichte beschreibt einen real überlebten Selbstmordversuch?
Omega - 05.01.2007 - 01:55

Nein. ich bin von einer Situation ausgegengen und habe mi überlegt wie mein Leben 1 Jahr später aussieht. das war etwas vor 6 Monaten.
Persephone - 05.01.2007 - 12:54

Hm. Du sagst, die Namen seien geändert worden... aber das sind sie doch gar nicht??? Was du 'Bernhard' angetan hast, dazu kann ich noch eine Verbindung herstellen, aber der Rest??? Ist doch recht verwirrend...
Nun ja, trotzdem eine sehr gute Geschichte. Würde mich schon für die Hintergründe interessieren, aber ich muss auch nicht alles wissen...
Omega - 06.01.2007 - 02:23

Die anderen die Diese Geschichte gelesen haben fanden sie nicht ganz so verwirrend. Konnte aber auch daran liegen das alle anderen vorkamen. Wie du erkannt haben dürftest ist Bernhard Caitiff. Die original Namen der anderen Sind Diana, Jean, Katerina, Stefan, David und Denny.
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