Mein Blick schweifte gedankenverloren in die Ferne.
Es wurde gerade dunkel.
Der Regen prasselte sacht gegen die Scheibe.
Das monotone rattern des Zuges hatte Marie zum einschlafen gebracht.
Ihr Kopf war gegen die kühle Scheibe gelehnt und schlug bei jeder Erhebung dagegen.
Ihre kurzen, grell blauen Haare klebten schweißnass an ihrem Kopf.
Die Klimaanlage funktionierte natürlich nicht, und trotz des Regens draußen war es verdammt heiß in unserem Zugabteil.
Marie lächelte zufrieden und fing leise an zu schnarchen.
Ihr Mund war weit geöffnet und ich hatte früher, als ich mein Buch ausgelesen hatte, meine Zeit damit verbracht, Papierkügelchen in ihren Mund zu werfen.
Ich hatte sogar einmal getroffen.
Das Kügelchen lag verräterisch auf ihrer Zunge.
Das sie es noch nicht geschluckt hatte war sowieso ein Wunder.
Die Landschaft glitt an uns vorbei.
Ob wir schon in Frankreich waren? Ich denke schon…
Wir wollten an so einem sau teuren Internat direkt an der Küste Südfrankreichs einen Sprachurlaub machen.
Dieses Ferieninternat war extra dafür da, dass Jugendliche aus aller Welt in den Sommerferien dort hin kamen um ihr Französisch zu verbessern.
Marie und ich hatten uns schon das ganze Schuljahr darauf gefreut doch dass sie im Zug gleich weg pennen würde und ich mich zu Tode langweilen würde, das hätte ich mir nicht gedacht.
Ich beobachtete gerade interessiert wie sich das Papierkügelchen in Maries Mund mit Speichel voll sog, als der Zug plötzlich stehen blieb. (TATATA TAMM! TWIT! TWIT!)
Waren wir etwa schon da?
Wohl kaum.
Wir waren mitten in einer Einöde und es regnete wie wild.
Ich öffnete die Abteiltüre und sah auf den Gang hinaus.
Ein Junge mit schweißnassen, blonden Haaren, ein paar Abteile hinter mit, tat es mir gleich.
„Weißt du was los ist?“, rief ich ihm zu.
Er zuckte mit den Schultern und trat in den Gang hinaus.
„Ach hier ist es schön kühl.“, seufzte er.
Er lehnte sich an die Fensterscheibe und schloss seine Augen.
Kein guter Gesprächspartner.
Also ging ich zurück in mein Abteil wo Marie gerade munter wurde und eine Papierkugel röchelnd hervor würgte. (Man kann sich dazu die Geräusche des Gestiefelten Katers in Shrek 2 vorstellen als er ein Haar Knäuel hervor würgt.)
„Sind wir schon da?“, fragte sie verwundert.
Ich schüttelte meinen Kopf.
Irgendwie war das alles ziemlich gruselig.
Wie Bei Harry Potter.
Jetzt fehlten nur noch die Dementoren!
Es war vollkommen ruhig. Es war so ruhig, dass man den Wind draußen pfeifen hörte.
Die Sprechanlage knackste so laut, dass Marie und ich erschrocken zusammen fuhren.
Das Licht fing an zu summen und zu flackern bis es ganz ausging.
Ich hörte Marie schwer atmen.
Ich bekam eine Gänsehaut. Irgendetwas stimmte hier nicht.
Die Sprechanlage knackste wieder und man konnte ein rauschen hören. Plötzlich übertönte ein lautes seufzen das rauschen.
Ich sah mich ängstlich nach Marie um.
Plötzlich ging das Licht wieder an und aus der Sprechanlage drag die Stimme des Schaffners.
„Liebe Fahrgäste…“ ertönte es.
Ich atmete erleichtert aus. Ich merkte erst jetzt, dass ich die ganze Zeit die Luft angehalten hatte. Der Schaffner meinte, dass wegen dem vielen Regen ein Staudamm gebrochen ist und ein Teil der Gleise unter Wasser seien.
Wir sollten mit einer Verspätung von 3 Stunden rechnen!!!
Marie sah mich genervt an und ich lies mich mit einem lauten Seufzer auf die Bank fallen.
„Was machen wird denn jetzt?“, fragte Marie als plötzlich unsere Abteiltüre aufgestoßen wurde und dieser blonde Junge, zwei andere Kerle und eine blonde Tussi zu uns herein kamen. Sie streckte mir ihre perfekt manikürten rot lackierten Krallen entgegen und stellte sich uns als Cindy vor.
Ihre Mutter musste ja ziemlich eingeraucht gewesen sein als sie ihr diesen Namen gab.
Als sie meine Hand schüttelte warf sie einen verächtlichen und angewiderten Blick auf meine Finger.
Meine Nägel waren kurz geschnitten, nicht gerade sauber und voller Acrylfarbe, da ich vor meiner Abreise noch ein Bild gemalt hatte.
Klar konnte ich so mit ihren perfekten Händen nicht mithalten.
Aber das wollte ich auch nicht wirklich.
Sie schubste einen der Jungs auf einen freien Sitzplatz und setzte sich auch gleich auf seinen Schoß.
Während die zwei eifrig ihre Zungenmuskulatur trainierten und ihren Speichel austauschten startete Marie ein Gespräch mit dem anderen Typen.
Der blonde lächelte mir kurz schüchtern zu und fing dann an, an der Klimaanlage herum zu werkeln.
Da niemand mit mir reden wollte (Sniff) beobachtete ich den blonden ein bisschen.
Er war ziemlich brav angezogen, also er trug ein Polohemd und Jeans und seine Haare hatten so einen normalo Schnitt.
Sie waren mittel lang und fielen ihm während er an der Klimaanlage herum schraubte immer wieder ins Gesicht.
Mit einer geschmeidigen Bewegung schob er sie immer wieder hinters Ohr, doch sie wollten nicht halten.
Aber…Moment mal…was DENKE ich da?
Cindy hielt plötzlich in ihrer Trainingseinheit inne und begutachtete mich.
Sie verzog ihr Gesicht, als hätte sie in eine Zitrone gebissen und meinte skeptisch:“ Deine roten Haare sind nicht echt, oder?“
Ich schüttelte stumm meinen Kopf.
Der blonde sah jetzt zu uns herüber.
Ich konnte das leise summen der Klimaanlage hören. Er hatte es doch tatsächlich geschafft sie zu reparieren.
„Weißt du“, meinte Cindy zu mir. „Ich halte nichts vom Haare färben. Meine sind naturblond.“
„Ja klar!“, prustete Marie los.
Cindy strafte sie mit einem bösen Blick.
„Hey Glückwunsch!“, meinte ich trocken und hielt ihr meine Hand entgegen.
„Du bist der erste Mensch, der mit Wasserstoffblonden Haaren INKLUSIVE Nachwuchs zur Welt gekommen ist!“
Der blonde Junge lächelte mir zu.
Schon allein dieses Lächeln war es wert irgendwelche Tussis zu beleidigen. :)
Cindy sah mich böse an. Wenn Blicke töten könnten würde ich nicht mehr unter den Lebenden verweilen.
„Das werdet ihr noch bereuen.“ Zischte sie und trippelte mit den lachenden Jungs im Schlepptau davon.
Bevor der blonde als letzter das Abteil verlies lächelte er mir noch einmal zu. Und ich schmolz nur so dahin.
„Ich hab jetzt aber Angst.“, meinte Marie grinsend.
„Was wird Cinderella wohl machen? Ihre Highheels nach mir werfen? Oder einen ihrer falschen Fingernägel? Ich glaube Ich werde heute vor Angst Nacht nicht schlafen können!“
Ich fuhr mir nachdenklich durch meine kurzen Haare.
Ich musste die ganze Zeit an das lächeln des blonden Jungen denken. Wieso?
aber ich will auch vorkommen^^
*schildchen mir aufschrift:" lass caro mitspielen!" hochhalt*
aber sonst echt kamot xD
das is i-wie komisch..so ohne gefühl...*gg*
ich glaub, ich ändere noch was oda so...
ähm...ja!
hab mir heut noch mal die foddos von dellach angesehn..sin echt coole dabei!!!
main onki bringt mir so in der nextn woche oda so de bildchen vorbei...dann können wir welche raussuchn und nachmachnlassn und so...
okä... hab euch lieb u schlafts gut!!
kizz marie ~z~
dann stell ich ein paar ins forum xD
also erstmal welches forum meinst denn?
wenns gildenforum is, sag ich nur, dass ich keine fotos dort rein stelln will wo ich oben bin.
Ich werd ja ned alle fotos die es von mir gibt dortn rein stelln!
Ich bin doch ned bled!
Die stelln ja auch kaum ane fotos rein.
Ich finde es reicht langsam.
Also echt! *aufpluster*
natürlich ------>NICHT das gildenforum du topf >.<
glabst du ich will das ?!
kann ja sein ^^ was weiß ich...
aber du kommst schon noch vor! keene panik!! *g* *kiffergriff*
fan mach maaaaal....tu halt einmal STATT drachen farmen stroy schreiben xD
wär doch cool oder?
endlich mal KEINE drachen^^
hmmmmm stimmt! ich hasse sie *grumml*
soll ich dir was sagen?
ICH AUCH!
Kapitl zwoa:
Die restliche Fahrt verging recht Ereignis los.
Wir sahen die blonde Tussi, ihren Harem und den blonden Jungen nicht mehr.
Wahrscheinlich waren sie schon ausgestiegen.
Ich würde sie wohl nie wieder sehen. Cindy wollte ich auch nicht mehr sehen, aber den blonden Jungen…
Irgendwie machte mich das alles ein bisschen traurig.
Das schlechte Wetter tat auch noch einiges dazu, dass meine Stimmung von extrem gelangweilt zu extrem deprimiert wechselte.
Ich lehnte mich an die kühle Scheibe und stellte mir in Gedanken das lächeln des blonden vor.
Ich wusste nicht einmal wie er hieß!
„Du hättest ihn nach seiner Handy Nummer fragen sollen.“, meinte Marie und riss mich aus meinen Negativen Gedanken.
„Was, wie, wo hää? Wovon redest du?“
„Der blonde…ich hab doch gesehen wie sein lächeln dich immer umgeworfen hat. Und als er sich verabschiedet hat, hast du nicht geantwortet, Du hast ihn nur die ganze Zeit angestarrt.“
Marie grinste wissend.
Er hatte sich verabschiedet? Wieso hatte ich das mit bekommen?
„Verabschiedet…?“
Marie fing an zu lachen. „Du hättest dich sehen sollen! Eigentlich hat er sich ja nur bei dir verabschiedet. Aber da du nichts gesagt hast, habe ich für dich geantwortet.“
Ich fuhr über meine Augen.
Was war nur mit mir los?
Marie schien sich genau dasselbe gedacht zu haben, denn sie meinte: „ Irgendwie machst du mir angst. So bist du sonst nie. Nicht einmal nachdem du mit Jo du weißt schon…“ Marie räusperte sich.
Jo…er war nicht sehr begeistert gewesen als ich ihm erzählte, dass ich über die Sommerferien in Frankreich sein würde.
Kaum war ich ein paar Stunden nicht mehr zu Hause, schon wurde ich ihm in Gedanken untreu!
Ich musste mich zusammennehmen. Ich fuhr mir noch einmal über die Augen und nahm einen kräftigen schluck aus meiner Bierflasche.
Das Bier schmeckte ausgelutscht und lauwarm. In normalen umständen hätte ich es nicht mehr angerührt, aber ich brauchte das jetzt.
Ich trank die Flasche mit einem Zug leer. Mir ging es nun ein wenig besser.
Ich dachte auch nicht mehr so oft an den blonden Jungen. Ich würde ihn sowieso nicht mehr sehen, also was sollte ich mir dann noch Gedanken über ihn machen?
Da ich das Bier so schnell getrunken hatte, bekam ich ein ungutes Gefühl im Magen.
Mir wurde übel und ich fühlte mich dem kotzen sehr nahe.
Ich nuschelte irgendetwas von: „Mal das Klo aufsuchen…“ und ging aus unserem Abteil.
Der Zug wackelte ein wenig und mir wurde nun speiübel.
Ich rannte zum Klo, und wollte die Tür gerade aufreißen als der blonde Junge aus dem Männerklo kam.
Er beschenkte mich wieder mit diesem wunderbaren Lächeln, so dass ich für wenige Sekunden die Übelkeit nicht mehr spürte.
„Geht’s dir nicht gut?“, fragte er besorgt.
„Geht schon.“, bekam ich noch raus. Ein Fehler. Ich hätte nicht den Mund öffnen sollen.
Ich riss die Klotür auf und beugte mich über die Kloschüssel.
Ein warmer Schwall Erbrochenes kam aus meinem Mund.
Ich gab würgende Geräusche von mir.
Komischerweise ging mir, während ich mich übergab, der Refrain von Devil in a midnight mass von Billy Talent durch den Kopf.
Wenn ich den blonden noch nicht verschreckt hatte, dann war es wohl nun passiert.
Ich hockte noch immer keuchend vor der Kloschüssel (ekelhaft ich weiß, aber zu dem Zeitpunkt war mir dies egal wer schon auf den Boden gepisst hatte) und fühlte mich auf einmal total erschöpft.
Ich hörte, dass jemand die Spülung betätigte und dann das rauschen des Wasserhahns.
Plötzlich spürte ich etwas Kaltes, Nasses an meiner Stirn.
Ich öffnete die Augen und sah den blonden, wie er mir ein feuchtes Tuch auf die Stirn legte.
Ich lächelte ihn matt an. „Du…danke.“, meine Stimme klang in meinen Ohren krächtzig und dünn.
„Kein Problem…wie geht’s dir jetzt?“
Ich musste lachen. „Wie ausgekotzt.“
Er lachte nun auch.
„Ich bin übrigens Markus.“ Er streckte mir seine perfekte Hand hin.
Für wenige Sekunden fühlte ich mich so, als würde ich weg laufen wollen.
Als seine Hand warm in meiner lag, war das für mich ein unglaubliches Gefühl.
Es fühlte sich an als würden ganz viele kleine Elektroschocks von meinen Fingerspitzen hinauf bis zu Haaransatz und hinunter bis zu den enden meiner Zehen gehen.
Ich bekam eine Gänsehaut.
Dieser Moment schien zwar verrückt…so mitten auf dem Boden der Damentoilette…aber er war auch unglaublich schön.
„Und du bist…?“, er ließ meine Hand los und BANG hatte er den schönen Moment zerstört.
So ein Depp! „Hannah.“, ich versuchte mein verführerischtes Lächeln aufzusetzen.
Er nickte und lächelte zurück.
Er half mir auf meine Beine verabschiedete sich wieder von mir.
Ich stand in der Damentoilette, ein nasses Papiertaschentuch klebte an meiner Stirn, aber ich war in diesem Moment der glücklichste Mensch der Welt.
Ein warmer Schwall Erbrochenes kam aus meinem Mund.
Ich gab würgende Geräusche von mir.
ihhh du fock^^
aber sonst toll^^
Ich wurde wach und hatte schlagartig das Gefühl, dass etwas fehlte. Plötzlich fiel mir auf, dass der Zug stehen geblieben war.
Ich wollte Hannah, die sich gerade aus dem Abteil lehnte fragen, was los war, als ich einen fürchterlichen Hustenanfall bekam.
„Sind wir schon da?!“, fragte ich schließlich, als ich mich wieder einigermaßen erholt hatte. Hannah schüttelte verwirrt den Kopf.
Ich blinzelte den Schlaf aus meinen Augen, als plötzlich ein lautes Knacksen aus der Sprechanlage kam. Ich zuckte erschrocken zusammen. Auf einmal fing auch noch das Licht an zu flackern, um nach kurzer zeit völlig auszugehen. Ich zog meine Beine enger an meinen Körper.
Die Sprechanlage rauschte leise und plötzlich ging das licht wieder an. Ich sog erleichtert die stickige Luft ein.
Die angenehme Stimme des Schaffners drang aus dem Lautsprecher:
„Sehr geehrte Passagiere! Ich bitte sie um ihr Verständnis. In der Nähe ist ein Staudamm gebrochen und hat einen Teil der Gleise unter Wasser gesetzt. Sie müssen höchstwahrscheinlich mit einer Verzögerung von 3 Stunden rechnen! Ich wünsche ihnen trotzdem eine angenehme Wartezeit! Danke sehr!“
Ich riss die Augen auf.
Hannah ließ sich mit einem lauten Seufzer auf die Bank fallen.
„Was machen wir denn jetzt?!“, fragt ich erschöpft als plötzlich unsere Abteiltüre aufgerissen wurde.
Drei Typen und eine blonde Tussi stolperten herein. Ich schätzte sie alle auf ungefähr 16. Bis auf einen. Der war etwas älter.
Einer der Jungs setzte sich neben mich und grinste mich an. Ich verstand überhaupt nichts mehr.
Der andere ließ sich auf einen freien Sitz fallen. Die Tussi, die sich Hannah als Cindy vorgestellt hatte, setzte sich auf ihn und die zwei fingen an, heftig Rumzumachen. Der ältere werkelte an der Klimaanlage herum.
Noch bevor ich irgendetwas fragen konnte, meldete sich der Junge neben mir zu Wort: „Hi, ich bin übrigens Sven.“, er streckte mir seine Hand entgegen.
„Hä? Was?! Ach so. . .ja! ich bin Marie.“, stotterte ich verwirrt.
Ich schüttelte seine Hand. Aus irgendeinem Grund veranlasste mich der Händedruck, mir Sven genauer anzusehen.
Er hatte braunblonde Haare, die ihm in weichen Wellen bis ca. zu den Ohren gingen. Sein Mund lächelte leicht und mir wurde warm, als einer seiner Mundwinkel zuckte. Er hatte einpaar Sommersprossen um die Nase.
Doch seine Augen waren das Erstaunlichste. Sie stachen aus seinem sonst weniger auffälligem Gesicht heraus. Obwohl sie EISblau waren, umhüllten sie mich mit einer angenehmen Wärme, als ich hineinblickte. Ich musste blinzeln, damit ich meinen Blick von Svens Augen wenden konnte.
Ich lächelte ihn verlegen an, traute mich aber nicht, in seine Augen zu sehen, da ich Angst hatte nie wieder wegblicken zu können.
Er kratzte sich am Hals und ich hatte das Gefühl, dass er nicht wusste, was er tun sollte.
Ich schielte kurz zu Cindy und dem Typen der unter ihr begraben lag hinüber, da mir vorkam die zwei Jungs würden sich ähnlich sehen.
„Das ist übrigens Svinne, mein Zwillingsbruder.“, meinte Sven und warf einen verächtlichen Blick auf ihn und Cindy.
Tatsächlich! Svinne hatte die selben Augen, wie sein Bruder. Doch seine Haare waren schwarz. Gefärbt, nahm ich an. Svinne war auch schwarz angezogen.
Er sah kurz zu mir rüber und mir schien es, als scannte er mich von oben bis unten ab.
An meinem Gesicht blieb er kurz hängen. Ich lächelte leicht. Er erwiderte mein Lächeln, dann zog Cindy sein Gesicht wieder zu sich.
„Kennen sich die zwei schon lange?!“, fragte ich Sven verwundert und so beiläufig, wie nur möglich.
„Haben sich bei der fahrt erst kennen gelernt. Bis jetzt wusste ich nicht mal, wie sie heißt!“, meinte er.
das is jetz der leretzte teil.
abba lest den erste zuerst!!!!!!!
Wir grinsten uns an. Sein Grinsen versetzte meine Kopfhaut ins kibbeln.
„Geile Haare, übrigens!“, sagte Sven, als hätte er auch gerade an meine Kopfhaut gedacht.
„Danke.“, erwiderte ich einwenig verlegen.
Als ich merkte, dass er mein Gesicht musterte, wurde ich irgendwie unruhig. Plötzlich vernahm ich die zuckersüße Stimme von Cindy: „Deine roten haare sind nicht echt, oder?!“, sagte sie an Hannah gerichtet. Auch Svinne begutachtete Hannahs Haare und sah dann zu mir rüber. Obwohl ich es eigentlich nicht wollte, sah ich schnell weg.
Meine Augen durchforsteten unruhig den Raum, versuchten verzweifelt einen Anhaltspunkt zu finden.
ROTE HAARE. Plötzlich fiel mir Cindys Frage wieder ein. Was allerdings eine ziemlich blöde Frage war, da Hannahs Haare wirklich rot waren, ich meine so richtig ROT-ROT!!
Hannah schüttelte den Kopf. Zuerst checkte ich nicht, wieso, dann fiel mir ein, dass das die Antwort auf die dämliche Frage gewesen sein musste.
Ich vernahm ein Summen aus Richtung Klimaanlage. Der ältere hatte es doch tatsächlich geschafft, das Scheißteil zu reparieren!!
Eigentlich sah er ja gar nicht so schlecht aus. Er hatte blonde, mittellange Haare. Seine Augenfarbe konnte ich nicht erkennen, da ihm die Haare ins Gesicht fielen.
„Weißt du“, flötete Cindy plötzlich und zerstörte damit den wunderbaren Klimaanlagenmoment.
Sie behauptete doch tatsächlich, dass ihre Haare naturblond seien.
Ich fing an zu lachen. „Ja, klar!“, bekam ich nur heraus.
Ich bemerkte, dass Sven mich von der Seite beobachtete. Ich sah zu ihm hin, worauf er mich sofort wieder angrinste.
Ich lächelte verwirrt zurück und kratzte meine Kopfhaut.
„Hey, du bist der erste Mensch, der mit wasserstoffblonden Haaren inklusive Nachwuchs zur Welt gekommen ist. Glückwunsch!“, meinte Hannah trocken.
Alle lachten.
Nur Cindy nicht.
Sie erhob ihren Luxuskörper und zog Svinne hinter sich her. Bevor er um die Ecke bog, warf er noch einen flüchtigen Blick zu mir und hob seine Hand zum Abschied. Ich lächelte. Er auch.
Auch Sven rappelte sich auf. Im Aufstehen strubbelte er mir durchs Haar. Ich sah ihn ziemlich verwirrt an.
„Sorry, musste sein. Bist mir doch nicht böse, oder?! Ciau!“, meinte er, immer noch lachend.
Auch der Ältere verließ das Abteil. Er sagte Tschüss in Hannahs Richtung.
Da sie jedoch nur lächelnd vor sich hinstarrte, sagte ich leise ciau.
Er sah mich leicht verwirrt an, zuckte dann die Schultern und verschwand.
Kapitel 1
Die Landschaft zog an uns vorüber. Aber ich registrierte sie gar nicht richtig. Meine Gedanken schweiften um etwas anderes.
Als ich die Wohnung verließ, hatte mir meine Mutter noch hinterher gerufen, sie wäre froh mich für neun Wochen nicht sehen zu müssen. War ich erst froh, ihr ständiges Gekäppel nicht mehr zu hören!
Zum Bahnhof konnte ich dann mit dem Bus fahren. Ich starrte die ganze Fahrt über grimmig aus dem Fenster. Der Regen, der vom Himmel prasselte, verbesserte meine Stimmung nicht wirklich! Tropfnass kam ich schließlich am Bahnhof an, da ich die letzten 2oo Meter zu fuß gehen durfte!
Beinahe hätte ich den Zug verpasst!!
Ich war derart stinksauer, dass ich den hysterisch brüllenden Schaffner, der mir eine Standpauke von wegen Pünktlichkeit halten wollte, mit einem gezielten Hieb aus dem Weg räumte und im Zug verschwand.
Als ich dann in dem Abteil Hannah erblickte, wurde ich augenblicklich ruhig. Wir hatten uns schon so lange auf die Reise nach Frankreich gefreut und nun war es endlich so weit!
Angenehme Wärme stieg in meinem Körper auf, als ich mir vorstellte nun für ganze neun Wochen nicht zu Hause zu sein! Nur meine Katze würde ich vermutlich vermissen.
Ich hatte mich auf den freien Platz am Fenster fallen lassen und hier saß ich nun.
Ich wusste nicht einmal mehr, wie lange wir schon fuhren.
Meine Augenlieder klappten immer wieder zu und ich hatte Mühe wach zu bleibe.
Mein Kopf fiel mit einem leisen ``POCK´´ gegen die kühle Fensterscheibe. Ich warf noch einen letzten, müden Blick auf die lesende Hannah, bevor ich den Kampf gegen die Müdigkeit aufgab.
zuerst das unten, dann das obere und zum schluss das mittlere!!!
noch fragen?!
XD
hab eusch lieb ihr zwutschgies!
buzzy#mario#
der blonde junge.. *g*
*Von nun an werden die Gespräche auf Französisch sein, und da wir nicht alles übersetzten wollen, und es auch keinen Sinn hätte, schreiben wir alle Dialoge, zur Allgemeinen Verständlichkeit auf Deutsch. ;)