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Kimi_Raikkönen - 20.10.2004 - 18:19

Sebastian Deisler kann bei der Bewältigung seiner neuen gesundheitlichen Probleme auf die Unterstützung von Fußball-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann bauen. "Wir müssen behutsam mit ihm umgehen", forderte Klinsmann in einem Interview der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe). "Sebastian gibt das Tempo vor.

Felix Magath, Uli Hoeneß und ich nehmen sein Tempo auf." Unterdessen kündigte Deislers Facharzt Professor Florian Holsboer an, dass sich der Spieler des FC Bayern München in den kommenden Wochen einer Verhaltenstherapie unterziehen müsse. .

Vor CL-Hit abgereist
Der 24-Jährige war am Montag noch vor dem Champions-League-Spiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei Juventus Turin wegen neuer Probleme nach München zurückgereist. Deisler war im Vorjahr wegen Depressionen mehrere Wochen lang im Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie stationär behandelt worden. Einen Rückfall hatte Holsboer am Dienstag ausgeschlossen: Vielmehr sei das Auftreten einzelner Symptome eine "natürliche Reaktion".

Verhaltenstherapie steht an
"Wir werden eine Verhaltenstherapie anwenden", kündigte der Fachmann in der "Welt" an. "Nicht ausgeschlossen ist auch, dass Deisler medikamentös behandelt wird." Weitere Einzelheiten zur Behandlung des 24-Jährigen wollte eine Institutssprecherin am Mittwoch nicht mitteilen. Laut Bayern-Manager Hoeneß muss sich Deisler aber nicht stationär in der Klinik aufhalten. "Ich habe mit seiner Frau gesprochen. Es geht ihm eigentlich ganz gut", sagte er dem TV-Sender SAT.1. Wie Klinsmann mahnte Hoeneß zur Rücksichtnahme: "Wenn wir Sebastian auch bei der WM in Topform sehen wollen, dann müssen wir Rücksicht auf ihn nehmen."

Rätsel über Dauer der Pause
Unklar blieb am Mittwoch weiter, wie lange Deisler pausieren muss. "Das wird der Arzt mit ihm zusammen entscheiden müssen", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Klinsmann rechnet nicht mit einer längeren Zwangspause des Hoffnungsträgers: "Wir machen uns keine Sorgen, da wir wissen, dass Sebastian von Fachleuten umgeben ist und richtig behandelt wird." Der Nationaltrainer sprach sich auch für den Einsatz von Psychologen im Profi-Fußball aus. "Während es in anderen Sportarten normal ist, mit Psychologen zusammenzuarbeiten, hinken wir im Fußball einfach hinterher."

Zuviel Druck von Deisler selbst
"Sebastian setzt sich unheimlich unter Druck", sagte Bayern- Rekonvaleszent Alexander Zickler der "Abendzeitung". "Es muss aber nicht immer alles perfekt sein." Der verletzte Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz sagte dem Blatt: "Wichtig ist jetzt erstmal der Mensch Sebastian, nicht der Spieler Deisler."

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Diese Fuktionäre setzten ihn zuviel unter druck. Vor 2-3 Jahre war das ein verdammt guter Spieler und die letzten 2 jahre ist er nur mehr verletzt und krank. Die sollen ihm edlich einmal 1 Jahr geben damit er völlig erholt ist.

Dolphin - 20.10.2004 - 21:54

also was man bei euch in Österreich so alles mitbekommt. Erstaunlich! :D %) :) #)

aber is doof sowas. hab gedacht, er wäre geheilt!

Formel1Fan - 22.10.2004 - 16:43

des is ja ein auf und ab bei dem..... %)

na ja jedenfalls gute Besserung den Bayern Spieler !

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