Das Tal schwärzt ihre Augen,
der Nebel schwer
wie Blei,
dort steht sie weinend vor ihm,
fragt, was zu retten sei.
Aus seinem Herzen blutend,
schließt er die Augen gleich,
sie streichelt sein
Gesicht,
die Haut ist blass und weich.
Sein Blut an ihren Händen,
schreibt ihr ein Gedicht,
die Freude ihres
Lebens,
liest es und erlischt.
Ein seichter Regen fällt
und trocknet ihre Schuld,
ein Ahornblatt
zerfällt,
ein Spiel ohne Geduld.
Sie lehnt an dem Gestein,
was sie vorm Fallen schützt
und hat doch ihre
Schuld
kalt und hart gestützt.
Die Rose löst den Schmerz,
sie hält sie vor der Brust,
sie sticht in ihre
Haut
und rächt ihr den Verlusst.
Sie fällt zu Boden,
„Hilf mir...“
sie schreit zu Gott
„Verzeih mir...“
und
hofft sie wird befreit
„ich sterbe...“
zerbricht in Einsamkeit.
Weil sie zu Fallen droht,
hällt sie ihn zitternd fest
und hofft, dass
irgendwer
die Zeit zurückdrehen lässt.
Ihre Finger krallen
in seinen kalten Leib
und ihre Tränen bluten
sie in die
Ewigkeit.
Dort bei ihm bleibt sie ewig,
die Leidenschaft, die sie verdarb,
am Grabstein
ihrer Liebsten,
an dem sie eben starb.
Wird sie sicher freuen, wenn sie das dann liest!
Wer auch immer es ist, ich hoffe ebenfalls, sie kommt bald zu uns...!