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Caitiff - 24.06.2007 - 17:01

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Nachtwesen (14.5.07)

Nachts wenn alles dunkel wird
Wenn jeder sich zur Ruhe legt
blühe ich auf
Da nimmt mein Leben seinen lauf.
Ich bin ein Nachtwesen

Nachts wenn Schwärze Grau vertreibt
Wenn Statt Mensch der Schatten lebt
Zeige ich
mein wahres Angesicht.
Ich bin ein Nachtwesen.

Ich bin ein Nachtwesen
Fürchte mich vor diesem Leben
Fürchte jedes Menschen lachen
Verabscheue mich am Tage.
Ich bin ein Nachtwesen.

Nachts wenn alles stille ruht
Ist die Welt noch klar und gut
Dann kommt all mein Sein hervor
Wesen stumm und scheu.
Ich bin ein Nachtwesen.

Nachts wenn niemand mich mehr sieht
Zeige ich was in mir geschieht.
Vereint in Dunkelheit
Zeige ich mein heimlich Leid.
Weine Tränen stumm und starr
Tropfen in die Ewigkeit
Ich bin ein Nachtwesen.
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Wasch mich rein (14.5.07)

Wasch mich rein von meinen Sünden
Wasch mich rein und spüle all den Schmerz davon.
Wasch mich rein, trage mich hier fort.

Blut vereint mit Wasser
wird ein reißend schneller Bach
tosend voll und zornig
dabei ruhig, so tief.
...tödlich.

Wasch mich rein von meinen Sünden
Wasch mich rein und spüle all den Schmerz davon.
Wasch mich rein, trage mich hier fort.

Blut vereint mit Wasser
Blut spült all den Schmerz aus mir
Wasser trägt leere Körper sanft davon
Darf ich in dir untergehen?

Wasch mich rein von meinen Sünden
Wasch mich rein und spüle all den Schmerz davon.
Wasch mich rein, trage mich hier fort.

Blut vereint mit Wasser
Sanftes Rot wie Abendzeit
Kalt und klar und auch so rein
Sanftes Licht wärmt meine Haut
Licht in mir war längst erlischt.

Blut spült all den Schmerz aus mir
Wasser trägt den Körper
Und ich schwebe frei von mir.

Sehe toten Körper
Zerbrechlich blass und bleich
Wasser spülte all ihr Blut davon
Nahm ihr all den Schmerz
doch nahm es gleich ihr Leben mit.
Mädchenkörper still und tot.

Wasser spülte ihn davon.
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Der Wind
Man hört Schreie grell und laut
Dunkle Wolken die vorüber ziehen
Hände krallen sich ins Gras
Man hört Schreie grell und laut

Hände krallen sich ins Gras
Voll Verzweifelung
Hände krallen sich ins Gras
Nägel wandern in das Erdenreich

Hände krallen sich ins Gras
Kalter Wind treibt all dein Leid hinaus
Kalter Wind treibt all dein Leben aus
Und kalte Hände krallen sich ins Gras

Kalte Hände krallen sich ins Gras
Schreie, gell und laut
Werden Teil der Ewigkeit
Der Wind sie mit sich trägt

Kalte Hände krallen sich ins Gras
Stille weit und ruhig
Kalte Hände krallen sich ins Gras
Der Wind zufrieden weiter geht
Kalte Hände krallen sich ins Gras...
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Leere (21.5.2007)
...
Stille
Weite
reine
Leere
strahlend weiß
und schattenschwarz.
In meinem Kopfe
herrscht sie,
dieses alles zerfressende Biest.
Sie kreist gierig um her,
nimmt mir mein schwarzes Farbenmeer.
Beschwörend
spricht sie mit mir,
nur leere Worte kommen bei mir an.
Ist es wirklich das was sie mir sagen will?
Das was sie mir zeigen will?

Spüre,
dass es so nicht bleiben kann...
Ein Verdrängen
ein Begraben
ein Verschlucken...
Und mit jedem Stückchen
rückt der Absturz
etwas näher
an mich heran.
Wo bin ich?
Wo sind meine neu gewonnenen
Erinnerungen hin?
Wo ist mein vertrauter Freund
der,
nur der
mir Nähe schenken kann?
Der,
den ich missen musste
gar so lang...
Wo bist du mein Gedankenmeer?
Wo bist du mein Schmerzensherd?
Wo habt ihr Gedanken euch versteckt?
Ich weiß das ich noch in mir seid
sonst wäre
mein herz
nicht auch jetzt
so erfüllt von stillem Leid.
...
-----------------------------------------------------------------------
Der Untergang? (22.5.2007)

Schwarze Raben
fliegen Nordwärts
fliegen schreiend.
Flügel schlagen,
lautlos,
fliegen lautlos schreiend
dem Abendrot entgegen.
Fliegen,
kein Flügelschlagen,
Schweben....
Schweben lautlos schreiend
dem nahen Ende entgegen.
Fliegen, schweben,
schreien, lautlos.
...Flüchten.
Im Vakuum schwebend,
lautlos und leise
schreiend
dem Untergang entgegen.
(Und schlagen an der Glaswand auf.)
--------------------------------------------------------------
Kennst du das?
Kennst du das?
Tiefste, dunkle Nacht
Kein Stern am Himmel wacht.
Vor langer Zeit schon
Mensch und Tier sich sagten gute Nacht.
Die Welt so still,
die Welt steht still
Kennst du das?
Nur du bist dort,
spürst das du nicht einsam bist.
Tausend Augen sehen dich,
Tausend Hände halten dich.
Die Nacht,
die Nacht.
Ihre Dunkelheit über mich wacht,
schwarze Dichte mich umgibt
mir den Blick ins Leere nimmt.
Kennst du das?
Wenn schwarze Wärme dich umgibt?
----------------------------------------------------------------
DORNENWALD
All ihr Schmerz
und all ihr Hass
wuchsen in ihr,
wie ein Dornenwald.

Äste und Dornen,
sie schlugen sie fast bewusstlos.
Und als sie eines Tages
um die Schmerzen zu ertragen
sich selbst verlor
verirrt sie sich
in ihrem eigenen Dornenmeer.
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STILLES WESEN
Stilles Wesen
bist schon Jahre lang nicht mehr gewesen.
Starres Auge
hat schon lang nichts mehr gesehen.
Stummer Mund
niemand hört die stillen Schreie.
Kalte Hand
Blut haben nur Lebendige.
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SPIEGELWELTEN (7.6.07)

Still
einsam
leer
und kalt
ist die Welt aus der sie stammt.
Stille Leere,
einsame Kälte,
Keine Hand die ihre hält
niemand der sie sieht in ihrer Welt.
Sie ist gefangen dort,
in dieser Spiegelwelt
in die nichts dringt
was sie noch hält.
Blickt verloren
fleht verzweifelt am Fensterglas.
Sieht das Leben,
ruft es an
doch niemand nimmt diese leisen Schrei war.
Kratzt am Glas,
schlägt gegen die Wand,
doch nur ein Echo der Leere kommt zurück.
Kniet verzweifelt,
fleht voll Hoffnung
das ihr jemand seine Hände reichen mag.
Jemand
möge kommen
und spreche ein Zauberwort.
So das
der Spiegel zerfließt.
Dann ist es
wie ein Gewitter
1000 schwarze Raben fliegen frei,
fliegen lautlos
in jede Himmelsrichtung
und kommen nie wieder.
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BLITZ

Ich breite meine Arme aus
so weit die Fasern reichen.
Ich strecke meine Finger weit,
Schmerz möge aus ihren Spitzen entweichen.
Ich stehe hier,
warte ,
auf dich.
Warte,
das du mich triffst.
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ERDRÜCKT

Schwerer weißer Nebel
der alles schlucken kann.
Schwerere weißer Nebel
der mich erdrücken kann.
Frei schwebend.
Schwerere weißer Nebel
schleicht sich kreischend an...

Ist er erst in mich eingedrungen,
lebt er,
wächst er,
wie ein Parasit.
Nährt sich an der Erinnerung
Verschluckt ein jeglich Gefühl
drückt mich zu Boden.
Frei schwebend.
Kein Halt.

Schwerer weißer Nebel
ich bin mir fremd.
Schwerer weißer Nebel
ich bin von dir erfüllt.
Schwerer weißer Nebel
wir werden gemeinsam untergehen.
Es ist alles deine Schuld.
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FAHRT ZURÜCK 20.6.2007
Ich träumte
von meinem Leben.
Ich sah es,
ich spürte es
an mir vorüberziehen.
Ich stieg in einen Zug
der mich in die falsche Richtung trug-
ich spürte es.
Sprang bei voller fahrt hinaus
und lief den ganzen langen Weg zurück
um von vorne zu beginnen.
Doch da stand er wieder,
der Zug
der, der mich schon einmal ins verderben trug.
Ich springe ein
Hauptsache jemand lässt mich endlich ein.
Und er tut es,
er lädt mich ein,
ich springe im letzten Augenblick, zögernd, hinein.
Der Zug,
er fährt,
er rauscht dahin,
trägt mich nah am Abgrund fort.
Das Ziel erreicht:
Einsamme Welt,
Mein Körper von Hunger erfüllt.
Ist springe hinaus.
Hinein in eine grausame Welt.
Dort bin ich nun,
suche Frieden,
suche Ruhe,
doch tausend Augen folgen mir,
scheuchen mich.
Ich bin auf der Flucht,
suche endlich meine Ruhe.
------------------------------------------------------
WAS PASSIERT?
Was passiert wenn man sein ganzes Leben einsam ist?
Was passiert wenn man nie mehr lachen kann?
Wenn man niemandem mehr vertrauen kann?
Was passiert wenn der Morgen doch so dunkel ist?
Was passiert wenn niemand einen zu sich nimmt?
Was passiert wenn schwarze Engel weinen?
Was passiert wenn ihre Augen nur noch schreien?
Was passiert wenn ein Leben nur von Angst bestimmt?
Was passiert wenn man sich dann das Leben nimmt?

Caitiff - 25.06.2007 - 01:14

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Caitiff - 25.06.2007 - 22:43

WIND II
Du spielst mit mir
wie der Wind.
Du machst mit mir
was du willst.
Ich wehre mich nicht.
Ich bin ein Kind.
Ich breite meine Arme aus
schwebe
schwebe
fliege
davon.
Du machst mit mir
was du willst.
Du siehst nicht
wer ich bin
Du siehst mich nicht.
Du liebst mich nicht.
Du spielst mit mir
wie der Wind.
Lässt mich fliegen
Lässt mich fallen.
Tiefer als der Boden ist.
Du spielst mit mir
wie der Wind.
Caitiff - 28.06.2007 - 23:09

Schwarze Ewigkeit
Dort wo längst kein Mensch mehr lebt,
Dort wo es noch Weiten gibt
die niemand je erblickt
Dort wo all die Sterne ruhen,
Und nur die Dunkelheit sie umgibt,
Dort will ich untergehen.
In dieser Weite will ich mich verlieren.

Fühlst du die Sterne neben uns?
Schwarze Seelen die Ruhe gefunden.
Hörst du die Weite die uns umkreist?
Weiter als das Auge reicht.
Siehst du die Leere
Still und schwarz?
Die all unser Leid mit sich nahm.
Spürst du die Stille
Gut, so gut?
Stille in die wir können schreien,
wo niemand uns hört.

Einsamkeit,
So weite Einsamkeit.
Sicherheit.
Geborgenheit.
Freiheit.
Frei schwebend.
Fliegen wir in schwarzer Ewigkeit.

Caitiff - 28.06.2007 - 23:18

http://www.oyla8.de/userdaten/89519501/bilder/6CIMG7568.jpg
Caitiff - 28.06.2007 - 23:26

http://www.oyla8.de/userdaten/89519501/bilder/1PIC_0033.JPG
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Caitiff - 01.07.2007 - 21:22

REGENTRAUM

Sie steht am Ende dieser Welt,
stark und unberechenbar
unglaublich Mächtig
nutzt all ihre Kräfte.
Und doch so klein.

Zieht all die Regenwolken an,
strömen von weit her zu ihr:
Vergangenheit,
Gegenwart,
Zukunft,
Vergangenheit...

Einsam steht sie da
vor Kälte schon ganz starr.
Kommt man näher,
dann erst sieht man:
Ihre Augen sind so weit
und so starr.

All ihr Hass,
all ihre Macht
nur ein Schutz.
Zieht den Regen an,
damit sie unbemerkt
weinen kann.

Ihre Tränen sind so schwer
wie ein Lot Metall.
Schließt die Augen nicht mehr zu
hofft auf den Regen
hofft er spült all ihren Schmerz davon.
Hofft er möge sie tragen
durch dieses dunkle Land.

Einsam steht sie da
ihre Kraft ist zu viel für sie:
Zu viel Macht
Zu viel Kraft
und zu viel Last
die sie zu dem gemacht
sie heute ist.

Der Regen eisigkalt kühlt ihre heiße Wut
zu spät sie erst bemerkt
das diese Glut ihr Leben ist.

Steif und kalt steht sie da
ihre Wut erlischt,
jetzt nur noch eine Leere in ihr ist
und eine Last.

Lautlos weint sie weiter,
ihre Augen schreien
für ihre Seele.
Und der Regen nimmt ihr einen Teil ihrer Last:
Mit jeder Träne
die im Boden versunken
ihre Seele wird ein Stück mehr frei.

Bald ist sie so leicht
So frei,
dass sie fliegen kann,
mit all den schwarzen Vögeln
die auch ihre Seelen verloren,
gen Norden,
in die eis’ge Ewigkeit.

hmmm...

Caitiff - 01.07.2007 - 21:23

An Athyn ^_^

Komm schon! Komm schon!
Seh mich, verlieb dich.
Komm schon! Komm schon!
Berühr mich, verführ mich.
Komm schon! Komm schon!
Küss mich, erdrück mich!
Komm schon! Komm schon!
Schlag mich, zerbrech mich.
Komm schon! Komm schon!
Töte mich
...durch deine Liebe.

Deine Liebe, sie ist mir eine Qual.
Fühle mich geborgen,
gleichzeitig verloren.
Verrat!
Verrat!
Ich verrate mich!
Deine Liebe, so wunderbar warm.
Wärmt meinen Körper,
denn ich doch nur vergessen will.
Wärme!
Wärme!
Die ich nie mehr fühlen will!
Deine Liebe, so zart wie der Tag.
Streicht um mich
Ich spüre mich, das will ich nicht.
Spüre mich!
Spüre mich!
Eckelig!

Gefühle,
grausam,
kreisen um mich,
immer schneller,
immer schneller dreh ich mich im Kreise.
Vergesse diese Welt
Verliere die Verbindung der Realität
Drehe mich, drehe mich,
versuche zu vergessen,
kann es nicht,
ich kann es nicht...

Komm schon, komm schon!
Verlieb dich und quäle mich.
Komm schon, komm schon!
Liebe mich und
gehe
zugrunde
an meinem Gift.

Ich bitte dich,
bitte, bitte
verlieb dich nicht
in mich.
Ich bitte dich,
bitte, bitte
lieb mich
nicht.

Caitiff - 11.07.2007 - 00:06

VERWANDLUNGSKÜNSTLER

In meiner Welt ist es immer tiefste Nacht,
ein Himmel ohne Sterne über mir,
einer Erde ohne Boden unter mir.

Ich bin gefangen hier, auf dieser Welt,
in einem Raum erfüllt von Vakuum,
in einer fremden Hülle:

Doch manchmal, besonders des Nachts, da beginne ich zu schreien,
da schreie ich so laut ich kann,
innerlich, denn kein einziger Laut mich verlässt.

Oder ich schlage mit dem Kopf gegen die Wand,
immer und immer wieder,
eines Tages könnte ja mal etwas nachgeben, zerbrechen.
Doch ich schlage nur ein Echo der Leere los, alles verschluckt.

Oh ja, ich kann auch kratzen,
mit meinen Nägeln,
gegen Haut und Beton, unter weißen Hüllen verborgen.
Doch zerschneide ich immer und immer nur Luft.

Sonst laufe im Zimmer auf und ab,
ebenso wie ein großer, schwarzer Panther,
immer auf der Hut, niemals schwach.

Ja, ich lernte mich zu verwandeln, doch verändert sich die Welt auch dadurch nicht.

Manchmal, da liege ich auch nur steif und starr in einer Ecke, rühre mich nicht.
Eingefroren in einem einsamen Nichts.
Warte, lausche.
Klein, verletzlich zeige ich mich da, verstecke mich,
vor Leben und Tod,
vor einer grausamen Welt,
meinem erdrückenden Gefängnis.

Doch immer dann kommt die Dunkelheit und redet mit mir,
versucht mich zu berühren, zu verführen,
aber ha!, ich fühle nicht, mich bekommst du nicht!

Dann springe ich aus dem Fenster,
falle tief
und lande auf dem See der sich Freiheit nennt.
Ich wandle auf ihm, blicke nicht zurück,
sehe nichts vor mich, neben mir,
denn überall ist diese schwarze Wand die mich umgibt.

Ich beginne zu laufen, werde schneller,
renne,
renne.
Versuche zu entkommen, zu vergessen.
Renne so schnell ich nur kann.
Laufe am Leben vorbei,
laufe bis ich spüre, dass ich nicht mehr kann.

Beginne zu taumeln, habe mich überschätzt,
wanke, schwanke,
die ganze Welt dreht sich nun um mich.

Fasse meinen letzten Mut zusammen,
Drehe mich um, spürte ihn doch die ganze Zeit hinter mir.

Er kommt immer näher, ein zorniger Horizont,
laut schreit er mich an.
Sein kalten Arme greifen mich, zärtlich.
Ich lasse mich fallen, schwebe, für einen kurzen Augenblick.

Dann fass ich Mut,
schau ihm in die Augen und beginne zu lächeln....zu lachen.
Du bekommst mich nicht!
Und ein letztes mal verwandle ich mich, den diesmal rettet es mich
und werde zu nichts.

Caitiff - 11.07.2007 - 00:07

PANIK
Atemlos.
Schreiend.
Wände! Wände!....Näher! Näher!
Abgrund.
Atemlos.
Schreiend.
Ausweglos.
Näher! ...Näher!...
Laufen.
Rennen.
Fliehen.
Fliegen.
...Fallen.
Abgrund! Abgrund!
Stimmen.
Echolot.
Verirrt.
Schon tot?
Schreien! Schweigen!
Hoffnungslos.
Panik!
Panik!
Aufgerissen.
Blut...
...tropf...
.........
...tropf....
.......
Wunden.
Bluten.
Schmerzen.
Ausweglos?
...schreiende Wände.
...rufender Abgrund.
...leise flüsterndes Blut.
Und...was folgt?
Der Tod.
Caitiff - 20.07.2007 - 11:49

FALSCHE WELT
Nackt,
einsam,
stehst du da,
in einer falschen Welt.

Leere Kulissen drohen zu zerbrechen,
eh nichts mehr da was dich noch hält.
Doch hinter diesen Bildern,
was du dort erblickst,
es ist schlimmer noch als das du einsam bist.

Hinter diesen Wänden,
sind Maschinen, Hebel, Knöpfe,
alles grau, es quietscht und knartscht.
Menschen schälen sich aus ihrer Haut und was da hinter liegt wird niemandem vertraut.
Sie sind Maschinen, falsch und leer,
sie bilden alle des besitztums Heer.
Sklaven einer falschen Welt.

Alles in dir drin ist nun wie leer gefegt,
falsches vertrauen, überall.
Für einen Augenblick vergisst du deinen monotonen Blick.
Einen Träne bahnt sich ihren Weg und fällt tief,
verträumt blickst du ihr nach, ein Zeichen das du wohl noch lebst?

Doch ach die Robotter merken dies,
blicken dich an, verständnislos,
kalt, leer
und nun bilden sie ein Heer,
gegen dieses schwache Wesen,
welches es wagt, vergebens, seinen Weg zu suchen.

Sie kommen auf dich zu,
quietschen, ächzen,
Manipulation ist überall.

„Diese Welt ist gut,
Geld und Ruhm und Macht,
das ist es was Leben ausmacht.
Gefühle, Leben, Menschen sehen,
das ist nicht der Sinn in dieser Welt.
Du musst nur so tun als wäre es schön,
jeden Tag aufs Neue den falschen Weg zu gehen.
Lebst also von Tag zu Tag und hoffst das Morgen etwas besseres kommen mag.
Machst du das dann lang genug,
dann merkst du bald: Das geht ja gut.
Schaltest alle Gedanke ab, sind doch eh die selben, Tag für Tag.
Bist dann einer von Millionen Sklaven dieser Welt
Und wenn es dir trotz alledem zu einsam wird,
dann schließe die Augen einfach zu, verbann dein Herz
und du wirst merken wie leere Menschen dir begierig die Füße lecken.
Und wenn du dieses Spiel nicht länger überstehst,
dann bist du wohl nicht stark genug für diese schöne falsche Welt.“

Du schaust diese Gestalten mit weiten Augen an,
„ich bin bis eben auch noch ein Teil von ihnen hier gewesen.“
Nackt und einsam stehst du da, vertraust nun nicht mal mehr dir selber hier.
Bekommst Angst vor dir, vor diesen Wesen,
drehst dich um und rennst davon.

Rennst ganz weit, so weit du kannst,
schaust nicht zurück in diese Zeit.
Versteckst dich nun in einer Ecke schwarz wie Nacht
Und weißt das dich hier niemand suchen mag.
Denn die Menschen, sie sind dumm,
sie wollen alles hell und schön.
Bänder von Lügen die sich durch ihr Leben ziehen.

Nun sitzt du dort und wartest ab,
bis man dich vergessen hat.
Dunkelheit dein Freund wird bald,
ist immerhin real.
Doch Versucht er dich zu berühren, zu verführen,
schwarze Steine ziehen dich hinab.

Schaust nach vorne und zurück,
ein und die selbe leere Welt sich dort erstreckt.
Sieht so friedlich aus,
doch du fürchtest dich vor neuen Tricks.

Caitiff - 22.07.2007 - 00:54

... ;-(

ERFROHREN
Verbotene Schneeflocke,
eisigkalt und starr,
treibst einsam im Nebel umher,
wunderschön...
erfüllt von der hilflosigkeits Reinheit.
Treibst im Leben umher,
der Wind spielt mit dir,
doch niemand bemerkt,
das ewige Zeiten schon kein Leben mehr in dir war.
Bist erfroren,
in deinem ewig kaltem Leben,
wardst zu tödlichen Qualen auserkoren.
Doch du lebst.
Kannst niemals gehen,
denn in deinem Lande gibt es keine wärmende Sonne,
niemand der es könnte,
dich zu zerschmelzen.
Dich zu befreien,
aus deinem Körper
der zu kalt ist,
der zu starr ist,
der zu zart ist für diese Welt.
Wünschst dir du wärest niemals geboren.
Einsam ist es in deiner Welt,
der Nebel brüllt,
die stille weint,
das Weiß kreischt,
der Wind dreht sich im Kreise
und du...
...du bist so leise.
Verbotene Schneeflocke.

Caitiff - 27.07.2007 - 22:54

Brennender Märchenwald

Ich tanze durch den Feuerwald.
Brennender Nebel.
Schreiende Stille ruf mich bitte nicht!
Verfolgt von flüsternden Schreien,
laufe ich voll Leid.
Fliehe ich
und tanze dabei wunderbar elfenhaft.
Ich drehe mich in Flammen,
spüre ihre stechenden Schläge längst nicht mehr.
Ich drehe mich im brennenden Märchenwald.
In meinem Herzen ist es bitterkalt
und leer.
Freiheit nenn ich es...
und doch weiß ich das es nicht ist wie es scheint,
ich belüge mich.
Die Welt um mich verbrennt,
flammen schlagen aus nach mir.
Sie schmecken mich!
Sie lieben mich!
Sie töten mich!
Ich...,
...ich spüre nicht....
Um mich herum brennt alles bitterkalt:
Feuersturm der Leere um mich tobt.
Feuersturm der Leere in mir tobt.
Flammen lieben mich! Flammen verfolgen mich!
Ich hasse es! Ich hasse mich!
Kalte Flammen in mir lodern
schon seit Jahren.
In mir ist alles erfroren,
eine Eiswüste im Feuerland.
Tanze starr durch den Feuerwald.
Will ich hier im Feuer überleben
muss mein Herz erfroren sein
sonst verbrenne es elendiglich.
Würde verletzlich,
tänzte einen Augenblick vergänglich
und würde zu Asche
schneller als ein Stern vergeht.
Bitterkalte Winde schützen mich
vor diesem Tod.
Doch ich lebe nicht.
Bitterkalte Winde töten mich.
Schwebe im trüghaft wunderschönen Märchenwald
Brennender Nebel den nur ich sehen kann.
Brennender Nebel der nur mich töten will.
Gefangen zwischen Feuer und Eis.

Caitiff - 25.08.2007 - 16:24

Unendlichkeit

Der Ruf meiner Stille,
mein eiserner Wille,
ein Schrei
der die ganze Welt zerstört.
Hier bin ich gefangen
mein Leben lang.
Immer
und immer wieder
fängt alles von vorne an.
Die eiserne Stille,
mein kalter Wille
und ein Schreien,
so laut das meine Welt zerbricht.
Lautlos
fällt ein stechender Regen
aus Tropfen
die bitterkalt die Einsamkeit spiegeln.
Schnellen zu Boden,
ohne Rücksicht,
und bauen Mauern aus Tränen,
unendlich hoch.
Stille Vögel
schrecken auf,
schreien all ihr Leid hinaus,
doch nach einer Weile,
geben auch sie wieder auf
und rufen stille.

Caitiff - 13.09.2007 - 21:46

ATEMKAMPF
Liegen auf mir
tausend Lasten
und du lachst.
Ich liege
in der Dunkelheit tastend
am Boden.
Ringe nach Atem,
kämpfe darum nicht auf zu geben.
Und du lachst.
Nahe am Abgrund,
dieses Gefühl ist wunderschön.
Dämmerzustand durch den Mangel an Sauerstoff.
Halb getötet.
Halb erdrückt.
Spüre ich:
dich und mich.
Dämonen auf mir,
Dämonen in mir.
Näher am Abgrund
und nur ein Gefühl das es noch gibt:
Lähmung.
Den Druck von tausend Lasten auf der Brust.
Panik macht sich in mir breit,
Beigeschmack der Dunkelheit.
Kann mich nicht mehr rühren
und nicht atmen.
Und der Abgrund...
er gefährlich nahe rückt.
Kann nicht flüchten,
kann nicht fliegen,
kann nur weiter
am Boden liegen
und darum kämpfen, nicht das Atmen auf zu geben.

...

Caitiff - 13.09.2007 - 21:46

Siegeshymne

Durch die Tage
Durch die Nächte
Wandeln wir
Ach, wenn’s doch nur Erlösung brächte!
Durch die Fremde
Durch die Nähe
Tastet sich
Ein Heer der Leere.
Kriegesmarsch und schmetternde Trompeten,
Siegeshymne, Hoffnungsschrei
Singen wir aus voller Kehle
Doch stille bleibts,
es regt sich nur ein leiser Windeshauch.
Durch den Nebel
Durch das Moor
Schweben wir
Allesamt im selben Schritt,
doch es erzittert nicht einmal die Ebene.
Ein schummriges Licht ,
von weitem schon zu sehen
Nähern uns dem letzten Haus
Saugen alle Seelen aus
die dieses tote Land noch bieten kann.
Einst,
zu der Zeit in der wir noch lebten
War diese Welt vom Sein erfüllt.
Doch es gab ein Versprechen,
nie erfüllt
und die Enttäuschung nun die ganze Welt verhüllt.
Wir sind die Letzten die hier schweben
Nährten uns zu lang von andren Leben
Verdammt zu Sklaven unserer Schuld.

Caitiff - 13.09.2007 - 21:55

http://file1.carookee.de/forum/seelenschmerz-forum/8/file/2856064/1CIMG0754.JPG
http://file1.carookee.de/forum/seelenschmerz-forum/8/file/2856065/1CIMG0624.JPG
http://file1.carookee.de/forum/seelenschmerz-forum/1/file/2856308/1CIMG4996.JPG?w
http://file1.carookee.de/forum/seelenschmerz-forum/1/file/2856309/1CIMG0419.JPG
http://file1.carookee.de/forum/seelenschmerz-forum/1/file/2856310/1CIMG0422.JPG?w
Caitiff - 22.10.2007 - 22:02

Engel

Ich bin ein Monster,
ich war niemals gut, überall war immer Wut.
Ich ward zu diesem Schicksal wohl erzogen,
konnt mich nie dagegen wehren.

Ich bin ein Monster,
mich kann jeder schlagen.
Ich bin niemals gut,
egal was ich auch tue.

Ich bin ein Monster,
still und schwarz geworden.
Ich lebe in der Dunkelheit,
dort halt ich mich verborgen.

Ich bin ein Monster,
ich bin niemals gut.
Mich soll jeder hassen,
in mir tob eine tödliche Wut.

Ich bin ein Monster,
gefährlich! Mehmt euch in Acht.
Ich speie Feuer und Blut!
Ihr seit es die mich zu diesem Sein verflucht!

Ich wollte stets ein Engel sein,
feengleich und gut, ohne Wut,
in Unschuld schwebend.
Anscheinend hab ich etwas falsch gemacht.

So bitt ich euch,
lasst mich gehen, lasst mich fliegen,
lasst mich mir selbst meine Kräfte nehmen.
Bitte, bitte lasst mich an meiner Keuschheit zugrunde gehen!
Ich hasse dieses Leben.

Darf ich fluchen? Ach verdammte Schei*e...

Caitiff - 29.11.2007 - 00:41

Der Thread ist hiermit geschlossen... :'(
Caitiff - 02.01.2008 - 00:54

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Caitiff - 04.01.2008 - 00:43

Still schweigend drehend, klangheimlich schwelgend, lieblich pulsierend, in der Tiefe versinkend, festhaftenden Blickes...

Oh, wie sehn' ich mich nach deinem Wort, jetzt sofort und hier vor Ort!
Du ruhst bestimmt, im Schlaf versunken, so sei's du dennoch nicht ertrunken...
Die Wut verraucht, nach langer Zeit, die Reue wehrt,- ...Nun gut soweit!
Das Leben scheint wohl doch recht schal, meistens schafig. - Keine Wahl.
Du bleibst und lebest hier recht lang', doch in so manchem hohen Rang.
Meist' unsichtbar für so manch' Sein, denn meist' undringlich ist der Schein.
Du spürst die Qualen, all der Wahlen oder der Wahllosigkeit?
Du hörst das Lachen, all der Wachen, an dem Tore der Unendlichkeit?
Wie wär's mit einer Suche, ohne Weg, aus keinem Buche. Aus dem Herzen dringt die Fülle, dieses Wunsches, nach der Hölle um zu Schwinden von dem blinden, und gar hellem Menschensein, dass erfolgreich voller Wonne, umgarnt von liebelicher Sonne zerstört die Dunkelheit? Zu welch' Zwecke, man verschrecke all das Düst're und auch Tiefe, als ob man liefe fort aus dieser Welt, wär' sie nicht sehr einsam ohne Jemand, Jemand lieblich', der noch hält?
Ich wollt' mir lang' das Leben nehmen, möcht' ich dennoch ewiglich, denn dieser Wunsch, er ist geblieben, dank der Freude, die entwich. Jede Stund steht bereit, bis an's Ende meiner Zeit, eine wird die Richtig' sein, sie wird mich trennen, lässt mich ein.

Ich hoffe, dass du Träume siehst, mit Farben, prächtig fein,
ich hoffe, dass du es bald liest, mein Schein des Sein.

(c) by Mademoiselle Noir

Caitiff - 05.01.2008 - 16:59

Der Schatten des Daseins, der eigen' innerlich' Verkümmerung...
Man hebt ab - fliegt... Fliegt.. FLIEGT! - spürt den Hauch, voll' Reinheit klar, spürt jede einzelne Wolke, meist' unsichtbar...
...doch - STÜRZT!
Tief... Tief in sich Selbst, wo einen das grausamste der Welt gefangen hält...
Das Wort, das gedachte Wort, die Handlung des eigenen Wahnsinns.
Ein Erretten, aus den glorreichen Facetten, des Gesponnenen, Verworrenen, Gerade-Gedachten und Vergessenen? Nein, eine Seltenheit...
Der Gedanke des Wahnsinns im Vergleich zu dem der Monotonie, der menschlichen Gleichheit, ist doch von solch' atemberaubender Schönheit...
...bis er zuschlägt!
Mit leisen Schritten nähert er sich an... Belegt alles was seinen Weg kreuzt mit eisigen Kristallen... Das Herz zieht sich zusammen...
Und dann... Dann... beginnt sein schrecklich' Gedankenspiel.
Doch... - Wahrheit oder Fiktion? Eine simple Illusion? -

Gedanken voll von Nichtigkeit - Skurile Einfälle gegenüber, für so manch' Aug', unbemerkte Fädenziehereien, Gedankenschraubereien...
- ...Alfanzereien!... -
...keine Bitte, kein Erwarten gegenüber der Verständnis.

(c) by Mademoiselle Noir

Caitiff - 06.01.2008 - 21:00

Ist mein Weltbild so verkehrt?
Da der Mensch, die And'ren lehrt,
statt zu Flüstern, laut zu schreien,
Worte ordentlich anzureihen.
Gefühlslos, leer und kalt diktieren,
fremdes Sein stets kritisieren,
aus der Addition zu subtrahieren,
geistesabwesendes Gestikulieren!
Worte, für Jedermann verständlich,
damit die Verständnis alsbald endlich
still sinniert?
Anstatt zu horchen, tief im Inner'n,
sich erinnern,
aufdass der Mensch sich nur verliert,
wenn er ohne Denken handelnd,
sich im leeren Raum verirrt.
Klare Taten gleichen Worten
ohne Klänge, ohne Töne,
als ob man fröne,
was man findet aus den Sorten,
nur existent zum Horten,
menschlich' Nichtigkeit,
welche unvermeidbar;
sich in unser Leben reiht.

Verdammt sei all die Blindheit,
verdammt sei all der Dunst,
welch' aus leeren Köpfen qualmend,
erstickt die Wissensbrunst!

(c) by Mademoiselle Noir

Caitiff - 09.01.2008 - 11:31

Es sind schon so viele Worte gefallen...... *seufz*
Caitiff - 14.01.2008 - 14:02

Die Augen eines jeden Denkers scheinen unendliche Tiefe aufzuweisen,
die Gedanken schroffe, scharfkantige Felsen, dessen Berührung - die
Berührung der Wahrheit, die Konfrontation mit der Fremde - Ängste her-
vorbringen würde. Ängste, mit solch' Macht und Stärke, sodass sie jeden
Menschen aus seinen Welten entwurzeln würden...
Der Regen ist, mit seiner traurigen Leichtigkeit, Anmut und doch solch'
zerbrechlichen Gestalt, nur für den Menschen sichtbar, welcher bereit ist
sich mit dem Unmöglichen zu messen, der längst verborgenen Ästhetik und
Poesie der Natur und den sanft flüsternden Klängen der klangheimlichen
Melodie des Windes...
...es reicht schon der liebliche Duft seiner Ankündigung, um die Gedanken
zärtlich tänzeln zu lassen.
Gepreiset sei' das Unsichtbare für des Menschen Auge.

- Rubinroter Gedankenverbleib... -

Das Gewicht der Welt ist nicht schwerer als das einer langsam fallenden Feder,
deren Aufprall, auf so manch' schwachem Boden schwerwiegende Erschütterungen mit
sich ziehen könnte. Doch die Schwere allem Unbekannten ist gleich der Schwere
eines einzelnen, durchdachten, jedoch niemals vollendeten Gedanken...
Was diese Welt bieten kann ist nicht annähernd so grandiös, unbeschreiblich,
unermesslich von all der Schönheit, wie all das, welches kein menschliches Auge
jemals erblickte und erblicken konnte/sollte/wollte.

Eine stürmische Nacht, der Wind scheint rastlos, nahezu suchend die Straßen und Felder
zu überfluten. Wären die Menschen, dem Gewicht ihrer Leben entsprechend, würden sie
wohl zu Hauf' hilflos 'gen Himmel steigen...

Ach; wäre man doch nur ein Kind des Windes, oder des Meeres...

(c) my Mademoiselle Noir

Caitiff - 14.01.2008 - 17:59

Ohne dich

Du wirfst keinen Schatten, Dein Gesicht ist stumm
Und das Sonnenlicht bleibt kalt um Dich herum
Hörst Du noch die Stimme, die Deinen Namen ruft
Bist Du ihr gefolgt, ans Ende Deiner Kraft

Kannst Du mich hier sehen, ich halte Deine Hand
Doch Du blickst apathisch, dicht an mir vorbei
Wirst Du jemals wieder den schwarzen Himmel sehen
Und wir ertrinken in uns selbst ...

Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Und jede Bewegung wird erstickt - in Deinem Kopf, in meinem Kopf
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Was wär' meine Welt denn ohne Dich

Kannst Du Dich erinnern, wie wir den Abgrund sahen
Nur einen Schritt entfernt, von Leid befreit zu sein
Deine Kräfte schwinden, ein letzter Blick zu Dir
Und es bleibt nur noch Dein Bild in mir ...

Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Und jede Bewegung wird erstickt - in Deinem Kopf, in meinem Kopf
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Was zählt eine Welt denn ohne Dich

(c) by Zeraphine

Caitiff - 14.01.2008 - 18:17

Wenn du gehst

Deine Blicke wandern ziellos im Raum umher
Du liegst schon lange hier
Und atmen fällt so schwer
Für einen Augenblick fällt Licht auf Dein Gesicht
Doch die Wolken sind zu schnell für Dich

Wenn Du gehst
Kehrst Du nie zurück
Aus Deiner Welt
Unfassbar schön

Wenn Du gehst
Bleibt ein Teil zurück
Und nie erlischt
Dein Stern für mich

Und die Erinnerung an längst vergangene Zeit
Zerklüftet unser Hirn und unsere Ewigkeit
Der Kampf ist lange schon verloren, die Zeit steht still
Von Dunkelheit bist Du erfüllt

(c) by Zeraphine

Caitiff - 23.01.2008 - 19:41

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