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tinka - 01.03.2005 - 18:35

Ich ging mit Robin zu Dons stall um ihn eigentlich nur schnell zu putzen doch daraus wurde nichts. Ich holte den kleinen wunderschönen hengst aus seiner box und band ihn draußen an. Schon jetzt tänzelte er total viel rum und wollte nicht still stehen. Ich nahm ihm Decke und Bandagen ab und legte alles neben seine Box. Ich kratzte alles seine Hufe aus und striegelte ihn ganz ausführlich. Es war heute wie verhext. Er wollte nicht stehen bleiben und Hufe geben erst recht nicht. Robin half mir, indem er ihm am Halfter festhielt und mit ein paar Worten beruhigte. I: „ Ey Robin es tut mir leid aber so kann ich den nicht in die Box stellen. Der nimmt da drin alles auseinander. Sei bitte nicht sauer.“ R: „ Jaja ich sehe schon. Ist ein ganz wilder. Na dann Sattel ihn und beweg ihn in der Halle.“ Nachdem ich mit putzen fertig war (es dauerte über eine halbe stunde, obwohl er gar nicht so dreckig war) ging ich in die Sattelkammer und holte seinen Krempel, heute auch das Martingal. Auch beim gurten wurde Don total unruhig, Mensch so kannte ich ihn gar nicht. So Martingal und Trense drauf und es konnte los gehen. In der Halle war der nächste Akt das Raufkommen. Auch mit Robins Hilfe schaffte ich es nicht. Ich drückte ihm die Zügel in die Hand und lief in den Stall. Aus meinem Spind holte ich meine Longe, damit sich der kleine mal abreagieren kann. Ich ging in die Halle und machte die Longe an seiner Trense fest. Kaum ließ ich sie zwei Meter länger sprintete er wie ein bekloppter los. Robin stand neben mir im Zirkel und war doch etwas geschockt. Nach zehn Minuten auf der einen Hand hatte Don sich beruhigt und ich wechselte zu Sicherheit noch mal auf die andere. Hier gab er auch noch mal gas aber nicht so heftig wie eben. Auf dieser Hand hatte er sich nach sieben Minuten wieder eingekriegt und war wieder fast der alte. Ich machte die Longe ab und stieg auf. Es war diesmal kein Problem und er wartete ganz lieb und brav bis ich bereit war. Robin lehnte sich gegen die Bande in einer Ecke der Reitbahn und beobachtete alles. Damit Don wieder ruhiger wird bin ich ihn erst mal eine ganze weile schritt geritten. Mit Zirkeln und Schlangenlinien damit er sich biegen ließ. Es war echt toll so ein tolles Dressurpferd zu reiten. Mit Leichtigkeit bog er sich und ließ sich wunderbar stellen. Ich fing an mit der Trabarbeit auch hier mit Elementen der einfachen Dressur. R: „ Er ist echt klasse. Ist er so leicht zu reiten wie es aussieht? Kann er auch steigen?“ I: „ Er ist wirklich leicht zu reiten aber manchmal ein echter Dickkopf. Steigen habe ich noch nicht ausprobiert. Hilfst du mir ?“ Klar tat er das. Mein Freund stellte sich wie eine Reitlehrer in die Mitte der Halle und gab mir Tipps und sagte was ich so alles falsch machte. Ich wusste was ich die ganze zeit lang nicht vermisst hatte. Die ständigen Kommentare eines Reitlehrers. Aber es half auch wirklich und Don schien gleich ganz anders zu laufen. Als wir mit der Trabarbeit fertig waren stellte ich mich in die Bahnmitte und gab ihm das Kommando zum steigen. Und krass er konnte es auf anhieb. Ich war vollkommen überrascht und auch Robin der nur einen Meter von und entfernt stand war vollkommen perplex. Ich lobte Don kräftig und wiederholte diese Lektion nicht zu oft. Robin stellte sich wieder in die ecke und beobachtete mich. Ich fing mit dem Galopp an. Es war genauso wunderschön wie letztes mal. Wie auf einer Wolke. Wir nahmen alles durch was wir auch im trab gemacht haben und er tat es perfekt. Nach insgesamt 1 ½ Stunden waren wir fertig und ich ritt nur noch ab. Robin führte Don und mich raus und brachte uns zum Putzplatz. Dort stieg ich ab und trenste meinen dicken ab. So Halfter drauf und Sattel ab. Ich brachte sein ganzes zeug weg und begann mit putzen. Er war jetzt viel ausgeglichener und kuschelte wie sonst auch immer mit mir. Ich kratzte die feste erde aus seinen hufen und striegelte ihn ganz ausführlich. Ich bandagierte alle vier beine und deckte ihn ein. Robin half mir ihm die decke anzuziehen. Robin war doch schon ein bisschen beeindruckt von Don und auch erstaunt dass der kleine sich wieder so beruhigt hatte und total verschmust war. Ich brachte Don in seine box und streichelte ihn noch eine weile. Doch als Robin anfing ungeduldig mit dem fuß aufzutippen verabschiedete ich mich von meinem dicken. Schnell legte ich jedem Hengst noch einen Apfel in den trog und machte mich mit meinen beiden Kerlen auf den weg nach hause.

tinka

ich habe für den bericht 300€ bekommen

Pina - 02.03.2005 - 15:23

geht alles klar!!
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