Der untersetzte Mann – er ist Ugur I. (19). Er ist der S-Bahn-Schubser, der um ein Haar eine junge Frau getötet hätte (Bild.T-Online berichtete). Ihre Freundin (21) konnte sie im letzten Moment festhalten. Die Überwachungskamera filmte die Szene. Seit dem Nachmittag war mit Fahndungsfotos nach Ugur I. gesucht worden.
Ugur I. wird im Polizeiwagen weggebracht. Er versteckt sein Gesicht mit einer hellen Jacke
Unglaublich: Der türkische Staatsbürger hätte eigentlich gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen!
Rückblende: 1996 kommt Ugur I. nach Deutschland, zu seinem Vater, der hier eine Deutsche geheiratet hat. Mit 14 kommt der Junge erstmals mit dem Gesetz in Konflikt: Körperverletzung.
Dann wird die Aufenthaltsgenehmigung für den Vater nicht verlängert wird. Der Türke darf noch bis 2002 in Deutschland bleiben. Vor Ablauf der Frist stellt er einen Asylantrag – abgelehnt!
Ugur I. wird wieder straffällig: Diebstahl und Raub – und taucht ab.
Bis zum 2. Mai 2004: Fassungslos sehen S-Bahn-Passagiere, wie er eine junge Frau vor eine einlaufende Bahn schubsen will.
12 Zeugen haben gegen den bulligen Mann ausgesagt. Am Freitag wird er dem Haftrichter vorgeführt.