Rote Bete
Rot und gesund
Die Rote Bete ist ein ideales Wintergemüse, sie liefert eine Menge an wertvollen Inhaltsstoffen, die unser Körper gerade in den vitamin- und sonnenarmen Monaten gut gebrauchen kann.
Die Heilkraft der Roten Bete – im Bayerischen Rannen genannt – nutzten bereits die Griechen und Römer. Wegen ihrer intensiven roten Farbe wurde das Gemüse schon damals als kräftigendes Mittel geschätzt. Im Volksmund heißt es: "Durch Rote Rüben werden die Schwachen stark und die Schüchternen mutig."
Das Rot wirkt
Der Hauptwirkstoff der Roten Bete ist auch für die intensive Farbe verantwortlich - das Glykosid Betanin aus der Gruppe der Polyphenole.
Die Rote Bete enthält einen hohen Anteil an Folsäure. Mit 200 Gramm Roter Bete werden 50 Proezent des Tagesbedarfs an Folsäure gedeckt.
Die roten Knollen sind sehr mineralstoff- und vitaminreich: Eisen, Mangan, Kupfer, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Schwefel, Jod, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6.
Für die blutbildende Wirkung der Roten Bete sind allerdings nicht das Betanin, sondern das Eisen und die Folsäure verantwortlich. Die Folsäure braucht der Körper für die Bildung von Blutzellen.
Insgesamt stärkt Rote Bete die Immunkräfte des Körpers und empfiehlt sich deshalb als Stärkungsmittel nach Erkältungen oder zur Steigerung der Abwehrkräfte.