tinka - 01.03.2005 - 18:59
Tüt tüt tüt tüt...- was ist denn das?? Oh mein Wecker!! Schon neun Uhr. Jetzt aber raus aus den federn. Noch etwas verschlafen ging ich ins bad und duschte erst mal um mich wach zu machen. Es war richtig schön und machte auch richtig wach. Ich zog mich an und ging in die Küche um mir mein frühstück zu machen. Doch im Kühlschrank fand ich nichts was meinen Hunger stillen würde also aß ich eine Banane und packte meine Sachen zusammen und schmiss alles in den Kofferraum meines Autos. Ich schaute auf die Uhr und machte mich sofort auf den weg da Robin mir gestern Abend noch eine etwas geheimnisvolle sms geschickt hat : Hey süße!! Morgen um zehn bei dir aufm hof! Muss dir jemanden vorstellen!! ILD Robin.
Na toll das sagt echt viel aus oder?? Ich war schon ganz hibbelig denn ich kenne alle seine Freunde schon. Ich parkte aufm hof doch es war erst zehn vor zehn und so lief ich zur koppel von Kolfina und Esprit. Die beiden beknabberten sich gerade und betrieben gegenseitige Körperpflege. Echt süß und offensichtlich konnten sie sich leiden. Ich wollte auch gar nicht weiter stören und ging in den stall zu Nicky und Blakkur. Beide waren noch mit ihrem frühstück beschäftigt begrüßten mich mit einem kurzen schnaufen und wollten auch gleich begrüßt werden. Ich hörte draußen vorm stall ein Auto vorfahren und schaute gleich nach ob es robin ist und tatsächlich er war es doch in seinem Auto war keine andere Person. Er parkte seinen schlittern erst mal und stieg aus. „Guten morgen. Na Prinzessin jetzt biste aber gespannt wen ich dir vorstellen will.“ Ich: „Hallo Schatz, ja na klar ich bin schon ganz aufgeregt!! Wo ist denn die besagte Person?? Los sag schon.“ Robin machte die Hintertür auf und holte ein kleines schwarzes etwas raus. Im ersten Moment sah es aus wie ein Wollknäuel doch es war ein kleiner süßer Welpe. Ohhh wie knuffig. „wo hast du denn den aufgetrieben?? Man süßer der ist ja klein. Wie heißt er oder sie denn??“ Robin: „Es ist ein ER und er heißt Jack!! Ich habe ihn von einem der besten Züchter in der Stadt. Ich sehe in als unser kleines Baby. Ich schlag vor dass er bei mir wohnt. Da hat er Garten, viel Leute die sich um ihn kümmern und natürlich auch Kontakt zu meinen Pferden. Was hällst du davon??“ ich war erst mal total baff, ich wusste zwar dass mein freund verrückt und spontan ist aber mit einem Hund hätte ich nicht gerechnet. Die Idee dass jack bei Robin wohnt fand ich auch nicht schlecht denn ich habe ja den ganzen tag mit meinen Pferden zu tun und Robin hat zusätzlich noch personal für den kleinen. Ich küsste ihn ganz lange bis jack anfing ein paar laute von sich gab die sagten dass er jetzt mal im Mittelpunkt stehen will. Robin setzte den kleinen wieder in seinen Korb auf die Rückbank und verabschiedete sich von mir. Natürlich wollte ich heute Abend zu Robin kommen um noch ein bisschen zeit mit unserem „Baby“ zu verbringen. Doch jetzt fuhr Robin mit jack zum Tierarzt um ihn impfen und chippen zu lassen. Als das Auto weg war ging ich wieder in den stall und holte Nicky raus. Sie war heute schön ausgeglichen und genoss das putzen und das schmusen nebenbei. Das Wetter sah zwar nicht sehr viel versprechend aus trotzdem beschloss ich mal wieder allein aus zu reiten und zwar ohne Sattel. Ich packte das Putzzeug an seinen ort zurück und trenste Nicky. Noch immer war sie ganz gelassen und auch als ich aufstieg blieb sie ruhig stehen und wartete freundlicher weise bis ich fertig war. Gemütlich dackelten wir vom hof und machten uns in Richtung Wald auf. Es war richtig schön. Die klare Luft und kein lärm war zu hören. Auch Nicky ließ ganz entspannt den kopf hängen und lief ganz gemütlich in ihrem selbstgewähltem tempo. „na Nicky auch mal Lust ein bisschen zu traben oder hast du keine Lust heute??“ doch hatte sie Lust. Ein leichter Schenkeldruck und sie war da und trabte an. Ein sehr schöner trab den ich ohne Sattel prima aussitzen konnte . unterwegs traf ich viele ältere Leute die mich immer ganz nett grüßten und mich anlächelten. Als wir an einer leeren unbenutzten wiese ankamen wollte ich sie mal galloppieren lassen. Wieder nur eine leichte Hilfe und sie legte los, dennoch nicht so schnell dass ich ausm Sattel fiel. Es war sogar recht gut zu sitzen und ich konnte ihr erlauben schneller zu werden. Sie nutzte es kein bisschen aus und schlug auch keine haken oder so. ganz brav eben. Auch als wir die wiese überquert hatten war sie ganz schnell durchpariert und im schritt machten wir uns auf den weg wieder zum hof. Es war mal wieder richtig lustig ohne Sattel zu reiten und den Pferderücken wieder richtig zu fühlen. Nickys rücken war schön bemuskelt und weißte keine Verspannungen auf . ihr musste es wohl richtig gut gehen. Hin und wieder sah ich ein Eichhörnchen die bäume hochklettern oder auch Vögel die irgendetwas essbares suchten.
Auch der Rückweg zum hof war sehr schön und verlief sehr ruhig. Ich trenste ab und kratzte die ganze festgetrampelte erde und viele Steine aus ihren hufen. Ich bürstete noch mal ihren rücken und brachte sie zu ihren Freundinnen auf der Koppel. So weiter ging’s zu dem kleinen. Ich überlegte was ich mit ihm machen könnte und erinnerte mich daran dass ich Nicky mal Fußballspielen beigebracht habe und es ihr sehr gut gefallen hatte. Ja doch das könnte dem kleinen Kraftpaket gut gefallen. Ich holte aus meinem Spind den alten Gymnastikball und begann ihn aufzublasen. Nachdem er prall war legte ich ihn in eine Ecke an der Tür um ihn nachher mitzunehmen. Ich holte Blakks raus und nahm decke und Bandagen ab. Die hufe waren recht schnell ausgekratzt und gestriegelt sowieso. Ich holte die Longe aus meinem Schrank da ich weiß dass der strick zu kurz ist . „Schnapp“ und die Longe war am Halfter befestigt und wir konnten in die halle gehen. Ich klemmte mir den großen ball unter den arm und in der anderen hatte ich Blakkur an der kurzen Longe. In der halle stellte ich mein Pferd in die Mitte und vor ihn den ball und davor stellte ich mich dann. Er beschnupperte den ball sehr skeptisch und vertraute dem ganzen nicht ganz so. mit meinem fuß stupste ich den ball an und er rollte ein paar cm auf Blakkurs hufe zu. Er erschrak und ich ließ die longelänger damit er zurück gehen konnte wenn er das wollte. Doch ein freches Pony lässt sich doch con etwas was kleiner ist als es selbst nicht gegen die Beine stupsen. Er stieß den ball mit der Nase an und ging erst mal ein paare schritte zurück. Ich lobte ihn dafür und gab ihm ein Leckerli. Mit der zeit merkte er dass der ball harmlos ist und ihm nichts tun würde so oft er auch dagegen stoßen würde. Als er das kapierte schoss ich den ball auch mal zurück und er schaute erst etwas komisch doch tippte den ball dieses mal nicht mit der Nase an sondern mit einem Bein. Wieder rollte der ball weg von ihm und ich schoss wieder zurück. Dieses spiel wiederholten wir eine ganze weile und mit jedem mal ließ ich die Longe ein stück weiter aus meiner hand gleiten. Nach zwei stunden wurde der kleine immer frecher und fand das ganze sehr lustig. Ich machte die Longe ab und warf den ball so dass er ihm an der Schulter traf. Er war auf einmal total perplex und schoss wie er es gelernt hatte wieder zurück. Doch als er sah dass ich nicht hinterher gehe und den ball wieder zurück schieße ging er selber dem ball hinterher und trat ihn. Ja jetzt hatte er es drauf. Er drehte total auf und machte Bocksprünge und jagte den ball quer durch die halle. Ein ordentlicher pfiff genügte und er schaute in meine Richtung. „Los dicker komm her!! Schluss für heute.“ Ich streckte meine hand mit einem Leckerli ihm entgegen und er kam angetrabt. Ich nutzte den Moment und schnallte die Longe wieder ein. Mit dem ball unterm arm und Blakkur an der Longe verließen wir wieder die halle. Im stall legte ich den ball erst mal wieder in eine Ecke und band mein Pony an. Das Routineprogramm war schnell durchgezogen und ich brachte in zu den anderen Hengsten auf die Koppel. Wie von der Tarantel gestochen preschte er los und machte die Koppel unsicher. Da ich schon mal bei den koppeln war konnte ich doch gleich noch bei Kolfina und Esprit nachschauen. Jaja immer wieder das gleiche bild. Die betreiben gegenseitige Körperpflege und fressen nebenbei auch noch. Ich ging wieder in den stall und packte mein ganzes zeug zurück in meinen Spind. So eigentlich waren alle meine Pferde jetzt versorgt und ich konnte nach hause fahren. Das tat ich dann auch und duschte mir erst mal den ganzen Dreck ab. Nach dem duschen zog ich mir was normales an und machte mir erst mal was zum Mittag. Alex war gar net da und als ich mit dem essen fertig überkam mich schnell die Langeweile und ich setzte mich in mein kleines schickes Auto und fuhr zu Robin. Als mein schatz die Tür aufmachte tapste jack hinter ihm her und gab so süß klingende laute von sich. Ich begrüßte erst mal Robin und nahm dann den kleinen zuckersüßen jack auf den arm und knuddelte mit ihm auf der Couch aber damit Robin nicht eifersüchtig wird kuschelte ich auch mit ihm und erzählte ihm von meinem tag mit Nicky und Blakkur.
tinka
ich habe dafür