Robert blinzelte, weil er dachte etwas liege in der Luft. Der Wolf versuchte wach zu werden, ohne sich sonderlich zu bewegen. Charly lag in seiner Umarmung und war endlich eingeschlafen. In den letzten Nächten war es, den Schmerzen der Schwangerschaft wegen, schwer für sie gewesen Schlaf zu finden.
Und deshalb waren sie beide froh, wenn sie sich etwas ausruhen konnte. Er versuchte angestrengt zu lauschen, aber er hörte in ein paar stillen Momenten nichts.
Also nahm Robert an, er habe sich getäuscht. Wach, wie er schon einmal war, strich er sich in einer vorsichtigen Handbewegung sein Haar hinter die Ohren und beobachtete die Konturen seiner Frau. Er lächelte, legte eine Hand behutsam auf die Wölbung unter der Decke, in der ihr Kind herangewachsen war und bald zur Welt kommen würde. Robert freute sich auf dieses Ereignis und gleichsam erfüllte ihn jeder weitere Tag, der sie dem näher brachte mit Sorge.
Hanna und Ryan hatte beide Kinder nach der Geburt verloren, als es so aussah, als wäre alles gut verlaufen. Rob war wirklich besorgt. Er spürte leichte Tritte gegen seinen Handfläche und die Bewegung des kleinen Lebens in Charlys Bauch. Blinzelnd wollte er in dieser Umarmung wieder einschlafen, als seine Ohren zuckten.
Er hatte Geräusche wahrgenommen, die nicht zu jenen zählten, die typisch für Rynedale zu dieser Nachtzeit waren. Wenn er sich für einen Moment der Starre konzentrierte, konnte er Aufregung wittern, obwohl sie weit entfernt lag. Er witterte Menschengeruch, Schweiß, Wut und Zorn.
Durch sein Leben in den Wäldern war dieser Sinn, ihn vor Gefahren zu warnen, besonders ausgeprägt.
Er versuchte sich seiner Frau unbemerkt zu entziehen, um draußen nachzusehen, was gerade geschah. Charly dreht sich und verzog wenig begeistert davon, das Gesicht schon im Schlaf.
Als die Geräusche lauter wurden, er Stimmen von draußen hören konnte, stieg er angespannt aus dem Bett, zog einen Nachtmantel über seinen Schlafanzug aus einfacher Wolle. Er schlich zur Tür und öffnete sie behutsam.
Keith schob sich überraschend in sein Sichtfeld.
„Keith!“, staunte Robert. Der junge Werwolf deutet mit einem Finger auf den Lippen, Rob solle nicht so laut sein. Er sprach dennoch in normalem Ton weiter.
„Rob, du und Charly, ihr müsst euch anziehen und Sachen packen. Wir werden Rynedale verlassen müssen.“
„Was?“, zischte Rob ungläubig aber leise, um Charly nicht zu wecken.
„Ja, es ist diesmal ernst.“
„Aber was…?“
„Ich weiß nicht, warum.“, versicherte Keith ihm Achsel zuckend. „Packt eure Koffer und kommt in die Halle.“
Rob nickte zustimmend.
„Ich muss weiter.“, verabschiedete sich Keith.
Robert schloss die Tür wieder und sah zum Bett. Dann warf er einen Blick zum Schrank. Sie mussten packen, sich anziehen und auch noch nach unten gelangen. Und das wohl in sehr kurzer Zeit. Der Wolf ging zum Bett und hockte sich auf Charlys Seite neben die Bettkante. Er versuchte seine Frau sanft, dennoch mit Nachdruck zu wecken. Eine Hand auf ihre Schulter gelegt, rief er sie einige Male beim Namen.
„Charly! Wach auf, Charly.“ Als er bemerkte, wie sie die Augen aufschlug, sah er sie mit eiligem Blick an. „Wir müssen aufstehen, uns anziehen und packen!“
Stimmung: :huh:
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Charly hatte nicht geglaubt, dass sie an diesem Abend einschlafen und Ruhe finden würde.
Es gab so vieles, dass sie in den letzten Wochen beschäftigte und heute waren so viele neue Dinge passiert, dass sie sicher war, ihr Geist war viel zu beschäftigt, um sie schlafen zu lassen.
In letzter Zeit beschäftigte sie immer wieder die Frage nach ihrer Zukunft.
Robert und ihre gemeinsame Welt war alles an Schutz, an Liebe und Geborgenheit, das sie sich je gewünscht hatte.
Roberts reine Anwesenheit gab ihr noch immer die Kraft einfach zu leben.
Vieles hatte sich zwar geändert, seitdem sie verheiratet waren. Charly wusste darum, dass sie nach und nach auch Kontakt zu den anderen gefunden und aufgebaut hatte, aber das war nicht dasselbe, wie das was sie mit ihrem Mann verband.
Robert war ihr Licht in der Dunkelheit vor der sie noch immer schreckliche Angst hatte.
Charly glaubte auch nicht, dass sich diese jemals wieder verlieren würde.
Es war schwer etwas abzulegen, dass sie so lange, 30 lange Jahre, geglaubt hatte. Das sie 30 Jahre lang als wahr betrachtet hatte und manchmal immer noch als wahr empfand.
Dann zum Beispiel, wenn sich Charly nicht sicher war, ob sie sich wünschen sollte das ihr Kind mit der Gabe der Verwandlung gesegnet sein sollte, wie es am Wahrscheinlichsten war, oder ob sie sich wünschen durfte, es wäre nicht mit dem belegt, dass Charly manchmal immer noch als Fluch empfand.
Sollte man sich wünschen, dass eigene Kind sei anders…das eigene Kind altern und wohl sterben zu sehen…sollte man Gefahr laufen, dass Kind verstehe nicht und stelle sich in der Welt, die grausam sein konnte, gegen die eigenen Eltern?
Oder sollte sie mehr ängstigen, was passieren konnte, wenn das Kind die Werwolfsnatur erhielt und sie auf ewig hassen würde für den Fluch, den sie ihm auferlegt hatten?
Sie wusste es nicht, aber beide Aussichten machten ihr in manchen Nächten Angst.
Es war die Angst vor Veränderungen von all dem, dass ihr bisher ihre eigenen Ängste genommen hatte.
Außerdem wusste Charly nicht, ob sie einem Kind eine gute Mutter sein konnte.
Brauchte sie nicht viel zu oft selber, wie ein Kind, Roberts schützende Hand? Seine Trost spendende Schulter und seine schützende Umarmung?
Vielleicht war es die Angst ihn teilen zu müssen…
Natürlich war es unsinnig eifersüchtig auf das eigene Kind zu sein.
Dennoch ließen all diese Sorgen sie immer öfter nicht mehr los.
Heute jedoch war es nicht nur das, was Charly beschäftigt hatte.
Da war noch James neue Frau, die Frau ihres Cousins.
Die beiden hatten heute das erste Mal seit ihrer Hochzeit vor einer Woche mit ihnen diniert.
Charly hatte unauffällig dieses fremde Mädchen begutachtet und versucht die braunen Augen einzuschätzen, die einen auffälligen Goldstich enthielten.
Sie spürte, dass etwas von der grazilen und zerbrechlich wirkenden Gestalt ausging, dass sie irritierte.
Vielleicht war es der Fakt, dass ihr der Geruch eines Wolfes fehlte und sie dennoch schon jetzt die Aura einer Anführerin besessen hatte.
Charly wusste nicht was das bedeuten konnte.
Während sie sich in ihrem Ehebett liegend, von Robert den Rücken und die müden Schultern massieren ließ, wollte sie diese Frage eigentlich mit ihrem Mann besprechen.
Aber die gleichmäßigen Bewegungen, seine flüsternd, zärtliche Stimme, trug sie an diesem Abend viel schneller als für gewöhnlich an allen Unbequemlichkeiten und Schmerzen in den Gliedern vorbei in den Schlaf hinüber.
Aufgeweckt wurden die türkisfarbenen Augen erst, als sie das sanfte Rütteln an ihrer Schulter spürte, dass genügend Nachdruck besaß, als dass sie das nicht träumte.
Während sie blinzelnd erwachte konnte sie bereits Roberts Stimme hören, die ihren Namen wiederholte.
Sie spürte sofort, dass ihr Mann angespannt wirkte.
Er wirkte nicht gehetzt aber eilig und das war für Robert untypisch, wenn es nicht wirklich dringend war.
Das jedoch bedeutete unzweifelhaft, dass etwas passiert war.
Charlys Gedanke galt sofort der neuen Frau auf Rynedale.
War etwas mit ihr?
Aber Roberts aufgeregt wirkende Stimme klang nach anderen Sorgen.
Sorgen, die sie nicht verstand.
Sie versuchte ihren Oberkörper etwas aufzurichten, schaffte es nur dadurch, dass Robert ihr stützend zur Hand ging.
Sie sah diesen fragend und mit der Ruhe einer hochschwangeren Frau an, die sich ohnehin nicht mehr hetzen konnte.
„Was ist denn los, Robert? Du klingst alarmiert?“
Sie versuchte in seinen sanften Augen zu lesen.
„Wieso packen…warum sollten wir Rynedale verlassen?“
Das entnahm sie jedenfalls den Worten ihres Mannes, die er ausgesprochen hatte.
Stimmung: :sleepyflower:
Robert hockte noch immer neben der Seite des Bettes, nachdem er seine Frau geholfen hatte, sich aufzusetzen. Er hielt ihre Hand, wirkte nicht hastig, aber wie Charly bemerkte, alarmiert.
Er nickte zustimmend. „Wir sollen packen.“
Dann zuckte er lächelnd mit den Schultern. „Keith konnte es mir nicht sagen, aber er sagte, James schicke ihn.“
Wie unwirklich die Forderung war, jetzt Rynedale zu verlassen und wie auch immer zu fliehen, stand für einen Moment zwischen Robert und seiner Frau.
Sie war hochschwanger und schon ohne diese Aussichten, beschäftigte dies den Werwolf ausreichend.
Er drückte ihre Hand zärtlich. “Wir müssen etwas tun. Hier bleiben können wir nicht“, beteuerte er mit Nachdruck, der für Robert ungewöhnlich war und deshalb sehr ernst.
Sich ihrem Gesicht nähernd, küsste er sie vertraut, bevor das grau seiner Augen erneut die dunklen Augen Charlys suchten, deren türkis sich in der Dunkelheit der Nacht verlor.
„Ich wittere Gefahr, Charly. Es liegt im Wind. Etwas passiert.“
Seine Hand streichelte ihr schwarzes Haar. Robert liebte, wie es über ihre Schultern fiel und er liebte, wie weich es zwischen seinen Fingern war.
„Wir müssen es für das Baby tun.“ Schon halb erhoben, bat er sie mit seinen Augen.
„Sag mir, was soll ich einpacken?“ Er würde diese Entscheidung Charly überlassen.
Stimmung: :kiss4:
Charly streichelte über Roberts Hand, welche die ihre sicher hielt.
Sie konnte noch immer spüren wie aufgeregt er war. Sie fühlte es in der Art wie sein Herz schneller schlug und sah es in der Sorge, die seine grauen Augen warm schimmern ließ.
Sie sollten also packen und Keith, der zwar von James geschickt worden war, ihnen dies zu sagen, hatte nicht sagen können warum und wieso.
Charly verstand das alles nicht und sie spürte deutlich die Angst in sich, die sie am liebsten die Arme verschränken lassen würde, um unter Protest all dies einfach zu ignorieren.
Sie war hochschwanger! Sie konnte nicht mitten in einer eisig, stürmischen Winternacht Rynedale verlassen.
Das konnten sie alle nicht.
Es war ihr zu Hause, ihre Heimat.
Wie sollte das ohne Begründung überhaupt auch nur gedacht werden?
Charly sah deutlich, dass diese Unwirklichkeit ebenso in dem warmen grauen Augen von Robert lag.
Sie spürte, dass es sie verband, dass sie dieselbe Sorge und dieselben Zweifel teilten.
Dennoch konnte sie deutlich an seinem zärtlichen Drücken ihrer Hand erkennen, dass Robert bereit war James zu vertrauen.
Und sie vertraute Robert.
Seine Worte machten all das so deutlich.
Wenn sie nicht hier bleiben konnten, dann…
Charly hatte sich hier zu Hause gefühlt.
Sie hatte Angst.
Sie wusste nicht was all das zu bedeuten hatte und doch wollte sie die schützenden Mauern nicht verlassen. Sie fürchtete sich vor der Welt, die außerhalb von Rynedale lag.
Roberts Anwesenheit nahm ihr viel von der Panik, die sie ereilen wollte.
Sie fühlte die Sicherheit, die in der Liebe lag, mit der er sanft ihre Lippen küsste.
Sie spürte, dass sie all das mitnehmen würden.
Wenn er bei ihr sein würde, dann konnte die Welt ihr nichts anhaben.
Das durfte sie nicht vergessen, dass war der Gedanke an den sie sich klammerte und damit alle Sorgen und Ängste versuchte weg zu schieben.
Sie nickte unmerklich, als Robert erklärte er wittere Gefahr.
Sie wusste darum, wie ausgeprägt Roberts Instinkte waren, wenn es um diese Dinge ging.
Charly wusste, dass es unvernünftig war die Welt so sehr zu fürchten, wie sie es tat.
Für Robert musste es viel schlimmer sein.
All das was er mit ihr verband war ein Schrecken, den Charly ehrfürchtig schaudern ließ.
Sie hoffte inständig, dass sie beide nicht lange fort bleiben mussten.
Vielleicht konnten sie schon morgen früh zurückkehren.
Und wenn nicht…
Sie sah zu ihren Mann, der sie fragend betrachtete, auf eine Antwort wartete, hoffte das sie ihm damit zeigte, dass sie einsah, dass sie gehen würden müssen.
Charly fuhr sich durch das Haar und versuchte ihre müden Knochen, die erschlagende Müdigkeit die in jeden ihrer steifen Glieder zu stecken schien, abzuschütteln.
„Pack ein paar Hosen, warme Pullover, Socken, Unterwäsche…und etwas für die Nacht für dich ein Robert.“
Sie sah Robert zu, der zwei Koffer auf seine Seite des Bettes stellte und die Schranktüren öffnete.
„Nein, nicht nur zwei, nimm mindestens drei Pullover mit, Rob, wer weiß…vielleicht…vielleicht haben die anderen nicht genug.“
Sie wollte nicht aussprechen, dass sie befürchtete, dass diese Flucht bedeuten konnte, dass sie nicht wieder kamen.
Allein der Gedanke war erschreckend.
„Nimm die vier von den einfachen Kleidern, das blaue, das grüne…nein das andere, ja das. Dann noch das schwarz-braune und das lilafarbene.“
Sie nickte, während Robert die Kleider in den Koffer legte. „Dann nimm das pastellgelbe Ballkleid, welches…“
Sie brach ab und erwiderte Roberts Lächeln.
Sie beide wussten was für ein Kleid Charly meinte und wann sie es getragen hatte.
Sie wies ihn nach einem Moment des Schweigens an, noch zwei Korsetts, ein paar Unterhemdchen, Unterkleider und Socken für sie einzupacken. Außerdem Unterwäsche und zwei Nachtgewänder.
All dies waren Kleider, die sie erst vor kurzem genäht hatte, sah sie von dem Ballkleid ab.
Es waren Kleider, in die sie nicht mehr passen würde, wenn sie ihr Kind bekommen hatte.
So lange würden sie hoffentlich nicht heimatlos sein.
Sie schüttelte die Gänsehaut ab, die sie überkommen hatte.
Nun konnte auch Charly den Geruch von Schweiß, Zorn und todbringendem Hass wahrnehmen.
Für einen Moment hatte sie die schreckliche Vision vor Augen, wie Rynedale in Flammen stand und alles zerstört wurde das…
„Robert pack noch die Haarbänder ein, Kamm, Seife, zwei Handtücher, den Schmuck und alles was dir wichtig ist.“
Sie deutete auf den leeren Koffer.
„Und in den packst du die Babysachen, die ich gemacht habe.“
Sie sah zu Robert und ihre Stimme klang entsetzt und traurig, aber sehr sicher.
„Ich glaube nicht das wir zurück können…kann das sein?“, fragte sie ungläubig nach.
Stimmung: :hurt:
Stimmung: :sweet:
Charly entging nicht wie Robert auf ihre Frage hin erstarrte. Das alles klang unfassbar und so unwirklich wie die Flucht, die sie vorbereiteten und doch…
Die Bilder…das Haus in knisternden Flammen, für den Moment, den die Vision angedauert hatte, schien als dies wirklich und so sicher, als gebe es nur diese Möglichkeit. Nur dieses eine Schicksal.
Aber es war Roberts Lächeln, dass die Bilder weit vertrieb, als wären sie nicht mehr als ein böser Alptraum, der sie im Schlaf heimgesucht hatte.
Seine Augen trugen eine unumstößliche Gewissheit, wenn er erklärte, dass sie zurückkehren würden.
Sie war wirklicher, als jede Schreckensvision es sein könnte.
Wenn Robert daran glauben konnte, dass sie hier her zurückkehren würden, dann konnte es Charly auch tun.
Sie wollte es ohnehin so gern.
Sie erwiderte sein Lächeln zurückhaltend, wie es ihre Natur war und in diesem Moment nicht anders gepasst hätte und dennoch stand auch in ihrem Blick die Gewissheit, die seine Augen ihr gegeben hatten.
Sie kamen sicher zurück!
Ihr Kind musste immerhin ein Heim haben, so war es.
Und wo, wenn nicht in Rynedale sollte Charly ihr Kind gebären und aufziehen?
Es war der sicherste Ort, den Charly kannte. Er lag im Schutz all derer, die sowohl ihr als auch Robert Freund und Familie waren.
Es gebe keinen besseren Ort, keinen anderen als Rynedale, den sich Charly vorstellen und wünschen konnte.
Charly beobachtete Robert, wie er die Koffer zu Ende packte, jedes der kleinen Kleidchen, der Strampler, der Hemdchen und Hosen, die kleinen Socken, alles hatte sie in langer Arbeit, seit dem Spätsommer gefertigt.
In jedem Stück steckte eine besondere Aufmerksamkeit, die es von den anderen unterschied.
Hier eine kleine Biene, da ein kleiner Wolf, dort ein Herz, da ein glitzern in den Farben, dort Knöpfe in der Form von rosa und blauen Herzen.
Sie bat Robert, bevor er den Koffer schließen konnte, ihre unfertigen Arbeiten, die Stoffreste, die Wolle und ihr Strick- und Nähzeug einzupacken. Auch die Accessoires, welche sie aufgehoben hatte, für die letzten Arbeiten, bis es soweit war und das Kind kam.
Als er den Koffer schloss, sah Charly aufmerksam zu ihrem Mann.
„Ja, egal wie lange es dauert, wir kehren zurück.“
Sie lächelte nickend. Robert hatte Recht.
Mit einer stillen Geste bat sie Robert zu ihr zu kommen. Sie nahm seine Hand drückte sie, während sie den Kopf an seiner Schulter und der weichen Wange rieb.
„Solange du bei mir bist Robert, werde ich überall zu Hause sein können.“
Es war eine schreckliche Vorstellung Rynedale zu verlassen, noch schlimmer zu befürchten alles hier zu verlieren und nicht wieder kehren zu können, aber sie wusste dennoch das all dies nichts bedeutete, wenn sie nur darum wusste, dass Robert an ihrer Seite war.
„Robert?“
Sie sah auf, ihre Hand strich noch immer über seine. Die Geräusche die von draußen kamen, waren näher gekommen und nun konnte Charly ohne Anstrengung die Witterung der Menschen in der Luft spüren.
Sie kamen wirklich…
„Versprich mir, dass du mich nicht alleine lässt.“
Sie wollte nur sicher gehen, dass er nicht von ihrer Seite wich. Sie durften unter keinen Umständen getrennt werden.
Ihn zu verlieren, allein der Gedanke brächte sie um, wäre sie in der Lage ihn wirklich denken zu können.
Stimmung: :loveletter:
Stimmung: :married: