Wie sein berühmter Bruder Michael drehte er schon seit Kindestagen auf der elterlichen Kartbahn seine Runden. Als er aber alt genug wurde, stieg er 1994 direkt in die deutsche Formel 3 ein und wurde auf Anhieb Gesamtdritter hinter Jörg Müller und Alexander Wurz. Nach einer weiteren Saison, die er als Gesamtzweiter hinter Norberto Fontana abschloss, wechselte er 1996 in die japanische Formel 3000: Mit drei Siegen wurde er auf Anhieb Champion, worauf er 1997 ein Vertrag mit Jordan unterzeichnete. Seine ersten beiden Saisonen waren geprägt durch mehrere außerordentliche Leistungen, aber nur allzuoft ging mit ihm sein Temperament durch. 1999 kam der Wechsel zu Williams und plötzlich etablierte er sich als Spitzenfahrer. Obwohl ein sicher scheinender erster Grand Prix Sieg am Nürburgring durch einen Reifenplatzer vereitelt wurde, schloss er die Saison am 6. Gesamtrang ab. Seit 2000 hilft er mit, F1 Heimkehrer BMW auf die Siegerstraße zurückzuführen, um es seinem großen Bruder gleichzutun. Immer wieder zeigte er sein großes Potential und wurde hinter den Ferrari und McLaren WM-Fünfter. 2001 wurde er bester Michelin Pilot: In Imola feierte er seinen längst verdienten ersten Grand Prix Sieg - einen Erfolg, den er in Kanada und Deutschland wiederholen konnte. Seine Vertragsverlängerung bis Ende 2004 war danach nur noch Formsache. 2002 gelang bereits im zweiten Rennen ein weiterer Sieg. Danach war aber Ferrari nicht mehr zu bremsen. 2003 holte er in Monaco die zweite Poleposition seiner Karriere. Ein Kunststück, das er gleich in Kanada erneut wiederholen konnte. Aber erst am Nürburgring gelang ihm der erste, in Frankreich der zweite Saisonsieg. Ein Ausfall in Hockenheim reduzierte jedoch seine Titelchancen beträchtlich. Nach einem Testunfall konnte er in Italien nicht starten, wodurch seine Chance auf den Titel 2003 vorbei war. Für 2004 sah er selbst realistische Chancen, den Titel endlich erringen zu können - die ersten beiden Rennen zeigten jedoch eine erneute Überlegenheit Ferraris - weiters wurde man von Renault und BAR überholt. In Kanada fuhr der Deutsche ein ausgesprochen gutes Rennen und sprengte erstmals in der Saison das Ferrari-Duo - aber ausgerechnet da wurde er wegen einer illegalen Bremsanlage disqualifiziert. Ein Rennen später hatte er in Indianapolis einen horrenden Unfall in der Steilkurve. Dabei zog er sich neben einer Gehirnerschütterung auch Frakturen zweier Wirbelknochen zu - während dieser Pause vor dem GP von England gab er seinen Wechsel zu Toyotya bekannt - er unterschrieb einen Dreijahresvertrag ab 2005.
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Das ist ein guter Text der bringt seine Karriere auf den Punkt.
Ob Ralf mit Toyota je ein Rennen gewinnen wird ist zu bezweifeln aber er kann ja nicht ewig bei Williams bleiben. Ein Tapetenwechsel ist immer gut.
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Ehm im übrigen denk ich ja, dass er es schaffen kann mit Toyota auch mal zu gewinnen.