Florian - 09.12.2004 - 20:23
vorab erstmal hallo,
ich höre gerade Radiohead und bin erstaunt.
kennt jemand noch eine solch starke stlil-wandlung, wie bei Radiohead? also mir viele da nur Tocotronic, meine allseitsbeliebt lieblings band ein.
wenn man nur einmal 'Pablo Honey' (1. album) mit dem aktuellsten 'Hail To The Thief' vergleicht, würde man wohl kaum auf die idee kommen, das dahinter ein und dieselbe band stünde, wäre da nicht die markante stimme von Thom Yorke. anfangs befanden sie sich eigentlich im brit-pop geschäft, wogegen die band sich eigentlich immer wehrte. bereits das zweite album, 'The Bends', zeigt einen deutlich ausgereifteren lyrischen und musikalischen stil. als aber dann zwei jahre später 'OK Computer' erschien, wurde die entscheidende wandlung begonnen. man experementierte mit elektronischen effekten, was für den britpop ungewöhnlich und gewagt war. trotzdem stoß das neue album auf breite zustimmung, und wurde 1997 sogar zum 'album of the year' gewählt. nach ruhigeren jahren erschien 2000 ein album namens 'Kid A'. ein elektronisches album, dessen klangwelt sogar an minimal music erinnert. es war ein großer erfolg, trotz des geringen medienrummels. die band gab keine interviews von sich und es gab auch keine musikvideos. schon ein jahr später erschien 'Amnesiac'. das gedaächnislose album war ruhig, elektronisch und gut. die gitarre konnte man wieder wahrnehmen und es gefiel den fans, da es doch etwas mehr frühe Radiohead werke ähnelte. 2003 war die zeit gekommen für das letzte album 'Hail To The Thief'. guter leicht elektro-rock-pop mit hohen musikalischen ansprüchen.
Alles im allem ist diese entwicklung seit mehr als 10 jahre beobachten. man freut sich auf neues.
hm, ich weiß zwar nicht, ob das jemanden interessiert, aber mir ist es gerade aufgefallen, und ich wollte mich mitteilen..
Anja - 09.12.2004 - 21:06
von radiohead hab ich schon n paar lieder gehört, aber so gut kenn ich die nicht (also eher weil die in den charts waren)
so einen stilwandel an sich find ich aber gar nich mal so schlimm, wobei der wandel auch ehrlich rüberkommen muss. künstler probieren heutzutage viel herum, das gefällt mir, außer bei z b so möchtegernrockern wie jeanette biedermann (eigentlich nich von bedeutung die ist sowieso nich meine msuikrichtung) find ich das unglaubwürdig.
man merkt auch ob die leute ihre musik leben oder einfach nur promotion machen wollen, vor allem bei solch einem stilwechsel