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Ray Malfoy - 29.06.2006 - 22:08

Quidditch!

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Quidditch ist der Zauberersport schlechthin. Er genießt unter Magiern mindestens die gleiche Wertschätzung wie Fußball unter Muggeln. Will man Vergleiche zu nicht-magischen Sportarten anstellen, wirkt Quidditch wie eine Mischung aus Basketball, Völkerball und Eishockey mit einer zusätzlichen Komponente: Gespielt wird auf Rennbesen hoch oben in der Luft.

Wie beim Muggelsport gibt es auch im Quidditch den Ligabetrieb. In England spielen Mannschaften wie die Chudley Cannons, Eintracht Pfützensee, oder die Holyhead Harpies in der Quidditchliga.

Quidditchregeln:
Ein Quidditchspiel wird zwischen zwei Mannschaften ausgetragen, die jeweils aus sieben Spielern bestehen: Drei Jäger, einem Hüter, zwei Treiber und einem Sucher. Gespielt wird auf Besen über einem Feld, an dessen beiden Enden sich auf fast zwanzig Meter hohen Stangen je drei Ringe befinden.

Zu den Spielgeräten gehören neben den Besen zwei Schlaghölzer pro Mannschaft und insgesamt vier Bälle verschiedener Größe: Der Quaffel ist hellrot und hat etwa die Größe eines Fußballs; die zwei Klatscher sind schwarz und etwas kleiner als der Quaffel; der Goldene Schnatz ist walnussgroß, von hellgoldener Farbe und hat zwei kleine, silberne Flügel.

Die Jäger einer Mannschaft werfen sich in der Luft den Quaffel zu und versuchen, ihn durch einen der Ringe des Gegners zu werfen. Der gegnerische Hüter, eine Art Torwart, muss den Wurf abwehren, während seine eigenen Jäger versuchen, dem anderen Team den Quaffel abzujagen. Für jeden Wurf durch einen Ring werden der Mannschaft zehn Punkte gutgeschrieben.
Die Jagd um den Quaffel wird daurch erschwert, dass die beiden Klatscher durch die Luft schießen und dabei auf die Spieler losgehen, um sie von den Besen zu stoßen. - Die beiden Treiber eines Teams haben die Aufgabe, mit den Schlaghölzern die Klatscher von den eigenen Spielern fern zu halten und in Richtung der Gegener zu schlagen.
Die beiden letzten Spieler der Teams, die Sucher, beteiligen sich nicht an der Jagd um den Quaffel. Sie halten die Augen offen und versuchen den Goldenen Schnatz ausfindig zu machen, der irgendwo über das Feld fliegt. Die Mannschaft, deren Sucher den Schnatz fängt, erhält 150 Punkte auf ihr Spielkonto.

Eine Quidditchpartie gewinnt die Mannschaft, die bei Spielende mehr Punkte auf ihrem Konto stehen hat. Mit dem Fang des Schnatzes endet das Match.

Weiter Regeln gibt es mengenweise, aber wohl kaum ein Spieler wird sie alle kennen. Im Buch »Quidditch im Wandel der Zeiten« steht zum Beispiel, dass es allein siebenhundert verschiedene Fouls gibt.
Im Jahre 1473 sind alle bei einem Weltmeisterschaftsspiel vorgekommen.

Das Spielfeld

Das Spielfeld hat die Form eines Ovales, wo an jedem Ende drei Tore angebracht sind. Das sind große Ringe, die an langen Pfosten befestigt sind. Um die Tore herum ist der Torraum und in der Mitte des Feldes ist ein kleiner Kreis mit 1 Meter Durchmesser aufgemalt, wo die Bälle zur Freigabe des Spieles stattfindet.

Die Spieler

Die Jäger

In einer Quidditchmannschaft gibt es drei Jäger. Sie haben die Aufgabe, den Gegnern den Quaffel abzujagen, den Hüter auf der Gegenseite zu überwinden und den Ball durch einen der drei Ringe zu werfen.

Der Hüter

Eine Art Tormann ist der Hüter einer Quidditchmannschaft. Er soll verhindern, dass die Jäger des Gegners den Quaffel durch einen der Ringe in seinem Rücken werfen und dadurch Punkten.

Die Treiber

Zwei der sieben Spieler eines Quidditchteams sind mit Schlaghölzern ausgerüstet und als Treiber beschäftigt. Mit den Hölzern sollen sie die Klatscher von den Mitspielern der eigenen Mannschaft fernhalten und gleichzeitig in Richtung der Gegner »treiben«.

Der Sucher

Einer der Spieler einer Quidditchmannschaft spielt auf der Position des Suchers. Während die anderen sechs als Jäger, Hüter und Treiber auf Torjagd gehen oder Klatscher abwehren, konzentriert sich der Sucher einzig und allein auf den Goldenen Schnatz. Er muss den kleinen Ball finden, verfolgen und fangen.

Der Erfolg des Suchers ist meist spielentscheidend. Denn für ein Feldtore mit dem Quaffel gibt es gerade einmal 10 Punkte. Wer den Schnatz fängt, erhält dagegen 150 Punkte.
Selten schafft es ein Quidditchteam, den Gegner mit mehr als fünfzehn Feldtoren abzuhängen. So viele wären nämlich nötig, um die Punktzahl für den Schnatz auszugleichen und ein Match zu gewinnen, wenn der Gegner das Spiel beendet und den Goldenen Schnatz mitnimmt

Die Bälle

Der Quaffel

Einer der vier Bälle, mit denen der Zauberersport Quidditch gespielt wird, ist der Quaffel. Er hat ungefähr die Größe eines Fußballs, wie er in der Muggelwelt gebräuchlich ist. Allerdings ist der Quaffel hellrot, damit man ihn auf dem matschigen Boden noch erkennen kan. Und wenn ein Jäger den Quaffel fallen lässt, dann fällt er so langsam, dass ein anderer Jäger ihn mühelos auffangen kann. Die Jäger beider Teams versuchen, sich gegenseitig den Quaffel abzunehmen, sich innerhalb der Mannschaft zuzuwerfen und schließlich durch einen der drei Ringe des Gegners zu werfen. Gelingt der Wurf, erhält das Team zehn Punkte.
Der Hüter der Gegenpartei hat die Aufgabe, den Wurf durch die Ringe zu verhindern und den Quaffel abzufangen.

Die Klatscher

Zwei der vier Bälle in einem Quidditchspiel heißen Klatscher. Sie sind ein wenig kleiner als der Quaffel und niemand versucht sie zu fangen.
Im Gegenteil, alle Spieler halten sich am liebsten so weit wie möglich entfernt von den Klatscher auf. Deren Aufgabe besteht nämlich darin, unterschiedslos alle Spieler beider Teams von ihren Rennbesen zu »klatschen«. Die beiden Treiber einer jeden Mannschaft sollen die Klatscher von den eigenen Spielern fernhalten und mit Schlaghölzern in Richtung der Gegner treiben.
Die Klatscher fliegen in der Luft umher und versuchen die Spieler von ihren Besen zu hauen. Wenn die Treiber nicht aufpassen dann können die Klatscher erhebliche Verletzungen verursachen. Die Klatscher sind aus Eisen, denn andere Materialien haben in der Vergangenheit versagt. Mit zwei magisch verstärkten Schlägern halten die Treiber die Klatscher von ihrem Team weg und hetzen sie auf die gegnerische Mannschaft. Die Klatscher sind tiefschwarz.

Der Schnatz

Der kleinste der vier Bälle im Quidditchsport ist der Goldene Schnatz. Wie sein Name schon sagt, ist er von hellgoldener Farbe. Allerdings ist der Schnatz nur walnussgroß und besitzt überdies zwei silberne Flügel.
Der Goldene Schnatz fliegt wie eine Libelle über das Spielfeld: manchmal in der Luft stehend, manchmal pfeilschnell dahinschießend, so dass man ihm kaum mit den Augen folgen kann. Er taucht immer für ein paar Sekunden auf. Der Sucher kreist die ganze Zeit über dem Spielfeld und hält Ausschau nach dem Schnatz. Sobald einer der Sucher der beiden Mannschaften den Schnatz lokalisiert hat, versucht er ihn zu fangen. Schafft er dies, so ist das Match damit beendet; die Mannschaft des Fängers 150 Punkte gutgeschrieben.

http://www.cs.princeton.edu/~aahobor/Lucy-Day/Images/Covers-50/Quidditch.jpg

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