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KatSis - 29.02.2004 - 21:57

Einführung

„Alex?“, das Mädchen betrat mit zögernden Schritten das Jungenzimmer. Es roch noch genau so wie damals, als sie das letzte mal hier war. Das war schon ziemlich lange her. An den Wänden hingen noch immer die selben Bilder von Alexanders Lieblingsgruppe, den ‚Stinks’ und über seinem Schreibtisch hing genau wie damals noch immer das eingerahmte Foto von ihr.
Das Mädchen nahm ihren ganzen Mut zusammen und näherte sich dem Jungen, der verkrümmt in der Ecke seines Bettes saß. Er hatte jeden Schritt seiner Schwester beobachtet und nun war sie schon so nah gekommen. Es schien Alexander fast so als bekäme er keine Luft mehr. Er spürte förmlich die Wärme die das Mädchen ausstrahlte. „Lin, bleib bitte stehen“, flehte er diese an. Würde sie noch näher kommen würde das ihn zerreißen.
Das Mädchen, namens Alina, schüttelte ihren hübschen Kopf und ihre großen Augen hafteten am Körper ihres Bruders. Sie zitterte, wie lange war es her das sie so nah bei ihm war? Nicht mal einen Meter trennten sie noch. Mit ganzer Kraft sammelte sie ihre Stimme und sagte dann: „Ich will dir nicht zu nah kommen das sollte dir klar sein. Aber ich wollte dir was sagen“, das Mädchen stoppte und lauschte. Wenn ihre Mutter sie hier sehen würde würde diese sie sicher in ihr Zimmer sperren. „Ich wollte dir sagen“, begann sie erneut „das ich beim Arzt war. Ich habe tatsächlich diese ... diese Krankheit, ohne Namen. Ich werd´s wohl nicht mehr lange machen, die Ärzte geben mir noch höchstens ein paar Wochen, einen Monat.“
Mit einem Satz war ihr Bruder aufgesprungen als er verstanden hatte was Alina ihm sagen wollte. Ganz bleich war er geworden. Sodas es keinen großen Unterschied mehr zu seiner blassen Schwester gab. Ununterbrochen schüttelte dieser den kopf. Mit der linken Hand fuhr er sich durch seine schwarzen Haare. „Das ist nicht wahr, das darf nicht sein“, in seinen Augen sammelten sich Tränen. Er war noch nie so stark wie seine Schwester gewesen, immer hatte er sie vorgeschoben und sich hinter ihr versteckt und nun sollte sie eine Schwäche haben?
Alina sah traurig ihren Bruder an, dann wollte sie sich umdrehen, wieder das Zimmer verlassen das ihr so fremd und doch so vertraut war. Sie hatte schon die Tür erreicht als sie plötzlich eine Berührung vernahm. Vor Schreck hätte sie fast los geschrieen doch im letzten Moment konnte sie den Schrei unterdrücken. Von einer Sekunde auf die nächste blieb ihr die Luft weg und ihr wurde heiß und kalt zugleich. Ein wohliger Schauer glitt über ihren Rücken. Langsam drehte sie sich zu Alexander um, der seine Arme um sie geschlungen hatte. Für einen Moment sah sie ihm tief in seine blauen Augen und wäre am liebsten in diesen versunken.
Alexander war´s der die Stille unterbrach: „Lin geh jetzt nicht. Ich flehe dich an“, verwirt schaute das Mädchen Alexander an. Wollte er im Ernst das sie blieb? „Aber Mutter...“, begann sie. „Sie ist nicht da, sie ist auf einer Feier, sie dachte ja auch das du erst morgen wieder kämmst“.
Alina schluckte, unmöglich sie konnte hier nicht bleiben. „Alex, es geht nicht. Bitte. Lass mich los ich muss hier raus“. „Lin ich brauche dich. Was soll ich ohne dich machen wenn du nicht mehr da bist? Ich möchte dich nur einmal spüren, damit ich dich gehen lassen kann. Danach ist mir alles egal“, sachte fuhr der Junge mit seinen Finger über ihre Wange und streifte eine Strähne aus ihrem Gesicht.
Das Mädchen schüttelte ihren Kopf: „Wir dürfen nicht, wenn Mutter uns sehen würde sie...“, weiter kam sie nicht denn bevor sie weiter sprechen konnte hatte Alexander ihr Kinn sanft hoch gezogen und mit sanften Druck geküsst. Tausend Schmetterlinge flogen in ihren Bauch, der ganze Raum verschwamm um sie herum und begann sich zu drehen. Immer wieder küsste Alexander sie. Immer fester wurden Alexanders Küsse und Alina die vorher noch steif in seinen Armen ihres Bruders stand begann nun die Küsse zu erwidern. Alina schloss die Augen. So lange hatte sie dies ersehnt und nun war es so weit. Nach all den Jahren, der flüchtigen Berührungen, der unerlaubten Blicke.
Leidenschaftlich küsste Alexander sie und langsam wanderten seine Lippen zu ihrem Hals. Jetzt wo es endlich so weit war, jetzt wo er seine Schwester für sich hatte würde er sie nie wieder los lassen. Es war ihm egal was sie mit ihm machten. In diesem Moment wollte er nur eins und das war Alina zu berühren.
Mit sanften und doch festen Druck dirigierte der Junge seine Schwester zu seinem Bett und diese gab sich voll und ganz ihrem Bruder hin.. Sanft drückte er sie nieder und fuhr mit seinen Händen ihrem Körper endlang. Sachte streichte er mit seinen Händen ihre Beine und fuhr dann mit diesen unter ihr T-Shirt.
„Alex“, hauchte Alina „wir dürfen nicht“. „Keiner bekommt etwas mit“, erwiderte der und begann wieder seine Schwester zu liebkosen.
Alina schloss ihre Augen, was sollte schon geschehen? Keiner würde etwas mit bekommen...

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