Erwartungsgemäß ist das landesweite Medienecho gewaltig - mit dem Tenor: Warum stoppen ein paar Bürokraten - gemeint sind zwei Bürgerinitiativen und andere Anrainer, die gegen die ökologischen Belastungen Berufung eingelegt und sich damit durchgesetzt haben - ein österreichisches Unternehmen, welches in Österreich 700 Millionen Euro in die angeschlagene Wirtschaft pumpen und damit 10.000 temporäre und 2.000 dauerhafte Arbeitsplätze schaffen würde?
Mehrheit der Bevölkerung ist klar für das Projekt
Die Gegner des 'Projekts Spielberg' können sich in ihrer Heimat kaum mehr auf die Straße trauen, werden in Gasthäusern angestänkert und sind mit einem Schlag in der Gesellschaft isoliert. Eine Große Mehrheit - auch der Bevölkerung selbst - wünscht sich das Millionenprojekt, weshalb gestern sogar rund 1.000 Menschen auf die Straße gegangen sind, um zu demonstrieren. Motto: "Wir brauchen 'Red Bull', aber nicht Wien."
Dass ausgerechnet der Bundesregierung die Schuld an dem zweifellos bedauerlichen Projektstopp in die Schuhe geschoben wird, ist jedoch insofern schwer nachzuvollziehen, als die konservative ÖVP-FPÖ-Koalition die Pläne zwar nie mit voller Kraft unterstützt, jedoch auch nicht blockiert hat. Entzogen wurde die Grundsatzgenehmigung durch den unabhängigen Umweltsenat mit Sitz in Wien, der aus verschiedenen Mitarbeitern der Ministerien und Ökologen besteht.
Wie sehr die Stimmung in der Region um Spielberg am Kochen ist, brachte ein ansässiger Gastwirt der 'Kleinen Zeitung' gegenüber auf den Punkt: "Das Ganze wird verdammt emotional", erklärte er mit betroffener Miene. "Von den Gegnern darf sich jetzt keiner mehr in der Öffentlichkeit blicken lassen. Erst vor kurzem hat einer, der Berufung eingelegt hat, ein Lokal in drei Minuten wieder verlassen, weil er so angestänkert wurde."
Lauda versteht Mateschitz: "Würde darauf pfeifen"
Projektvater Dietrich Mateschitz reagierte in einer Stellungnahme gekränkt, auch wenn er behauptete, er nehme den Bescheid "wertfrei" zur Kenntnis. Österreichs Formel-1-Ikone Niki Lauda versteht den Groll seines Bekannten: "Er war bereit, sehr viel Geld zu investieren, wollte ein Hotel bauen, eine Akademie einrichten und in weiterer Folge auch den Grand Prix wieder aufleben lassen. Das wäre für die Gegend und für den Motorsport gut gewesen. Wäre ich der Didi, würde ich darauf pfeifen."
'Red Bull' ist der Auffassung, dass man dem Land Steiermark mit dem 'Projekt Spielberg' einen Gefallen getan hätte, schließlich ist das Land selbst an Mateschitz herangetreten und hat darum gebeten, dass aus dem alten A1-Ring etwas gemacht wird. Der 60-jährige 'Red-Bull'-Erfinder nahm nach reichlicher Überlegung das Angebot an, trommelte starke Partner zusammen und schuf Pläne für den weltweit modernsten und aufregendsten Motorsport-Themenpark.
Neben sechs Streckenvarianten wären für das Gelände ein 25 Kilometer langer Offroad-Kurs durch den Wald und zwei Kartbahnen vorgesehen gewesen, ebenso wie eine Flug- und Rennfahrerschule, Hotel- und Gastronomiebetriebe, ein Helikopterlandeplatz sowie vier verschiedene Bereiche für Open-Air-Konzerte in der Größenordnung zwischen 5.000 und 100.000 Besuchern. Nach derzeitigem Stand der Dinge wird es dazu aber nicht kommen.
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Wie oft kommt es dennn in Österreich vor dass einer 700Mille inverstiert-so gut wie nie. Und dann legen sich so ein paar Ökoverweigerer quer und wollen alles verhindern egal worums geht. Das würde Tausende Arbeitsplätze bringen. Dannn ist die Hoffung weg jemals wieder einen GP zu bekommen dahin.
Die würden schon alles verbarrikadieren wenn ein Bagger einen Käfer überrollt.
Mich wundert dass es da keine Möglichkeit gibt dass hier einfach der ZUg drüber fährt.
Eurofighter werden gekauft die sogar Deutschland ablehnte aber für die F1 die wirklich was bringt wird ausgesperrt.
Ist doch egal wenn die Draken nur noch Schrott sind. Die braucht sowieso nie wer.
Die Chance dass es doch noch gebaut wird als sehr gering eingeschätzt.
Wir hätten den Gp nie verloren wenn sich die Regierung bemüht hätte. Die sahen den GP als selbstverständlich an.
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Darin heißt es: "Nach Vorliegen weiterer diesbezüglicher Rechtsgutachten hat sich erwartungsgemäß unsere Pressemitteilung vom 7. Dezember bestätigt. Gegen die Abweisung des 'Projekts Spielberg' durch den Umweltsenat gibt es erstens kein ordentliches Rechtsmittel mehr und zweitens kann ein gleiches beziehungsweise ähnliches Projekt nicht neu eingereicht werden, da dies nicht der Definition 'Neuantrag' entspräche. Dieses muss neue Inhalte haben."
"'Projekt Spielberg' ist somit von Rechtswegen beendet"
"Das Projekt Spielberg ist somit von Rechtswegen beendet", wird ergänzt. "Die Frage, ob 'Red Bull' an einer Fortsetzung des Gesamtvorhabens interessiert ist, ist daher nicht von Relevanz und gegenstandslos. Wir werden in den nächsten Monaten über alternative Möglichkeiten nachdenken, obgleich gesagt werden muss, dass dieses Projekt in seinem Umfang, in seiner Komplexität, in der Synergie der Partner sowie hinsichtlich der diffizil aufeinander abgestimmten Konzept- und Betriebsinhalte einzigartig war. Zur Erstellung eines anderen Projekts, das eine infrastrukturelle Verbesserung der gesamten Region auch nur annähernd im gleichen Masse erfüllt, sehen wir uns außerstande."
Allerdings scheint der Energydrink-Hersteller weiterhin um gute Beziehungen zur Region bemüht zu sein, zumal man ja ungeachtet des Scheiterns der 700-Millionen-Euro-Pläne weiterhin im Besitz des alten A1-Rings ist, dessen Anlagen jedoch bereits abgerissen worden sind: "Der steiermärkischen Landesregierung und Frau Landeshauptmann Klasnic werden wir auch weiterhin auf Wunsch gerne mit Rat und Tat zur Verfügung stehen", so die 'Red-Bull'-Mitteilung.
Steiermark bedauert den Rückzug von 'Red Bull'
Klasnic selbst kommentiert den Rückzug von 'Red Bull' folgendermaßen: "Ich bin Dietrich Mateschitz für seine Ideen, Initiativen und Impulse der Vergangenheit dankbar und bedaure daher außerordentlich das Scheitern dieser Vision an rechtlichen Hürden. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass der 'Red-Bull'-Chef mit seiner unternehmerischen Kreativität und weiteren Initiativen der Steiermark verbunden bleibt."
Kritische Stimmen freilich behaupten, dass Mateschitz die Rettungsversuche der letzten Wochen nicht mehr wirklich verfolgt hat, da er ohnehin kein Interesse mehr an dem Projekt gehabt haben soll. Er will, so heißt es, lieber ins neue Red-Bull-Team investieren, welches pro Jahr ein Budget von rund 100 bis 150 Millionen Euro verschlingen wird. Der Rennstall und das 'Projekt Spielberg' wären gemeinsam, so hört man, für 'Red Bull' nur schwer finanzierbar gewesen.
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TJa das wars dann.
bääää Ich wander aus!
mfg Phoenix
P.s. Wie ist eigentlich die Karibik?
Typisch Österreich, alle jammern über die Arbeitslosenzahlen usw, aber Großprojekte stoppen sie!
bääää Ich wander aus!
mfg Phoenix
P.s. Wie ist eigentlich die Karibik?
ich möchte in die Schweiz....
Mir hat es eher
Australien
die USA
Afrika
und die Münchener Gegend angetan :D
mfg Phoenix
nee, auf die Schweiz bin ich nicht so neugierig...
Mir hat es eher
Australien
die USA
Afrika
und die Münchener Gegend angetan :D
mfg Phoenix
mir würde Brasielien und Australien gut gefallen....
:)
Am coolsten ist Zürich...
Stimmt, in China hast du sicher gute Chancen... nur da bevorzuge ich lieber Australien oder die USA, oder eben das meiste, wo englisch gesprochen wird, den auch chinesisch hab ich echt keinen Bock!
mfg Phoenix
Ich mag auch keine Stätdte icht bevorzuge weiterhin Bauerndörfer im Niemandsland.
Das wär mir dann doch zu klein.....
Ich kenne einige Leute in Wels und die fragen sich wie ich es 17 Jahre in einem Bauernkaff aushalten konnte.
Was mich an meinem Mini Kaff anzipft:
Alle wissen absolut alles über mich! ich kann keinen freund haben, keine andere Frisur, ohne dass es sofort alle wissen! Meine Nachbarn sind über 70 und haben nichts besseres zu tun, als zu schauen, was die Leute so machen.
Einmal hab ich was von meiner Nachbarin erfahren, das meine Familie betrifft, bevor ich es von meiner Family erfahren habe......
echt krank....
Da gehts mir ähnlich
Meine Nachbarn ist auch fad da gibts nur eines schauen was die anderen tun-Das hasse ich.
Es sind immer dieselben Leute denen fad ist und dann wird natülich viel gestereitet.
Da kommt es schon vor dass einer am Sonntag Nachmittag zu rasenmähen beginnt
Das kenn ich auch.,.... das nervt echt! Ich möchte einfach nur anonym sein...