Traumschlumpf - 01.06.2004 - 20:34
Als ein liberaler Journalist habe ich doch gemeint, das die Freigabe der Pornografie zu einer Minderung der Sexualdelikte führen würde", erklärte einmal der langjährige Redakteur des Spiegels, Erich Böhme, in seiner Sendung"Talk Im turm" , als es um Mädchenmorde durch den belgischen Kinderfänger, Kinderschänder und Kinderporno-Produzenten Marc Dutroux ging. Damit räumte Böhme ein, das er sich geirrt hatte.
Studien zeigen eindeutig, dass es eine Verbindung zwischen harter Pornografie und gewalttätiger Sexualverbrechen wie Vergewaltigung, Mord und Körperverletzung an Frauen und Kinder gibt. Mehr als dreiviertel aller Sexualverbrechen geben an, bei der tat praktiken ausprobiert zu habne, die sie in pornografischen schriften oder filme gefunden hätten.
In der schärfesten Form, der gewaltpornografie, wird Männern vermittelt, dess es ganz natürlich und selbstverständlich sei, prostituirte auszubeuten, Frauen zu erniedrigen, zu misshandeln und zu vergewaltigen. Dorthin gehört auch die Kinderpornographie als gemeinster Ausdruck männlichen missbrauches. Sie besagt: Frauen und Kinder sind eine Handelsware für die Sexualität der Männer. Man kann sie kaufen, verbrauchen, ja sogar umbrigen.
Auch in weniger extremer Form entwürdigt Pornographie die Frau und reduziert sie auf die Brüste, den Hintern und vor allen die Vagina. Mehr brauchen die darauf abgerichteten mannlichen Konsumenten von einer Frau nicht. Und männer sind in dieser falschen Pornowelt immer die Herrscher. Es wird so getan, als wollten alle Frauen im grunde vergewaltigt werden. Pornographie verbreitet falsche Maßstäbe. Sie agukelt ein Ideal makkeloser Schönheit und dauerhafter Potenz vor. Sie tut so als bestünmde eine Beziehung nur aus Sex.
Pornographie vermittelt,. Treue sei langweilig, Sex habe keine konsequenzen und man müsse sich für nichts moralisch verantworten!
Das habe ich in einen "aufklärungsbuch" gelesen und würde nun gerne eure Meinung dazu hören!
Wie steht ihr zur pornographie?