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so isses halt! !@#$
Nix für ungut,...Bernburg PlattenGhetto ist auch nicht viel besser.
Gruß.
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War vor ewigen Zeiten mal auf einer Christlichen Seite, die palestinesischen Terror etc. dokumentierte. Eine der schockierensten Geschichte war für mich, dass bei einem Brand in einer Schule, Frauen und junge Mädchen wieder ins Gebäude getrieben wurden weil sie ihr Kopftuch nicht aufhatten. Alle kamen ums Leben.
Leider hab ich den Link zu dieser Seite nicht mehr.
Aber auch in Leipzig, um ein Beispiel zu bringen, ist diese Problematik präsent. Wurden doch schon Diablos von Palis für ihr Archiv fotografiert und sogar mit "Wir töten euch Juden-Schweine" durch die Innenstadt gejagt und auch verletzt. Zum Glück nur leicht... Kurz darauf brannte eine Israel-Fahne.
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Im folgenden geben wir einen Kommentar von Yoel Markus (Haaretz, 18.1.05) wieder, in
dem sich die Gefühle eines Teiles der israelischen Bevölkerung widerspiegeln:
„Die Entscheidung von Premierminister Ariel Sharon, Abu Mazen (Mahmoud Abbas) die
kalte Schulter zu zeigen, bis der Terror beendet wird, ist gerechtfertigt. Es
handelt sich hierbei nicht um einen Trick, die Umsetzung des Abkoppelungsplans zu
umgehen. Im Prinzip ist es Sharon lieber, während der Ausführung des Planes jemanden
auf der anderen Seite zu haben, mit dem er reden kann. Er möchte einen Dialog in
freundlicher Atmosphäre. Er möchte jemanden auf der Empfängerseite haben, dem die
Vermögensgegenstände der Siedlungen überreicht werden können. Er möchte ein
Übereinkommen für eine zukünftige Kooperation zwischen der palästinensischen
Autonomiebehörde und der israelischen Regierung. Er möchte, dass der Gazastreifen
die Türschwelle für weiterführende Gespräche und für die schrittweise Umsetzung des
"Fahrplans" wird.
Wir sahen die Gesichter der palästinensischen Wähler, als diese zu den ersten
demokratischen Wahlen der palästinensischen Autonomiebehörde gingen. Sie strahlten
vor Freude und Optimismus. Wir sind also nicht die einzigen hier, die müde sind. Sie
sind es auch. Auf beiden Seiten gab es Hoffnung auf ein Ende der Gewalt und auf eine
bessere Zukunft.
Niemand stellte sich vor, dass die Woche von Abu Mazens Amtseinführung eine der
schwierigsten und enttäuschendsten werden würde, die wir bisher gesehen haben. Ich
sage nicht, dass Abu Mazen dieses neue Blutbad organisiert hat, um seinem Volk zu
beweisen, dass er nicht weniger hart und janusköpfig ist wie sein Vorgänger Jasser
Arafat, mit dem Allah Gnade haben möge. Doch es gibt eine Menge Ähnlichkeiten: Man
spricht über einen gerechten Frieden zwischen beiden Völkern, lächelt in die Kameras
und übt Terroranschläge aus. Und wenn die Bomben explodieren, entschuldigt man sich
sofort für das Töten von Menschen. Abu Mazen ist bereits Premierminister gewesen.
Nach vielen Jahren an Jasser Arafats Seite weiß er, wie das System funktioniert:
Schieße und heule.
Es ist lächerlich zu sagen, Sharon habe zu voreilig reagiert, indem er das Treffen
mit Abu Mazen abblies. Und es ist lächerlich, Sharon dafür zu kritisieren, dass er
Abu Mazen nicht die in der Politik übliche 100-Tage-Schonfrist lässt. Abu Mazen
hatte genug Zeit, sich in die palästinensische Autonomiebehörde einzuarbeiten. Er
weiß, wer die Initiatoren der Anschläge sind. Er weiß, wer die Schießereien ausführt
und er weiß, wie man mit denjenigen, die die Selbstmordattentäter losschicken,
umzugehen hat. Abu Mazen wusste schon seit langem, dass er der nächste in der
politischen Reihenfolge ist. Er musste nicht ganz von vorne anfangen, um die Dinge
zu organisieren, damit die Meuchelmörder wenigstens an seinem ersten Amtstag, seinem
besonderen Tag, wussten, wer das Sagen hat. Dieser führende Mann in seinem feinen
englischen Anzug und mit seiner schicken Chinchilla-Pelzmütze hat die Anschläge zwar
verurteilt. Doch wie sein Vorgänger wandte er dabei die Augen gen Himmel und verbarg
dadurch ein Augenzwinkern gegenüber dem Verschiedenen, mit dem er möglicherweise
sagen wollte: "Ich habe gut von dir gelernt, nicht wahr?"
Die Israelis haben solche Spitzfindigkeiten satt. Wenn du schießen willst, Abu
Mazen, dann schieß. Doch tu nicht so, als wärst du ein Engel des Friedens. Unsere
Geduld ist schon längst zu Ende. Und was mich am meisten ärgert ist die Tatsache,
dass sich Intellektuelle und Friedensaktivisten um Abu Mazen drängen und sagen, wenn
wir Ruhe haben wollen, dann müssten wir dafür mit Gesten des guten Willens wie z. B.
der Entlassung von palästinensischen Gefangenen bezahlen. Wir müssten Abu Mazen
überzeugen, wir müssten sein Image unter den Palästinensern aufpolieren. Gesten? Was
für Gesten? Ich schulde diesem Mann nichts. Denn solange er nichts Gegenteiliges
beweist, befindet er sich in der Ruhmeshalle der palästinensischen Führer, die
niemals eine Gelegenheit verpassen eine Gelegenheit zu verpassen.
Die Beweislast, dass sich in der palästinensischen Welt etwas geändert hat, liegt
bei Abu Mazen. Sowohl Israel wie die USA hängen große Hoffnungen an ihn. Mit dem
Abkoppelungsplan haben wir bereits angefangen, unseren Teil beizutragen. Der Preis
für diesen Beitrag ist eine innere Teilung des Landes. Wir tun dies nicht für
irgendjemanden, wir tun dies für uns selbst. Wir trennen uns vom Gazastreifen und
geben ihn euch, zusammen mit seinen anderthalb Millionen Einwohnern. Wir werden von
dort wegziehen, und ihr werdet die volle Kontrolle erhalten. Wenn irgendjemand die
Position geändert hat, dann sind wir es, während ihr auf eurem Weg des Mordens und
des Terrors weitergeht. Welche Macht haben diese Leute über dich, dass du solche
Angst vor ihnen hast? Was wollen sie erreichen? Wollen sie Israel in eine
Riesenkonfrontation ziehen, damit sich die ganze Welt auf uns stürzen kann? Schon
allein aus diesem Grund können wir es uns nicht leisten, uns ans Drehbuch zu halten.
Wir müssen uns aus dem Gazastreifen zurückziehen, ob es die Palästinenser wollen
oder nicht und ob sie mit uns kooperieren oder nicht.
Gleichzeitig können wir uns nicht zurücklehnen und vor dem Artilleriebeschuss auf
zivile Dörfer, die sich auf israelischem Staatsgebiet befinden, resignieren. Jeden
Tag sind Städte wie Sderot zu einem russischen Roulettespiel verurteilt. Die gesamte
Bevölkerung dieser Städte -Männer, Frauen, Kinder, Senioren- halten ihren Atem an,
müssen zusehen und warten, ob eine Rakete fällt und wann sie fällt, ob sie treffen
wird und wen sie treffen wird und wer als nächster sterben muss. Kein Land der Welt
wäre bereit, diese Art von täglichem Beschuss zu ertragen. Es gibt eine Grenze. Und
es gibt einen Zeitpunkt, an dem die Regierung ihre Samthandschuhe ausziehen und der
anderen Seite ein entschiedenes Ultimatum setzen muss: Jeden willkürlichen Angriff
auf zivile Ziele werden wir in ihren von Zivilisten bewohnten und am nächsten
gelegenen palästinensischen Städte beantworten. Wie du mir, so ich dir. Auge um
Auge.“ (Kommentar von Yoel Markus, Ha’aretz, 18.1.05)