Allerdings sahen die meisten Reformen bis jetzt immer nur so aus, dass das bestehende System, was bereits versagt hatte in Detailfragen zu ändern anstatt sich mal von grund auf etwas neues zu überlegen, um die Altlasten endlich mal zu beseitigen und nich noch mehr ausnahmen in das Gesetzbuch zu schreiben. Wer soll das noch verstehen? Mittlerweile kann man alleine mit den ganzen Büchern zum Arbeitsgesetz ja bereits einen kleinen LKW füllen.
In anderen Ländern reicht dafür ein Buch und funktioniert um ein vielfaches besser. Ich werde mir auf jeden Fall Harz 4 jetzt mal etwas genauer anschauen um mir dan eine eigene Meinung zu bilden. Aber dazu einen Link zu finden, der nicht nur populistisches Geschwätz enthält könnte schwierig werden.
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http://www.nadelstiche-online.de/03/08/11.html
Ich selbst habe mich mit den ganzen Rechtsthema immer mal wieder beschäftigt und muss sagen, es existieren gigantische Lücken !
Wenn zum Beispiel jemand sozialhilfe kriegen kann, der in einem Nobelviertel wohnt und nichts von seinen Luxusgütern verkaufen möchte um über die Runden zu kommen, dann halte ich den Schritt für angemessen, das jetzt so zu regeln.
Clement und CO haben selbst gesagt, die wirklich Bedürftigen haben eh kaum was und brauchen daher keine Angst vor dem Ausfüllen zu haben.
Nur die, die unrechtmässig an Sozial und Arbeitslosenhilfe kommen wollen, die müssen Angst haben.
Es gibt sogar Fälle wo die Eltern den Kindern ihr Vermögen pseudomässig überwiesen haben um Sozialhilfe zu bekommen.
Die Kinder (2 Stück) haben jeweils 35000 Euro bekommen.
Darum auch die Geschichte mit dem Vermögen der Kinder.
Das ist zwar alles auf dem ersten Blick extrem hart, aber auch irgendwie verständlich.
Wenn man mal mit jemanden im Arbeitsamt oder im Sozialhilfeamt geredet hat mit was für Leuten die es zu tun haben wird einen schlecht.
Da gab es Aktionen wo jemand mehr Sozialhilfe beantragt hat, danach in seinen neuen Mercedes stieg und weggefahren ist.
Unglaublich oder ???
Genauso bei den Arbeistlosen. Es ist unglaublich was manche Leute für Vorstellungen haben.
Die lehnen Jobs an, nur weil die mit ihrem UrJob nichts mehr zu tun haben. So hatte zum Beispiel ein KFZ Mechaniker ein Job Angebot in einer Konditorei abgelehnt.
Wenn ich arbeistlos wäre, dann würde ich alles versuchen wieder einen Job zu kriegen.
Damals bei meiner Ausbildung hat der Personalchef mich gefragt ob ich noch abwarten wollte ob ich einen Ausbildungsplatz bei einer anderen Firma kriege --> Nie im Leben habe ich gesagt, ich bin froh eine Ausbildung zu haben !!
Da schaute er mich nur an --> So eine Einstellung habe ich ja noch nie gesehen. Freuen sie sich wirklich so ???
Wenn man in Deutschland eine Arbeitsstelle hat, sollte man froh darüber sein und mit seiner Leistung versuchen die zu halten.
Aus all diesen Sachen die man erfährt ist es eigentlich schon klar, warum die Regierung zu solchen Reformen greifen musste.
Ich halte den neuen Kurs der Regierung auch für lobenswert, jedoch kotzen mich immer diese halbfertigen Projekte an, welche dann 80 Millionen Menschen umsetzen müssen und sollen.
tybot