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Pai - 11.05.2005 - 13:49

Juhu, erste, erste, :p

Soderle, die ersten drei gibts jetzt zusammen, da ich 2 davon ja schon rumgeschickt hatte. Ansonsten mach ich so jede Woche (oder wenn ich lust hab) n kleines Update. Reinschaun lohnt sich also ;)

01
Sonnenlicht fiel durch einen Spalt der fast zugezogenen Gardienen. Langsam wanderte der Strahl über den Boden auf ein Sofa zu, das zu einem Bett umfunktioniert worden war, um über den Körper hinwegzugleiten, der darauf lag, und es ab und zu knarren lies, bis er das Gesicht der Person erreichte.
Erst war es nur ein leichtes Jucken, das Skröm die Nase rümpfen lies, allerdings ohne das es ihm große Erleichterung verschaffte, und dann wurde er im Schlaf geblendet. Fluchend fuhr Skröm von seiner Schlafstett auf, und hob die Hand um sein Gesicht vor der Sonne abzuschirmen.
Müde wälzte sich Skörm vom Sofa, das bedrohlich quietschte, und nicht die erste Feder das Zeitliche segnete.
Nach einem ausgiebigen Kratzen am Rücken wankte Skröm zur Kochecke und lies erstmal seinen Blick durch den 'Essensschrank' wandern. Leider war dort Ebbe. Offenbar war die Lieferung für heute noch nicht eingetroffen. Dann musste er halt zum Frühstück aus dem verbliebenen Resten was improvisieren, was bedeutete: ein halber Wurstring, ein ¾ Käserad, 2 Brote und 1 l Milch.

02
Nachdem Skröm dieses 'kleine' Mahl beendet hatte, wanderte sein Blick durch die Wache. Er seufzte leise. Seitdem Maximo seine Stelle als Hauptmann hier verlassen hatte, war es irgendwie langweilig geworden hier. Die Karpfinger waren alle immer noch in Feierlaune, und schienen es sich als Ziel gesetzt zu haben, keine Sachen mehr zu verzapfen, die die Anwesenheit der Milizer erfordert, von den ganzen Conventions und Kaffekränzchen mal abgesehen, wo sie fast jede Woche wenigstens eine Einladung erhielten.
Skröm schlenderte langsam zu einer der Gardienen und zog sie ein Stückchen weit zur Seite. Er stöhnte. Da standen sie noch immer. Die Groopies, die noch immer die Wache belagerten. Einige von ihnen trugen Schilder mit sich, dessen Bedeutungen Skröm größtenteils verborgen blieb. „Maximo ich will ein Kind von dir!“ stand auf einem. „Tszacha for President!“ auf einem anderen. Aber Skröm konnte sie eh nicht lesen. Er lies die Gardiene wieder zurcksinken. Ausdauer hatten die, das musste man ihnen neidlos zugestehen. Aber Skröm sehnte sich danach mal wieder einen Schritt aus der Wache zu tun, ohne das es Gekreiche, Ohmachtsanfälle und sonstige Sachen gab, die ihm schon fast peinlich waren.

03.
Ein Rumpeln ließ Skröm herumfahren. Irgend etwas kam durch den Kamin, oder versuchte es zumdinest. Denn ein Knall und ein derber Fluch ließ erkennen, das derjenige der da durchkam, auf den verschlossenen Dunstabzug getroffen war. Seitdem einige extrem aufdringliche Fans durch den Kamin geklettert waren und stecken blieben, war der Abzug verschlossen wurden, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.
Skröm schritt langsam zum Kamin, und zog dann mit einem starken Ruck am Hebel, der das Abzugsblech an seiner Stelle hielt. Ein erneutes Fluchen, Scheppern und eine schwarze Rußwolke zeigten vom Erfolg der Aktion.
In den Ascheresten vom letzten Winterfeuer saß ein pechschwarzer Gryl, mit einer wahnwitzig großen Tasche, der nach allen der Regeln der Kunst am Fluchen war, und sich grade versuchte die Brille von den Augen zu lupfen, die er wohl während des Fliegens trug, und die nun verhindert hatte, das er Ruß in die Augen bekam, ohne das ihm etwas von dem Geasche doch noch nachträglich in die Augen fiel. Skröm rätselte, war das ein 'Fan' oder etwas anderes? Sollte er ihn nach draußen bringen, oder lieber nicht. Doch dann sah er die große Tasche, die der Gryl mit sich führte. Was er wohl da drin hatte?

Pai - 19.05.2005 - 18:20

04.
Der Gryl stellte sich als der örtliche Postbote heraus, der keinen anderen Weg darin gesehen hatte, in die Wache zu gelangen. Die 'Groopies' belagerten ja alle Eingänge, die Möglichen, und Unmöglichen. Irgendwie schaffte der Gryl es, sich in soweit zu säubern, das er mit sich selbst zufrieden war, und sich endlich seinem eigentlichen Job wittmete.
Fast mit dem gesammten Oberkörper verschwand er erstmal in der Tasche, die jede menge Zettel, Fetzen, Stoffe und sonstige undefinierbaren Dinge enthielt, die durch den derzeitigen Zustand des Grylfells nicht grade sauberer wurden, bis er das Gesuchte fand.
Mit einer fließenden Bewegung katapultierte sich der Postbote aus seiner Tasche, flatterte einige Zentimeter in die Höhe, wobei noch einige Aschekörnchen den Weg gen Boden antraten, und hielt Skröm einen Pergamentstreifen vor die Nase, welcher 2 schwarze, kleine Handabdrücke des Gryls aufwies, eine Zeichnung und einige Buchstabensammlungen die Skröm nicht identifizieren konnte. Deshalb starrte Skröm ihn erstmal verständnislos an, bis es dem Post-Gryl zuviel wurde und er mit einem theatralischen Seufzer den Zettel umdrehte und anfing den Text Skröm vorzulesen.
Pai - 03.06.2005 - 20:06

05.
„Marschbefehl“ Was auch immer das heißen mochte, es ging zu Skröms einen Ohr rein und zum andren wieder raus. „Wir weisen den Milizer Skröm an, sich umgehend zur Nebligen Seenplatte zu begeben, um dort zu einer wichtigen Mission aufzubrechen.“ Skröm bohrte sich gelangweilt in einem Ohr. Er achtete nicht wirklich auf den Text, denn ihm stand nicht der Sinn danach seinen Schlafplatz und sein Frei-Essen-Schrank gegen Hunger und Müdigkeit einzutauschen. „... Als Aufwandsentschädigung wird bei erfolgreicher Bewältigung der Mission und nach Rückkehr der Milizer in der Karpfinger Wache ein Blubber-Blasen-Wasserspiel-Wanne eingebaut.“ Bei diesen Worten wurde Skröm hellhörig.

06.
Etwas schneller, als es hätte sein müssen, rupfte er dem Gryl das Pergament aus der Hand, und wandte es so, das er die kleine Zeichnung darauf betrachten konnte. Auf den Protest des Post-Gryls achtete Skröm dabei weniger. Das dieser ihn danach auch schnell verließ wurde nur daraus laut, das er diesmal den Weg durch die Tür nahm, was bei einigen Leuten zu extremen Kreischattacken führte, weil sie dachten, da käme einer der heldenhaften Milizern durch die Tür.
Hastig schloss Skröm die Tür wieder hinter dem Gryl. Musterte dann noch einmal die Zeichnung, schnappte sich seine Keule und den Seesack aus dem Spind, und überlegte nun, wie er am besten unerkannt aus dem Haus kam.

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