Pro Medaille hat der Bund in den letzten vier Jahren Fördergelder von rund 8,1 Millionen Euro investiert. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital in seiner neuesten Ausgabe.
684 Mio. Euro fließen in den Sport
Die Gesamtfördersumme der Regierung für den Spitzensport belief sich für diesen Zeitraum - ohne die Zuschüsse für die Fußball-WM 2006 - auf einen Betrag von 684 Millionen Euro. (Finden Sie den Ball: Jetzt Ballpoint spielen!)
Demgegenüber steht eine Ausbeute von insgesamt 84 Medaillen. 48 davon bei den Spielen in Athen, 36 bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City.
2000 noch mehr Geld investiert
Sogar noch teurer waren die Plaketten bei den Spielen im Jahr 2000 in Sydney (56 Medaillen) und 1998 in Nagano (29).
Für diesen Zeitraum wurden gemessen an der Gesamtfördersumme pro Medaille 8,2 Millionen Euro ausgegeben. Effizienter hingegen fiel die Förderung für die Spiele 1996 von Atlanta (65) und 1994 in Lillehammer (24) aus.
Damals benötigte man "lediglich" 7,8 Millionen Euro pro Medaille.