PSYCHO - 31.01.2006 - 12:14
Es ist diese Saison jedes Mal eine Höllefahrt wenn man unserem Club beim Spielen zu schaut. Mittlerweile müsste doch jeder gerafft haben um was es geht. Da ja, wie im anschließendem Artikel aus'em IKZ Iserlohn auch erwähnt, unsere Kontrahenten im Kampf um den Abstieg mal wieder Punkte gesammelt haben. So wird es immer schwieriger sich aus den Tiefen der Zweiten Liga nach oben zu arbeiten, vor allem wenn auch noch die sieglosen Bremer anfangen zu gewinnen.
Viel deprimierender ist es das wir mit diesen Spielern, wenn sie ihr Potenzial mal voll ausspielen würden, eigentlich nicht da unten hingehören. Auch wenn es abgedroschen klingt, aber ich bin immer noch der Meinung das wir gute Spieler im Kader haben und mit den Verstärkungen von Godfrey und Chuk noch besser wurden. Selbst ein Halsten Lane war ein super Spieler, der es nur nicht konstant genug zeigen konnte. Bei Phil hat man am Sonntag auch gesehen warum er Anfang der Saison nicht bei einem Erstligisten unterkam. Stellt man nämlich einen größeren und physischeren Gegenspieler gegen ihn hat er so seine Probleme und hat oft aus dem Doppeln heraus den freien Man nicht gefunden. Was nicht nur sein Fehler ist, sondern auch der Fehler der mit Spieler, weil sie sich nicht anbieten. Denn wenn gedoppelt wird muss jemand anderer frei sein und der Ball muss aus dem Doppeln heraus laufen bis er den freien Man findet. Aber wem sag ich das, wenn ich das schon merke muss es der Coach schon lang wissen. Ich hoffe das wir es mal schaffen nach einer Führung im Ersten, den Vorsprung konservieren können und nach und nach schön ausbauen das man nicht in jeden vierten Viertel kurz vor'm Herzinfarkt steht. Das ist ja leider nicht immer möglich, aber es ist möglich nicht 23 mal in einem Spiel den Ball zu verlieren und mit einer Reboundüberlegenheit (offensiv wie defensive) von +10 zu gewinnen. Es heißt ja eigentlich: Beherrscht du die Bretter, beherrscht du auch das Spiel. Nur leider haben wir dieses Jahr schon einige Male bewiesen das man mit weit mehr Rebounds verlieren kann.
Es ist Zeit das sich einige Mal an die eigene Nase packen und sich am Einsatzwillen von Karol oder Phil mal ein Beispiel nehmen und uns endlich mal zeigen was in ihnen steckt. Man kann im Basketball viel mit Einsatzwillen weg machen. Vor allem beim Verteidigen des Aufbauspielers oder beim durchsetzten unterm Korb zum Rebound oder Ausblocken. Man könnte manchmal meinen der Boden ist dreckig, bloß nicht zu nahe kommen!!! ;)
Hier der Artikel aus dem IKZ vom 31.01.2006:
(wis) Schlusslicht Bremen landete seinen ersten Sieg, Braunschweig überrascht mit dem Erfolg gegen Rhöndorf - und in Iserlohn macht sich der große Frust breit.
Das Heimspiel gegen Grevenbroich sollte für die C»Press-Basketballer die Wende bedeuten, aber nach 40 Minuten stand eine deprimierende Niederlage zu Buche. Manager Michael Dahmen suchte nach der Schlusssirene fast fluchtartig das Weite. "Ich war richtig stinkig. Denn wir haben ohne Herz gespielt." Und genau dafür hatte er keine Erklärung, weil jeder wusste, was auf dem Spiel stand. Aber eine echte Mannschaft stellten am Sonntag nur die Gäste Wieder hatten die Iserlohner im ersten Viertel geführt, und wieder hatten sie alles verspielt. Erklären konnte das niemand. Und auch die mangelnde Gegenwehr löste nur Kopfschütteln und Ratlosigkeit aus. Dahmen: "Ich war schon im dritten Viertel sicher, dass wir nicht gewinnen würden."
Zu diesem Zeitpunkt baute der gut startende Neuzugang Phil Godfrey kräftig ab. Allzu intensiv dürfte er während seines fünfwöchigen USA-Aufenthalts nicht trainiert haben. Und Phil Sellers attestierte der Manager die schlechteste Partie der Saison - trotz der 21 Punkte.
Die immer wieder geäußerte Kritik an der Personalpolitik will Dahmen nicht akzeptieren. "Wir haben Godfrey für Lane geholt, und er wird uns helfen. Und Chuk brauchern wir momentan auch." Im Aufbau fehlt der verletzte Jannis Konstantinidis, und Chris Viardo reist in dieser Woche zu einer Hochzeit auf die Philippinen. Vor dem wichtigen Spiel in Mönchengladbach wollte man da kein Risiko eingehen.
Nach den vielen Transfers soll nun Ruhe einkehren. Psychologisches Geschick ist gefragt, um die verunsicherten Spieler aufzubauen. Kann das Trainer Steven Johnson, der nach der Pleite am Boden zerstört war? "Ich werde jetzt bestimmt keine Trainerdiskussion anfangen", betonte Michael Dahmen. "Steven stellt die Spieler gut ein, aber sie setzen es nicht um." Der Manager bittet um Geduld, er glaubt weiter an das Team. Aber er weiß auch, dass den Kangaroos die Zeit davon läuft.
tjausi - 31.01.2006 - 15:27
Ich bin der selben Meinung!
In dem Team steckt mehr, als der Tabellenplatz aussagt!
....nun sind die Fans der Kangaroos gefragt, oder haben wir nur "Fans" wenn wir siegen?
! Wahre FANS fahren mit zu den Lions aus Möchengladbach !
Meine Bitte an alle Fans der Kangaroos kommt am Sonntag mit, damit wir gemeinsam den 1.Sieg 2006 feiern können!!!!
:)
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Florian - 31.01.2006 - 17:40
Ich werd leider nicht dabei sein !@#$ !Bin gerade in der wichtigsten Klausuren-Phase meines Studiums (3.Versuch/Do or Die).